Biologische Vielfalt des Menschen

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    • Hancock schrieb:

      Weil sie das Wesentliche vom Unwesentlichen trennen konnte und bessere Ergebnisse ablieferte?
      Naja, man muss es pathologisch mitdenken. Warum hat sie sowas Brutales denn ausgeführt? Weil sie dazu in der Lage war. Moralische und soziale Richtlinien haben aus ihrer Handlungsperspektive so gut wie keine Rolle spielen sollen, mindestens in 2 Fällen keine für die Opfer lebenserhaltenden. Aus der Perspektive des Bösen, das nicht auffliegen will, war es eher ein Fehler im Sinne des Satzes vom Wesentlichen zum Schluss doch den Krankenwagen bei der Autopanne gerufen zu haben.

      Ich relativiere das: ich zweifel an der entscheidungskräftigen Intelligenz dieser Täterin-nen.
      Im Namen der Weltseele deren Tochter EVULOA und Mutter EVOLUA o.u.
      Die Wiesenschaft der Liebe zur Weisheit ist eine erhabene, elegante und m.a. befriedigende Beschäftigung für den Geist.
      Was ich wirklich denke: Weltseele und Multiversalgeist gefällt das.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Celeritas ()

    • future06 schrieb:

      Es ist sogar so, dass nicht nur die genetische Ausstattung einer Person, die die Intelligenz an sich determiniert, für den schulischen Erfolg maßgeblich ist, sondern weitere psychologische Eigenschaften, wie Motivation, Selbstvertrauen usw., die ebenso genetisch determiniert sind, eine große Rolle spielen.
      Selbstvertrauen, Motivation genetisch, hmm - Rassismus, Neid und Boshaftigkeit dann aber ebenso, das haben dann natürlich wieder die Intelligenzloseren. Es spielen wohl die Gene Krieg miteinander, bzw. Kriege sind auch genetisch determiniert. Für das Böse und Ungute in die Welt zu verschachteln braucht man auch eine große Motivation und Selbstvertrauen.
      Im Namen der Weltseele deren Tochter EVULOA und Mutter EVOLUA o.u.
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    • hel schrieb:

      Aber natürlich reicht IQ alleine nicht für ein erfolgreiches und erfülltes Leben.
      So allgemein wird aber das Wort "Intelligenz" nicht gebraucht. Um einer Inflation des Wortes zu vermeiden, sollte man sich wenigstens an der auch sehr weit auslegbaren Definition aus Wiki orientieren:
      Intelligenz (von lateinisch intellegere „verstehen“, wörtlich „wählen zwischen …“ von lat. inter „zwischen“ und legere „lesen, wählen“) ist in der Psychologie ein Sammelbegriff für die kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen.
    • Hancock schrieb:

      Die mit einem IQ von 120 deutlich über dem Durchschnitt liegende Ehefrau war diejenige, die die sadistischen Mißhandlungen mehrerer Frauen steuerte und fast alleine ausführte.
      Weil sie das Wesentliche vom Unwesentlichen trennen konnte und bessere Ergebnisse ablieferte?
      Nein ,weil sie sich an abscheulichen moralischen Werten leiten ließ. Aber Moral gehört nicht zur Intelligenz ( Kognition, s.B. 43)
    • Riha schrieb:

      So allgemein wird aber das Wort "Intelligenz" nicht gebraucht.
      Wieso zu allgemeiner Gebrauch? Kognitive Leistungsfähigkeit allein reicht nicht aus für ein glückliches und erfolgreiches Leben. Das ist als Satz vielleicht eine Plattitüde, aber keine allzu große Dehnung des Intelligenzbegriffs. Ich glaube, wir haben irgendwie aneinander vorbeigeredet.
      Die freie Diskussion ist das eigentliche Fundament der freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. (Bundesverfassungsgerichtshof)
      Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren. (Karl Popper)
      Der Kosmos ist bestenfalls ein planlos aufgeschütteter Misthaufen. (Heraklit)
    • future06 schrieb:

      Intelligenz ist wie mehrfach erläutert genetisch kodiert
      Und Ich meine, wie auch mehrfach erwähnt, dass nur ein Teil der Intelligenz genetisch kodiert ist. Wenn jemand durch fleißiges Üben seine kognitive Leistungsfähigkeit erhöht, dann ist dieser Zuwachs doch nicht genetisch kodiert.
      Ich verstehe dich so, dass du mit "Intelligenz" als das genetische Potenzial für die kognitive Leistungsfähigkeit meinst. Wenn es namhafte Psychologen gibt, die "Intelligenz" auch so definieren, würde ich es akzeptieren, ansonsten wäre deine Definition falsch.
    • hel schrieb:

      Riha schrieb:

      So allgemein wird aber das Wort "Intelligenz" nicht gebraucht.
      Wieso zu allgemeiner Gebrauch? Kognitive Leistungsfähigkeit allein reicht nicht aus für ein glückliches und erfolgreiches Leben. Das ist als Satz vielleicht eine Plattitüde, aber keine allzu große Dehnung des Intelligenzbegriffs. Ich glaube, wir haben irgendwie aneinander vorbeigeredet.
      Ich glaube auch. Ich wollte sagen : Intelligenz bedeutet nicht die Fähigkeit, ein glückliches und erfolgreiches Leben führen zu können. ( Aber sie gehört dazu.)
    • future06 schrieb:

      Es gibt auch keine unauflösbaren Wechselbeziehung zwischen Umwelt und Genen, da die Gene die Obergrenze definieren.
      Was mit "unauflösbar" genau gemeint ist, ist auch mir nicht ganz klar. Aber dass die äußerst komplexen Wechselbeziehung von Gen und Umwelt, besonders im Bereich der Epigenetik, bis jetzt noch nicht annähernd vom Menschen vollständig verstanden, also aufgelöst ist, sollte unstrittig sein. Wie (und ob) der Phänotypus sich entwickelt, determiniert eben nicht der genetische Code allein, sondern das Zusammenspiel mit der Umwelt.
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    • future06 schrieb:

      Intelligenz ist wie mehrfach erläutert genetisch kodiert.
      Ok, aber:

      "Mit einem neuen Ansatz hat ein internationales Forscherteam nun 40 bislang unbekannte Gene entdeckt, die Intelligenz beeinflussen. Die meisten davon sind im Gehirn aktiv und steuern dort zellbiologische Vorgänge, wie sie berichten (Nature Genetics: Sniekers S et al., 2017)."
      ...
      "Unklar bleibt, welche Gene in welchem Ausmaß verantwortlich sind. "Von 75 Prozent der Varianz in der Intelligenz wissen wir zwar, dass sie auf Gene zurückzuführen sind, aber wir wissen nicht, welche Gene es sind", sagte Stern. Sie sei sich unsicher, ob Intelligenzforscher hier weiterkommen werden. Zudem machen vielleicht gar nicht die Gene selbst den entscheidenden Unterschied aus, sondern eher die Steuerelemente im Erbgut, die bestimmen, ob und wie häufig eine Erbanlage wirksam wird (vgl. DIE ZEIT 23/15)."
      ...
      "Wie es um die Erblichkeit der "kognitiven Grundfähigkeiten" bestellt ist, beschäftigt die Psychologie und Humangenetik, solange es beide Disziplinen gibt. Dennoch ist die genetische Basis von IQ-Unterschieden bis heute nicht aufgeklärt. Das liegt dran, dass die kognitiven Fähigkeiten des Gehirns zwar genetisch gesteuert sind, jedoch nicht nach den simplen Mendelschen Regeln, die man im Biologieunterricht lernt. Zudem stehen die Gene wie bei anderen komplexen Eigenschaften im steten Wechselspiel mit der Umwelt, die auf Menschen einwirkt. Gene haben also einen massiven Einfluss, sind aber nicht allein bestimmend."
      ...
      "Bislang hatten die Genetiker keinerlei biologische Erklärung für die statistische Verteilung und Vererbung des IQ zu bieten. Nun hat das Forscherteam von Ian Deary 13 Stellen im Erbgut identifiziert, die zusammengenommen ein Prozent der statistischen Unterschiede erklären, das entspricht zwei IQ-Punkten in individuellen Intelligenztests.

