Meine Semesterarbeit im Fach Philosophie

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    • Jörn wrote:

      Das ist beachtlich. Besser als ne 4 hättest du bei mir nicht bekommen :)

      Wenn ich böse wäre, würde ich sagen, dass zu Deiner Zeit waren die Ansprüche eben noch höher gewesen sind :D

      Bei mir wäre es vielleicht eine 3+ geworden...
      Beim Brand der einzigen Bibliothek auf Melmac sind beide Bücher verbrannt. Und eines davon war noch nicht einmal fertig ausgemalt.

      ALF

      The post was edited 1 time, last by rob: Typos ().

    • Heftige Ansprüche. Bitte vergesst nicht, wir befinden ins im Philosophie Grundkurs, den es erst seit letztem Jahr gibt. Das ist weder ein Leistungskurs, noch eine wissenschaftliche Arbeit, lediglich eine Hausaufgabe.

      Aber ich finde es gut, dass ihr ehrlich seit. Somit kann ich meine Leistungen relativiert betrachten ;) Vielen Dank fürs Lesen.
      ,,Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle" - Albert Einstein
    • Für einen Grundkurs ist die Notengebung ok.
      Aber wenn du erwägst, Philosophie zu studieren, musst du dich auf viel, viel höhere Ansprüche gefasst machen. Ich habe die Befürchtung, dass an der Schule insgeheim gilt "Wir können froh sein, dass sie [die Schüler] überhaupt irgendwas schreiben..". Dementsprechend großzügig ist auch die Notengebung. Viel lernen kann man mit dem Lehrerkommentar jedenfalls nicht, da ist die Kritik, die du hier im Forum findest schon deutlich genauer/aufschlussreicher.
    • Dr. Bob,

      2 ist o.k. aber es hätte wenigstens eine glatte 1 werden können. Aber Du wolltest ja nicht hören... Ich selber habe da echte Minimalansprüche. Wem ich helfen soll, der kriegt mindestens eine glatte 1 oder ich habe versagt... Echt jetzt... ev-) Gruß Joachim Stiller Münster

      Sieh Dir noch mal Beitrag 9 an. Wenn Du den letzten Punkt berücksichtigt hättest, wärst du schon ganz dicht an einer 1 gewesen. Der Rest wäre dann noch etwas Feinarbeit gewesen. Wenn, ja wenn du darauf eingegangen wärst... Gruß Joachim Stiller Münster

      Übrigesn danke, dass Du uns Deine Zensur mitgeteilt hast. Das ist für uns ja auch ein wichtiges Feedback. So mancher holt sich hier einfach Rat, und verpisst sich dann auf Nie-mehr-Wiedersehn. Das fragt man sich dann jedes Mal: Warum mache ich das eigentlich alles... Gruß Joachim Stiller Münster

      The post was edited 2 times, last by Joachim Stiller ().

    • Naja, wie dem auch sei. Mit einer 2 bin ich zufrieden.
      Der Grundsatz " wir sind froh, dass die Schüler überhaupt irgendetwas schreiben" gilt definitiv nicht. Unser Lehrer vergibt gut und gerne Noten, welche schlechter als 4 sind.

      Wiegesagt, wissenschaftlichen Anspruch soll die Arbeit nicht haben. Zwischen Philosophie an der Uni und Philosophie in der Schule kann ich schon unterscheiden, zumal ich Philosophie nicht studieren werde ;)
      ,,Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle" - Albert Einstein
    • Dr. Bob! wrote:

      Naja, wie dem auch sei. Mit einer 2 bin ich zufrieden.
      Der Grundsatz " wir sind froh, dass die Schüler überhaupt irgendetwas schreiben" gilt definitiv nicht. Unser Lehrer vergibt gut und gerne Noten, welche schlechter als 4 sind.

