Biologische Vielfalt des Menschen

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    • Biologische Vielfalt des Menschen

      In einem anderen Thread ist es zur Diskussion um die Frage gekommen, inwieweit es erstrebenswert sei, die biologische Vielfalt - genauer: die Vielfalt an Rassen - beim Menschen zu erhalten. Der Frage, inwieweit eine Steuerung in diesem Sinne ethisch vertretbar ist, ob sie überhaupt im utilitaristischen Sinne nützlich ist, welche Vorteile, aber auch welche Gefahren zu erwarten sind, kann hier nachgegangen werden.

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    • Du sprichst von: Rassen

      hel schrieb:

      genauer: die Vielfalt an Rassen - beim Menschen zu erhalten.
      Wie man über wissenschaftliche Kanäle erfahren kann oder muss, ist das als Begriff für den Menschen nicht mehr legitim.
      Nun müsste man erstmal klären, wie der Begriff "Rasse" hier beim Menschen zu nutzen ist oder ob der überhaupt angesprochen werden "darf". Angeblich - also wissenschaftlich erforscht - ist das genetische Informationmaterial ja bei allen Menschen auf der Erde (jw. gleichen Geschlechts, müsste man vll. hinzufügen) praktisch identisch und die bereits im Aussehen, Phänotypus ziemlich frappierenden Unterschiede (zw. Asiaten, Europäern, Uraustraliern, (Ur)Afrikanern, Mongoloide u.a.) seien eher epi-genetische Aktiva. Was ist da dran? Ich meine auch sowas wie 'Rassen' zu erkennen, groß, klein, Hautfarbe, Statur und letzlich auch gruppenartig nach Herkunft zusammenfassbare Mentalitäten und Charakterformen. Wie ist das denn z.B. vrglw. bei Hunden? Im Übrg. dürfte man auch nicht mehr Rasseweib sagen.


      spektrum.de/lexikon/biologie/menschenrassen/42123 Bei Tieren also auch nicht mehr sinnvoll
      "..........Der Terminus Rasse ist in der Zoologie kaum mehr gebräuchlich. Er wird durch den Terminus [i]Unterart fast vollständig ersetzt (trinäre Nomenklatur). Die Einteilung von vielgestaltigen Arten in Unterarten macht selbst bei Tieren häufig Schwierigkeiten und ist mit willkürlichen Entscheidungen verbunden. Wie bei anderen Arten hat man auch bei Homo sapiens versucht, Unterarten oder Rassen zu unterscheiden. Nach der zoologischen Nomenklatur ist dies weder bei anderen Lebewesen noch beim Menschen biologisch gefordert, d.h., es gibt keine Vorschrift, unterhalb der Art Taxa (Taxon) zu bilden. Dies hat einen klaren Grund in den Lebewesen selbst: Zwar gehört jeder sich zweielterlich (biparental) fortpflanzende Organismus zwangsläufig einer Fortpflanzungsgemeinschaft an, und damit zu einer biologischen Art. Die Unterscheidung von Unterarten oder Rassen aber ist eine Sache der Zweckmäßigkeit, die für verschiedene Arten je nach der erfaßbaren Populationsdifferenzierung ganz unterschiedlich zu beurteilen ist.


      Beim Menschen wurden beinahe so viele Rassensystematiken aufgestellt, wie es Wissenschaftler gibt, die sich mit dem Problem befaßt haben. Die Anzahl der unterschiedenen „Rassen“ reicht dabei von 3 bis über 200. ...."

      Unterart als Begriff wär ja auch noch weit schlimmer zu missbrauchen. Das Bedürfnis weiter zu unterteilen (bis zum letzten Quantum) bleibt aber bestehen - grotesker Widerspruch zwischen Unterscheidungswunsch und Vereinheitlichungsirrsinn (o.u.) ?

      Beiträge sollen ausgearbeitet und vorbereitet werden. Hoffe reicht so erstmal, ich bin leider nicht der große Ausarbeiter mit vorbereitenden Maßnahmen - stundenlang dran/drüber nachdenken/schreiben tu ich trotzdem.

