Die Innenperspektive

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    • Die Innenperspektive

      Dieses Bild trifft die Perspektive des Solipsismus oder des radikalen Konstruktivismus sehr schön. Ist von Ernst Mach und entsteht quasi als Konsequenz aus dem, dass man für sich selbst ein System von Aussagen erdacht hat, welches die Welt abbildet.
      Das Universum ist nicht-mathematisch.
      Die Phänomenologie basiert in Gänze auf Thetik. Die organische Philosophie trifft besser, was es zu treffen gilt.
      Das System als Ursprung des menschlichen Daseins ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
      Das Grundübel liegt darin, dass "Gott" als ein Begriff mit Inhalt verstanden wird, statt als eines Begriffes dessen Inhalt eine inhaltsleere Worthülse ist
    • Eben, eben. Der Systembegriff scheint mir etwas Statisches zu implizieren, etwas, das der Entwicklung nicht fähig zu sein scheint. Deswegen scheint es mir hilfreich zu sein, den Systembegriff nicht überzustrapazieren. Lebendiges Denken ist gefragt, auch wenn der Präzision halber auf Begriffe natürlich nicht verzichtet werden kann.

      Ich stelle hier folgende These auf: Es wäre eigentlich Aufgabe der Philosophie, die Wirklichkeit zu erklären, aber sie hat heutzutage als Fachwissenschaft längst nicht mehr die Kompetenz dafür. Der Blick der heutigen universitären Philosophen ist zu eingeengt. Wer oder was schuld an diesem Zustand ist, bliebe zu erfragen.
      Man weiß nie genug, und vielleicht ist genau dieser Mensch, dem ich gerade begegne, der Engel, der mir die Augen öffnet.
    • die dynamik und anpassungsfähigkeit der energone entscheidet über ihr überleben.
      es benötigt energie. es kann zerstörerisch oder in weitgehender symbose agieren. es kann langsam wachsen oder schnell etc.
      lohnt sich mal durchzulesen. Darwin lässt grüssen.
      Ein statisches system ist mit altersstarrsinn zu vergleichen.

      es vielleicht noch ein interessanter Hinweis-dass auf Stelen aus Babylon Priester Halb Fisch halb Mensch dargestellt sind.
      Die Christen haben dieses Symbol später auch verwendet. nur am Rande

      Ein anderes Feld der Untersuchung sollte sein -wie sich kosmische Einflüsse auf die Mutationsfreudigkeit auswirkt. Wir leben ja
      nicht unter einer Käseglocke. Kosmische Ereignisse haben tatsächliche Auswirkungen. Ich spreche auch gerne von einem

      OFFENEN GESTEUERTEN SYSTEM -

      hier zwei buchempfehlungen
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    • HumbleThinker schrieb:

      Eben, eben. Der Systembegriff scheint mir etwas Statisches zu implizieren, etwas, das der Entwicklung nicht fähig zu sein scheint.
      Das sehe ich nicht so. Prozesstheologie, Whitehead, Farela/Maturana oder Luhmann zeigen das exakte Gegenteil.

      HumbleThinker schrieb:

      Ich stelle hier folgende These auf: Es wäre eigentlich Aufgabe der Philosophie, die Wirklichkeit zu erklären, aber sie hat heutzutage als Fachwissenschaft längst nicht mehr die Kompetenz dafür. Der Blick der heutigen universitären Philosophen ist zu eingeengt. Wer oder was schuld an diesem Zustand ist, bliebe zu erfragen.
      ja, dem würde ich zustimmen. Die Eingeschränltheit der analytischen Philosophie ist daran Schuld.
      Das Universum ist nicht-mathematisch.
      Die Phänomenologie basiert in Gänze auf Thetik. Die organische Philosophie trifft besser, was es zu treffen gilt.
      Das System als Ursprung des menschlichen Daseins ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
      Das Grundübel liegt darin, dass "Gott" als ein Begriff mit Inhalt verstanden wird, statt als eines Begriffes dessen Inhalt eine inhaltsleere Worthülse ist
    • Groot schrieb:

      Das sehe ich nicht so. Prozesstheologie, Whitehead, Farela/Maturana oder Luhmann zeigen das exakte Gegenteil.
      Das nehme ich als Anregung auf.


      Groot schrieb:

      Die Eingeschränltheit der analytischen Philosophie ist daran Schuld.
      Das kann Teil des Problems sein. Wobei zu berücksichtigen wäre, daß wir generell in einer Welt der Spezialisierung leben. Man kann es vielleicht so sehen: Der Generalist weiß über viele Dinge relativ wenig, der Spezialist weiß über wenige Dinge relativ viel. Wenn man das konsequent weiter denkt, dann käme heraus: Der Generalist weiß nichts über alles, und der Spezialist weiß alles über nichts.
      Beides sollte natürlich vermieden werden, aber leider stehen heutzutage die Spezialisten höher im Kurs als die Generalisten, obwohl gerade jetzt Generalisten gebraucht würden.



      Hancock schrieb:

      Das Zentrum unseres Bewusstseinfeldes wird immer von unserem Selbst (konstitutiv) besetzt gehalten.
      Deshalb zeigt sich die Realität nur bruchstückhaft.
      Richtig, aber zum Fatalisten werde ich deswegen nicht. Im Gegenteil, ich arbeite weiter an dem nicht erreichbaren Ziel.
      Man weiß nie genug, und vielleicht ist genau dieser Mensch, dem ich gerade begegne, der Engel, der mir die Augen öffnet.
    • Groot schrieb:

      Dieses Bild trifft die Perspektive des Solipsismus oder des radikalen Konstruktivismus sehr schön. Ist von Ernst Mach und entsteht quasi als Konsequenz aus dem, dass man für sich selbst ein System von Aussagen erdacht hat, welches die Welt abbildet.
      ist es nicht eher eine Perspektive die sich ein Realist vorstellen würde, wenn er über Konstruktivsten, etc. spricht?
      Für den Konstruktivsten oder gar den Solipsiten sieht die Welt aus, wie für den Realisten. Sie haben die gleiche Perspektive.

      Mach - den man heute wahrscheinlich dem konstruktivistischen Lager (falls es so was gibt) zuordnen würde, war hier imho nicht ganz konsequent (oder er versuchte mit Metaphysikren zu kommunizieren ;-))