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  • Ja, natürlich ist das das Naheliegende. Aber "thematisieren", sogar "mit Wahrheitsanspruch thematisieren" heißt ja nicht, dass die Sache getroffen wurde. Das gelingt ja auch anderswo nicht, nicht nur bei Gefühlen. Man wird (m.E.) sich auf die Plausibilität von "vielsagenden Eindrücken" (Schmitz) verlassen müssen. Aber ich möchte da niemanden bevormunden.

  • Ich dachte hier spontan an das paradoxon-artige "Man kann nicht sagen, dass man meint, was man sagt und man kann auch nicht sagen, dass man nicht meint, was man sagt". (Hab ich irgendwo bei Luhmann zitiert gefunden.). Das o.a. Sagen/Nicht-Sagen zieht beim Hörer sofort den Verdacht des Gegenteils nach sich und unterminiert somit den Sinn des Gesagten. Auch Beteuerungen, man wisse um das problematische der Beteuerung, dass man meint/nicht meint, was man sagt, helfen nicht weiter, sondern machen al…

  • Ich möchte -wie bei so vielem- Hermann Schmitz empfehlen. Der ordnet die Angst auf einer Skala der Leiblichkeit ein - und zwar am Ende der Engung, unmittelbar hinter dem Schreck. Angst ist eine massive leibliche Engung, die mit verschiedenen Strategien angegangen werden kann. Wobei eher weniger hilfreich ist, sie als "Gefühl" zu beschreiben. Ich würde also wärmstens das oben schon erwähnte "Leib und Gefühl. Materialien zu einer philosophischen Therapeutik" von Schmitz empfehlen.