rhetorische Stilmittel

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  • Definition des Begriffs "rhetorische Stilmittel"
    Ein rhetorisches Stilmittel ist ein Mittel, das häufig zur abwechslungsreichen und beeinflussenden Gestaltung von Texten herangezogen wird.
    Verschiedene rhetorische/sprachliche Stilmittel sind:

    A: das Adynaton, die Akkumulation, die Allegorie, die Alliteration, die Allusion, die Anadiplose, der Anakoluth, die Anapher, das Anapodoton, die Anastrophe, die Antiklimax, die Antilabe, die Antithese, die Antonomasie,
    das Apokoinu, die Apokope, die Aporie, die Aposiopese, die Apostrophe, der Archaismus, die Assonanz, das Asyndeton,

    B: das Bathos, die Brachylogie

    C: die Captatio benevolentiae, der Chiasmus, die Concessio, die Contradictio in adiecto, die Correctio,

    D: die Diaphora, der Diminutiv, der Dysphemismus,

    E: die Ellipse, die Emphase, die Enallage, das Enjambement, die Enumeratio, die Epanadiplose, die Epanalepse, die Epanastrophe, die Epanodos, die Epenthese, die Epipher, die Epiphrase, die Epiploke, die Epizeuxis, der Euphemismus, die Exclamatio

    F: die Figura etymologica

    G: die Geminatio

    H: das Hendiadyoin, das Homoioteleuton, das Hyperbaton, das Hysteron-Proteron, die Hyperbel, die Hypotaxe,

    I: die Inversion, die Ironie,

    K: die Kakophonie, die Katachrese, die Klimax, der Kyklos

    L: die Lautmalerei, die Litotes

    M: die Metapher, die Metaphrase, die Metonymie

    N: der Neologismus,

    O: der Okkasionalismus, die Onomatopoesie, das Oxymoron,

    P: das Paradoxon, der Parallelismus, die Parataxe, die Parenthese, die Paronomasie, das Pars pro toto, die Periphrase, die Personifikation, der Pleonasmus, die Pointe, das Polyptoton, das Polysyndeton

    R: die Repetitio, die rhetorische Frage,

    S: der Sarkasmus, die Sentenz, die Stichomythie, das Symbol, die Synästhesie, die Synekdoche, die Synonymie,

    T: die Tautologie, das Totum pro parte, das Trikolon, die Trope/ der Tropus

    U: das Understatement

    V: der Vergleich

    W: die Widerholung

    Z: das Zeugma

    Viele machen den Fehler, diese Mittel, die nur dem Zweck dienen sollten, die maßgeschneiderte Rede aufzupeppen über Gebühr zu strapazieren. Und auch, wenn es dem Empfänger ihrer Rede nicht bewusst werden sollte, so wird ihn ihre Rede erschöpfen, ja vielleicht wird er sogar aufhören, ihnen und ihren Inhalten zu lauschen. Derjenige, der gar nicht mehr aufhören kann, alle möglichen Kombinationen aus sprachlichen Werkzeugen, Tricks und Kniffen zu häufen, der wird ob der geringen Anteilnahme an seiner Kunst bald selbst entmutigt, ja erschöpft sein. Es ist auch beileibe nicht nötig, nur die Hälfte dieser Stilmittel zu kennen. Es kann sich nur in gewissen Situationen (z.B.Gesprächen) als ausserordentlich nützlich erweisen, einige ausgewählte einfließen zu lassen.

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