09.01. - 15.01.

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    • Original von tigerente
      nicht ohne grund wir die justizia immer mit verbundenen augen und der waage in der hand dargestellt. sie sieht nicht, sondern kann nur fühlen, ob die waage in der waage steht.


      Interessante Interpretation.

      Justizia hat deshalb verbundene Augen, weil sie Gerechtigkeit spricht ohne "Ansehen" der Person. Sprich es ist nicht von Bedeutung, wer da vor ihr steht: Bettler oder König.

      Die Justizia ist eines der mißverständlich dargestellten Symbole, weil halt ein jeder denkt, sie ist blind.

      Jusizia sieht aber sehr wohl, sie ist nicht blind.

      viele Grüße
      tigerente


      auch deine interpretation ist eine merkwürdige, zwar gängige weil oft gebraucht, aber versuch es selbst mal: binde dir ein tuch vor die augen und halte eine waage in den händen, du wirst merken, wie oft du dich irrst. hinzu kommt, daß man mit einem hindernis vor augen eben nicht sehen kann, man sperrt die lichtreflexionen aus!
      das leben ist eines der genialsten! unübertroffen weckt es täglich meine neugierde.
    • Original von AnnA
      sie kann nicht funktionieren. das erklärt sich aus dem gleichgewichtsgrundsatz. immer wenn eine waagschale nach oben geht, geht die andere runter. ein absolut gleiches gewicht haben nur identische gegenstände! identische, nicht gleiche!


      - wieso "kann nicht" - "Kann" ???
      - wieso kann das icht funktionieren auf grund des gleichgewichtsgrundsatzes???


      - und identisch muss ja nur das gewicht das auf den schalen liegt sein - ob 10 zu 1000 gegenstände oder 1 zu 1 sei mal dahingestellt ;)
      "OH LLort . . . !"
      _

      Der Mercedes fährt weil er ein Auto ist, nicht weil er Mercedes heißt.
    • Original von AnnA
      Original von tigerente
      auch deine interpretation ist eine merkwürdige, zwar gängige weil oft gebraucht, aber versuch es selbst mal: binde dir ein tuch vor die augen und halte eine waage in den händen, du wirst merken, wie oft du dich irrst. hinzu kommt, daß man mit einem hindernis vor augen eben nicht sehen kann, man sperrt die lichtreflexionen aus!


      wg definition ... Wiki eben ;)

      Justitia ist die römische Göttin der Gerechtigkeit und des Rechtswesens. Als solche wird sie auch heute noch oft als Wahrzeichen für die Justiz verwendet.

      Justitia wird meist als Jungfrau mit verbundenen Augen oder einem Diadem dargestellt, die in einer Hand eine Waage, in der anderen das Richtschwert hält. Dies soll verdeutlichen,
      dass das Recht ohne Ansehen der Person (Augenbinde),
      nach sorgfältiger Abwägung der Sachlage (Waage)
      gesprochen und schließlich mit der
      nötigen Härte (Richtschwert) durchgesetzt
      wird. In
      früheren Darstellungen trug die Göttin des Rechtsfriedens nur einen Ölzweig als Symbol des Lebens,
      und ihre Waage, Symbol für den gerechten Ausgleich von Leistung und Gegenleistung in streitbefangenen Partnerschaften. ....
      "OH LLort . . . !"
      _

      Der Mercedes fährt weil er ein Auto ist, nicht weil er Mercedes heißt.
    • Meine Interpretation war die geschichtliche Erklärung, warum irgendwann mal irgendwer auf die Idee kam, Justizia eine Augenbinde umzubinden.

      Es sollte ausdrücken, daß sie spricht ohne Ansehen der Person.
      Nicht mehr und nicht weniger.

      Dummerweise ist dieses symbolische Darstellung dieses Punktes daneben gegangen.

      Ich verweise lediglich darauf hin, daß diese Darstellung eben nicht bedeutet, daß Gerechtigkeit blind ist. So war das nicht gemeint.
      Jusitzia sieht und schaut hin.

      Alle anderen Interpretationen gehen darüber hinaus, was eigentlich gemeint war mit der Augenbinde.

      viele Grüße
      tigerente
      kkkkk
    • Ich verweise lediglich darauf hin, daß diese Darstellung eben nicht bedeutet, daß Gerechtigkeit blind ist. So war das nicht gemeint.


      Vielleicht trägt unsere Justizia auch eine Augenbinde, um Recht und nicht Gerechtigkeit sprechen zu können.
    • gerächt

      als Hobbyphilologe glaub ich das da ein Zusammenhang ist
      "Ich werd' mich nicht verändern. Ich werd' immer derselbe sein.
      Ich werd' mich nicht verändern. Vielleicht werd' ichs mal bereun, doch jetzt noch nicht " Tocotronic

      Wär ich das, was du behauptest, und wärst du das, was ich behaupte,
      wäre niemand mehr erselbst, sondern nur noch das Abbild seiner Projektion auf andere.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von weichi ()