Biologische Vielfalt des Menschen

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    • hel schrieb:

      ***MOD_COMMENT
      @Alltag
      @Magnus

      Bitte weder einzeilige kryptische Andeutungen noch Buchempfehlungen ohne klare Angabe, warum dieses Buch zu empfehlen ist, (kurze Inhaltsangabe plus Herausstreichung, welchen Beitrag dieses Buch oder der Artikel für unser Thema leistet.) Wir sind hier im wissenschaftlichen Teil des Forums. Alle Posts sollen einen klar erkennbaren Beitrag zum Themenkreis leisten.

      Danke für die Korrektur.

      Es ist ein heikles Thema. Ich versuchte darauf hinzuweisen, dass in diesem heiklen Thema viele Aussagen anders als gemeint verstanden wurden und weiterhin werden. Und dass mit diem Thema (wie in Geschichtsbüchern nachzulesen) vorwiegend Unfrieden gesät wird.

      Gruss
      Alltag
    • Hancock schrieb:

      Die Wissenschaft .......................... folgendes:
      "Die heute lebenden Menschen stimmen zu 99,9 Prozent in ihren DNA-Sequenzen überein. Alle denkbaren genetischen Unterschiede betreffen also nur 1 Promille der genetischen Substanz.
      "Die Differenz im Erbgut von Menschenfrauen und Menschenmännern kann zwei bis vier Prozent betragen." Steht da rp-online.de/panorama/wissen/f…r-als-frauen_aid-14244865 + "Im Durchschnitt bleibt ein Unterschied zwischen Schimpanse und Mensch von 1,5 Prozent."

      Was kann mensch nun daraus schlussfolgern?
      Im Namen der Weltseele deren Tochter EVULOA und Mutter EVOLUA o.u.
      Die Wiesenschaft der Liebe zur Weisheit ist eine erhabene, elegante und m.a. befriedigende Beschäftigung für den Geist.
      Was ich wirklich denke: Weltseele und Multiversalgeist gefällt das.
    • hel schrieb:

      - die Komponente der menschlichen Vielfalt, die nicht kulturell, polymorph oder klinal war - war sehr klein.
      Der genetische Anteil an der menschlichen Differenziertheit ist also unwesentlich

      hel schrieb:

      Da auch Intelligenz (also der mit IQ-Tests gemessene g Faktor) ziemlich gesichert einen erblichen Anteil hat (Schätzungen reichen beim IQ von 50-80%),
      Intelligenz ist aber mehr als das Bestehen von IQ-Tests. Im diesem weiteren Rahmen wird der untere Wert bei ca. 30% geschätzt (s. Wiki)
      Jedenfalls ist es bei dieser Datenlage m.E. nicht gerechtfertigt, von einer genetischen Codierung der Intelligenz (@ future06) zu sprechen.
    • future06 schrieb:

      Mit der Intelligenz ist es ungefähr so wie mit der Körpergröße. Der maximal erreichbare Wert ist nahezu genetisch zu 100% determiniert.
      Aber die tatsächliche Intelligenz ist nicht die maximal erreichbare Intelligenz.
      Und bezüglich der Körpergröße gibt einen großen Unterschied : Während auch bei starker sozialer Vernachlässigung der Maximalwert der Köpergröße annähernd erreicht wird, ist dass für die Intelligenz nicht der Fall.
      Ich stimme dir zu: Die maximal erreichbare Intelligenz (nicht die tatsächliche) ist genetisch determiniert
    • Riha schrieb:

      Der genetische Anteil an der menschlichen Differenziertheit ist also unwesentlich
      Polymorphismus bezeichnet den Sachverhalt, dass es innerhalb von Genpools (Populationen) bei manchen Genen verschiedene Varianten gibt. Diese führen auch zu einem unterschiedlichen Aussehen (Phänotypus). Bei einer Population mag in dem bestimmten geographischen Abschnitt, in dem sie lebt, ein Gen A in der Variante A.1 sehr häufig vorkommen, in der Variante A.2 nur sehr selten. Wechselt die Population jetzt den Ort, kann es sein, dass der Selektionsdruck der Umgebung der Variante A.2 den Vorzug gibt und nach wenigen Generationen diese Variante die stark überwiegende - populationstypische - ist. Dies wird oft mit einer erkennbaren Änderung des Phänotypus - also der biologischen Merkmale - der Lebewesen vor sich gehen. Die Änderung der biologischen Merkmale von Lebewesen entlang geographischer Linien nennt man Kline. Diese können, wie beschrieben, genetisch sein, müssen es aber nicht (unterschiedliche Ernährungsgrundlagen könnten z. B. die durchschnittliche Größe stark variieren, ohne dass es genetische Veränderungen gibt).
      Ich verstehe die von Dir zitierte Passage so, dass andere genetische Besonderheiten, z. B. ein Gen - oder vielleicht auch nur eine Genvariante -, das (die) nur Kennzeichen einer einzigen Rasse wäre, sehr selten sind. Nicht, dass sich unterschiedliche Populationen nicht durch unterschiedlich häufige Genvariationen voneinander unterscheiden.