      Vielleicht aber sind es gar nicht die Gene selbst, die den Unterschied zwischen Minderbemittelten und Superhirnen ausmachen; sondern eher die Steuerelemente im Erbgut, die bestimmen, ob und wie häufig eine Erbanlage abgelesen, also wirksam wird."
      ...
      "...es gilt vielmehr das Paradox, dass hochintelligente Eltern in der Regel Kinder mit niedrigerem IQ bekommen – und wenig intelligente Menschen im Schnitt klügere Nachkommen."

      Diese Erkenntnisse stehen auch im Gegensatz zu Sarrazins Behauptungen:
      Mit seinem mehrfach wiederholten Satz "Intelligenz ist zu 50 bis 80 Prozent erblich" zeigt Thilo Sarrazin, dass er Grundlegendes über Erblichkeit und Intelligenz nicht verstanden hat. Deshalb muss man auch viele seiner Folgerungen infrage stellen.
      Wenn wir Sprache und Denken aufgeben, können wir über alles hinausgehen. (Meister Sosan)
      „Langfristig gesehen sind wir alle tot“ (Meister Keynes)
    • "Das Paradox, dass hochintelligente Eltern in der Regel Kinder mit niedrigerem IQ bekommen" ist nicht so paradox, sondern gilt überall dort, wo eine Eigenschaft nicht 100% erblich ist. Wenn zwei sehr große Eltern ein Kind bekommen, ist dieses auch meistens etwas kleiner als die Eltern. Die Daumenregel geht so: haben beide Eltern eine besonders ausgeprägte, vom Durchschnitt abweichende Eigenschaft, so liegen die Kinder - je nach Erblichkeit - in dieser Eigenschaft irgendwo zwischen dem allgemeinen Durchschnitt und den Werten ihrer Eltern.
      Die freie Diskussion ist das eigentliche Fundament der freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. (Bundesverfassungsgerichtshof)
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      Der Kosmos ist bestenfalls ein planlos aufgeschütteter Misthaufen. (Heraklit)
    • Intelligenz ist bestimmt ein komplexes Spiel von Informationen. Gibt es eine Art Basisintelligenz und mehrere Arten von Spitzenintelligenzen? Dazwischen weitere definierbare/klassifizierbare Intelligenzen. Ist Intelligenz Informationsbewusstsein? und dieses IB spielt dieses komplexe Spiel?

      Hancock schrieb:

      die Steuerelemente im Erbgut, die bestimmen, ob und wie häufig eine Erbanlage abgelesen, also wirksam wird."
      Sind diese Steuerelemente selber genetisch determiniert? Hat die DNS Steuerelemente in sich oder sind die außerhalb der? Sind die Steuerelemente auch Gene? Gibt es aktivierende an/aus-schaltende also auch passivierende Steuerungsgene (Epigene) vielleicht zu jedem Gen oder nur zu einigen, zu Genkomplexen? Oder sind die Steuerelemente Stoffe ausserhalb von Genen/DNS und dringen dort ein. Die Umwelt als Steuerelement? Ist die Umwelt die Steuerung schlechthin für die Gene? Ist alles übergenetisch Verstofflichte sofort eine Umwelt für die Gene? also der Körper insgesamt organisch quasi eine Umwelt schon! ?
      Sind die Gene das Herzzentrum einer Informationssammelwelt und diese Basis jeder Intelligenz? Wie kann sich der Körper wehren gegen zu viel Außensteuerung? gegen zu viel widersprüchliche Informationen --- Können Gene gegenhalten gegen von außen zusetzende Übersteuerung? Ist das wieder unterschiedlich genetisch u. womöglich auch geschlechtsbezogen determiniert?
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    • Riha schrieb:

      Moral gehört nicht zur Intelligenz
      Der Gedanke kam mir auch dabei. Aber dis würden bestimmt noch Einige bestreiten wollen. Soziale, emotionale und moralische Intelligenz kann man zumindest schreiben und es hört sich gut an. Die Intelligenz-Gene kennen vll. zwar keine Moral, doch im Zusammenspiel mit der Umwelt, dem Körper_Eigenen usw. ergibt sich evtl. sowas in "Emergenz".
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    • Celeritas schrieb:

