Hilfe bei Erkenntnistheorie (PU)

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    • Hilfe bei Erkenntnistheorie (PU)

      Hallo liebes Forum,
      ich bin total verzweifelt gerade. Ich bin Referendarin und habe bald
      meinen PU (13. Jahrgang, Thema Wahrheit und Erkenntnis). Ich habe nach
      den Ferien noch 2 Doppeltstunden und dann ist schon der PU und mein
      Fachleiter will bis zum Ende der Woche das Thema für den
      Prüfungsunterricht haben.
      Das Thema ist wirklich schwierig (finde ich) und ich merke auch, dass es
      den SchülerInnen schwer fällt, alles nachzuvollziehen, weil es eben
      alles sehr theoretisch ist. Wir haben bislang den Empirismus (Locke) und
      Rationalismus ( Descartes) gemacht. Nun wäre zwar das logische
      Fortgehen, mit Kants Transzendentalphilosophie weiterzumachen,
      allerdings haben mir davon viele abgeraten, weil Kant schwere Kost ist
      und wir das nicht mehr schaffen würden.
      Eine andere Idee von mir wäre nun, mit Induktion/Deduktion
      weiterzumachen, um im PU vielleicht das Induktionsproblem diskutieren zu
      lassen? Grundsätzlich spricht da ja erstmal nichts gegen, allerdings
      fällt mir einfach nichts ein, wie ich das mit den SuS umsetzen könnte.
      Ich bräuchte ja ein Beispiel, an dem sie erstmal das Problem festmachen
      und auch dann ist die Frage, wie ich eine Stund edazu aufbauen könnte...

      Hat jemand von euch vielleicht ein paar gute Ideen für mich? (Wichtig
      wäre vielleicht noch, dass es bei uns im PU nicht gut kommt, mit Texten
      zu arbeiten. Mein Fachleiter liebt Rollendiskussionen.) Ich dachte nun
      schon daran, die SchülerInnen unter der Stundenfrage "Ist Induktion im
      Alltag tauglich/untauglich?" aus der Perspektive verschiedener Rollen
      Argumente für und gegen die Induktion sammeln zu lassen, allerdings
      erscheint mir das etwas zu anspruchslos...
      Oh man, ich komme einfach nicht weiter
    • Hallo

      its-me-w88 schrieb:

      wie ich das mit den SuS umsetzen könnte.
      Was meinst Du mit SuS?


      its-me-w88 schrieb:

      Wir haben bislang den Empirismus (Locke) und
      Rationalismus ( Descartes) gemacht.
      Und ich hoffe doch, ihr habt wenigstens da ein wenig mit Texten gearbeitet. :)
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.

      Willst du einen Menschen wirklich lehren, musst du ihn zuvor erkennen.
    • its-me-w88 schrieb:

      Huhu :)

      Oh sorry, SuS bedeutet Schülerinnen und Schüler :)

      Jaaaaa, da haben wir viel mit Texten gearbeitet :) Das müssen die Kids ja auch lernen. Nur im PU darf ich das nicht machen.... -.-
      Ah ok.. alles klar.

      So auf die Schnelle ist das natürlich auch immer etwas schwierig, gute Tipps zu geben, zumal man ja nicht involviert ist.. aber ich glaube Dein Fachleiter ist schon auf dem richtigen Weg mit diesen Rollendiskussionen. Da lernt man dann auch das "Gelernte" zu diskutieren.

      Du hattest ja bereits Induktion erwogen. Würde ich machen. Und zwar aus einem ganz einfachen Grund. Ein Teil des Prüfungsanspruchs (ich gehe mal davon aus, dass es Abschlußprüfung ist wenn 13. Jahrgang) besteht ja auch darin, dass die Sus nachweisen, dass sie auch von Bekanntem auf Unbekanntes schließen können. Vielleicht erreichst Du sie ja auf diesem Weg, dass Du sie gleich mit diesem Anliegen der Prüfung konfrontierst. Wie das im Detail umzusetzen wäre, da kann ich Dir leider keinen Rat geben, kenne Deine SchülerInnen ja nicht. Aber ich denke (auch wegen der geringen verbleibenden Zeit) wäre das vermutlich angemessener als Kant.
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.

