Karl Jaspers: Einführung in die Philosophie

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    • Der Klappentext

      Als Apetitanreger hier noch eben der Klappentext der Piper-Ausgabe:
      Zu diesem Buch

      Dieses Buch ist die erfolgreichste Einführung in die Philosophie der Nachkriegszeit. Es erreichte nahezu 30 deutschsprachige Auflagen und Ausgaben, und es wurde in 17 Sprachen übersetzt. Der Erfolg kam durch zwei glückliche Verbindungen zustande: Jaspers' »Einführung« ist einerseits geprägt durch sein persönliches Denken, deckt aber zugleich das ganze Spektrum der Tradition ab. Sie ist dabei in aligemeinverständlicher Sprache geschrieben, die dennoch immer die Substanz der Probleme wahrt. Der Mut zur Subjektivität, verbunden mit dem Wissen um die Weite des bisher Gedachten — und der Mut zur Einfachheit, verbunden mit der Hellhörigkeit für die Relevanz der großen philosophischen Fragen: Das macht dieses Buch lesenswert über die Fachwelt hinaus und sichert ihm zugleich in dieser einen Rang.

      Karl Jaspers, geboren 1883 in Oldenburg, studierte zuerst Jura, dann Medizin; Promotion 1909 in Heidelberg. Während seiner Assistentenzeit an der Psychiatrischen Klinik habilitierte er sich für Psychologie. Ab 1916 war er Professor für Psychologie, ab 1921 für Philosophie an der Universität Heidelberg. 1937 wurde er - bis zu seiner Wiedereinsetzung im Jahr 1945 - seines Amtes enthoben. Von 1948 bis 1961 war er Professor für Philosophie in Basel, wo er 1969 starb. Jaspers gilt als einer der Hauptvertreter der Existenzphilosophie. Seine Schriften - es sind über 30 Bände - liegen in mehr als 600 Übersetzungen vor.
      Gruß Joachim Stiller Münster

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    • Zum Projektstart

      Das Werk besteht aus 12 Radiovorträgen, und ist somit in genau 12 Kapitel eingeteilt. Ich möchte vorschlagen, dass wirl ganz einfach kapitelweise vorgehen. Wir fangen dann am Samstag um - sagen wir - 20 Uhr mit der Besprechung von Kapitel 1 an. Das 1. Kapitel sollte also jeder bis Samstag Abennd gelesen haben... So weit erst einmal... Gruß Joachim Stiller Münster

      The post was edited 2 times, last by Joachim Stiller ().

    • 1. Kapitel: Was ist Philosophie?

      Hallo Leute, liebe Projektteilnehmenr....

      Zunächst herzlich willkommen zu diesem Lektürethread. Ich möchte heute abend einmal mit der Besprechung des 1. Kapitels beginnen. Das 1. Kapitel ist überschrieben mit "Was ist Philosophie"?

      Nun ist diese Frage, wenn wir sie einmal etwas loslösen von Jaspers Text, auch in diesem Forum schon öfters gestellt worden. Gerade aktuell gibt es im Hauptforum einen Thread zu eben dieser Frage. Ich setze mal eben den Link auf den Thread:

      Was ist Philosophie?

      Jaspers ist nun der Meinung, dass es so viele Definitionen für den Begriff Philosophie gibt, wie es Philosophen gibt. Und in der Tat hat fast jeder Philosoph in der Geschichte seine eigene Definition des Begriffs Philosophie gehabt. In Beitrag 5 des obigen Threads gibt es einen weitern Link auf einen früheren Thread, in welchem ich einmal unterschidliche Definionsversuch des Begriffs "Philosophie" wiedergegeben haben. Diese Beispiele stammen aus dem Werk:

      - Aron Anzenbacher: "Einführung in die Philosophie von"

      Und hier der Thread:

      Was ist Philosophie?

      Die historischen Wurzeln des Begriffs reichen meines Wissens zurück bis Pythagoras, der sich zuerst einen "Philosophen" nannte, einen Freund der Weisheit, denn er wollt sich nicht einen Weisen (Sophos) nennen, was damals durchaus üblich war. Und daher wählte er die etwas bescheidener Form. Philosophie mit Liebe zur Weisheit zu übersetzten, finde ich perönlich absolut sinnenfällig, und ich möchte einmal eine Lanze für diese ursprüngliche Bedeutung des Wortes brechen. Mit "Liebe zur Weisheit" ist eigentlich alles gesagt.