      Verabschiede mich aus dem Thema hier, schreib da
      Im Namen der Weltseele deren Tochter EVULOA und Mutter EVOLUA o.u.
      Die Wiesenschaft der Liebe zur Weisheit ist eine erhabene, elegante und m.a. befriedigende Beschäftigung für den Geist.
      Was ich wirklich denke: Weltseele und Multiversalgeist gefällt das.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Celeritas ()

    • Meines Wissens ist es keineswegs verboten, über Rassen zu sprechen. Unter den Wissenschaftlern gibt es unterschiedliche Auffassungen, wie sinnvoll, bzw. Zweckmäßig der Rassenbegriff ist; wobei mir die heutige Scheu vor dem Begriff "Rasse" zu einem großen Teil auch durch die Abscheu vor - und dem Wunsch nach Distanz zu der faschistischen Rassenideologie motiviert erscheint. Ein Zeichen für die politische Motivation ist für mich der Unterschiedliche Umgang mit diesem Begriff zwischen den USA und Europa. So ist die Hemmung, den Begriff "Rasse" zu verwenden, in Europa wesentlich stärker ausgeprägt, als in den USA, wo "seitens staatlicher Stellen wie der FDA die Empfehlung, Daten zur „Rasse“ (race), neben Angaben zum Lebensalter und zum Geschlecht [gilt]" (wiki).

      Eine weitere Passage aus der deutschen Wikipedia, kann die laufenden wissenschaftlichen Dispute um den Rassenbegriff verdeutlichen:




      Tante Wiki schrieb:

      Populationsgenetische Studien ergaben, dass etwa 85 % der genetischen Variation innerhalb solcher Populationen wie der Franzosen oder der Japaner zu finden sind.[11][78] Dagegen sind die genetischen Unterschiede zwischen den traditionell aufgrund der Hautfarbe unterschiedenen Rassen mit etwa 6 bis 10 % vergleichsweise gering. Hinzu kommt, dass auch diese vermeintlich rassenspezifischen Unterschiede bei genauerer Untersuchung der geographischen Verbreitung keine klaren Grenzen erkennen lassen. Die Übergänge zwischen den „Rassen“ sind (mit Ausnahme der australischen Aborigines) fließend. Diese empirischen Befunde, die durch Fortschritte bei der Sequenzierung von DNA und Proteinen ermöglicht wurden, führten dazu, dass heute die große Mehrheit der Anthropologen eine Aufteilung der Menschheit in Rassen ablehnt.

      Die Diskrepanz zwischen der Verschiedenheit in der äußeren Erscheinung und der Gleichförmigkeit der genetischen Ausstattung erklären Luca und Francesco Cavalli-Sforza in ihrem Buch Verschieden und doch gleich (1994) folgendermaßen:
      Das Argument, dass die genetische Varianz innerhalb einer Gruppe von Homo Sapiens größer sei als die zwischen verschiedenen Gruppen, wurde im Jahr 2003 von dem Genetiker und Evolutionsbiologen Anthony W. F. Edwards kritisiert:[80] Die Aussage treffe nur zu, wenn man Allele an einem einzelnen Genlocus betrachte. Sofern man jedoch Interkorrelationsmuster zwischen verschiedenen Genen und die sich daraus ergebenden Gencluster betrachte, wie sie mit moderneren Verfahren wie der Clusteranalyse oder der Principal Component Analysis gewonnen werden können, kehre sich das Bild um. Edwards argumentiert, dass man ein Individuum durchaus einer bestimmten, biologisch definierten Gruppe zuordnen könne, wenn man eine bestimmte Anzahl an Genen statt nur jeweils einzelne Gene betrachtet.[80] Der Artikel, in welchem er seine Überlegungen vorstellte, wurde in Anspielung an seinen Kollegen als „Lewontin’s fallacy“ (dt. Lewontins Fehlschluss) bezeichnet. Sein Kollege David J. Witherspoon konnte 2007 diese These experimentell bestätigen, indem mittels Multilocus sequence typing mehrere hundert Loci zugleich erfasst wurden.[81] Jedoch bleibt fraglich, inwieweit sich aus diesen genetischen Variationen Bezüge zu dem soziokulturellen „Konzept Rasse“ ableiten lassen.[82]
      Edwards Kritik wurde vom biologischen Anthropologen Jonathan Marks zurückgewiesen. Die Rassentheorie versuchte große Cluster von Menschen zu entdecken, die homogen innerhalb der eigenen und heterogen zu anderen Gruppen sind. Lewontins Analyse zeigte, dass solche Gruppen in der menschlichen Spezies nicht existieren, und Edwards Kritik widerspricht dieser Interpretation nicht.[83]
      Ich halte den Gebrauch des Rassenbegriffs also für durchaus legitim, man sollte sich allerdings bewusst sein, dass außer gewissen äußerlichen Merkmalen - und auch diese variieren innerhalb einer Rasse in einem erstaunlichen Ausmaß - von einem Menschen so gut wie gar nichts gesagt ist, wenn man sagt X ist von der Rasse Y. Statistisch gesehen variieren lediglich manche Wahrscheinlichkeiten, z. B. dass jemand als Schwarzer gewisse Herzmedikamente schlechter verträgt als ein Weißer etc.. oder die Milchunverträglichkeit bei Asiaten höher ist als bei Europäern.
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    • Warum beschränkst du es auf äußere Merkmale?