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    • its-me-w88 schrieb:

      Grundsätzlich spricht da ja erstmal nichts gegen, allerdings fällt mir einfach nichts ein, wie ich das mit den SuS umsetzen könnte. Ich bräuchte ja ein Beispiel, an dem sie erstmal das Problem festmachen und auch dann ist die Frage, wie ich eine Stund edazu aufbauen könnte...
      Allererste Wahl (auch aus pädagogischer Sicht) ist Alan Musgraves Buch Alltagswissen, Wissenschaft und Skeptizismus (ab drei Euro bei Amazon; Inhaltsverzeichnis). Ich würde mit Wahrheit und Wahrheitstheorien (Kapitel 14 bei Musgrave) fortsetzen, weil das auch gesellschaftlich und philosophisch hochaktuell ist (Abgesang auf Postmoderne und Postfaktizismus). Was Musgrave schreibt, kannst du praktisch 1 : 1 in den Unterricht übernehmen. Teilweise arbeitet Musgrave dialogisch bei der Gegenüberstellung von Pro- und Contrapositonen.
      "You can fool all the people some of the time and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time" (Abraham Lincoln). — "Der Mensch ist gut! Da gibt es nichts zu lachen! [...] Der Mensch ist gut. Da kann man gar nichts machen. Er hat das, wie man hört, vom lieben Gott" (Erich Kästner).
    • its-me-w88 schrieb:

      Ich dachte nun
      schon daran, die SchülerInnen unter der Stundenfrage "Ist Induktion im
      Alltag tauglich/untauglich?" aus der Perspektive verschiedener Rollen
      Argumente für und gegen die Induktion sammeln zu lassen, allerdings
      erscheint mir das etwas zu anspruchslos...
      Oder stell doch Deduktion und Induktion gegenüber, laß Fraktionen bilden, laß erörtern, wo und warum das eine mehr alltagsrelevant sein könnte als das andere etc. Vermutlich kämest Du auch nicht um ein paar Grundeinheiten Logik dabei herum.. insofern würde ich mir über Anspruchslosigkeit nicht unbedingt den Kopf zerbrechen, außerdem ist es vor der Prüfung glaube ich auch ganz gut, wenn man mit dem Thema etwas Luft nach hinten hat, falls es doch nicht so gut läuft wie erwartet.
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.

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    • Vielen lieben Dank für eure Antworten!
      @Fliege: Ich werde mir das Buch auf jeden Fall durchlesen (zumindest die besagten Kapitel), vielleicht bekomme ich dann die Erleuchtung :)
      Genau, an die Gegenüberstellung von Induktion und Deduktion habe ich auch schon gedacht. Das ganze Jahr Ref lief soweit ganz gut und jetzt plötzlich vor der Prüfung sitze ich den ganzen Tag am Schreibtisch und habe keine Ideen, wie ich das umsetze. Kann nicht mal mehr ein Stundenziel formulieren. Wahrscheinlich ist die Angst und der Druck so hoch, durchzufallen, dass sich mein Gehirn komplett verweigert.
      Aber trotzdem: Nochmal ganz lieben Dank für eure Unterstützung! :)
    • Huhu :)
      Nachdem ich nun die ganze Nacht nicht schlafen konnte, ist mir folgende Idee gekommen für den PU. Ich möchte das gerne mal mit euch teilen, um eure (gerne auch kritische Meinung) dazu zu hören :

      Auf Hume wird es jetzt wohl auch hinauslaufen, ich denke, das ist das beste - auch für die SchülerInnen.


      Also Thema der Stunde könnte doch das Induktionsproblem nach Hume sein.