      In meinem eigenen Leben ist aber noch eine Weitere Definition wichtig geworden, nämlich die vos Rudolf Steiner, der sagte: "Philosophie ist die Kunst der Begriffe." Während ich also in 1. Instanz die ursprüngliche Definition vertrete, so vertrete ich in 2. Instanz die Definition Steiners. Ich kann nur jedem empfehlen, sich solche Definitionen in ganz ähnlicher Weise instantionell zurechtzulegen. Sicherlich wären in Bezug auf mein eigenes Denken auch noch eine 3. und eine 4. usw. Definition denkbar, aber leider habe ich persönlich noch keine gefunden:

      Der Begriff der Philosophie bei mir:

      - in 1. Instanz: Philosophie ist die Liebe zur Weisheit.

      - in 2. Instnaz: Philosophie ist die Kunst der Begriffe.

      - in 3. Instanz: ???

      So weit erst einmal... Gruß Joachim Stiller Münster

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    • Formen des Wissens

      Hier zunächst ein kurzes Zitat von Jaspers:

      Für einen wissenschaftsgläubigen Menschen ist das Schlimmste, daß die Philosophie gar keine allgemeingültigen Ergebnisse hat, etwas, das man wissen und damit besitzen kann. Während die Wissenschaften auf ihren Gebieten zwingend gewisse und allgemein anerkannte Erkenntnisse gewonnen haben, hat die Philosophie dies trotz der Bemühungen der Jahrtausende nicht erreicht. Es ist nicht zu leugnen: in der Philosophie gibt es keine Einmütigkeit des endgültig Erkannten. Was aus zwingenden Gründen von jedermann anerkannt wird, das ist damit eine wissenschaftliche Erkenntnis geworden, ist nicht mehr Philosophie, sondern bezieht sich auf ein besonderes Gebiet des Erkennbaren.
      Ich persönlich unterscheide drei Arten des Wissens:

      - metaphysisches (philosophisches) Wissen

      - rationales (transzendentales) Wissen

      - empirisches (wissenschaftliches) Wissen

      Philosophisches Wissen ist tatsächlich auch eine Form von Wissen, aber es ist eben nur metaphysisches Wissen. Trotzdem lässt sich dem metaphysischen Wissen eine bstimmte Wahrheitsqualitä eben nicht generll absprechen, wie Kant so radikal tat... Der Mensch, das wusste auch Kant, stellt nun einmal qua seiner Vernunft metaphysische Fragen. Und auch, wenn er diese nicht mit wissenschaftlicher Exaktheit beantowrten kann, so soll er sie durchaus an sich herankommen lassen. Philosophie ist dann tatsächlcih der subjektivistische Versuch, auf die rein metaphyischen Fragen annehmbare Antworten zu finden...

      Gruß Joachim Stiller Münster

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    • Joachim Stiller wrote:

      Hier zunächst ein kurzes Zitat von Jaspers:

      Für einen wissenschaftsgläubigen Menschen ist das Schlimmste, daß die Philosophie gar keine allgemeingültigen Ergebnisse hat, etwas, das man wissen und damit besitzen kann. Während die Wissenschaften auf ihren Gebieten zwingend gewisse und allgemein anerkannte Erkenntnisse gewonnen haben, hat die Philosophie dies trotz der Bemühungen der Jahrtausende nicht erreicht. Es ist nicht zu leugnen: in der Philosophie gibt es keine Einmütigkeit des endgültig Erkannten. Was aus zwingenden Gründen von jedermann anerkannt wird, das ist damit eine wissenschaftliche Erkenntnis geworden, ist nicht mehr Philosophie, sondern bezieht sich auf ein besonderes Gebiet des Erkennbaren.
      Ich persönlich unterscheide drei Arten des Wissens:

      - metaphysisches (philosophisches) Wissen

      - rationales (transzendentales) Wissen

      - empirisches (wissenschaftliches) Wissen

      Philosophisches Wissen ist tatsächlich auch eine Form von Wissen, aber es ist eben nur metaphysisches Wissen. Trotzdem lässt sich dem metaphysischen Wissen eine bstimmte Wahrheitsqualitä eben nicht generll absprechen, wie Kant so radikal tat... Der Mensch, das wusste auch Kant, stellt nun einmal qua seiner Vernunft metaphysische Fragen. Und auch, wenn er diese nicht mit wissenschaftlicher Exaktheit beantowrten kann, so soll er sie durchaus an sich herankommen lassen. Philosophie ist dann tatsächlcih der subjektivistische Versuch, auf die rein metaphyischen Fragen annehmbare Antworten zu finden...

      Gruß Joachim Stiller Münster

      Erst einma Dank, Stiller, für die Idee, Jaspers "Einführung in die Philosophie" zu threaden! Ich werde mich daran beteiligen.

      Macky
      "Und der Haifisch, der hat Zähne ..." (B. Brecht)
      "EUROPA wird christlich oder es wird überhaupt nicht mehr sein" (Romano Guardini).
      "LEHRER: Warum sollen sie Beamte sein?" (Macky)
    • Joachim Stiller wrote:

      Ich persönlich unterscheide drei Arten des Wissens: [...].