      Gehen wir mal von folgendem Argument aus:
      1. Intelligenz ist genetisch kodiert.
      2. Es gibt innerhalb der Menschheit Cluster/Klassen mit genetischen Unterschieden einer speziellen Verteilung.
      ———
      K: Intelligenz ist nicht gleichverteilt bezogen auf diese Klassen.

      1. ist mW. empirisch bestätigt und folgt zudem aus der Evolutionstheorie. Wäre Intelligenz nicht genetisch kodiert, wäre die Entstehung von Intelligenz evolutionsbiologisch nicht erklärbar. 2. ist evident.

      Für Intelligenz können auch andere psychologischen Eigenschaften stehen, zb. emotionale Stabilität, Aggressionsverhalten usw.

      —————————-
      Disclaimer:
      Es sind keine politischen Implikationen beabsichtigt.
      Anything you can do, i can do meta - Rudolph Carnap
    • future06 schrieb:

      Gehen wir mal von folgendem Argument aus:
      1. Intelligenz ist genetisch kodiert.
      2. Es gibt innerhalb der Menschheit Cluster/Klassen mit genetischen Unterschieden einer speziellen Verteilung.
      ———
      K: Intelligenz ist nicht gleichverteilt bezogen auf diese Klassen.
      Die Konklusion verstehe ich nicht. Kannst Du diese genauer erläutern?
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    • hel schrieb:

      future06 schrieb:

      Gehen wir mal von folgendem Argument aus:
      1. Intelligenz ist genetisch kodiert.
      2. Es gibt innerhalb der Menschheit Cluster/Klassen mit genetischen Unterschieden einer speziellen Verteilung.
      ———
      K: Intelligenz ist nicht gleichverteilt bezogen auf diese Klassen.
      Die Konklusion verstehe ich nicht. Kannst Du diese genauer erläutern?
      Die Konklusion ist zwar m. E. nicht zwingend, aber doch recht naheliegend.

      M. E. geht das Argument so, daß, da Intelligenz genetisch bedingt ist und es eben Rassen mit verschiedenen genetischen Codierungen gibt, die Intelligenz auch unterschiedlich auf die Rassen verteilt ist.

      Das Argument ist insofern m. E. nicht zwingend, weil ja mit der allgemeinen Feststellung genetischer Unterschiede noch nicht dargetan ist, daß diese sich auch gerade auf die Intelligenz beziehen. Da aber m. E. ziemlich eindeutig feststeht, daß Intelligenz durch die Genetik beeinflußt ist, liegt die Konklusion zumindest nahe.


      future06 schrieb:

      Disclaimer:
      Es sind keine politischen Implikationen beabsichtigt.
      Diesem Disclaimer schließe ich mich zumindest für diese Diskussion an.
      Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
    • Magnus schrieb:

      Diesem Disclaimer schließe ich mich zumindest für diese Diskussion an.
      Interessanter Thread, den du da ausgegraben hast. Werde mich in Kürze dazu nochmal inhaltlich äußern.

      Zum Disclaimer muss ich einschränkend hinzufügen: Es sind durchaus politische Implikationen beabsichtigt und zwar soll die Frage aufgeworfen werden, ob es politisch sinnvoll ist, naturwissenschaftliche Tatsachen zu verleugnen, um potentielle politische Problem zu vermeiden. M.E. muss die Wahrheit immer auf den Tisch und es muss mit dieser Wahrheit ein Weg gefunden werden, um negative politische Auswirkungen wie zB. Rassismus zu vermeiden.
      Anything you can do, i can do meta - Rudolph Carnap
    • hel schrieb:

      Meines Wissens ist es keineswegs verboten, über Rassen zu sprechen.
      Nein, verboten ist es wohl nicht, aber von manchen als politisch inkorrekt bewertet. Man denke z. B. an die Angriffe, denen Thilo Sarrazin ausgesetzt war.

