Philosophinnen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Na, da habe ich aber was losgetreten!! :D

      Ich könnte jetzt Punkt für Punkt antworten, aber das dauert mir jetzt zu lange, und außerdem: Wenn jemand eine Meinung haben WILL, weil er/sie irgendwelche ideologischen Rechtfertigungen darin sieht, dann werden ihn/sie auch keine Fakten bzw. Argumente überzeugen.

      Ich kann daher nur für mich sprechen: Mein Versuch, mich der Wirklichkeit zu nähern, sieht so aus, daß ich zunächst einmal alles bezweifle und nichts als gegeben hinnehme. Ich denke also in jeder Hinsicht frei.
      Man weiß nie genug, und vielleicht ist genau dieser Mensch, dem ich gerade begegne, der Engel, der mir die Augen öffnet.
    • Svenja Luedemann schrieb:

      Kusjes uit Belgie
      Ja, Svenja, dir wird wahrscheinlich aufgefallen sein, daß ich deinen Beitrag gelikt habe - ich fand es sehr interessant, daß du wieder ein Detail deines bisherigen Lebens, den Aufenthalt in Schweden, offengelegt hast.

      Ich wollte mit meinem Beitrag sicher nicht bezweifeln, daß es auch intelligente Frauen gibt, und du Svenja, scheinst ein Beispiel gerade hierfür (Frau mit Intelligenz) zu sein.

      An den teilweise sehr heftigen Reaktionen auf meinen Beitrag meine ich allerdings auch erkennen zu können, daß ich a) bei manchen einen wunden Punkt getroffen und b) etwas gesagt habe, das zumindest teilweise stimmt.

      Und @Friederike ja Simone de Beauvoir Le deuxième sexe habe ich teilweise gelesen, den ersten Band. Den zweiten werde ich wohl auch noch lesen.
      Man weiß nie genug, und vielleicht ist genau dieser Mensch, dem ich gerade begegne, der Engel, der mir die Augen öffnet.
    • HumbleThinker schrieb:

      Na, da habe ich aber was losgetreten!!
      Nachdem sich offenbar alles in Wohlgefallen aufgelöst hat, brauche ich auch nicht mehr zu antworten...ich bin müde und habe es nicht mehr notwendig mich als Frau zu behaupten, diejenigen die mich kennen haben mich beruflich und privat schätzen gelernt oder auch nicht, man kann es nicht allen recht machen und ich will es auch nicht.
    • idea schrieb:

      ...ich bin müde und habe es nicht mehr notwendig mich als Frau zu behaupten, diejenigen die mich kennen haben mich beruflich und privat schätzen gelernt oder auch nicht
      Es scheint aber so zu sein, daß wenn man etwas gegen den Feminismus sagt, viele Frauen dies sofort als einen persönlichen Angriff gegen ihre eigene Person werten. Dies erschwert dann die argumentative Auseinandersetzung.

      Ich könnte ja auch anders fragen: Wenn es so sein sollte, daß die Männer den Frauen insgesamt geistig überlegen sind, was wäre für die Frauen so schlimm daran?
      Man weiß nie genug, und vielleicht ist genau dieser Mensch, dem ich gerade begegne, der Engel, der mir die Augen öffnet.
    • @HumbleThinker bei dem was Du schreibst, könnte ich fast erröten :) Sehr nett! @iselilja ja, ich fühle mich durch das was Du meinst, dass ich meine sehr verstanden ;) @idea Ich schätze andere Positionen sehr. Auch Brigitta Ohlsson, deren Buch ich erwähnte würde mir in vielen Punkten widersprechen. Sie würde jedoch mit mir in einen Dialog gehen. Ich sehe es als problematisch, dass viele Mädchen und Frauen nicht gelernt haben Dissenz auszuhalten. Neulich zwei Mädels auf dem Spielplatz...Die beiden sind sich nicht einig und streiten. Einem der Mädchen fällt kein Argument mehr ein und es sagt: "Dann Spiele ich nicht mehr mit Dir und lade Dich nicht zu meinem Geburtstag ein"... Dialog-Abbruch... oder besser gesagt Androhung des Dialogabbruches...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Svenja Luedemann ()

    • kunnukun schrieb:

      Segler schrieb:

      Edith Stein
      Die Frau war sicher beeindruckend, und als Husserl-Schülerin muss sie ein irgendwie 'systematisches' Denken gehabt haben. [...] bei Lektüre reißt mich nichts mit. Kein Funke springt über. [...] Immerhin gehörte sie zu denen, die 'bei den Sachen selbst' neu anfangen wollte. Mit diesem Anspruch beeindruckte mich bisher nur Husserl selbst; und ich denke, dass die Analytische Philosophie ihm in den letzten 50 Jahren besser gerecht wurde als die Phänomenologen.
      Mit den "Sachen selbst" sind bei Husserl Bewusstseinssachen gemeint. Husserl verkauft Ficta als Facta.
      Alles wird gut —— Katrin Göring-Eckardt: "Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt." — "Flüchtlinge machen Deutschland religiöser, vielfältiger und jünger." — "Willkommenskultur ist der beste Schutz vor Terroristen." —— Margot Käßmann: "Wir sollten versuchen, den Terroristen mit Beten und Liebe zu begegnen." —— Literaturlisten
    • Fliege schrieb:

      "Sachen selbst" sind bei Husserl Bewusstseinssachen gemeint
      Bei Husserl nach 1913 ja. Das haben aber die alten Göttinger Anhänger nicht mitgemacht.