      Intelligenz ist vielleicht nicht das, was der IQ-Test misst, denn was man so im Allgemeinen unter Intelligenz subsumiert, ist wohl recht schwammig und variiert von Person zu Person und von Kultur zu Kultur. Aber IQ ist das, was die heutigen Tests messen. Und dieser IQ hat unter anderem die bei weitem beste Vorhersagekraft in Bezug auf den späteren Erfolg eines Menschen, als jede andere Hilfsmittel eines Psychologen. Und das, so glaube ich, über alle Kulturen hinweg.* Irgendwo hat (Hancock glaube ich) jemand argumentiert, dass der IQ-Test rein auf die westliche Kultur zugeschnitten sei. Das könnte erklären, dass andere Kulturen dabei schlecht abschneiden. Dem widerspricht allerdings, dass die Asiaten (China z. B.) durchschnittlich darin besser abschneiden, als dessen westliche Erfinder.

      *) Werde versuchen, dafür Belege vorzubringen.
      Die freie Diskussion ist das eigentliche Fundament der freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. (Bundesverfassungsgerichtshof)
      Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren. (Karl Popper)
      Der Kosmos ist bestenfalls ein planlos aufgeschütteter Misthaufen. (Heraklit)
    • Celeritas schrieb:

      "Die Differenz im Erbgut von Menschenfrauen und Menschenmännern kann zwei bis vier Prozent betragen." Steht da rp-online.de/panorama/wissen/f…r-als-frauen_aid-14244865 + "Im Durchschnitt bleibt ein Unterschied zwischen Schimpanse und Mensch von 1,5 Prozent."

      Was kann mensch nun daraus schlussfolgern?
      Dass das, so meine Vermutung, in erster Linie ein mathematisches "Artefakt" ist. Einmal wird die mögliche "genetische Entfernung" von zwei Individuen thematisiert, ein andermal zwischen zwei Gattungen - also zwischen zwei bereits gemittelten Werten. Nehmen wir ein ganz einfaches Beispiel für den Effekt, den ich vermute - und das natürlich selbst nichts mit der wirklichen Berechnung der genetischen Entfernungen zu tun hat.
      Irgendein Marker könne beim Schimpansen die Werte 0-10, bei Mann 11-21 und bei der Frau 14-24 annehmen. Je größer die Differenz, desto mehr Unterschied zeige der Marker an. Die maximale Differenz zwischen Mann und Frau könnte jetzt den Wert 13 annehmen und zwischen einem Mann und einem Schimpansen den Wert 21.
      Der durchschnittliche Mann (nehmen wir Gleichverteilung der Werte an) hat dann den Wert (11+21)/2 =16, bei der Frau (14+24)/2 = 19 und dieser ist beim Schimpansen 5. Wenn man jetzt die durchschnittliche Entfernung zwischen Schimpanse und Mann = 11 mit der Maximalen zwischen einem individuellen Mann und einer individuellen Frau = 13 vergleicht, klingt das Ergebnis zwar sensationell, ist aber ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen.
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    • Riha schrieb:

      Die maximal erreichbare Intelligenz (nicht die tatsächliche) ist genetisch determiniert
      Was schon minimal bis maximal die Grundlage für Rassismusausbildung annehmen lässt. Dann lässt sich ja sicher auch eine solche Maximale im Unterschied für die Geschlechter berechnen, was man mit den Intelligenztests auch versucht mindestens indirekt durch riesige Datenerhebungsmasse und immer wieder Hinweis, dass Männer im Extrem die höschten IQ's haben und Frauen Mittelwerte mehr bedienen. Die maximal erreichbare Intelligenz ist dann nämlich genau das, was mit STOLZ intuitiv erfüllt ein ganzes Geschlecht und nicht der Intelligenzdurchschnitt ist hier maßgeblich.

      hel schrieb:

      ein mathematisches "Artefakt" ist. Einmal wird die mögliche "genetische Entfernung" von zwei Individuen thematisiert, ein andermal zwischen zwei Gattungen - also zwischen zwei bereits gemittelten Werten.
      ...

