Ophelia

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    • Ophelia

      Die Rose, eine derer der See,
      sie anzusehen tut mir weh.
      Der Wüstenfluss, und Styx, und Zeit,
      alle sind sie schon bereit,
      sich an ihr zu laben;
      alle wollen ihre Reste haben.

      Lange schon, unendlich lang,
      treibt sie dort, um Bein ein Strang.
      Mit den Jahren wurd’ sie bleich,
      in ihrem kleinen, idyll’schen Teich.
      Mitten im Wald, mitten auf der sand’gen Lichtung;
      Zeit und Tod, inspirierend Dichtung,

      Liegt sie, erhaben im Dreck.
      Liegt sie, d
      ie Fliegen unlängst weg.
      Liegt sie, nun von sich selbst verlassen.
      Starb sie, um sich selbst zu hassen.
      Starb sie, was nun ihr Herz zerfrisst,
      Bleibt sie, damit es Schicksal ist.
      Das Universum ist wie eine stets expandierende Stadt. Doch irgendwann kommt das Meer...
      Ein ewig Rätsel bleiben will ich mir und allen anderen - Ludwig II. v. Bayern
      Gut und böse sind die Vorurteile Gottes - sagte die Schlange - F. Nietzsche
      Atheismus: Die bedeutenste aller großen Weltreligionen - Ambrose Bierce

      The post was edited 1 time, last by Chronos ().

    • Hallo Chronos,

      ein dichterisch bescheidenes aber sehr aussagekräftiges Gedicht, mit dem ich mich sehr gut identifizieren kann. Allerdings fehlt in deiner Handlung eine sehr wichtige Figur, nämlich der "denkende und fühlende Mensch", welcher sich ihrer annimmt und sie heimholt in seinen Garten Eden, den er ihr bereitet hat. Vielleicht wartet sie darauf?

      LG

      Samantha

      Ich bin ein Freund der Weisheit,
      aber nicht alle ihrer Freunde
      sind auch meine Freunde.

    • Vielleicht ;)
      Das Universum ist wie eine stets expandierende Stadt. Doch irgendwann kommt das Meer...
      Ein ewig Rätsel bleiben will ich mir und allen anderen - Ludwig II. v. Bayern
      Gut und böse sind die Vorurteile Gottes - sagte die Schlange - F. Nietzsche
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