      Wiegesagt, wissenschaftlichen Anspruch soll die Arbeit nicht haben. Zwischen Philosophie an der Uni und Philosophie in der Schule kann ich schon unterscheiden, zumal ich Philosophie nicht studieren werde

      Sport ist zwar nicht Philosophie, aber mein Sportlehrer ging bei seiner Notengebung von folgendem Konzept aus:

      Sportliche Leistungen, die er präsentiert bekommt, haben eine individuelle sportliche Leistungsfähigkeit als Basis. Nun dient Schulsport jedoch nicht dem Zweck (weil zu wenige Stunden die Woche), aus dicken Leuten schlanke Leute zu machen. Deswegen sagte er, wer sich anstrengt, also insbesondere schwitzt, egal welche Leistung dabei herausspringt, bekommt eine 3. Wer sein Limit erreicht, bekommt eine 2. Wer obendrein eine ansehnliche Leistung bringt, bekommt eine 1. Wer keine Lust hat, bekommt 4 bis 6 je nach Verweigerungsmaß und Leistungsergebnis.

      Eventuell hat dein Lehrer ein ähnliches System in Anwendung.
      "Ein wackerer Engländer vermisst an den Deutschen Feinheit des Verständnisses, ja wagt zu sagen, der deutsche Geist scheint etwas Verbogenes, etwas Stumpfes, Ungeschicktes und Unglückliches zu haben" (Friedrich Nietzsche, Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben, 1874).
    • Joachim Stiller wrote:

      Deutsche Lehrer kriegen praktisch folgende Vogehensweise aufoktruiert: Gefühlte Note minus zwei Selektionsnoten.

      Meine Erfahrung ist eher: Echte Note plus eine Freundlichkeitsnote. Wer sich wirklich anstrengt, schafft meiner Erfahrung nach, selbst wenn er in dem Fach nicht besonders talentiert ist, immer mindestens eine 3 (was nach deiner Rechnung fast nicht möglich wäre :D).
      Beim Brand der einzigen Bibliothek auf Melmac sind beide Bücher verbrannt. Und eines davon war noch nicht einmal fertig ausgemalt.

      ALF
    • Der Notenduurchschnitt liegt an Deutschen Schulen bei genau 3,0. Und das ist staatlich verodnet. Jeder Rektor ist verpflichte, das genau einzuhalten, und die Lehrer immmer wieder darauf hinzuweisen. Warum legt man als Durchschnitt nicht einfach einmal eine 2,0 fest. Wo ist denn da bitte das Problem? Gruß Joachim Stiller Münster

      Hochentwickelte Speziessystem kennen übrigens überhaupt keine Schulnoten, einfach weil sie wissen, dass jede Schulnote eine Vergewaltigung von Konderseelen bedeutet. Und die Hochentweickelten Wesen lieben ihre Kinder einfach zu sehr, um ihnen so etwas anzutun... Gruß Joachim Stiller Münster

      The post was edited 2 times, last by Joachim Stiller ().

    • Joachim Stiller wrote:

      Der Notenduurchschnitt liegt an Deutschen Schulen bei genau 3,0. Und das ist staatlich verodnet. Jeder Rektor ist verpflichte, das genau einzuhalten, und die Lehrer immmer wieder darauf hinzuweisen


      Wo hast Du denn das her?

      Wikipedia zitiert GEW wrote:


      Ebenso sind die Notendurchschnitte der Abiturprüfungen in den Ländern unterschiedlich: So weisen die Länder Thüringen (2,30) und Baden-Württemberg (2,33) einen wesentlich besseren Notendurchschnitt auf als die Länder Berlin (2,71) oder Nordrhein-Westfalen (2,67). Schlusslicht im Ländervergleich ist Niedersachsen (2,72).
      de.wikipedia.org/wiki/Abitur


      Selbst in der einzigen Prüfung, die jeweils landesweit reglementiert ist, sind die Noten also deutlich besser. Und meine Erfahrung war, dass davor die Notengebung auch nicht strenger ist.
      Beim Brand der einzigen Bibliothek auf Melmac sind beide Bücher verbrannt. Und eines davon war noch nicht einmal fertig ausgemalt.