      Irgendein Marker könne beim Schimpansen die Werte 0-10, bei Mann 11-21
      und bei der Frau 14-24 annehmen. Je größer die Differenz, desto mehr
      Unterschied zeige der Marker an. Die maximale Differenz zwischen Mann
      und Frau könnte jetzt den Wert 13 annehmen und zwischen einem Mann und
      einem Schimpansen den Wert 21.
      Der durchschnittliche Mann (nehmen wir Gleichverteilung der Werte an)
      hat dann den Wert (11+21)/2 =16, bei der Frau (14+24)/2 = 19 und dieser
      ist beim Schimpansen 5. Wenn man jetzt die durchschnittliche Entfernung
      zwischen Schimpanse und Mann = 11 mit der Maximalen zwischen einem
      individuellen Mann und einer individuellen Frau = 13 vergleicht, klingt
      das Ergebnis zwar sensationell, ist aber ein Vergleich von Äpfeln mit
      Birnen.
      Wieso einmal Individuen und einmal Gattungen? ich dacht, es handelt sich immer um Individuen pro Geschlecht und Art.
      #Was unterscheidet den Menschen in Gattung und Art?

      https://rp-online.de/panorama/wissen/forschung/maenner-aehneln-affen-mehr-als-frauen_aid-14244865 schrieb:

      Aus naturwissenschaftlicher Sicht lässt sich heute zwischen Menschen und Menschenaffen keine eindeutige Grenze mehr ziehen.

      Die Studien belegen eine bis zu 99,4 genetische Gleichheit zum Menschen. So ist beispielsweise das Erbgut von Mensch und Schimpanse - je nach Analysemethode - zu 93,5 bis 99,4 Prozent identisch. Anders ausgedrückt: Im Durchschnitt bleibt ein Unterschied zwischen Schimpanse und Mensch von 1,5 Prozent.

      Die Differenz im Erbgut von Menschenfrauen und Menschenmännern kann zwei bis vier Prozent betragen. Es gibt demnach sogar Paare, bei denen der Mann einem Schimpansenmann ähnlicher ist als seiner Frau.
      Im Durchschnitt bleibt ein Unterschied zwischen Mann und Frau von 3% oder?
      Zu Schimpansen: 93,5 + 99,4 / 2 = 96,45 Unterschied zu 100 =3,55% ------------------ naja ich verstehs auch nicht, auch nicht, warum nur Männer mit Schimpansen verglichen wurden und Frauen anscheinend nicht mit Schimpansinnen? Warum nur Männer, das die große Frage, zu welchem Zweck .... ich vermute um einen weiteren künstlich aufbauschbaren Unterschied zur Frau konstruieren zu können. Man müsste vielleicht den IQ bestimmen bei den Männern mit einmal 93,5 und einmal 99,4 Identität, um festzustellen, ob oder wie das mit der Intelligenz korrelieren könnte.
      Im Namen der Weltseele deren Tochter EVULOA und Mutter EVOLUA o.u.
      Die Wiesenschaft der Liebe zur Weisheit ist eine erhabene, elegante und m.a. befriedigende Beschäftigung für den Geist.
      Was ich wirklich denke: Weltseele und Multiversalgeist gefällt das.
    • Die Verteilung (de.wikipedia.org/wiki/Normalverteilung) der Intelligenz ist bei Männern und Frauen unterschiedlich. Der Mittelwert ist nahezu identisch aber bei Männer ist die Verteilung breiter, d.h. es liegt eine größere Standardabweichung vor. Dies hat logisch notwendig zur Folge, dass es unter den hochintelligenten Menschen mehr Männer gibt als Frauen. Ebenso bei den Debilen, wobei die Debilen/Unterbelichteten überproportional häufig in Gefängnissen sitzen, der Gesellschaft also entzogen sind. Im normalen Leben dominieren also leicht die Männer. Dies ist der einzige Grund, warum Männer zB. häufiger in Führungspositionen sind als Frauen, es gibt also diesbezüglich keine kulturell/sozial entstandene Ungleichbehandlung der Frauen. Die Gründe liegen woanders. Da aber der Durchschnittsmensch nicht dazu in der Lage ist, diesen o.g. Zusammenhang zu verstehen (die meisten kaputilieren bereits bei der Prozentrechnung, könnten zb. beim Tanken nicht mal den Durchschnittsverbrauch ihrers Autos berechnen), greift man in der öffentlichen Diskussion lieber zu den üblichen Klischees.
      Anything you can do, i can do meta - Rudolph Carnap
    • future06 schrieb:

      Da aber der Durchschnittsmensch nicht dazu in der Lage ist, diesen o.g. Zusammenhang zu verstehen (die meisten kaputilieren bereits bei der Prozentrechnung, könnten zb. beim Tanken nicht mal den Durchschnittsverbrauch ihrers Autos berechnen), greift man in der öffentlichen Diskussion lieber zu den üblichen Klischees.
      Ich les heraus, dass der vermeintlich oder realistischerweise - müsste man feststellen auf einer Markerskala in % - mehr oder weniger Intelligentere die Durchschnittsmenschintelligenz doch geringfügig bis zu doch ziemlich verachtet, also einen inneren Gen-Rassismus bemüht, was ich von mir aus auch sehr gut bestätigen kann ;) (darf man hier lächeln im wiss. Teil?) Die Konkurrenz wird sicher nicht um die größte Debilität geführt. Aber Durchschnittsintelligenz wird schon fast so behandelt von Einigen wie ~

      future06 schrieb:

      bei den Debilen, wobei die Debilen/Unterbelichteten überproportional häufig in Gefängnissen sitzen,
      der Gesellschaft also entzogen sind. Im normalen Leben dominieren also leicht die Männer.
      Im unnormalen Leben nicht? oder da noch mehr? ?

