drei

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  • Betrachtet man die Zahl 3 als rein algebraisches Etwas, wird man nicht wirklich einen interessanten Unterschied zur Zahl 2 oder 4 feststellen. Sie unterscheiden sich um jeweils 1 und die 3 ist ungerade. Ansonsten ist sie eine Zahl wie jede andere in der Menge der natürlichen Zahlen. Sie hat also nichts besonderes an sich. Man könnte sagen: sie ist insofern unauffällig.

    Betrachten wir nun allerdings die 3 als eine Menge von realen Entitäten oder Sachverhalten, scheint plötzlich alles ganz anders.

    In der Dreidimensionalität liegen die Dinge anders als in der 2- oder 4-Dimensionalität.

    Nehmen wir 4 Stäbe und verschrauben sie zu einem Viereck, so ist dies instabil - im Gegensatz zu einem Dreieck, welches ebenfalls verschraubt wurde und absolut stabil ist. Das so gewonnene Viereck lässt sich verformen zu einem Paralleelogramm, zu einer Raute. Es lassen sich also dort logische Operationen / Winkelverschiebungen ausführen, was beim Dreieck nicht geht.

    Lassen wir 3 Zahnräder alle ineinander greifen, so lassen sie sich ebenfalls nicht bewegen. 2 oder 4 Zahnräder hingegen schon.

    Betrachten wir 2 Massekörper, können wir physikalische Vorhersagen zu ihren Verhalten zueinander machen. Aber schon bei 3 solchen Körpern gelingt uns das nicht mehr.

    Würde man weiter suchen, würde man sicherlich auch noch andere Beispiele finden, wo eine natürliche (An-)Zahl bereits dadurch ihr Verhalten ändert, dass man sie einfach um 1 erhöht oder verringert. Man denke nur an das Verhalten so mancher Quantenereignisse, bei denen die 3 eine Rolle spielt. Oder an eine Dreierbeziehung zwischen Menschen. :)
    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.

    Wenn du die Natur beherrschen willst, mein lieber Adson, musst du zuerst lernen ihr zu gehorchen. (aus Der Name der Rose)


    et cuncta bona erant

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Comments 2

  • Zee -

    Bei der Zahl 3 fällt mir als 1. ein: Sie ist doch schon rein optisch viel weiblicher als die 2 und die 4. Diese weiblichen Rundungen. Ausserdem wirkt sie so freundlich und fröhlich. Zumindest mein persönlicher Eindruck von ihr.

  • Geo -

    Hm, also die Dreierbeziehung zwischen Menschen wäre dann die Dreiecksbeziehung. Und alle guten Dinge sind ja drei. Auch ist die 3 die 1. echte Primzahl. 3 ist auch der meiste Teiler und ausserdem mehr wie 2. "Lassen wir 3 Zahnräder alle ineinander greifen, so lassen sie sich ebenfalls nicht bewegen". Das stimmt nicht so ganz. Sezte 2 Zahnräder horizontal und das 3. einfach unter denen 2en, dann funzt das wieder (es läuft mit). Oder teusch ich mich jetzt da? Mechaniker vor!