      Wichtiger wäre, wie Jaspers das sieht, und ob bzw. weshalb seine diesbezügliche Auffassung einigermaßen plausibel ist oder auch nicht.
      "Ein wackerer Engländer vermisst an den Deutschen Feinheit des Verständnisses, ja wagt zu sagen, der deutsche Geist scheint etwas Verbogenes, etwas Stumpfes, Ungeschicktes und Unglückliches zu haben" (Friedrich Nietzsche, Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben, 1874).
    • Karl Jaspers wrote:

      Während die Wissenschaften auf ihren Gebieten zwingend gewisse und allgemein anerkannte Erkenntnisse gewonnen haben, hat die Philosophie dies trotz der Bemühungen der Jahrtausende nicht erreicht.

      Das haben die Wissenschaften auch nicht erreicht. Aus einer beantworteten Frage wachsen dort 5 neue. An ein Ende ein für allemal gesicherter Erkenntnisse ist daher nicht zu denken. Abstrakt: Die Komplexität der Realität wird auf immer unabschätzbar viel höher sein als diejenige, die durch Erkenntnisgewinn durch uns errichtet werden kann (Stichwort: Negentropie). Das scheint eine weitreichende philosophische, bzw. wissenschaftstheoretische Erkenntnis zu sein. Letztlich handelt es sich dabei höchstwahrscheinlich um eine transzendentale Bedingung der Erkenntnisgewinnung.

      The post was edited 1 time, last by Watt ().

    • Hallo Watt,

      grundsätzlich gebe ich Dir recht. Auch ich bin grundsätzlich dieser Auffassung. Ob man es aber gleich eine transzenddentale Bedinung von Erkenntnis nenne kann oder sollte, weiß ich nicht. Magst Du vielleicht etwas zum Begriff der "Negentropie" sagen? Ich poste jetzt mal nicht den Wiki-Artikel, denn der ist sehr abstrakt, wie ich gerade festgestellt habe, und hilft beim Verständnis kaum weiter... Mir fällt gerade ein, ich habe einmal den folgenden Satz gesagt:

      Je mehr ich weiß, um so mehr weiß ich, dass ich nichts weiß.

      Das trifft es doch eigentlich genau auf den Punkt. Allerdings wusste ich da noch nicht, dass Einstein bereits etwas ganz ähnliches gesagt hatte...

      @ Fliege,

      danke für den Hinweis... :D

      @ Macky,

      wir bleiben zunächst beim ersten Kapitel. Das kann man locker in 20 Minuten lesen... :finger: Gruß Joachim Stiller Münster

      The post was edited 3 times, last by Joachim Stiller ().

    • Joachim Stiller wrote:

      Ich hatte mit einer physikalistischen, besser noch einer philosophischen, vielleicht sogar phänomenologischen Antwort gerechnet. Wenn ich gewusst hätte, dass Du mir gleich wieder mit Luhmann den Briefkasten verstopfst, hätte ich nicht gefragt... :D Gruß Joachim Stiller Münster


      Würdest du Gedanken statt Namen vernehmen, könntest du dir solcherlei Unterkomplexitäten sparen.
    • @ Watt,

      ich fasse den obigen Unterpunkt mal eben zusammen. Wissenschaft ist immer mindestens approximativ. Jede Antword eröffnet die Perspektive auf vielleicht ein Dutzend neuer Fragen. Man kann sich dann leicht vorstellen, dass mit dem gewonnen Wissen das Nichtwissen exponentiell zunimmt. Dieser Sachverahlt, ob man ihn nun einen der praktischen Erfahrung nennt, oder einen transzendentalen, wird Negentropie genannt. Ist das so richtig?

      Gruß Joachim Stiller Münster
    • Zu Beitrag 8

      Was die Philosophie anbetrifft, gebe ich Jaspers recht: Wo der Mensch denkt, besteht eine zweifache Möglichkeit: er kann das Wahre treffen oder (leider auch) verfehlen. Und: wir wissen nicht, ob wir das Wahre getroffen haben.

      Damit greift Jaspers – ohne es ausdrücklich zu sagen – auf Parmenides zurück, der sagte, die Wahrheit kennten allein die Götter, die Menschen hingegen hätten nur Meinungen (doxa), zwar begründet, aber ohne wahre Verlässlichkeit.

      M. a. W. : philosophische Aussagen können zwar wahr sein, aber sind deswegen nicht verlässlich, weil wir wahre von unwahren Aussagen nicht unterscheiden können.