      Dabei bin ich ziemlich sicher, daß hinter verschlossenen Türen auch nach 1945 (wissenschaftliche) Rassenforschung betrieben wurde bzw. wird, und daß es dabei auch zu einordnenden Urteilen kommt.


      future06 schrieb:

      M.E. muss die Wahrheit immer auf den Tisch
      Das sehe ich auch so, und ich bin auch optimistisch, daß sie auf den Tisch kommt. Früher oder später. Und nicht nur bezüglich der Rassen.


      future06 schrieb:

      und es muss mit dieser Wahrheit ein Weg gefunden werden, um negative politische Auswirkungen wie zB. Rassismus zu vermeiden.
      Ja, die Schlüsse, die aus der Wahrheit gezogen werden, sind eben nicht identisch mit dieser Wahrheit selbst.
      Man könnte m. E. durchaus z. B. feststellen, daß Schwarzafrikaner eine geringere mathematische Intelligenz als Europäer, dafür aber höhere athletische Fähigkeiten haben als diese.
      Solche pauschalen Feststellungen sind m. E. durchaus möglich, nur wäre es sicher sinnvoll, sie gleichzeitig mit einer Bereitschaft zur Differenzierung zu äußern, wie etwa: Es kann auch hochintelligente Schwarzafrikaner geben, aber die Mehrheit hat eine geringere Intelligenz als die Mehrheit der Europäer.
      Der Rassismus fängt m. E. da an, wo Bewertungen ins Spiel kommen, wie etwa: die Dümmeren sind weniger wert oder schlechtere Menschen. Für solche Bewertungen gab es m. E. noch nie einen wissenschaftlichen Anhalt, und deswegen wären sie entweder zu unterlassen oder zumindest als (subjektive) Meinung zu kennzeichnen, die grundsätzlich auch offen für Widerspruch ist.
      Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
    • Es gibt keine Rassen, aber sehr wohl Rassismus.
      "Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz definiert Rassismus als "die Überzeugung, dass ein Beweggrund wie Rasse, Hautfarbe, Sprache, Religion, Staatsangehörigkeit oder nationale oder ethnische Herkunft die Missachtung einer Person oder Personengruppe oder das Gefühl der Überlegenheit gegenüber einer Person oder Personengruppe rechtfertigt".

      Rassismus basiert auf binärem Denken:
      Die Welt wird aufgespalten in ihre vermeintlichen binären Gegensätze (gut/böse, dumm, aber athletisch/intelligent):
      Wir sind mehrheitlich gut und intelligent; das ist unser eigene Indentität.
      Afrikaner sind dumm, aber stark/athletisch; das ist die konsturierte Identität der Anderen: der Zuwanderer aus Afrika oder arabischen Ländern.
      Wir sind eine homogene Gruppe (sprachlich, sozial, religiös, kulturell etc.), in die andere nicht hineinpassen.
      Das ist das schlichte Grundprinzip des Rassismus.

      Die Wissenschaft meint zu rassistischen Behauptungen, wonach Afrikaner angeblich "in ihrer Mehrheit eine geringere Intelligenz als die Mehrheit der Europäer" haben, folgendes:
      "Die heute lebenden Menschen stimmen zu 99,9 Prozent in ihren DNA-Sequenzen überein. Alle denkbaren genetischen Unterschiede betreffen also nur 1 Promille der genetischen Substanz.

      Nach allen fossilen Dokumenten und gemäß der engsten stammesgeschichtlichen Verwandtschaft mit den afrikanischen Menschenaffen (Schimpanse, Bonobo, Gorilla) kann als sicher gelten, daß die Gattung Homo in Afrika entstanden ist (Hominidae, Paläanthropologie).
      Demnach sind alle heute lebenden Menschen die Nachfahren von Auswanderern aus Afrika. Diejenigen Varianten von Gensequenzen, die man nur auf anderen Kontinenten findet, sind Abwandlungen von jenen, die in Afrika vorkommen ( Menschenrassen II ). In Europa lassen sich 95% der Bevölkerung auf 7 mitochondriale Typen von Afrikanern und damit genealogisch auf 7 mütterliche afrikanische Linien zurückführen (B. Sykes).
      Die genetischen Distanzen der Populationen ( Menschenrassen I ) dokumentieren so die Auswanderungen aus Afrika, die Besiedlung der Kontinente und neuer Wohngebiete sowie die damit verbundenen Prozesse der Alleldrift und des Allelflusses. Letzterer Faktor ist auch als Ursache der im Vergleich zu Asiaten größeren genetischen Nähe der Europäer zu den Afrikanern anzusehen.

