Was heißt kritische Theorie? - Themenfindung und Austausch [Eröffnungsthread]

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  • ND schrieb:

    Zweifelsohne kann auf Wille, Freiheit oder Vernunft nicht als auf ein Seiendes hingewiesen werden.Vergleichbar dem Kantischen »Gegenstand« lassen sie sich aber aus Einzelregungen und -Erfahrungen synthesieren unter einen Begriff. Dieser reine Begriff, Funktion des Denkens »lässt sich nicht radikal sondern von dem seienden Ich
    Nach dem von Dir Zitierten folgt geht es weiter auf S. 136:

    ND schrieb:

    Denken widerspräche schon seinem eigenen Begriff ohne Gedachtes und dies Gedachte deutet vorweg auf Seiendes, wie es vom absoluten Denken doch erst gesetzt werden soll: ein einfaches [die griech. Lettern fehlen, m.A.]. Der Logik der Widerspruchslosigkeit bliebe es anstößig; allein Dialektik kann es in der Selbstkritik des Begriffs begreifen (S. 136)
    Wolltest Du mir widersprechen oder mich bestätigen -ich meine natürlich meine Äußerung-. das ist mir nicht ganz klar.
  • Friederike schrieb:

    Soweit "Vernunft" kein Seiendes, sondern ein Begriff ist, muß mit ihm negativ dialektisch verfahren werden. Punktum. Nur so und nicht anders kann das besinnungslose, d.h. das unreflektierte Verständnis der Vernunft geheilt werden. Das betrifft jede nur denkbare, in Hinsicht auf Kant die "praktische" und die "reine" Vernunft.

    Friederike schrieb:

    Wolltest Du mir widersprechen oder mich bestätigen -ich meine natürlich meine Äußerung-. das ist mir nicht ganz klar.
    (ND, S. 137 Unauflöslichkeit des Etwas: ) »Daß durch die Form des Überhaupt der Gedanke jenes Sachhaltige abzuschütteln vermöchte: die Supposition absoluter Form, ist illusionär. Für die Form Sachhaltiges überhaupt ist konstitutiv die inhaltliche Erfahrung von Sachhaltigem. Korrelativ läßt auch am subjektiven Gegenpol der reine Begriff, Funktion des Denkens, nicht radikal sich sondern von dem seienden Ich. << Das [(altgr.) πρῶτον =proton = das erste, jeudos = bewegend,] des Idealismus seit Fichte war, in der Bewegung der Abstraktion werde man dessen ledig, wovon abstrahiert ist. Ausgeschieden wird es [d.i. das, wovon abstrahiert ist] vom Gedanken, verbannt aus dessen einheimischem Reich, nicht an sich vernichtet; der Glaube daran ist magisch. Denken widerspräche schon seinem eigenen Begriff ohne Gedachtes und dies Gedachte deutet vorweg auf Seiendes, wie es vom absoluten Denken doch erst gesetzt werden soll: ein einfaches [(altgr.) ὕστερον = usteron = das Spätere, das Nachfolgende, πρότερον = proteron = als das Frühere, das Vorausgehende.] Der Logik der Widerspruchslosigkeit bliebe es anstößig; allein Dialektik kann es in der Selbstkritik des Begriffs begreifen.«

    Es geht um diese dialektische Pendelbewegung zwischen dem Begriff und dem Seienden! Auf die Vernunft bezogen ist das empirische Ich das ihr Halt Gebende πρότερον = proteron = als das Frühere, das Vorausgehende, das Seiende. »Soweit "Vernunft" kein Seiendes, sondern ein Begriff ist, muß mit ihm negativ dialektisch verfahren werden. Punktum. Nur so und nicht anders kann das besinnungslose, d.h. das unreflektierte Verständnis der Vernunft geheilt werden. Das betrifft jede nur denkbare, in Hinsicht auf Kant die "praktische" und die "reine" Vernunft.« Würde genau diesen Bezug der Vernunft auf das Seiende, das Objekt, das Nichtidentische und in diesem Fall auf das empirische Ich bedeuten! Nur in Bezug auf das seiende Ich sind Vernunft, Freiheit und Wille im Sinne der negativen Dialektik dialektisch.