      Im Einstieg (zur Problematisierung) könnte ich doch das Beispiel mit dem toten Taucher nehmen, kennst ihr das? (Es ist ein Waldbrand entfacht und in dem abgebrannten Wald wird ein toter Taucher in voller Montur
      gefunden. Der Waldbrand wurde mit einem Löschflugzeug in Schach gehalten. -> Nur mal ganz grob. Was ist passiert, also woran ist der Taucher gestorben? Die richtige Lösung ist, dass der Taucher von einem Löschflugzeug angesaugt wurde, aber das sage ich den SchülerInnen natürlich vorher nicht.) Ich denke, das naheliegendste, worauf die SchülerInnen da kommen werden, ist, dass der Taucher möglicherweise an einer Rauchvergiftung gestorben ist. Aber es könnte ja auch andere Lösungen geben (möglicherweise hatte er einen Herzinfarkt?). Ich würde das andiskutieren lassen von den kids, und sie danach in Kleingruppen mögliche Erklärungsversuche, gestützt mit Argumenten, sammeln lassen. Anschließend versammeln sie sich in einer Diskussion (ich würde ihnen dann schon Rollen vorgeben, möglicherweise: 1. die Mutter des toten Tauchers ist anwesend, und ihr soll nun erklärt werden, was passiert ist, 2. ein Waldbrandexperte (der soll nach Hume argumentieren -> wir können aus einer Ursache keine Wirkung vorhersagen), 3. ein Dorfpolizist (als Empirist: es ist doch naheliegend, dass der Taucher
      eine Rauchvergiftung bekommen hat, da der Wald brennt -> Induktion), 4. Augenzeuge (Rationalist: der könnte gesehen haben, dass sich das Löschflugzeug im See aufgetankt hat, möglicherweise hat er den Taucher
      dabei angesaugt?)
      Ziel dieser Diskussion wäre es, dass wir erkennen, dass mehrere Lösungen denkbar sind (auch wenn wir aufgrund unseres Erfahrungswissens darauf schließen, dass der Taucher eine Rauchvergiftung bekommen hat). Und dass
      wir eben nicht immer genau Ursache und Wirkung vorhersagen können.
      -> Begriff INDUKTIONSPROBLEM


      Das könnten wir dann vertiefen, indem wir darüber diskutieren, ob wir denn nun unser induktives Wissen im ALltag gar nicht mehr verwenden sollten?


      Wie klingt das für dich? (Sei ruhig und gerne kritisch :))
      Das Eingangsbeispiel mit dem toten Taucher müsste ich wohl noch etwas verändern, um es mehr auf den Alltag der SchülerInnen anzupassen....


      Liebe Grüße
    • its-me-w88 schrieb:

      Nachdem ich nun die ganze Nacht nicht schlafen konnte
      Guten Morgen :)


      its-me-w88 schrieb:

      Also Thema der Stunde könnte doch das Induktionsproblem nach Hume sein.
      Mal eine Frage nebenbei. Wieviele Unterrichtseinheiten hast Du denn für den prüfungsvorbereitenden Unterricht zur Verfügung? Ich frage nur deshalb, weil ich mich mit diesen ganzen Termini nicht so gut auskenne. Musst Du dann für jede Stunde ein Thema entwickeln, oder heißt "Stundenthema" hier auch einfach Unterrichtsthema für einen längeren Zeitraum?



      its-me-w88 schrieb:

      Ich würde das andiskutieren lassen von den kids, und sie danach in Kleingruppen mögliche Erklärungsversuche, gestützt mit Argumenten, sammeln lassen. Anschließend versammeln sie sich in einer Diskussion (ich würde ihnen dann schon Rollen vorgeben,

      Also das Fallbeispiel ist glaube ich eine ganz gute Idee. Die Rollenverteilung mit alltagstauglichem Kontext ist prima. Was mir nicht so ganz klar ist, verstehen die SchülerInnen dadurch (also allein durch Exemplifizierung) auch, worum es dabei genau geht? Wäre es didaktisch nicht sinnvoller, sie im Vorfeld ein wenig mit der Theorie zu konfrontieren? Weil mir auch nicht so ganz klar ist, wie die SchülerInnen vorgegebene Rollen einnehmen können (gewissermaßen auf Abruf) - soweit ich Dich bisher verstanden habe, hattet ihr Empirismus (Locke) und Rationalismus (Descartes). Du hast jetzt schon ein paar Rollen benannt: Mutter, Dorfpolizist etc. Wie gesagt, ich kann das nicht wirklich beurteilen, weil ich nicht involviert bin, aber besteht hier nicht die Gefahr, dass einige Rollen allein deshalb fundierter argumentieren werden? Aber das kannst sicherlich nur Du einschätzen inwieweit hier bestimmte Rollen überhaupt durch die SchülerInnen besetzbar sind. Du hast ja noch einen Tag Zeit, bevor Du es abgeben musst, :) Aber ansonsten glaube ich, war Deine schlaflose Nacht recht ertragreich.