      Man weiß bis heute wenig über die humangenetischen Grundlagen (Humangenetik) und so gut wie gar nichts über die Häufigkeitsverteilung psychischer Merkmale in den Populationen des Menschen. Eine Ausnahme bildet nur scheinbar die Test-Intelligenz. Der Stanford-Binet-Intelligenztest und seine Nachfolger wurden im Hinblick auf das kulturelle Umfeld der Euroamerikaner konstruiert und häufig im Interesse sozialer Diskriminierung und Siebung durchgeführt (S.J. Gould). Die Ergebnisse sind daher nicht als genetisch bedingte Gruppenunterschiede zu deuten."

      Die Tatsache, dass Schwarze oder Asiaten auf bestimmte Medikamente anders als Weiße reagieren usw. ist kein Widerspruch.
      Auch und vor allem nicht das unerschiedliche Aussehen.
      Das sind genetische Unterschiede. ^^
      Wenn wir Sprache und Denken aufgeben, können wir über alles hinausgehen. (Meister Sosan)
      „Langfristig gesehen sind wir alle tot“ (Meister Keynes)
    • future06 schrieb:

      1. Intelligenz ist genetisch kodiert.
      Es gibt unbestritten bestimmte Inselbegabungen (z.B. in der Musik), die genetisch bedingt sind. Aber die Intelligenz ( die Fähigkeit des Menschen, abstrakt und vernünftig zu denken und daraus zweckmäßiges handeln abzuleiten) hängt von sehr vielen sozialen Faktoren ab, und es gibt m.W. keine Hinweise darauf ,dass die Gene hierbei eine dominierende Rolle spielen.
    • Riha schrieb:

      future06 schrieb:

      1. Intelligenz ist genetisch kodiert.
      Es gibt unbestritten bestimmte Inselbegabungen (z.B. in der Musik), die genetisch bedingt sind. Aber die Intelligenz ( die Fähigkeit des Menschen, abstrakt und vernünftig zu denken und daraus zweckmäßiges handeln abzuleiten) hängt von sehr vielen sozialen Faktoren ab, und es gibt m.W. keine Hinweise darauf ,dass die Gene hierbei eine dominierende Rolle spielen.
      Die absurdesten Thesen nicht nur zu Intelligenz und Abstammung werden wieder "diskutiert", seit dem weltweit Rechtsradikale reüssieren.
      Wenn wir Sprache und Denken aufgeben, können wir über alles hinausgehen. (Meister Sosan)
      „Langfristig gesehen sind wir alle tot“ (Meister Keynes)
    • Hancock schrieb:

      Die absurdesten Thesen nicht nur zu Intelligenz und Abstammung werden wieder "diskutiert", seit dem weltweit Rechtsradikale reüssieren.
      Ein Produkt der modernen Demokratie. In Athen war man übrigens nicht so naiv, jede Meinung nur der Meinung wegen zu tolerieren. Dumme Ideen hat man damals tatsächlich noch mit dem Leben bezahlt.


      Aber wie geht man nun in der Moderne am besten um mit dem Fakt, dass Menschen sehr unterschiedlich sein können - ob phänotypisch oder sozialisiert? Allein evolutionstheoretisch wäre die Annahme, dass sich der Mensch nicht mehr weiter entwickelt und daher sich auch ausdifferenziert, absurd. Gleichzeitig wirkt aber auch (nicht erst seit der Globalisierung) eine Vermischung den gen. Pools durch Migration (und das schon seit dem der Mensch wandern kann). Es wirken als zwei entgegengesetzte "Mechanismen" gleichzeitig, die mehr oder weniger ein latentes Gleichgewicht erzeugen.

      Und das ist doch etwas, was man gut und gerne so akzeptieren kann.
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.

      Willst du einen Menschen wirklich lehren, musst du ihn zuvor erkennen.
    • «Es gibt keine genetische Definition von Rasse», sagt etwa Amade M’charek , Anthropologin an der Universität Amsterdam.
      Denn man kenne kein Set an Genvarianten, das nur bei einer Gruppe von Menschen vorkomme und somit diese von anderen Gruppen eindeutig abgrenze.
      «Wir können zwar Menschen zum Beispiel nach ihrer Hautfarbe oder Augenform kategorisieren.
      Aber wenn wir dann ein weiteres Merkmal betrachten, ergeben sich neue Gruppen.»