    (ND, S. 237 Objektivität der Antinomie: )

    »Daß das Konstituens [d.h. das wesentlich Bestimmende des Bildes der Gesamterscheinung] das transzendentale, das Konstitutum [aber] das empirische Subjekt sein soll, räumt den Widerspruch nicht weg, denn anders als zur Bewußtseinseinheit individuiert, also als Moment des empirischen ist kein transzendentales. Es bedarf des irreduktiblen Nichtidentischen, das zugleich die Gesetzlichkeit begrenzt.«

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Philodendron ()

  • Philodendron schrieb:

    Würde genau diesen Bezug der Vernunft auf das Seiende, das Objekt, das Nichtidentische und in diesem Fall auf das empirische Ich bedeuten! Nur in Bezug auf das seiende Ich sind Vernunft, Freiheit und Wille im Sinne der negativen Dialektik dialektisch.
    Ja, nun verstehe ich, worauf Du hinauswolltest. "Seiendes" = "empirisches Ich". Ich hatte "Seiendes" und "Sein" konfundiert.
  • Friederike schrieb:

    Ja, nun verstehe ich, worauf Du hinauswolltest. "Seiendes" = "empirisches Ich". Ich hatte "Seiendes" und "Sein" konfundiert.
    Ob das Nichtidentische eher dem Sein oder Seienden gleichkommt, ist berechtigt zu fragen. Seiendes deutet auf Empirisches, während Sein auch Intelligibles wie Vernunft sein kann. Daraus würde eine dialektische Bewegung zwischen Sein und Seiendem, zwischen Vernunft, Wille, Freiheit und empirischem Ich folgen.
    (S. 238 Dialektische Bestimmung des Willens: ) »Wille ohne Körperimpulse, die abgeschwächt in der Imagination nachleben, wäre keiner; zugleich jedoch richtet er sich ein als [eine] zentralisierendeEinheit der Impulse, als die Instanz, welche siebändigt und potentiell negiert.«
  • Philodendron schrieb:

    Friederike schrieb:

    Ja, nun verstehe ich, worauf Du hinauswolltest. "Seiendes" = "empirisches Ich". Ich hatte "Seiendes" und "Sein" konfundiert.
    Ob das Nichtidentische eher dem Sein oder Seienden gleichkommt, ist berechtigt zu fragen. Seiendes deutet auf Empirisches, während Sein auch Intelligibles wie Vernunft sein kann. Daraus würde eine dialektische Bewegung zwischen Sein und Seiendem, zwischen Vernunft, Wille, Freiheit und empirischem Ich folgen.(S. 238 Dialektische Bestimmung des Willens: ) »Wille ohne Körperimpulse, die abgeschwächt in der Imagination nachleben, wäre keiner; zugleich jedoch richtet er sich ein als [eine] zentralisierende Einheit der Impulse, als die Instanz, welche sie bändigt und potentiell negiert.«
    Morgen erst wieder. :)
  • Philodendron schrieb:

    Ob das Nichtidentische eher dem Sein oder Seienden gleichkommt, ist berechtigt zu fragen. Seiendes deutet auf Empirisches, während Sein auch Intelligibles wie Vernunft sein kann. Daraus würde eine dialektische Bewegung zwischen Sein und Seiendem, zwischen Vernunft, Wille, Freiheit und empirischem Ich folgen.
    Sag' mal, das wäre doch völliger Unsinn, wenn das Nichtidentische nicht die Faktizität/das Seiende wäre, sondern auf einmal zu einem "Ersten", einem Ontischen, einem Hypostasierten, zum "Sein" würde. Unter diesen Umständen würde im Nichtidentischen unversehens Sache und Begriff identisch. Damit würde man doch die gesamte ND auf den Kopf stellen, oder bin ich jetzt auf dem Holzweg? Und apropos "Holzweg": Als ich gestern erneut Adornos Heidegger Kritik durchgegangen bin, um eine Antwort zu finden, da sind es vor allem 3 Stellen gewesen, bei denen mir bewußt wurde, daß das Nichtidentische nicht das "Sein" sein kann, daß es dem "Sein" auch nicht näher kommen kann als dem Seienden, dem Faktischen. Ich ztiere diese Stellen (die Fett-Markierung im 3. Zitat ist von mir):

    ND schrieb:

    Weil nichts Seiendes ist, das nicht, indem es bestimmt wird und sich selbst bestimmt, eines anderen bedürfte, das nicht es selber ist - denn durch es selbst allein wäre es nicht zu bestimmen -, weist es über sich hinaus. Vermittlung ist dafür lediglich ein anderes Wort. (S. 108)

    ND schrieb:

    Heidegger macht also den Fehler, den er der abendländischen Metaphysik vorwirft, daß nämlich stets ungesagt geblieben sei, was Sein im Unterschied zum Seienden meine.« Unterm Hauch der Philosophie wird das Seiende zum ontologischen Tatbestand*, abgeblendeter und hypostasierter Ausdruck dafür, daß Sein so wenig ohne Seiendes gedacht werden kann wie, nach Heideggers Grundthese, Seiendes ohne Sein. Damit schlägt er seine Volte. Die Not der Ontologie, ohne das ihr Entgegengesetzte, ohne Ontisches nicht auszukommen; (S. 120)

    ND schrieb:

    Dadurch, daß das Subjekt bestimmt ist durch Bewußtsein, ist nicht auch das an ihm gänzlich Bewußtsein, durchsichtig, >ontologisch<, woran Bewußtsein unablöslich haftet. Kein Etwas, nur Sätze könnten überhaupt ontologisch sein. Das Individuum, das Bewußtsein hat, und dessen Bewußtsein nicht wäre ohne es, bleibt raumzeitlich, Faktizität, Seiendes; nicht Sein. In Sein steckt Subjekt, denn es ist Begriff, nicht unmittelbar gegeben: in Subjekt aber steckt einzelmenschliches Bewußtsein und damit Ontisches.* Daß dies Seiende denken kann, genügt nicht, es seiner Bestimmung als eines Seienden zu entkleiden, als wäre es unmittelbar wesenhaft. Gerade nicht »an ihm selbst« ist es »ontologisch«, denn diese Selbstheit postuliert jenes Ontische, das die Doktrin vom ontologischen Vorrang aus sich eliminiert.(S. 129)
    Vielleicht habe ich Dich oder Adorno nicht verstanden, aber mir ist nicht klar, wie Du darauf kommst, im oben Zitierten von einem "Sein" auszugehen, worunter dann auch "Intellgibles wie Vernunft" fallen könnte. Das Zitat, das Du im Anschluß an Deine Erwägung gebracht ist, kopiere ich der Vollständigkeit halber hierher. Inwiefern es überhaupt in einem Zusammenhang mit Deiner Überlegung steht, ist mir -leider- auch ganz undurchsichtig.

    ND schrieb:

    (S. 238 Dialektische Bestimmung des Willens: ) »Wille ohne Körperimpulse, die abgeschwächt in der Imagination nachleben, wäre keiner; zugleich jedoch richtet er sich ein als [eine] zentralisierende Einheit der Impulse, als die Instanz, welche sie bändigt und potentiell negiert.«

    *Die Aussage verstehe ich nicht -und widerspricht sie nicht auch dem sich anschließenden Satz?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Friederike ()

  • Friederike schrieb:

    ND: »in Subjekt aber steckt einzelmenschliches Bewußtsein und damit Ontisches.* Daß dies Seiende denken kann, genügt nicht, es seiner Bestimmung als eines Seienden zu entkleiden, als wäre es unmittelbar wesenhaft.«

    Frie.: *Die Aussage verstehe ich nicht -und widerspricht sie nicht auch dem sich anschließenden Satz?
    Meine Bemerkung (siehe oben): "Ob das Nichtidentische eher dem Sein oder Seienden gleichkommt, ist berechtigt zu fragen. Seiendes deutet auf Empirisches, während Sein auch Intelligibles wie Vernunft sein kann. Daraus würde eine dialektische Bewegung zwischen Sein und Seiendem, zwischen Vernunft, Wille, Freiheit und empirischem Ich folgen." ... Bezog sich auf mein (und Jaspers) Verständnis vom Sein, nicht auf jenes von Adorno! Die ND macht die Trennung so, wie sie aus dem zweiten Teil meiner obigen Äußerung hervorgeht. Diese Zweiteilung in Sein und Seiendes deckt sich auch mit Deinem von mir oben wiedergegebenen Zitat aus der ND!

    ND: »in Subjekt aber steckt einzelmenschliches Bewußtsein und damit Ontisches.*«

    Das Subjekt ist ja auch Mensch und somit Seiendes!

    ND: »Daß dies Seiende denken kann, genügt nicht, es seiner Bestimmung als eines Seienden zu entkleiden, als wäre es unmittelbar wesenhaft.«

    Ist doch logisch!
  • das Nichtidentisch ist m.E. immer Seiend. Das, was Sein am ehestens ist bei Adorno, ist das Nichtbegriffliche. Aber Grundsätzlich gibt es Sein nicht direkt bei Adorno, weil alles aus dem Seienden heraus erschlossen wird - oder es ist Nichtbegrifflich(aber auch das entspringt eher dem Seienden).

    Aber das greift m.E. auch zu kurz, weil die Tatsache, dass es im transzendentalen Bereich eine Ebene gibt, die Adorno als Schizophrenie ins pathologische abkanzelt, ist nunmal der Fall und das Nichtbegriffliche stützt das ja auch. Für ihn ist das nur irrelevant, weil er meint, dass man diese ganze Sphäre negieren muss.