      LG
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.

      Willst du einen Menschen wirklich lehren, musst du ihn zuvor erkennen.
    • iselilja schrieb:

      Wie gesagt, ich kann das nicht wirklich beurteilen, weil ich nicht involviert bin, aber besteht hier nicht die Gefahr, dass einige Rollen allein deshalb fundierter argumentieren werden?
      Soweit ich das verstehe sollen unterschiedliche Herangehensweisen, na ja, sagen wir mal suggeriert werden, ohne das die SchülerInnen etwas davon merken - ein bisschen manipulativen, aber soweit ich es verstehe auch effektiv. ;) Es geht also anscheinend nicht um "fundierter vs weniger fundiert", sondern um die Erkenntnis, dass der Kontext, unsere Erfahrungswerte etc. maßgeblich für die Art und Weise unserer Annahmen ist.
      Worauf gezeigt wird, ist unabhängig davon was darüber gedacht wird, nicht was darunter verstanden wird.
    • Huhu :)

      Also erstmal: vor dem PU habe ich noch zwei Doppeltstunden mit den SchülerInnen, das heißt, wir werden in einer Stunde nochmal Empirismus/Rationalismus wiederholen (um auch die Methode der Rollendiskussion nocheinmal zu wiederholen) und anschließend wollte ich mit ihnen die Theorie Humes durcharbeiten. Danach käme sozusagen der PU, das heißt, das Stundenthema ist auch nur für die PU-Stunde gedacht :)

      Aus diesem Grund würde ich eben diese Rollenverteilung vornehmen, sodass wir einen Empiristen, einen Rationalisten und auch einen "Hume" dabei hätten. All diese Rollen hätten dann theoretisch fundiertes Wissen, auf das sie sich berufen können.
      Genau, und ein Stück weit ist das natürlich manipulativ von mir, denn die SchülerInnen sollen ja merken, dass wir uns weder auf die eine, noch auf die andere Theorie so richtig verlassen können eigentlich und dass vor Allem unser Erfahrungswissen, mit Hilfe dessen wir induktive Schlüsse ziehen, nicht immer stimmen muss :) Ein Stück weit soll natürlich auch die affektive Dimension darein spielen, darum würde ich die Rolle der Mutter nehmen. Ich war nämlich etwas unsicher, ob eine Rollendiskussion als Methode hier überhaupt sinnvoll ist, um zum Ergebnis zu gelangen, aber ich hoffe es doch ;) Und wenn eine Mutter da sitzt, MÜSSEN sie ja Erklärungen finden, warum der Mann tot ist... (durchaus sehr kontruiert, muss ich zugeben). Also solltet ihr eine bessere Idee haben, auch bezüglich der Methode, ich bin für alles offen :)))

      Liebe Grüße schicke ich euch.... :)
    • OSchubert schrieb:

      iselilja schrieb:

      Wie gesagt, ich kann das nicht wirklich beurteilen, weil ich nicht involviert bin, aber besteht hier nicht die Gefahr, dass einige Rollen allein deshalb fundierter argumentieren werden?
      Soweit ich das verstehe sollen unterschiedliche Herangehensweisen, na ja, sagen wir mal suggeriert werden, ohne das die SchülerInnen etwas davon merken - ein bisschen manipulativen, aber soweit ich es verstehe auch effektiv. ;) Es geht also anscheinend nicht um "fundierter vs weniger fundiert", sondern um die Erkenntnis, dass der Kontext, unsere Erfahrungswerte etc. maßgeblich für die Art und Weise unserer Annahmen ist.
      Ja MIR ist das schon klar, dass es darauf nicht hauptsächlich ankommt. :) Aber versteht auch ein Schüler, worum es geht, wenn er/sie mehr oder weniger ratlos (also unfundiert) argumentieren soll? Welche Erfahrungswerte hätten denn Schüler für die Vater-/ Mutterrolle meinetwegen?