      Fortsetzung unterster Absatz, also mM.: die allgm. männliche hegemoniale Identitätskraft sich über alle Bereiche, wo Männer anzutreffen sind, auch fortsetzt.. ein tolles Bsp. gabs bei ARTE mal: ein so ziemlich Debiler Mann wurde als KÜNSTLER öfftl. gefeiert in einer Veranstaltung direkt im Psychiatrischen Krankenhaus, der lag derweil vergnügt am Boden rum, während eine Laudatio gehalten wurde ::: er hatte die gesamte Station künstlerisch bearbeitet, also z.B. unter anderem die Steckdosen und Türklinken bemalt - von debilen Frauen hörte sowas nicht, also es sind auch in diesen minderkognitiven Bereichen die Männer, die sich hervortun! Und auch die dümmeren KleinKriminellen männl. Geschlechts sind jetzt nicht wirklich deshalb undominierender schon. Man sagt zwar, Häusliche Gewalt durchweg in allen Gesellschaftsschichten anzutreffen, meiner Ansicht nach trifft man sie dennoch geballter in den "einfachen Familien" bei den zugleich finanziell Ärmeren an, die jetzt meist nicht so mit größerer Intelligenz (warum auch immer) gesegnet sind.
      Und da beweist sich der Mann im Zweifelsfall gern mal als Zuschläger, wenns ihm zu "dumm wurde".
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    • future06 schrieb:

      Meine Formulierung "im normalen Leben" bezieht sich auf die Tatsache, dass die männlichen Personen, die am unteren IQ-Level liegen, überproportional häufig im Gefängnis sitzen und somit nicht am Gesellschaftsleben teilnehmen.
      Das hatte ich verstanden, ja, und mein Gedanke dazu war, dass diese Überproportionalität die übrige Menge, die davon noch am gesellschaftlichen Leben "normal" außerhalb Gefängnise teilnimmt, nicht so wesentlich stark vermindert. Die Leute kommen ja meistens nach einiger Zeit wieder raus aus dem Gefängnis, viele wandern da rein und raus, und nehmen so auch immer wieder teil am "normalen Leben".
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    • future06 schrieb:

      Und Intelligenz ist genetisch codiert, daran gibt es wissenschaftlich keine Zweifel mehr.
      Wenn keine wissenschaftlichen Zweifel über eine genetische Bedingung der Intelligenz bestehen, müssten die entsprechenden, zweifelsfreien Arbeiten verfügbar sein?
      Oder was verstehst Du unter Codierung?

      Dazu:
      "This misrepresents the many scientists and scholars who have demonstrated the scientific flaws of considering “race” a biological category. Their robust body of scholarship recognizes the existence of geographically based genetic variation in our species, but shows that such variation is not consistent with biological definitions of race. Nor does that variation map precisely onto ever changing socially defined racial groups."

      Und:
      "Die Vorstellung, es gäbe eine Verbindung zwischen Rasse und Intelligenz, ist die Basis der Rassenlehre. Sie geht weit zurück und war bis 1945 ein Teil der gängigen Weltanschauung. Nach dem Holocaust kehrte zunächst Ruhe ein, in den Siebzigerjahren kochten die Ansichten erstmals wieder hoch, hatten einen weiteren Höhepunkt in den Neunzigerjahren und kehrten zuletzt mit Donald Trumps US-Präsidentschaftswahlkampf wieder zurück."

      future06 schrieb:

      Mit der Intelligenz ist es ungefähr so wie mit der Körpergröße. Der maximal erreichbare Wert ist nahezu genetisch zu 100% determiniert. Was tatsächlich erreicht wird, hängt von den Umständen ab (bei der Körpergröße ist das überwiegend eine optimale Ernährung, bei der Intelligenz ist es das soziale/kulturelle Umfeld).
      Hier sind wir gar nicht so weit voneinander entfernt.
      Bildungsabschlüsse sind natürlich auch von äußeren Umständen, wie Klima, Elternhaus, Bildungsstand der Eltern, Bildungssystem, Sicherheit, Ernährung usw. abhängig.
      Gene und Umwelt stehen in einer unauflösbaren Wechselwirkung.
      Deshalb haben wir ja in Deutschland große Probleme bei Kindern, die nicht aus einem akademischen Haushalt kommen.
      Wenn wir Sprache und Denken aufgeben, können wir über alles hinausgehen. (Meister Sosan)
      „Langfristig gesehen sind wir alle tot“ (Meister Keynes)
    • hel schrieb:

      Ich verstehe die von Dir zitierte Passage so, dass andere genetische Besonderheiten, z. B. ein Gen - oder vielleicht auch nur eine Genvariante -, das (die) nur Kennzeichen einer einzigen Rasse wäre, sehr selten sind
      Auf Seltenheit wollte ich nicht hinaus. Ich wollte sagen, dass die Unterschiede zwischen den Menschen, die ausschließlich durch die genetischen Unterschiede bedingt sind (z. B .die Hautfarbe) relativ unbedeutend sind. Ausnahme ist allerdings der Unterschied zwischen Mann und Frau.

      hel schrieb:

      Intelligenz ist vielleicht nicht das, was der IQ-Test misst, denn was man so im Allgemeinen unter Intelligenz subsumiert, ist wohl recht schwammig
      Ein IQ-Test misst nur die Fähigkeit, diesen Test zu bestehen. Diese Fähigkeit ist nur ein kleiner Teil der vielumfassenderen Intelligenz, für die es verschiedene Definitionen gibt. Aber alle gehen über das Bestehen eines IQ -Tests weit hinaus.
      Nehmen wir nur mal die Definition aus dem Lexikon der Psychologie (Bassermann 1995: "Intelligenz: Komplexe Fähigkeit zu Leistungen, die durch spontanes Erfassen von Zusammenhängen in neuen Situationen erzielt werden; allgemeine geistige Anpassungsfähigkeit an neue Aufgaben und Lebensbedingungen, nicht wesentlich durch Erfahrung, sondern durch schnelle Einsicht in Beziehungen und Sinnzusammenhänge."
      Mit IQ- Tests wird nur ein kleiner Anteil dieser Fähigkeiten erfasst , deshalb haben sie sich in "realen Lebenssituationen als nicht sehr zuverlässig" erwiesen ( Lex. d. Ps. ; Bass).
      M. E. sollten I-Tests durch Kreativitätstest u.a. erweitert und zugleich anerkannt werden, dass man Intelligenz in seiner ganzen Breite nicht messen kann.
    • Hancock schrieb:

      Wenn keine wissenschaftlichen Zweifel über eine genetische Bedingung der Intelligenz bestehen, müssten die entsprechenden, zweifelsfreien Arbeiten verfügbar sein?
      Ja, das ist mittlerweile "Lehrbuchwissen". So steht beim Lehrbuch "Biologische Psychologie" von Birbaumer, Schmidt (7. Auflage), S. 588-590: "Die Erblichkeit der allgemeinen Intelligenz ist zwar im statistischen Mittel der Gesamtbevölkerung relativ hoch (ca. 50%) schwankt aber stark nach Alter und Gruppenzugehörigkeit. Besonders das Volumen der grauen Substanz der Präfrontalregion ist auf genetische Faktoren rückführbar und korreliert positiv mit allgemeiner Intelligenz."

      Zur Schwankung steht im Lehrbuch erklärend: "Die Intelligenz steigt z. B. bei fördernden Umgebungsbedingungen besonders stark in wenig privilegierten soziökonomischen Schichten, obwohl der IQ einen hohen Erblichkeitsanteil aufweist."

      Im Buch ist auch eine Liste der Erblichkeitseinschätzungen verschiedener Verhaltensmerkmale mit Bewertung der Anzahl von Studien mit positivem Ergebnis aufgeführt. Danach gibt es viele Studien zur Intelligenz (sowohl was Familienvergleich, Zwillings- und Adoptionsstudien betrifft) mit klar positivem Ergebnis (=Erblichkeit wird festgestellt.)

      (Erblichkeit: <=15% klein, <=40% mittel, >45% groß)

      P.S. Die Werte bei Birbaumer sind sehr konservativ geschätzt. Nach Wikipedia weisen neuere Studien auf einen Erblichkeitsfaktor nahe dem der Körpergröße hin:


      Tante Wiki schrieb:

      The heritability of IQ for adults is between 57% and 73%[9] with some more-recent estimates as high as 80%[10] and 86%.[11]
      Die freie Diskussion ist das eigentliche Fundament der freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. (Bundesverfassungsgerichtshof)
      Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren. (Karl Popper)
      Der Kosmos ist bestenfalls ein planlos aufgeschütteter Misthaufen. (Heraklit)
    • Riha schrieb:

      Ein IQ-Test misst nur die Fähigkeit, diesen Test zu bestehen. Diese Fähigkeit ist nur ein kleiner Teil der vielumfassenderen Intelligenz, für die es verschiedene Definitionen gibt. Aber alle gehen über das Bestehen eines IQ -Tests weit hinaus.