    "Als dialektische muB Theorie — wie weithin die Marxische — immanent sein, auch wenn sie schlieBlich die gesamte Sphare negiert, in der sie sich bewegt. "(ND 194)

    Adorno klammert quasi das, was Heidegger so sehr in seinen Bann gezogen hat - die Erfahrung der Transzendenz selbst und das damit zu erkennende Sein - gänzlich aus und ignoriert dieses komplett in seinen Überlegungen.
    „Die Gegenwart ist die Zeit der Analysen, das Resultat aller Systeme, die jemals entstanden sind.“ - Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
    Es gilt die Logik auf Geometrie zu gründen.
    Die Geschichte von den zwei Quadraten.
    Die Geschichte der Religion.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Groot ()

  • Groot schrieb:

    das Nichtidentisch ist m.E. immer Seiend.
    (ND, S. 271 Gegen Personalismus: ) »Was an den Menschen als intelligibler Charakter zu denken wäre, ist nicht das[ihrer Identität gemäße] Personhafte an ihnen, sondern wodurch sie von ihrem Dasein sich unterscheiden. In der Person erscheint dies [als intelligibler Charakter zu Denkende die Menschen von ihrem Dasein] Unterscheidende notwendig als Nichtidentisches

    Was an den Menschen als intelligibler Charakter zu denken wäre, wodurch sie von ihrem Dasein sich unterscheiden, dieses Unterscheidende erscheint in der Person notwendig als Nichtidentisches. Das, was in der Person notwendig als Nichtidentisches erscheint ist dasselbe, was an den Menschen als intelligibler Charakter zu denken wäre, wodurch sie von ihrem Dasein sich unterscheiden. Dasihrer Identität gemäße Personhafte an den Menschen ist nicht, was an den ihnen als intelligibler Charakter zu denken wäre, denn das ihrer Identität gemäße Personhafte an den Menschen bezieht sich nur auf ihr Dasein. Was über dieses Dasein der Menschen hinausgeht erscheint der Person in ihrem Identitätsdenken zwar notwendig als Nichtidentisches, doch dieses Nichtidentische ist das die Menschen von ihrem Dasein Unterscheidende, als intelligibler Charakter zu Denkende. Nur der Beschränktheit der Person in ihrem Identitätsdenken erscheint das die Menschen von ihrem Dasein Unterscheidende, als intelligibler Charakter zu Denkende notwendig als Nichtidentisches.

    In Wirklichkeit ist das die Menschen von ihrem Dasein Unterscheidende, als intelligibler Charakter zu Denkende, in dem, was in der Person notwendig als Nichtidentisches erscheint enthalten.
  • Philodendron schrieb:

    Groot schrieb:

    das Nichtidentisch ist m.E. immer Seiend.
    (ND, S. 271 Gegen Personalismus: ) »Was an den Menschen als intelligibler Charakter zu denken wäre, ist nicht das[ihrer Identität gemäße] Personhafte an ihnen, sondern wodurch sie von ihrem Dasein sich unterscheiden. In der Person erscheint dies [als intelligibler Charakter zu Denkende die Menschen von ihrem Dasein] Unterscheidende notwendig als Nichtidentisches
    Was an den Menschen als intelligibler Charakter zu denken wäre, wodurch sie von ihrem Dasein sich unterscheiden, dieses Unterscheidende erscheint in der Person notwendig als Nichtidentisches. Das, was in der Person notwendig als Nichtidentisches erscheint ist dasselbe, was an den Menschen als intelligibler Charakter zu denken wäre, wodurch sie von ihrem Dasein sich unterscheiden. Dasihrer Identität gemäße Personhafte an den Menschen ist nicht, was an den ihnen als intelligibler Charakter zu denken wäre, denn das ihrer Identität gemäße Personhafte an den Menschen bezieht sich nur auf ihr Dasein. Was über dieses Dasein der Menschen hinausgeht erscheint der Person in ihrem Identitätsdenken zwar notwendig als Nichtidentisches, doch dieses Nichtidentische ist das die Menschen von ihrem Dasein Unterscheidende, als intelligibler Charakter zu Denkende. Nur der Beschränktheit der Person in ihrem Identitätsdenken erscheint das die Menschen von ihrem Dasein Unterscheidende, als intelligibler Charakter zu Denkende notwendig als Nichtidentisches.

    In Wirklichkeit ist das die Menschen von ihrem Dasein Unterscheidende, als intelligibler Charakter zu Denkende, in dem, was in der Person notwendig als Nichtidentisches erscheint enthalten.
    Auch das intelligible ist Seiend, wenn auch nur in den Köpfen und den Begriffen der lebenden Menschen.

    Das, was Nichidentisch ist, ist das, was das Dasein, die Person in ihren Sinnen und in ihrem Charackter, von eben diesem Dasein unterscheidet. Es ist das, was die Person als nicht zu ihr gehörig bewusst erfährt, aber was sich nicht als Identisch mit sich als Person denken lässt, sondern z.B. als die Bedingung der Möglichkeit von Individuum oder als dessen ihn umgebende Umwelt.