      Worauf ich hinaus wollte ist ja im Grunde nur, dass die Rollen angemessen sein sollten. Ich meine Du erkennst nicht viel, wenn ich dir sage: argumentiere aus der Rolle/Perspektive eines Kybernetikers, wenn du nicht weißt womit man als Kybernetiker so argumentieren könnte. Oder? Du fällst dann vermutlich ein wenig aus der Diskussion heraus - und genau darum geht es doch, dass sie durch das Diskutieren verstehen, dass es unterschiedliche Positionen geben kann.
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.

      Willst du einen Menschen wirklich lehren, musst du ihn zuvor erkennen.
    • its-me-w88 schrieb:

      Danach käme sozusagen der PU, das heißt, das Stundenthema ist auch nur für die PU-Stunde gedacht
      Ich trau mich ja garnicht zu fragen, weil ich bei SuS schon hätte allein drauf kommen können... PU = Philosophieunterricht oder PU = Prüfungsunterricht?
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.

      Willst du einen Menschen wirklich lehren, musst du ihn zuvor erkennen.
    • its-me-w88 schrieb:

      Wenn die SchülerInnen von mir Rollenkarten bekommen, gebe ich dort meistens auch 1-2 Tipps, worauf sie sich argumentativ beziehen können
      Ah.. siehst Du. All das weiß ich natürlich nicht, deshalb ist es auch immer schwer hier (als Außenstehender) praktikable Tipps geben zu wollen.
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.

      Willst du einen Menschen wirklich lehren, musst du ihn zuvor erkennen.
    • its-me-w88 schrieb:

      Frag ruhig alles, das ist nicht schlimm!
      PU=Prüfungsunterricht
      Gut, dann habe ich dich hier richtig verstanden die ganze Zeit.


      its-me-w88 schrieb:

      das Stundenthema ist auch nur für die PU-Stunde gedacht
      Aber hier bin ich immer noch nicht ganz sicher.. heißt das, dass ihr nur 1 Stunde für den PU habt? Sicherlich nicht oder? Bin grad etwas verwirrt..

      its-me-w88 schrieb:

      und anschließend wollte ich mit ihnen die Theorie Humes durcharbeiten. Danach käme sozusagen der PU, das heißt, das Stundenthema ist auch nur für die PU-Stunde gedacht
      ..weil Hume durcharbeiten nach ziemlich vielen Stunden klingt und für den PU ja dann nicht mehr viel übrig bliebe.


      Lange Rede kurzer Sinn: Das Stundenthema mit Rollendiskussion (also das worum es hier die ganze Zeit geht) ist nur für 1 Stunde gedacht?
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.

      Willst du einen Menschen wirklich lehren, musst du ihn zuvor erkennen.
    • its-me-w88 schrieb:

      Vielleicht sollte ich die Rollen auch nochmal etwas genauer überdenken
      Wie wär's damit, dass du schlicht eine dynamische Fraktionsbildung zulässt, sprich: Erstmal jede, wie er will und dann quasi moderiert zusammenführen, was irgendwie zusammengehört/zusammengehören könnte...?
      (Würde ermöglichen, fraktionsinterne Kontroversen nützlich zu machen, ohne irgendwie strikte Kategorien vorgeben zu müssen.)
      Gruß,
      n0\/0n

      deutsch.
      think, tank.
    • novon schrieb:

      its-me-w88 schrieb:

      Vielleicht sollte ich die Rollen auch nochmal etwas genauer überdenken
      Wie wär's damit, dass du schlicht eine dynamische Fraktionsbildung zulässt, sprich: Erstmal jede, wie er will und dann quasi moderiert zusammenführen, was irgendwie zusammengehört/zusammengehören könnte...?(Würde ermöglichen, fraktionsinterne Kontroversen nützlich zu machen, ohne irgendwie strikte Kategorien vorgeben zu müssen.)
      Dynamische Fraktionsbildung macht auch deswegen Sinn, weil Induktion (gegen Alltagsintuition und logischen Empirismus) gar nicht in die Logik gehört, sondern in die Heuristik, während Deduktion genau das umreißt, was Logik ausmacht.

      Diesen Sachverhalt entdecken zu können, wäre für Abiturienten gar nicht so übel.
      "You can fool all the people some of the time and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time" (Abraham Lincoln). — "Der Mensch ist gut! Da gibt es nichts zu lachen! [...] Der Mensch ist gut. Da kann man gar nichts machen. Er hat das, wie man hört, vom lieben Gott" (Erich Kästner).