Potemkinsche Dörfer

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  • Definition des Wortes "Potemkinsche Dörfer"
    Potemkinsche Dörfer zeichnen sich dadurch aus, das sie eine Schönheit und Eleganz vortäuschen, die ihnen in der Realität nicht zukommt. Der Begriff kann und wird für allerlei Objekte verwendet, denen diese zweifelhafte Eigenschaft zukommt.
    Die Redewendung geht zurück auf eine Erzählung über den russischen Feldmarschall Reichsfürst Grigori Alexandrowitsch Potjomkin, die nicht den historischen Gegebenheiten entspricht. Potjomkin, Gouverneur und Militärreformer, der sich unter Zarin Katharina II. um die Entwicklung Neurusslands bemühte, habe nach dieser Legende vor dem Besuch seiner Herrscherin im neu eroberten Neurussland im Jahr 1787 entlang der Wegstrecke Dörfer aus bemalten Kulissen zum Schein errichten lassen, um das wahre Gesicht der Gegend zu verbergen.
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