      Tante Wiki schrieb:

      In a survey of 661 randomly sampled psychologists and educational researchers, published in 1988, Mark Snyderman and Stanley Rothman reported a general consensus supporting the validity of IQ testing. "On the whole, scholars with any expertise in the area of intelligence and intelligence testing (defined very broadly) share a common view of the most important components of intelligence, and are convinced that it can be measured with some degree of accuracy." Almost all respondents picked out abstract reasoning, ability to solve problems and ability to acquire knowledge as the most important elements.
      Ich halt mich an die Experten. Aber natürlich reicht IQ alleine nicht für ein erfolgreiches und erfülltes Leben.
      Die freie Diskussion ist das eigentliche Fundament der freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. (Bundesverfassungsgerichtshof)
      Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren. (Karl Popper)
      Der Kosmos ist bestenfalls ein planlos aufgeschütteter Misthaufen. (Heraklit)
    • Riha schrieb:

      Ein IQ-Test misst nur die Fähigkeit, diesen Test zu bestehen. Diese Fähigkeit ist nur ein kleiner Teil der vielumfassenderen Intelligenz, für die es verschiedene Definitionen gibt. Aber alle gehen über das Bestehen eines IQ -Tests weit hinaus.
      Nehmen wir nur mal die Definition aus dem Lexikon der Psychologie (Bassermann 1995: "Intelligenz: Komplexe Fähigkeit zu Leistungen, die durch spontanes Erfassen von Zusammenhängen in neuen Situationen erzielt werden; allgemeine geistige Anpassungsfähigkeit an neue Aufgaben und Lebensbedingungen, nicht wesentlich durch Erfahrung, sondern durch schnelle Einsicht in Beziehungen und Sinnzusammenhänge."
      Mit IQ- Tests wird nur ein kleiner Anteil dieser Fähigkeiten erfasst , deshalb haben sie sich in "realen Lebenssituationen als nicht sehr zuverlässig" erwiesen ( Lex. d. Ps. ; Bass).
      M.W. gibt es Einschätzungen von den Hochbegabten selber, dass fast alle mit hohem IQ-Messwert in sämtlichen hier aufgeführten Aspekten auch bessere Ergebnisse abliefern, also eine höhere allgemeine Intelligenz besitzen als halt der sog. Durchschnitt. Immerhin kommt es stark auf die Zeitspanne an, in der wie viele Aufgaben mehr oder weniger schnell erfasst, begriffen und gelöst werden können. Der mit überdurchschnittlichem IQ hat es im Prinzip schon sehr viel leichter, schnell Beziehungen und Sinnzusammenhänge zu erkennen, kann sich in völlig neuen Aufgabensituationen rel. problemlos zurechtfinden, weil die Logik schnell das Wesentliche vom Unwesentlichen trennt usw..
      Im Namen der Weltseele deren Tochter EVULOA und Mutter EVOLUA o.u.
      Die Wiesenschaft der Liebe zur Weisheit ist eine erhabene, elegante und m.a. befriedigende Beschäftigung für den Geist.
      Was ich wirklich denke: Weltseele und Multiversalgeist gefällt das.
    • hel schrieb:

      Hancock schrieb:

      Wenn keine wissenschaftlichen Zweifel über eine genetische Bedingung der Intelligenz bestehen, müssten die entsprechenden, zweifelsfreien Arbeiten verfügbar sein?
      Ja, das ist mittlerweile "Lehrbuchwissen". So steht beim Lehrbuch "Biologische Psychologie" von Birbaumer, Schmidt (7. Auflage), S. 588-590: "Die Erblichkeit der allgemeinen Intelligenz ist zwar im statistischen Mittel der Gesamtbevölkerung relativ hoch (ca. 50%) schwankt aber stark nach Alter und Gruppenzugehörigkeit. Besonders das Volumen der grauen Substanz der Präfrontalregion ist auf genetische Faktoren rückführbar und korreliert positiv mit allgemeiner Intelligenz."
      Zur Schwankung steht im Lehrbuch erklärend: "Die Intelligenz steigt z. B. bei fördernden Umgebungsbedingungen besonders stark in wenig privilegierten soziökonomischen Schichten, obwohl der IQ einen hohen Erblichkeitsanteil aufweist."

      Im Buch ist auch eine Liste der Erblichkeitseinschätzungen verschiedener Verhaltensmerkmale mit Bewertung der Anzahl von Studien mit positivem Ergebnis aufgeführt. Danach gibt es viele Studien zur Intelligenz (sowohl was Familienvergleich, Zwillings- und Adoptionsstudien betrifft) mit klar positivem Ergebnis (=Erblichkeit wird festgestellt.)

      (Erblichkeit: <=15% klein, <=40% mittel, >45% groß)

      P.S. Die Werte bei Birbaumer sind sehr konservativ geschätzt. Nach Wikipedia weisen neuere Studien auf einen Erblichkeitsfaktor nahe dem der Körpergröße hin:

      ...
      Erblichkeit ja.
      Für rein rassenbedingte Intelligenzunterschiede gibt es meines Wissens keine gesicherten Untersuchungen.