      Warum ist das so? Weil voraussetzungsloses Denken unmöglich ist. Ganz unten an der Basis unseres Denkens stehen Setzungen, Basis-Voraussetzungen oder Basis-Entscheidungen, das sind Hypothesen, die weder objektiv evident, noch begründbar, noch widerlegbar sind, aber, so könnte man sagen, für den jeweiligen Philosophen subjektiv evident sind. Es liegt auf der Hand, dass aus solchen Hypothesen hergeleitete Aussagen keinen höheren Zuverlässigkeitsgrad beanspruchen können, als diese selbst. Viele völlig fruchtlose phil. Diskussionen wären vermeidbar, wenn die Diskutanten von vornherein die Setzungen, von denen sie ausgehen, benennen würden.


      Im wissenschaftlichen Bereich verweise ich auf Popper, der anscheinend bewiesenen wissenschaftliche Erkenntnisse nur als „Vermutungswissen“ bezeichnet, das nur solange gültig sein könne, bis es falsifiziert sei. Dieser Gedanke findet sich bei Jaspers noch nicht.

      Der Philosophie und der Wissenschaft gemeinsam dürfte allerdings die Aussage Jaspers` sein, dass jede Antwort zur neuen Frage werde und wir daher immer auf dem Wege seien.


      Das gesamte 1. Kapitel der Jasperschen Einführung würde ich heute der „Metaphilosophie“ zuordnen.
      .
      Zu der Frage, ob außerhalb unseres möglichen Erkenntnishorizonts irgend etwas ist, können wir nichts sagen, gar nichts.
      Wovon man nichts sagen kann, darüber sollte man schweigen.
      Annahmen über Seiendes außerhalb unserer Erkenntnismöglichkeiten sind reine Fantasie.
    • Na klar, Jaspers betreibt ganz sicher Metaphysik... Das ist aber doch eigentlich klar... Übrigens finde ich deine Bezeichnung von metaphysischen philosophsichen Aussagen als subjektiv evident interesssant. Werde diesen Gedanken beibehalten... Gruß Joachim Stiller Münster

      Philosophie (Metaphysik) als Akt der Selbsterkenntnis? Interessanter Gesichtspunkt... Gruß JSM

      The post was edited 1 time, last by Joachim Stiller ().

    • Joachim Stiller wrote:

      Hier zunächst ein kurzes Zitat von Jaspers:

      Für einen wissenschaftsgläubigen Menschen ist das Schlimmste, daß die Philosophie gar keine allgemeingültigen Ergebnisse hat, etwas, das man wissen und damit besitzen kann. Während die Wissenschaften auf ihren Gebieten zwingend gewisse und allgemein anerkannte Erkenntnisse gewonnen haben, hat die Philosophie dies trotz der Bemühungen der Jahrtausende nicht erreicht. Es ist nicht zu leugnen: in der Philosophie gibt es keine Einmütigkeit des endgültig Erkannten. Was aus zwingenden Gründen von jedermann anerkannt wird, das ist damit eine wissenschaftliche Erkenntnis geworden, ist nicht mehr Philosophie, sondern bezieht sich auf ein besonderes Gebiet des Erkennbaren.
      [...] Gruß Joachim Stiller Münster
      Hallo, all Ihr Eulen!

      Wie kann es sein, dass Jaspers im Zitat Recht behält? Meine Antwort verpacke ich gleich in eine neue Frage: Welche Struktur muss <Philosophie> haben, damit die Bemühungen über Jahrtausende fortdauern?

      Jaspers redet von anhaltenden Bemühungen um das Verständnis wiederkehrender Themen. Ist es ein unbefriedigendes Bemühen? Ich meine „Nein!“, obwohl die Themen wiederkehrend sind. Denn das Bemühen blieb über die Jahrtausende nicht immer dasselbe, da sich die Umstände ändern, aus denen heraus die wiederkehrenden Themen angegangen werden. - Die Antike war ein anderes Zeitgeschehen als unseres. Die Welt der Grosseltern ist eine andere, als die der Enkel. - Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Antworten von damals hinterfragt werden.

      Das philosophische Bemühen ist somit vorrangig ein ausloten der Umstände: „Die philosophischen Fragen sind das Lot. Ein Mass für die Veränderung der Umstände ergibt sich durch den Vergleich der Antworten. Erkenntnisse bleiben nur solange zwingend allgemein anerkannt, als die Umstände, in denen sie gewonnen wurden, nicht in Frage zu stellen sind.“

      Ich strapaziere Jaspers zitierten Text und frage: Ist Fortschritt durch das Wechselspiel zwischen den philosophischen Antworten und den demzufolge zu revidierenden Erkenntnissen charakterisiert und gemessen (!!) ? - L.G. Alltag

      PS: Ich bitte um Verständnis, falls ich mich wegen anderweitigen Verpflichtungen nur unregelmässig im Lektürtread beteilige.