      Sind diese Steuerelemente selber genetisch determiniert? Hat die DNS Steuerelemente in sich
      M.W. ja. Sie werden wiederum von anderen Genen über ausgesendete Signalproteine aktiviert bzw. deaktiviert. Das ist insbesondere ein Problem bei der Erklärung der Embryonalentwicklung, denn mit dieser Darstellung kommt man aus dem Kreislauf der begrenzten Anzahl der Gene nicht heraus. Wodurch wird das erste Gen aktiviert? Die Molekulargenetiker suchen nach einer Verursachung im Zellplasma.
    • Celeritas schrieb:

      Riha schrieb:

      Moral gehört nicht zur Intelligenz
      Der Gedanke kam mir auch dabei. Aber dis würden bestimmt noch Einige bestreiten wollen. Soziale, emotionale und moralische Intelligenz kann man zumindest schreiben und es hört sich gut an....
      Es ist eine Frage der Definition.Wenn man sich festlegt , dass Intelligenz ein kognitive Fähigkeit ist, fallen soziale ,emotionale und moralische Intelligenz heraus. Emotionale Intelligenz bspw. wäre dann vergleichbar mit dem Wort "Goldregen"(die Pflanze) ,das zwar nach Regen" klingt, aber keine Art von "richtigem" Regen benennt.
    • Riha schrieb:

      Wenn man sich festlegt , dass Intelligenz ein kognitive Fähigkeit ist, fallen soziale ,emotionale und moralische Intelligenz heraus.
      Wer legt das fest? Ist das nicht Intelligenz-Rassismus oder Intelligenzfaschismus? bzw. auch Intelligenzsexismus.
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    • Da sitzt die Intelligenz (Ratio, Verstand)


      Er scheint eine durchaus andere Einsicht zu haben beziehungsweise einen anderen Intelligenzbegriff zu pflegen, der viel mehr Felder beackert als jetzt bloss Ratio und Kognition. (55 weiterer Vortrag)
      Intelligenzdeckelung doch nicht fix angeboren oder genetisch programmiert? 2400 Gehirnintelligenz viel mehr als ein Genetisches Wunder ein Konstrukt der Kultur, ein soziales Konstrukt? Die Botschaft Jeder habe aus sich selbst nur ganz wenig entwickelt bedeutet ja aber noch nicht, dass Gene NICHT Talente und Genies vorprogrammieren.
      Die Genkombinationen, die herausstechende Merkmalen produzieren, werden vielleicht mitunter womöglich rein zufällig aktiviert? Vererbung bringt neue Variationen, Mutationen mit sich. Jeder hat sein ganz spezifisches genetisches Material. Wieviel davon ist m.o.w. unerklärbarer Zufall im Ergebnis, wieviel erblicher Plan?
      2547 Wenn man eine befruchtete Eizelle von damals vor 100Tausend Jahren hätte und zum Menschen brächte, der würde, behauptet er, wie wir heute werden mit den aktuellen dieser Kultur entsprechenden Fähigkeiten bei Aufzucht in dieser Kultur.
      Spricht für die ÜberMacht der Kultur und eine gewisse neutrale Potentialität der Gene. Eine Urmensch geklont aus humanen Urzeitzellen könnte ja mit IQ135 Abitur machen und ein Medizinstudium schaffen.
      Was genau bringt auf die messbare Höhe der Intelligenz und ihrer unmessbaren Deckelung? Sinds vielleicht schon die Qualität der Muttermilch, die saubere Luft draußen oder die intrauterinen Sozialverhältnisse, welche bestimmte Genaktivitäten ab irgendwann fördern oder bremsen? Jeder weiß, dass Rauchen in der Schwangerschaft unterentwickelte Babys bringt, für die erwartbare Intelligenz nicht grad der beste Ausgangspunkt; wäre nicht geraucht worden und die Mutter "zufällig" in ganz anderen Sozialverhältnissen schwanger unter sonst identischen Bedingungen (gleiches Spermium, gleiche Eizelle), sie hätte ein völlig anderes Kind zur Welt gebracht? womöglich mit einem ganz oder relativ anderen Phänotyp?