      Ich denke, dass auch berücksichtigt werden muss:
      "Zu erwähnen bleibt, dass IQ-Tests zur Messung der Intelligenz eine europäische Erfindung sind. Der Begriff Intelligenzquotient wurde 1912 von dem deutschen William Stern geprägt. Intelligenz ist nur relativ, im Vergleich zu vielen anderen Menschen innerhalb des gleichen Kulturkreises definiert. Daher ist es sehr schwierig, die Intelligenz von Deutschen, Chinesen oder Indern miteinander vergleichen zu wollen."
      und
      "In weiten Teilen dieser Erde bedeuten Infektionen die grösste Gefahr für Kinder. Diese Krankheiten bedrohen die Entwicklung des Gehirns. Denn der Körper muss all seine Energie darauf verwenden, das Immunsystem zu stärken um die Parasiten zu Bekämpfen.
      Die Forscher haben Folgendes herausgefunden: Die Länder mit den niedrigsten durchschnittlichen IQ-Werten – Äquatorialguinea, Kamerun , Mosambik , Gabun – sind jene mit den meisten Infektionskrankheiten. An der Spitze mit den höchsten IQ-Werten stehen Singapur, Südkorea, China, Japan und Italien – diese Völker werden am wenigsten von Erregern geplagt. In modernen Staaten ist die Gesundheitsversorgung ausgeprägter und das Trinkwasser besser, das beugt Krankheiten vor."

      Celeritas schrieb:

      Der mit überdurchschnittlichem IQ hat es im Prinzip schon sehr viel leichter, schnell Beziehungen und Sinnzusammenhänge zu erkennen, kann sich in völlig neuen Aufgabensituationen rel. problemlos zurechtfinden, weil die Logik schnell das Wesentliche vom Unwesentlichen trennt usw..
      "Ein ungleiches Paar: Wilfried Wagener bewegt sich, dem Gutachten der psychiatrischen Sachverständigen zufolge, an der Grenze zum Schwachsinn, seine Ehefrau liegt mit einem IQ von 120 deutlich über dem Durchschnitt."


      Die mit einem IQ von 120 deutlich über dem Durchschnitt liegende Ehefrau war diejenige, die die sadistischen Mißhandlungen mehrerer Frauen steuerte und fast alleine ausführte.
      Weil sie das Wesentliche vom Unwesentlichen trennen konnte und bessere Ergebnisse ablieferte?
      Wenn wir Sprache und Denken aufgeben, können wir über alles hinausgehen. (Meister Sosan)
      „Langfristig gesehen sind wir alle tot“ (Meister Keynes)
    • Hancock schrieb:

      Für rein rassenbedingte Intelligenzunterschiede gibt es meines Wissens keine gesicherten Untersuchungen.
      Da gebe ich Dir recht, ich denke auch nicht, dass es hier bereits einen wissenschaftlichen Konsens gibt.

      Hancock schrieb:

      Ich denke, dass auch berücksichtigt werden muss:
      "Zu erwähnen bleibt, dass IQ-Tests zur Messung der Intelligenz eine europäische Erfindung sind. Der Begriff Intelligenzquotient wurde 1912 von dem deutschen William Stern geprägt. Intelligenz ist nur relativ, im Vergleich zu vielen anderen Menschen innerhalb des gleichen Kulturkreises definiert. Daher ist es sehr schwierig, die Intelligenz von Deutschen, Chinesen oder Indern miteinander vergleichen zu wollen."
      Das ist allerdings kein Argument dafür, dass IQ-Tests nicht universale Intelligenzeigenschaften abprüfen können. Besonders wenn man bedenkt, dass mittlerweile Generationen von Psychologen mittlerweile über 100 Jahre daran gearbeitet haben, kulturelle Verfälschungen auszumerzen. Auch wenn eine andere Kultur etwas anderes unter Intelligenz versteht, als der Europäer, bedeutet das nicht, dass der IQ-Test nicht korrekt bei anderen Kulturen das misst, was der Europäer unter Intelligenz versteht. Dazu kommt, dass auch bei der schwarzen Bevölkerung der USA der gemessene IQ in etwa eine Standardabweichung unter dem Landesdurchschnitt liegt. Damit ist zumindest das Argument, dass für den IQ-Unterschied zwischen Schwarzen und Weißen exotische Krankheiten oder eine unterschiedliche Kultur allein verantwortlich seien, entkräftet. (Hier wäre zur Feststellung dieser Einflussfaktoren ein Vergleich des IQ von Schwarzen in Europa und den USA mit dem in den afrikanischen Ländern interessant.) Es kann aber in den USA trotzdem auch an der deutlich höheren Armut und den damit einhergehenden schlechteren Lebensbedingungen liegen. Besonders der mit 70% extrem hohe Anteil an alleinerziehenden Müttern könnte eine der Ursachen darstellen. Für ein Kind ist es statistisch ein für seinen zukünftigen Erfolg sehr negativer Prädiktor, von Alleinerziehenden aufgezogen zu werden. Wie gesagt, ist mE die Frage noch nicht endgültig beantwortet.
      Der Vorwurf, der IQ-Test habe eine generell Pro-Westliche Schieflage, wird eigentlich durch die generell höheren Werte der (Ost-)Asiaten entkräftet.
      Zu diesem Problemkreis siehe auch Beitrag 37.