      Es ist nicht nur politisch vernünftig, beim Menschen nicht (mehr) Rassen zu sprechen.
      Es liegen schlicht keine wissenschaftlichen Belege für das Vorhandensein von unterschiedlichen Rasen vor.
      Auch keine angeblich geheimen Forschungsergebnisse von geheimen Rasseforschen nach 1945 in Deutschland.
      Unterschiedliches Aussehen ist nicht rassebedingt.
      Man vergleiche blonde Schweden und dunkelhaarige Bayern (z.B. Söder).
      Daraus ergiben sich keine schwedische und bayerische Rassen.
      Wenn wir Sprache und Denken aufgeben, können wir über alles hinausgehen. (Meister Sosan)
      „Langfristig gesehen sind wir alle tot“ (Meister Keynes)
    • Hancock schrieb:

      «Es gibt keine genetische Definition von Rasse», sagt etwa Amade M’charek , Anthropologin an der Universität Amsterdam.
      Denn man kenne kein Set an Genvarianten, das nur bei einer Gruppe von Menschen vorkomme und somit diese von anderen Gruppen eindeutig abgrenze.
      Dies gesagt, bleibt dennoch die Tatsache bestehen, dass das unterschiedliche Aussehen - z. B. - die Hautfarbe und Gesichtsphysiognomie, die unser Denken in Rassen dominieren, mit einer gewissen genetischen Distanz korrelieren: Dass also dieses unterschiedliche Aussehen auf einen längeren Zeitraum verweist, in dem sich die unterschiedlichen Populationen durch ihre geographische Trennung nicht vermischt haben und gewissen Unterschieden sowohl in den Mutationen sowie im Selektionsdruck unterworfen waren. Und diese Annahme wird von den genetischen Ergebnissen durchaus unterstützt. Allerdings gilt:


      Tante Wiki zitiert Jonathan Marks schrieb:

      By the 1970s, it had become clear that (1) most human differences were cultural; (2) what was not cultural was principally polymorphic – that is to say, found in diverse groups of people at different frequencies; (3) what was not cultural or polymorphic was principally clinal – that is to say, gradually variable over geography; and (4) what was left – the component of human diversity that was not cultural, polymorphic, or clinal -was very small.

      A consensus consequently developed among anthropologists and geneticists that race as the previous generation had known it – as largely discrete, geographically distinct, gene pools – did not exist.
      Auf Deutsch (Google Translate)
      "In den siebziger Jahren war klar geworden, dass
      (1) die meisten menschlichen Unterschiede kulturell waren;
      (2) was nicht kulturell war, war hauptsächlich polymorph - das heißt, es wurde in verschiedenen Gruppen von Menschen mit
      unterschiedlichen Frequenzen gefunden;
      (3) was nicht kulturell oder polymorph war, war hauptsächlich klinal - das heißt, über die Geographie allmählich variabel; und
      (4) was übrig blieb - die Komponente der menschlichen Vielfalt, die nicht kulturell, polymorph oder klinal war - war sehr klein.

      In der Folge entwickelte sich unter Anthropologen und Genetikern der Konsens, dass Rasse, so wie sie die vorherigen Generationen verstanden haben - als im Wesentlichen diskrete und geographisch getrennte Genpools - nicht existiert hat."

      Dies alles schließt allerdings nicht aus, dass unterschiedliche Rassen auch nach dem neuen Verständnis in ihren Eigenschaften rein statistisch leicht variieren. Da auch Intelligenz (also der mit IQ-Tests gemessene g Faktor) ziemlich gesichert einen erblichen Anteil hat (Schätzungen reichen beim IQ von 50-80%), könnte es theoretisch hierin auch zwischen den Rassen unterschiedliche statistische Verteilungen geben. Da aber auch die Lebensumstände (von Ernährung bis Bildung) einen nicht unerheblichen Einflussfaktor darstellen, ist offen, wie hoch die genetisch bedingte Differenz, wenn es eine gibt, in der Tat ist. Denn die sehr unterschiedlichen Lebensumstände der unterschiedlichen Populationen erlauben m. W. ein endgültiges Urteil noch nicht. Dass es ein gemessenes Gefälle gibt: Von ashkenasischen Juden über Ostasiaten, Kaukasier bis zu Schwarzen, ist m. W. nicht umstritten.