      ALF
    • Dr. Bob! wrote:

      Hallo Community,

      ich mache mein Abitur und habe im Grundkurs das Fach Philosophie belegt. In diesem Semester behandeln wir das Thema Erkenntnistheorie und hatten die Aufgabe eine Erörterung über die Frage: "Wie kann man beweisen, dass etwas wahr ist?" zu verfassen.
      Die genaue Aufgabenstellung lautete:
      Erörtern Sie die im Thema gestellte Frage, indem Sie

      sorry aber auf der basis einer bestimmten anforderung(indem sie) über ein thema zu philosphieren ist nichts für mich ich entscheide selber was ich denk und lasse mir das nicht von jemandem vorschreiben wie ich dabei vorzugehen habe. ich sehe hier, dass hier ein bestimmte wissen abfefragt werden soll

      - erläutern, welche Auffassungen über den Stellenwert der Wahrnehmung und des Denkens in Bezug auf deren Möglichkeiten, wahre Erkenntnis zu erlangen, es gibt;
      - diese Auffassungen im Zusammenhang der zitierten Aussage erörtern;
      - kritisch darüber urteilen, was überhaupt als Wahrheit erkannt und an Hand welchen Kriteriums dieses als Wahrheit anerkannt werden kann!

      Du bist der Herr des ungesprochenen Wortes und das gesprochene Wort ist Herr über Dich.
    • Fliege wrote:

      Sportliche Leistungen, die er präsentiert bekommt, haben eine individuelle sportliche Leistungsfähigkeit als Basis. Nun dient Schulsport jedoch nicht dem Zweck (weil zu wenige Stunden die Woche), aus dicken Leuten schlanke Leute zu machen. Deswegen sagte er, wer sich anstrengt, also insbesondere schwitzt, egal welche Leistung dabei herausspringt, bekommt eine 3. Wer sein Limit erreicht, bekommt eine 2. Wer obendrein eine ansehnliche Leistung bringt, bekommt eine 1. Wer keine Lust hat, bekommt 4 bis 6 je nach Verweigerungsmaß und Leistungsergebnis.

      Klingt ganz vernünftig. Für Sport. Und auch für andere Fächer, wenn sie keine professionelle Relevanz haben.

      Leider sind Zeugnisse nicht nur zur Motivation der Schüler durch Lob, zur Erfreuung der Eltern oder zum Einrahmen da. Von ihnen hängt z.T. auch der weitere Werdegang der Schüler ab. Und da müssen dann nicht nur strengere Maßstäbe her, sie müssen auch einigermaßen fair im Vergleich zu Mitbewerbern sein. Auch hat es ja wenig Sinn, dem Schüler Noten zu geben, die ihm eine unrealistische Vorstellung von seiner Leistungsfähigkeit vermitteln könnten, so dass er später an der Uni oder im Beruf womöglich aus allen Wolken fällt.

      Ein Kommilitone von mir, der bereits ein abgeschlossenes Physikstudium hatte, schrieb noch eine Dokotorarbeit in einem "Blütenfach". Sein Doktorvater sagte ihm klipp und klar: Wenn Sie mir versprechen, nicht im Fach zu bleiben, gebe ich Ihnen eine Eins, sonst (Edit wg. Erinnerung: ) eine Drei. Da er nicht vorhatte, im Fach zu bleiben, bekam er also seine Eins. Zum Einrahmen.
      :)

      The post was edited 2 times, last by Hermeneuticus ().

    • Dr. Bob! wrote:

      Ich würd dazu jetzt mal sagen, Genialität ist nicht lernbar. Höchstens versteckt und irgendwann zu Tage kommend ;)
      weil das genial ist.

      wenn das von dir selber ist, dann bist du genial, auch wenn dir das noch nicht bewußt sein sollte.

      mit dem satz kannst du dir die ganze welt erklären
      Du bist der Herr des ungesprochenen Wortes und das gesprochene Wort ist Herr über Dich.