    Ich würde aber schätzen, dass das Nichtidentische insbesondere auch das enthält, was gänzlich unidentisch ist, zu den eigenen Begriffen und Vorstellungen. Das Nichtidentische fasst also das intelligible, das aber ja nicht Sein ist, sondern Seiendes des Geistes und insbesondere das, was sich in diesem Intelligiblen von dem scheidet, was das Denkende Subjekt als sein "Ich", zu sich selbst gehörig, erfährt und erfasst.
    „Die Gegenwart ist die Zeit der Analysen, das Resultat aller Systeme, die jemals entstanden sind.“ - Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
    Es gilt die Logik auf Geometrie zu gründen.
    Die Geschichte von den zwei Quadraten.
    Die Geschichte der Religion.
  • Groot schrieb:

    das Nichtidentisch ist m.E. immer Seiend. Das, was Sein am ehestens ist bei Adorno, ist das Nichtbegriffliche. Aber Grundsätzlich gibt es Sein nicht direkt bei Adorno, weil alles aus dem Seienden heraus erschlossen wird - oder es ist Nichtbegrifflich (aber auch das entspringt eher dem Seienden).

    Adorno klammert quasi das, was Heidegger so sehr in seinen Bann gezogen hat - die Erfahrung der Transzendenz selbst und das damit zu erkennende Sein - gänzlich aus und ignoriert dieses komplett in seinen Überlegungen.
    Soweit ich Dich verstehe, sind wir uns einig darin, daß "Sein" für Adorno Teil einer Theoriebildung ist, die er ablehnt. Was Du Erfahrung der Transzendenz nennst, Adorno bezeichnet es als "Doktrin", das resultiert für ihn aus einem (metaphysischen) Modell, das übersieht, daß es ein unmittelbar, unbegrifflich gegebenes "Sein" nicht gibt.

    ND schrieb:

    Das Individuum, das Bewußtsein hat, und dessen Bewußtsein nicht wäre ohne es, bleibt raumzeitlich, Faktizität, Seiendes; nicht Sein. In Sein steckt Subjekt, denn es ist Begriff, nicht unmittelbar gegeben: in Subjekt aber steckt einzelmenschliches Bewußtsein und damit Ontisches. Daß dies Seiende denken kann, genügt nicht, es seiner Bestimmung als eines Seienden zu entkleiden, als wäre es unmittelbar wesenhaft. Gerade nicht »an ihm selbst« ist es »ontologisch«, denn diese Selbstheit postuliert jenes Ontische, das die Doktrin vom ontologischen Vorrang aus sich eliminiert.(S. 129)
    Nachdem ich mir das obige Zitat nochmals vorgenommen habe, weil ich mit dem Verstehen immer noch Mühe habe -obwohl doch "alles" ganz "logisch" ist- :) ... ich möchte jetzt nur wissen, ob Ihr Adorno auch so versteht, daß er meint, ebenso wie das Wort "Sein" seien auch die Wörter "Subjekt", "Ontologie" oder "ontisch" Bestandteile dieser Theorie. Wenn er schreibt, "In Sein steckt Subjekt", dann bezieht er sich damit auf die metaphysische, hier Heidegger'sche Philosophie, das heißt auf ein, aus seiner Sicht, vom raumzeitlichen Individuum Gedachtes. Und wenn er weiterhin schreibt, in "Subjekt steckt einzelmenschliches Bewußtsein und damit Ontisches", dann meint er damit, daß im Bewußtsein eines Individuums dieses Gedachte in Form des Allgemeinen -also als begriffliches Wissen- abgespeichert ist. Was mir nämlich Schwierigkeiten macht, das ist der Zusatz "und damit Ontisches". Das müßte sich m.E. auf das einzelmenschliche Bewußtsein beziehen. Was meint Adorno hier mit dem "Ontischen"? Gebraucht er es in einer anderen Bedeutung, z.B. anstelle von "Seiendem", oder übernimmt er dieses Wort aus der Philosophietradition und interpretiert es unter negativ dialektischem Aspekt?
  • Friederike schrieb:

    Wenn er schreibt, "In Sein steckt Subjekt", dann bezieht er sich damit auf die metaphysische, hier Heidegger'sche Philosophie, das heißt auf ein, aus seiner Sicht, vom raumzeitlichen Individuum Gedachtes. Und wenn er weiterhin schreibt, in "Subjekt steckt einzelmenschliches Bewußtsein und damit Ontisches", dann meint er damit, daß im Bewußtsein eines Individuums dieses Gedachte in Form des Allgemeinen -also als begriffliches Wissen- abgespeichert ist. Was mir nämlich Schwierigkeiten macht, das ist der Zusatz "und damit Ontisches". Das müßte sich m.E. auf das einzelmenschliche Bewußtsein beziehen. Was meint Adorno hier mit dem "Ontischen"? Gebraucht er es in einer anderen Bedeutung, z.B. anstelle von "Seiendem",
    Sein, Ontologisches, Subjekt und Subjektives auf der einen und auf der anderen Seite Seiendes, Ontisches, Objekt und Objektives. Er kämpft mit negativer Dialektik gegen den traditionellen Vorrang des Ersteren zu Gunsten des Letzteren an. Entscheidend ist für das Verstehen von Adornos Texten nicht der objektive Vorrang des Seienden, des Objekts vor dem Sein, dem Ontologischen das Subjekt Enthaltendem, sondern der subjektive, d.h. bei unseren Denkprozessen vollzogene Vorrang. Er kritisiert unsere subjektive Sicht, sei sie nun individuell oder transzendental subjektiv auf die Welt. Er möchte unsrer Denken dazu führen, unsre Abhängigkeit vom Seienden, vom Ontischen, vom Objekt und Objektiven, vom Nicht-Ich und der Gesellschaft wahrzuhaben!