      Da es aber keine diskreten Unterschiede sondern nur fließende Übergänge zwischen den Rassen gibt, die Beziehung zwischen den Populationen viel komplexer ist und die Variationen innerhalb der jeweiligen Populationen weitaus größer als zwischen ihnen, der Rassenbegriff also eine große Vereinfachung darstellt, stellt sich die Frage, ob die Klassifizierung in Rassen die tatsächlichen Verhältnisse nicht mehr verschleiert als erhellt. Es ist z. B. im Kontext von Medikamenten bei den stetig fallenden Kosten von Gentests in der Medizin weitaus eher angesagt, anhand von genetischen Markern das beste Medikament auszuwählen, als aufgrund von Rassenzugehörigkeit. Die einzige Nutzanwendung des Rassenbegriffs wird m. E. in mittlerer Zukunft die Personenbeschreibung bleiben. Denn auch was die für eine bestimmte Tätigkeit benötigte Intelligenz betrifft, ist jedes Abiturzeugnis, sei sein Wert noch so fraglich, immer noch aussagekräftiger als die Rassenzugehörigkeit dessen, der es erworben hat.
      Die freie Diskussion ist das eigentliche Fundament der freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. (Bundesverfassungsgerichtshof)
      Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren. (Karl Popper)
      Der Kosmos ist bestenfalls ein planlos aufgeschütteter Misthaufen. (Heraklit)
    • Hancock schrieb:

      «Es gibt keine genetische Definition von Rasse», sagt etwa Amade M’charek , Anthropologin an der Universität Amsterdam.
      Denn man kenne kein Set an Genvarianten, das nur bei einer Gruppe von Menschen vorkomme und somit diese von anderen Gruppen eindeutig abgrenze.
      «Wir können zwar Menschen zum Beispiel nach ihrer Hautfarbe oder Augenform kategorisieren.
      Aber wenn wir dann ein weiteres Merkmal betrachten, ergeben sich neue Gruppen.»

      Es ist nicht nur politisch vernünftig, beim Menschen nicht (mehr) Rassen zu sprechen.
      Es liegen schlicht keine wissenschaftlichen Belege für das Vorhandensein von unterschiedlichen Rasen vor.
      Auch keine angeblich geheimen Forschungsergebnisse von geheimen Rasseforschen nach 1945 in Deutschland.
      Unterschiedliches Aussehen ist nicht rassebedingt.
      Man vergleiche blonde Schweden und dunkelhaarige Bayern (z.B. Söder).
      Daraus ergiben sich keine schwedische und bayerische Rassen.
      Es geht nicht um eindeutige Abgrenzung, sondern um Häufigkeitsverteilungen und Cluster, die sich durchaus auch überlappen können. Zeig mir einen Antropologen oder Soziologen, der Ahnung von Mathematik hat (Clusteranalyse, Statistik usw.)...
      Und Intelligenz ist genetisch codiert, daran gibt es wissenschaftlich keine Zweifel mehr. Was Rechtsradikale mit dieser Botschaft anstellen, steht auf einem andern Blatt. Wenn sich aber die Wissenschaft irgendwelchen politischen Erwägungen unterordnen muss, dann geht das zu weit.
      Anything you can do, i can do meta - Rudolph Carnap
    • hel schrieb:

      Hancock schrieb:

      «Es gibt keine genetische Definition von Rasse», sagt etwa Amade M’charek , Anthropologin an der Universität Amsterdam.
      Denn man kenne kein Set an Genvarianten, das nur bei einer Gruppe von Menschen vorkomme und somit diese von anderen Gruppen eindeutig abgrenze.
      Dies gesagt, bleibt dennoch die Tatsache bestehen, dass das unterschiedliche Aussehen - z. B. - die Hautfarbe und Gesichtsphysiognomie, die unser Denken in Rassen dominieren, mit einer gewissen genetischen Distanz korrelieren: Dass also dieses unterschiedliche Aussehen auf einen längeren Zeitraum verweist, in dem sich die unterschiedlichen Populationen durch ihre geographische Trennung nicht vermischt haben und gewissen Unterschieden sowohl in den Mutationen sowie im Selektionsdruck unterworfen waren. Und diese Annahme wird von den genetischen Ergebnissen durchaus unterstützt. Allerdings gilt:

      Tante Wiki zitiert Jonathan Marks schrieb:

      By the 1970s, it had become clear that (1) most human differences were cultural; (2) what was not cultural was principally polymorphic – that is to say, found in diverse groups of people at different frequencies; (3) what was not cultural or polymorphic was principally clinal – that is to say, gradually variable over geography; and (4) what was left – the component of human diversity that was not cultural, polymorphic, or clinal -was very small.

      A consensus consequently developed among anthropologists and geneticists that race as the previous generation had known it – as largely discrete, geographically distinct, gene pools – did not exist.
      Auf Deutsch (Google Translate)"In den siebziger Jahren war klar geworden, dass
      (1) die meisten menschlichen Unterschiede kulturell waren;
      (2) was nicht kulturell war, war hauptsächlich polymorph - das heißt, es wurde in verschiedenen Gruppen von Menschen mit
      unterschiedlichen Frequenzen gefunden;
      (3) was nicht kulturell oder polymorph war, war hauptsächlich klinal - das heißt, über die Geographie allmählich variabel; und
      (4) was übrig blieb - die Komponente der menschlichen Vielfalt, die nicht kulturell, polymorph oder klinal war - war sehr klein.

