Unendlich viel bessere Schulen machbar, schon heute, für 0 €

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    • Unendlich viel bessere Schulen machbar, schon heute, für 0 €

      Ich verstehe nicht, wieso man nicht schon längst so lernt wie die Profis es uns gezeigt haben, einfach jeder lernt im Unterricht für sich, mit Lerntechniken die jeder verstehen und nutzen kann, mit denen das Lernen auf ein ganz anderem Niveau funktioniert. Stattdessen fahren wir seit vielen Jahrzehnten einen Unterricht, indem ein Lehrer vorne steht und etwas erzählt, etwas an die Tafel schreibt und die Klasse das abschreiben soll. Diese Art von Unterricht ist maximal ineffektiv. Es riecht nach einer Verschwörung, selbst das Motiv ist dafür da, denn es gibt Profiteure, wenn wir es so machen, dann werden die Menschen geschichtet, durch einen Mythos gezwungen sich ihren Arbeitsplatz bzw. ihre Ausbildung zu erkämpfen, den Mythos nennt man Fleiß. Ohne diesen Mythos würde der Reichnismus (Kapitalismus) zusammenbrechen, weil jeder alles werden könnte und die Verdienstunterschiede niemand mehr hinnehmen würde. Außerdem wissen wir schon lange, dass man die Intelligenz quasi beliebig steigern kann. Jeder kann enorm intelligent werden, wenn man es richtig anstellt aber dieses Wissen scheint von der Wissenschaft unterdrückt zu werden, da es viele gibt die das Gegenteil behaupten, obwohl klar sein dürfte, dass es möglich ist. Man kann auch am Charakter viel machen, das wusste man vielleicht noch nicht schon immer, aber man kann die Fairness im Gehirn wie eine Muttersprache entwickeln im 6-8 Lebensjahr. Danach ist es für diesen Menschen wie als würde dieser eine Fremdsprache erlernen. Aber, dass wir nicht schon immer in den Schulen Philosophie hatten ist mir nicht begreifbar. Man muss doch mit den Kindern reden und nicht erwarten, dass sich das alles von alleine einrenken wird. Da kommt mir der Spruch mit dem Magic Knopf ab 18 wirklich zynisch vor. Auch scheint der Bildungskrieg sowie auch der Gesellschaftskrieg die Kinder in ihrer Entwicklung zu beeinträchtigen, viele von ihnen scheinen Minderwertigkeitskomplexe oder anderes zu bekommen. Man müsste die Geschlechter voneinander mindestens bis zur 5ten Klasse trennen und die Noten mindestens bis zur 5ten Klasse abschaffen und eine ganz neue Atmopshäre schaffen, die auf Gemeinschaft baut und nicht auf das Gelingen oder "Versagen" eines Einzelnen zielt. Auch der Nachmittagsunterricht geht in die völlig falsche Richtung, denn die Kinder brauchen die Zeit und zwar unbedingt. Nicht nur die Intelligenz und der Charakter wird in der Wachstumsphase bestimmt, sondern auch wie dieser Mensch sich fühlt, deswegen ist die einzige Hausaufgabe der Kinder nach dem Vormittagsunterricht, sich möglichst glücklich zu stimmen. Sich albern zu machen oder sich zu verlieben, nicht zwangsweise aber sie werden es sowie so wollen. Ein freiwilliger täglich individueller Nachmittagsunterricht sollte allerdings schon da sein, denn Menschen lernen gerne unter günstigen Umständen.
    • grundsätzlich nicht falsch

      einschränkend fallen mir dazu aber noch zwei Dinge ein:
      • im Studium waren die meisten Komillitonen entsetzt darüber, daß ich inhaltlich mitgeschrieben habe und nicht Satz für Satz (= die meisten jungen Erwachsenen sind daraufhin konditioniert, nicht selbst zu denken)
      • der Biorhythmus der Menschen ist unterschiedlich (ich hatte meinen kreativen Höhepunkt immer erst abends von ca 9 bis 1 Uhr; Nachmittagsvorlesungen fand ich tödlich langweilig und habe sie dann auch am liebsten geschwänzt)
    • Also meines Wissens lernen die Schüler schon moderner als früher durch mehr Projekte, Referate, Praktika u.ä.
      Ich hörte gerade von 'ner Schule, die sogar die Schulzeit flexibler macht, in dem Schüler nach Belieben eine Stunde früher kommen oder später gehen können; in der Zeit arbeiten sie halt selbstständig.
      Aber klar, man kann noch viel machen.

      Wobei die Unis (im Gegensatz zur Schule) z.T. eher rückläufig in der Selbstständigkeit der Studenten sind, die in kürzerer Zeit noch mehr Stoff einfach "durchprügeln" müssen (z.B.) zum Bachelor anstatt in (relativer) Ruhe studieren zu können wie z.B. ich früher.

      Insofern hoffe ich, dass insbesondere Schüler vor allem fürs Leben lernen und nicht für den Job... (was mich an die heutige Sendung im MDR um 20:45 Uhr erinnert, bei der die Wirtschaft über Fachkräftemangel gejammert hat - wobei sie selbst die fehlenden Stellen (o.ä.) um den Faktor 7 aufgebläht hat, um (z.B.) mehr Studenten zum Ingenieur-Studium zu (ver-)führen, anderseits fertige Ingenieure aber Schwierigkeiten haben, mit einer guten Bewerbung eine Stelle zu bekommen...)

      Gruß, Burkart
      Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
      Folgerung: Philosophie, die den Menschen ignoriert, macht einen Fehler.
    • ceam schrieb:

      eine ganz neue Atmopshäre schaffen, die auf Gemeinschaft baut und nicht auf das Gelingen oder "Versagen" eines Einzelnen zielt.
      Das geht im Kapitalismus nicht! Denn der lebt von den Unterschieden! Um das zu erreichen braucht es ein Umdenken der gesamten Menschheit. Das ist aber beim gegenwärtigen Bildungsstand sehr unwahrscheinlich!! Das mit der Gemeinschaft wäre dann Kommunismus. Denn im Kapitalismus gibt es keine wirkliche Gemeinschaft. Sie ist dort dem System im Wege. Jeder ist des anderen Feind.