    Lies hierzu auch (ND, S. 130 Nominalistischer Aspekt: )

    »Ist das Individuum gesellschaftlich vermittelter Schein, so auch dessen erkenntnistheoretische Reflexionsform. Warum das individuelle Bewußtsein des »je« {(franz.) Ich} Redenden, der bereits in der Partikel >mein< eine sprachliche Allgemeinheit voraussetzt, die er durch den Primat seiner Besonderung verleugnet, irgendeinem anderen vorgängig sein soll, ist unerfindlich; das Zufällige, das ihn daran bindet, mit seinem Bewußtsein anzuheben, in das er nun einmal eingewachsen ist, wird ihm zum Grund von Notwendigkeit.«
  • Friederike schrieb:

    Soweit ich Dich verstehe, sind wir uns einig darin, daß "Sein" für Adorno Teil einer Theoriebildung ist, die er ablehnt. Was Du Erfahrung der Transzendenz nennst, Adorno bezeichnet es als "Doktrin", das resultiert für ihn aus einem (metaphysischen) Modell, das übersieht, daß es ein unmittelbar, unbegrifflich gegebenes "Sein" nicht gibt.
    Ja. Das Problem am "Sein" ist, dass es das Mythologische fördert, es also das, was zu erkennen möglich ist, nicht als das darstellt, was es ist, sondern diese Ebene, die als Sein begriffen wird bei Heidegger, überhöht und so der Mythologie Tür und Tor öffnet. Dies ist so, weil dieser Begriff "Sein" eben gänzlich unbestimmt ist, er ist nur halt irgendwie da, wird erkannt als etwas, das sich ergibt, wenn Begriff und Sache vermeintlich in Identität sind.

    Adorno versteht "Ontisch" grundsätzlich anders als Heidegger. Für Heidegger ist das, was den Einzelwissenschaften zu Grunde liegt, das Ontische --> auf diesem Ontischen und aus diesem heraus entsteht dann Ontologie, als das Sein umkreisend.

    Adorno hingegen begreift die Messungen und positiven Fakten der Einzelwissenschaften als das Ontologische --> und aus diesen Fakten heraus, entsteht dann im Subjekt das Ontische, das das Nichtbegriffliche ist. Für ihn ist quasi das Ontisch, was sich im Subjekt als die Objektivität darstellt, die durch die Transzendenzerfahrung entsteht, während für Heidegger das Ontisch ist, was uns direkt und unmittelbar umgibt und woraus die Einzelwissenschaften ihr Wissen herholen.

    Adorno sieht quasi das Sein als Ontisches und Teil des Subjekts, während Heidegger das Sein als durch die vorausgesetzte Welt hindurch begreift und damit als etwas, das nicht im Subjekt liegt, sondern hinter dem Seienden der ontischen Tatsachen hindurch liegt und durch diese begriffen wird.

    Ich persönlich halte beides für richtig, aber Adorno ist richtiger - denn sein Begriff des Ontischen lässt Platz für Neurologie, während Heidegger kein Nicht-Wissbares hat, sondern dort schlicht mit dem Sein mystifiziert.
    „Die Gegenwart ist die Zeit der Analysen, das Resultat aller Systeme, die jemals entstanden sind.“ - Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
    Es gilt die Logik auf Geometrie zu gründen.
    Die Geschichte von den zwei Quadraten.
    Die Geschichte der Religion.
  • Groot schrieb:

    Adorno klammert quasi das, was Heidegger so sehr in seinen Bann gezogen hat - die Erfahrung der Transzendenz selbst und das damit zu erkennende Sein - gänzlich aus und ignoriert dieses komplett in seinen Überlegungen.