      In der Folge entwickelte sich unter Anthropologen und Genetikern der Konsens, dass Rasse, so wie sie die vorherigen Generationen verstanden haben - als im Wesentlichen diskrete und geographisch getrennte Genpools - nicht existiert hat."

      Dies alles schließt allerdings nicht aus, dass unterschiedliche Rassen auch nach dem neuen Verständnis in ihren Eigenschaften rein statistisch leicht variieren. Da auch Intelligenz (also der mit IQ-Tests gemessene g Faktor) ziemlich gesichert einen erblichen Anteil hat (Schätzungen reichen beim IQ von 50-80%), könnte es theoretisch hierin auch zwischen den Rassen unterschiedliche statistische Verteilungen geben. Da aber auch die Lebensumstände (von Ernährung bis Bildung) einen nicht unerheblichen Einflussfaktor darstellen, ist offen, wie hoch die genetisch bedingte Differenz, wenn es eine gibt, in der Tat ist. Denn die sehr unterschiedlichen Lebensumstände der unterschiedlichen Populationen erlauben m. W. ein endgültiges Urteil noch nicht. Dass es ein gemessenes Gefälle gibt: Von ashkenasischen Juden über Ostasiaten, Kaukasier bis zu Schwarzen, ist m. W. nicht umstritten.

      Da es aber keine diskreten Unterschiede sondern nur fließende Übergänge zwischen den Rassen gibt, die Beziehung zwischen den Populationen viel komplexer ist und die Variationen innerhalb der jeweiligen Populationen weitaus größer als zwischen ihnen, der Rassenbegriff also eine große Vereinfachung darstellt, stellt sich die Frage, ob die Klassifizierung in Rassen die tatsächlichen Verhältnisse nicht mehr verschleiert als erhellt. Es ist z. B. im Kontext von Medikamenten bei den stetig fallenden Kosten von Gentests in der Medizin weitaus eher angesagt, anhand von genetischen Markern das beste Medikament auszuwählen, als aufgrund von Rassenzugehörigkeit. Die einzige Nutzanwendung des Rassenbegriffs wird m. E. in mittlerer Zukunft die Personenbeschreibung bleiben. Denn auch was die für eine bestimmte Tätigkeit benötigte Intelligenz betrifft, ist jedes Abiturzeugnis, sei sein Wert noch so fraglich, immer noch aussagekräftiger als die Rassenzugehörigkeit dessen, der es erworben hat.
      Mit der Intelligenz ist es ungefähr so wie mit der Körpergröße. Der maximal erreichbare Wert ist nahezu genetisch zu 100% determiniert. Was tatsächlich erreicht wird, hängt von den Umständen ab (bei der Körpergröße ist das überwiegend eine optimale Ernährung, bei der Intelligenz ist es das soziale/kulturelle Umfeld).
      Anything you can do, i can do meta - Rudolph Carnap
    • future06 schrieb:

      Mit der Intelligenz ist es ungefähr so wie mit der Körpergröße. Der maximal erreichbare Wert ist nahezu genetisch zu 100% determiniert. Was tatsächlich erreicht wird, hängt von den Umständen ab (bei der Körpergröße ist das überwiegend eine optimale Ernährung, bei der Intelligenz ist es das soziale/kulturelle Umfeld).
      Es ist wohl so wie mit den fünf Fingern an einer Hand. Denn was bedeutet die Angabe, etwas sei zu x% erblich oder umgekehrt umweltbedingt? Es ist wohl unstrittig, dass die fünf Finger an jeder Hand genetisch festgelegt sind. Trotzdem sind statistisch die Unterschiede in der Fingeranzahl zu beinahe 99% alle auf Unfälle oder Gewaltakte oder Umweltgifte zurückzuführen. Sehr selten nur durch Mutationen oder Erbkrankheiten. Eine entsprechende Statistik würde also aufweisen, dass die unterschiedliche Anzahl an Fingern nur zu 1% genetisch bedingt ist. Die Medien kürzen dies dann auf "Anzahl der Finger fast vollständig umweltbedingt" ab. (Manch ein Soziologe mag daraus schließen, dass auch die Fingeranzahl sozial konstruiert sei) Es ist nicht unwichtig zu wissen, wie solche Aussagen zustande kommen.
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