      P.S. habe gerade gesehen, dass die Ost-Asiaten in den USA, nach den aschkenasischen Juden die Ethnie mit dem höchsten IQ, die landesweit geringste Rate an Alleinerziehenden aufweist: 17%. Gefolgt von den (nicht-hispanischen) Weißen mit 23%.
      Die freie Diskussion ist das eigentliche Fundament der freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. (Bundesverfassungsgerichtshof)
      Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren. (Karl Popper)
      Der Kosmos ist bestenfalls ein planlos aufgeschütteter Misthaufen. (Heraklit)
    • Hancock schrieb:

      future06 schrieb:

      Und Intelligenz ist genetisch codiert, daran gibt es wissenschaftlich keine Zweifel mehr.
      Wenn keine wissenschaftlichen Zweifel über eine genetische Bedingung der Intelligenz bestehen, müssten die entsprechenden, zweifelsfreien Arbeiten verfügbar sein?Oder was verstehst Du unter Codierung?

      Dazu:
      "This misrepresents the many scientists and scholars who have demonstrated the scientific flaws of considering “race” a biological category. Their robust body of scholarship recognizes the existence of geographically based genetic variation in our species, but shows that such variation is not consistent with biological definitions of race. Nor does that variation map precisely onto ever changing socially defined racial groups."

      Und:
      "Die Vorstellung, es gäbe eine Verbindung zwischen Rasse und Intelligenz, ist die Basis der Rassenlehre. Sie geht weit zurück und war bis 1945 ein Teil der gängigen Weltanschauung. Nach dem Holocaust kehrte zunächst Ruhe ein, in den Siebzigerjahren kochten die Ansichten erstmals wieder hoch, hatten einen weiteren Höhepunkt in den Neunzigerjahren und kehrten zuletzt mit Donald Trumps US-Präsidentschaftswahlkampf wieder zurück."

      future06 schrieb:

      Mit der Intelligenz ist es ungefähr so wie mit der Körpergröße. Der maximal erreichbare Wert ist nahezu genetisch zu 100% determiniert. Was tatsächlich erreicht wird, hängt von den Umständen ab (bei der Körpergröße ist das überwiegend eine optimale Ernährung, bei der Intelligenz ist es das soziale/kulturelle Umfeld).
      Hier sind wir gar nicht so weit voneinander entfernt.Bildungsabschlüsse sind natürlich auch von äußeren Umständen, wie Klima, Elternhaus, Bildungsstand der Eltern, Bildungssystem, Sicherheit, Ernährung usw. abhängig.
      Gene und Umwelt stehen in einer unauflösbaren Wechselwirkung.
      Deshalb haben wir ja in Deutschland große Probleme bei Kindern, die nicht aus einem akademischen Haushalt kommen.
      Intelligenz ist wie mehrfach erläutert genetisch kodiert. Wenn eine Rassenlehre ähnliches oder vergleichbares behauptet, ist das zwar politisch bedauerlich, ändert aber an den wissenschaftlichen Tatsachen nichts. Die ZEIT ist auch nicht das geeignete Medium, um sich hierzu wissenschaftlich zu informieren. Ich empfehle dazu zb. Pubmed.com

      Es gibt auch keine unauflösbaren Wechselbeziehung zwischen Umwelt und Genen, da die Gene die Obergrenze definieren. Würden zb. alle Kinder optimal gefördert werden, gäbe es trotzdem gravierende Unterschiede im Lernerfolg dieser Kinder. Und da Akademikerkinder stark überproportional mit besseren IQ-Genen ausgestattet sind, haben diese einen strukturellen Vorteil ggü. Kinder von Nichtakademiker, da sie im statistischen Mittel schneller und leichter lernen und am Ende auch bessere Ergebnisse abliefern.

      Das ist sicherlich alles eine politische Herausforderung, m.E. sollte man der Wahrheit aber ins Auge schauen. Alles andere führt letztlich zu nichts.
      Anything you can do, i can do meta - Rudolph Carnap
    • Es ist sogar so, dass nicht nur die genetische Ausstattung einer Person, die die Intelligenz an sich determiniert, für den schulischen Erfolg maßgeblich ist, sondern weitere psychologische Eigenschaften, wie Motivation, Selbstvertrauen usw., die ebenso genetisch determiniert sind, eine große Rolle spielen.

      sciencemag.org/news/2014/10/ge…ne-how-well-you-do-school

      Die hierzulande übliche Meinung zu diesem Thema - und ich denke, dass Deutschland mehr oder weniger das einzige Land der Welt ist, in dem die genetische Ursache der gängigen psychologischen Eigenschaften im öffentlichen Diskurs so vehement bestritten wird - ist also schlichtweg falsch.
      Anything you can do, i can do meta - Rudolph Carnap