      Würde
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    • Celeritas schrieb:

      Jeder weiß, dass Rauchen in der Schwangerschaft unterentwickelte Babys bringt, für die erwartbare Intelligenz nicht grad der beste Ausgangspunkt; wäre nicht geraucht worden und die Mutter "zufällig" in ganz anderen Sozialverhältnissen schwanger unter sonst identischen Bedingungen (gleiches Spermium, gleiche Eizelle), sie hätte ein völlig anderes Kind zur Welt gebracht? womöglich mit einem ganz oder relativ anderen Phänotyp?
      Das ist möglich. Aber der Grund wäre nicht eine Veränderung der Gene ,sondern nur eine Veränderung deren Aktivität infolge epigenetischer Einflüsse, z.B durch an die Gene andockende Moleküle aus der Nahrung. In der Pflanzenwelt sind auf diese Weise sogar ganz andere Phänotypen entstanden. Die neuem Eigenschaften können auch vererbt werden, verlieren sich aber in wenigen Generationen
    • Riha schrieb:

      Das ist möglich. Aber der Grund wäre nicht eine Veränderung der Gene ,sondern nur eine Veränderung deren Aktivität infolge epigenetischer Einflüsse, z.B durch an die Gene andockende Moleküle aus der Nahrung.
      Das ist eine Möglichkeit, es geht aber auch ohne epigenetische Einflüsse. Gifte können eben Schäden hervorrufen, während die heikle Entwicklungsphase des Fötus abläuft - wie zum Beispiel Thalidomid (Contergan-Wirksoff) ein wichtiges Eiweiß an sich bindet, das sonst für das Wachstum wesentliche Funktionen zu erfüllen gehabt hätten und nun nicht mehr in der Lage ist, sich an die eigentlich dafür vorgesehenen Eiweiße zu binden.. M. W. gibt es hier keinerlei genetische Veränderungen, auch nicht bei den Steuerungsmechanismen der Gene - sodass die Kinder von Contergan-Geschädigten ohne Missbildung zur Welt kommen können.
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    • Neu

      hel schrieb:

      Das ist eine Möglichkeit, es geht aber auch ohne epigenetische Einflüsse. Gifte können eben Schäden hervorrufen,
      Sowas zähle ich zur Epigenetik. Das Gift trifft im Körper ein und verändert alles, auch die Funktionsweise oder "Ordnung" der Gene natürlich.

      Hm?

      hel schrieb:

      M. W. gibt es hier keinerlei genetische Veränderungen, auch nicht bei den Steuerungsmechanismen der Gene - sodass die Kinder von Contergan-Geschädigten ohne Missbildung zur Welt kommen können.
      Wie werden eigtl. die Keimzellen für die Fortpflanzung in einem Körper gebildet? Meiose und Mitose ...
      Unterschied zur Mitose: Tochterzellen nicht die gleiche DNA wie Mutterzelle, Rekombination und Neuverteilung ... Genaues weiß ich auch nicht, frag mich aber angestrengt: woher stammen die "Urkeimzellen", die für die Meiose aufbereitet werden? Entstehen die in einem geschützten Raum? evtl. bisschen abgeschottet von den sonstig im Körper ablaufenden Funktionsprozessen? Gibts womöglich wo eine Art Tester auf genetische Übereinstimmung und kranke Zellen dürfen 'möglichst' (soweit möglich) nicht passieren den Tunnel zur Entstehung der Fortpflanzungszellen?
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    • Neu

      Riha schrieb:

      für die kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen
      Ich stimme dieser Definition durchaus zu, und genetische Kodierung ist nur ein Teil bzw. eine Teilursache für einen Prozess des Lernens und der Erweiterung für die kognitive Leistungsfähigkeit. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass Intelligenz durchaus Moral beeinflusst und daher auch Teil von Moral sein kann, so, wie Emotion nicht ausschließlich Moral ist, sondern beide zusammen bzw. Überschneidungen zu einer bestimmten Moral beitragen.