    Groot schrieb:

    Ich würde aber schätzen, dass das Nichtidentische insbesondere auch das enthält, was gänzlich unidentisch ist, zu den eigenen Begriffen und Vorstellungen. Das Nichtidentische fasst also das intelligible, das aber ja nicht Sein ist, sondern Seiendes des Geistes und insbesondere das, was sich in diesem Intelligiblen von dem scheidet, was das Denkende Subjekt als sein "Ich", zu sich selbst gehörig, erfährt und erfasst.
    Die Beziehung zwischen dem Noumenalen, d.h. nur dem Denken oder dem Geist Zugänglichen, und dem Phänomenalen, d.h. den Gegenständen der sinnlichen Wahrnehmung innerhalb des Nichtidentischen, vor allem, wenn dann noch der Begriff der Transzendenz mit einbezogen wird, ist entscheidend für das Verständnis von Freiheit.

    (ND, S. 250-251 Ontische undideale Momente:)

    »Darum muß er [d.i. Kant] Freiheit von Anbeginn als »besondere Art von Causalität«33 vorstellen. Indem er sie [d.i. Freiheit als Causalität] setzt, nimmt er sie [d.i. Freiheit] zurück. Tatsächlich basiert die aporetische Konstruktion der Freiheit nicht auf dem Noumenalen, sondern auf dem Phänomenalen. Dort läßt jene Gegebenheit des Sittengesetzes sich beobachten, durch welche Kant Freiheit trotz allem als ein Daseiendes verbrieft glaubt. Gegebenheit indessen ist, worauf das Wort anspielt, das Gegenteil von Freiheit, nackter Zwang, ausgeübt in Raum und Zeit. «
  • Das Zitat zu Kant (ontische und ideale Momente) verstehe ich zwar nicht, aber das macht nichts - was mir nur auf einmal total einleuchtend vorkommt, das ist, daß Identität, wenn ich mir dieses Wort in einem Bild vorstelle, wie ein hermetisch abgeriegelter Raum ist, der nichts weiter zuläßt als das, was ist, oder noch bessser, der nichts weiter zuläßt als sich selbst. Die "Notwendigkeit" schlechthin. Infolgedessen muß "Freiheit" alles das sein, was möglich ist. Das, was nicht ver-wirklicht ist. Die Möglichkeit schlechthin.
  • Friederike schrieb:

    was mir nur auf einmal total einleuchtend vorkommt, das ist, daß Identität, wenn ich mir dieses Wort in einem Bild vorstelle, wie ein hermetisch abgeriegelter Raum ist, der nichts weiter zuläßt als das, was ist, oder noch bessser, der nichts weiter zuläßt als sich selbst. Die "Notwendigkeit" schlechthin.
    Das siehst Du sicher richtig!

    Wie zu Deiner Bestätigung hier noch ein Zitat.

    (ND, S. 251 Ontische und ideale Momente:)

    »Kant rühmt: »Consequent zu sein, ist die größte Obliegenheit eines Philosophen und wird doch am seltensten angetroffen.«35 Das unterschiebt nicht nur die formale Logik der reinen Konsequenz als höchste moralische Instanz, sondern zugleich die Unterordnung jeglicher Regung unter die logische Einheit, ihren Primat über das Diffuse der Natur, ja über alle Vielfalt des Nichtidentischen; jene erscheint im geschlossenen Kreis der Logik stets als inkonsequent. «
  • Ich weiß gerade nicht, wie ich, hauptsächlich die ND, weiter -und vor allem für mich persönlich- "ausbeuten" soll. Diese Phasen des mehr oder weniger kurzen "und was nun?" kenne ich natürlich, ich brauche nur geduldig im Nicht-Wissen, in der "Leere" auszuharren ... "nur"...

    Was anderes: Zur Einführung mit einem Überblick in großen Zügen. Andreas Reckwitz, "Kritische Gesellschaftstheorie heute. Zum Verhältnis von Poststrukturalismus und Kritischer Theorie."
  • Ich fasse zusammen: Freiheit ist die Bedingung für den Raum des Möglichen, der in der Erkenntnis des Nicht-Identischen liegt. Die Erfahrung des Leidens der Menschen ist wie ein Indiz für die Nicht-Identität von Gesellschaft -innerhalb einer Gesellschaftsstruktur, die das Individuum verdinglicht- und dem Indiviuum. Im letzten Teil der ND, den "Meditationen über die Metaphysik" und hier unter Abschnitt 4 kommt Adorno tatsächlich -nach all dem Negativen- auf das "Glück" zu sprechen. Ein "versöhnliches" Moment, obwohl dies von ihm Versöhnliche selbstverständlich nichts mit der "Versöhnung" des Hegelschen Weltgeistes zu tun hat. Im Gegenteil würde ich fast sagen, weil die Nicht-Identität und die darin beschlossene Freiheit bei Adorno gleichzeitig die Voraussetzung für die Erfahrung des Glücks bilden. Ich zitiere:

    ND schrieb:

    Was metaphysische Erfahrung sei, wird, wer es verschmäht, diese auf angebliche religiöse Urerlebnisse abzuziehen, am ehesten wie Proust sich vergegenwärtigen, an dem Glück etwa, das Namen von Dörfern verheißen wie Otterbach, Watterbach, Reuenthal, Monbrunn. Man glaubt, wenn man hingeht, so wäre man in dem Erfüllten, als ob es wäre. Ist man wirklich dort, so weicht das Versprochene zurück wie der Regenbogen. Dennoch ist man nicht enttäuscht; eher fühlt man, nun wäre man zu nah, und darum sähe man es nicht. Dabei ist der Unterschied zwischen Landschaften und Gegenden, welche über die Bilderwelt einer Kindheit entscheiden, vermutlich gar nicht so groß. Was Proust an Illiers aufging, ward ähnlich vielen Kindern der gleichen gesellschaftlichen Schicht an anderen Orten zuteil. Aber damit dies Allgemeine, das Authentische an Prousts Darstellung, sich bildet, muß man hingerissen sein an dem einen Ort, ohne aufs Allgemeine zu schielen. Dem Kind ist selbstverständlich, daß, was es an seinem Lieblingsstädtchen entzückt, nur dort, ganz allein und nirgends sonst zu finden sei; es irrt, aber sein Irrtum stiftet das Modell der Erfahrung, eines Begriffs, welcher endlich der der Sache selbst wäre, nicht das Armselige von den Sachen Abgezogene (S. 364)
    So wie ich Adorno verstehe, bezeichnet er als "metaphysische Erfahrung" die Erfahrung der Möglichkeit als einer Verheißung, Sache und Begriff könnten identisch sein. Daß sie nicht ineinanderaufgehen, merkt man daran, daß das "Versprochene zurückweicht", wenn man sich ihm nähert. Insofern mißlingt zwar die Erfüllung des Verheißenen, aber die Enttäuschung bleibt aus, weil die Gewißheit nicht verschwindet, das Gewünschte -obgleich es in diesem Moment verfehlt wird- könne nicht ein andermal Wirklichkeit werden. Adorno scheint, da er die "metaphysische Erfahrung" wie ein Ur- oder Grundmodell beschreibt, das der kindlichen Erfahrung von Glück entspricht, metaphysischem Denken, insofern es von der Identität zwischen Begriff und Sache ausgeht, auf die Erinnerung des Glücks in der Kindheit zurückzuführen.

    Das finde ich zwar nicht uneinleuchtend, aber so richtig überzeugen will es mich dennoch nicht - obwohl ich nicht sagen kann, warum eigentlich nicht. Der zweite Punkt, der mir noch unstimmig vorkommt, ist Adornos Rückgriff auf die gesellschaftliche Struktur, in die das Individuum eingebunden ist. M.E. würde eine Gesellschaft, in der die Menschen nicht über die Äquivalenz der Geldes "warenförmig" würden, in der sie nicht auf diesem Wege verdinglicht wären, doch überhaupt nichts daran ändern, daß sowohl das Nicht-Identische des Denkens als auch die Nicht-Identität zwischen Einzelnem und Allgemeinen bleiben. Selbst-kritische philosophische und sozialwissenschaftliche Reflexionen zeigen zwar, was die -gegenwärtig- bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse verschweigen und sie zeigen, mit welchen Instrumentarien sie es tun, aber auch in einer anderen Gesellschaftsform würde der Begriff immer noch das "Armselige, von den Sachen Abgezogene" sein. Anders gesagt: Die "glückliche" Gesellschaft würde die Individuen als unfreie Subjekte verstehen (müssen), weil alles Identische die Wirklichkeit ist und somit das Mögliche ausgeschlossen wäre.
  • Friederike schrieb:

    daß sowohl das Nicht-Identische des Denkens als auch die Nicht-Identität zwischen Einzelnem und Allgemeinen bleiben.
    Nein, das Nichtidentische verschwände, übrig blieb nurnoch Nichtbegriffliches für das einzelne Individuum. Weil dieses die Grundlage ist, dafür, dass überhaupt die Nichtidentität zwischen Individuum und dem, durch die Individuen, als Gesellschaft konstituierten existiert. Dieses gibt sich quasi als "zurückweichendes" zu erkennen.

    Naja, ich denke nicht, dass die glückliche Gesellschaft die Individuen als unfrei sehen müsste, ich würde eher sagen, die Individuen wären in dieser Vernunftbegabt und deshalb erschiene das Fehlen dessen, was heute durch den Markt als Freiheit gepriesen wird, nicht zwingend als Unfreiheit.
    „Die Gegenwart ist die Zeit der Analysen, das Resultat aller Systeme, die jemals entstanden sind.“ - Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
    Es gilt die Logik auf Geometrie zu gründen.
    Die Geschichte von den zwei Quadraten.
    Die Geschichte der Religion.