      Wobei ... bin nicht sicher, inwiefern du doch Recht hast und die Wende in den Ideen I eher nur in der 'Ausschaltung' der Annahme der Existenz des Außenweltlichen besteht. Aber hast du mal Spannendes bei Stein gefunden?
      Metaphern stinken
    • scilla schrieb:

      von der jungen Frau
      Lena Meyer-Landrut
      wurde der laptop gestohlen

      nach einem Erpressungsversuch
      tauchen mitlerweile die privaten Bilder auf

      was ich heute im Netz gesehen habe,
      war breitbeinig

      man müsste jetzt dem Opfer sagen,
      daß Männer von Natur aus so gebaut sind,
      daß sie auf nackte Frauenkörper abfahren
      (noch mehr als auf Technik)
      und von männlicher Seite aus versichern,
      daß deren Onanie nicht im Zusammenhang mit menschlichern Werten steht
      und die Wichsvorlage nicht zu einem Untermenschen macht
      der amerikanische Playboy will im Print wieder nackte Frauen zeigen

      Fliege schrieb:

      Husserl verkauft Ficta als Facta.
      Frauen neigen dazu,
      sich den wohlhabenden Mann auszusuchen

      dadurch neigen Frauen dazu,
      ihr Köpflein mit dem Wind zu drehen,
      und es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen
    • kunnukun schrieb:

      Fliege schrieb:

      "Sachen selbst" sind bei Husserl Bewusstseinssachen gemeint
      Bei Husserl nach 1913 ja. Das haben aber die alten Göttinger Anhänger nicht mitgemacht.

      Wobei ... bin nicht sicher, inwiefern du doch Recht hast und die Wende in den Ideen I eher nur in der 'Ausschaltung' der Annahme der Existenz des Außenweltlichen besteht. Aber hast du mal Spannendes bei Stein gefunden?
      Edith Stein sagt zur Wende in Husserls Philosophie: "Bereits in den Ideen [von 1913] fand sich der ominöse Satz: 'Streichen wirdas Bewußtsein, so streichen wir die Welt.' In den letzten Jahren hat diese idealistischeGrundüberzeugung bei Husserl immer zentralere Bedeutung gewonnen. [...] Aber die ersten Gegner hat diese idealistischeAuffassung unter Husserls Göttinger Schülern sowie in Scheler und den genannten MünchenerForschern gefunden. Er selbst hat früher stets betont – ob er es heute noch tut, weiß ich nicht, da ichihn seit einigen Jahren nicht mehr gesprochen habe–, 'die Phänomenologie steht und fällt nicht mitdem Idealismus'. Der Idealismus ist nach meiner Auffassung eine persönliche, metaphysischeGrundüberzeugung, kein einwandfreies Ergebnis phänomenologischer Forschung" (Edith Stein, Was ist Phänomenologie?, 1924; Textsammlung zu Edith Stein, PDF-S. 62).

      Soweit ich sehe, entwickelt Husserl die idealistische "Idee der Phänomenologie" bereits 1907 in fünf Göttinger Vorlesungen. Seitdem betreibt Husserl "die Auflösung des Seins in Bewusstsein" (so Herausgeber Walter Biemel in seiner Einleitung; Husserliana, Bd. 2, 1958, S. VIII).

      Mit Stein selber habe ich mich nicht näher befasst, zumal ich ihre Wende zum Christlich-Katholischen nicht spannend finde.
      Alles wird gut —— Katrin Göring-Eckardt: "Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt." — "Flüchtlinge machen Deutschland religiöser, vielfältiger und jünger." — "Willkommenskultur ist der beste Schutz vor Terroristen." —— Margot Käßmann: "Wir sollten versuchen, den Terroristen mit Beten und Liebe zu begegnen." —— Literaturlisten
    • Fliege schrieb:



      Mit Stein selber habe ich mich nicht näher befasst, zumal ich ihre Wende zum Christlich-Katholischen nicht spannend finde.
      Was ist dann überhaupt spannend an ihr? Vielleicht die Arbeit zur Einfühlung?

      Immerhin gibt es ein Rowohlt-Bändchen über sie. Na ja, einen spannenden Beitrag zur Philosophie geleistet zu haben, ist wohl weder hinreichend noch notwendig dafür. Da hätte - wenn wir schon bei Frauen sind -

      vielleicht eher Mrs. Anscombe ein solches Bändchen verdient!?
      Metaphern stinken
    • scilla schrieb:

      Frauen neigen dazu,
      sich den wohlhabenden Mann auszusuchen

      dadurch neigen Frauen dazu,
      ihr Köpflein mit dem Wind zu drehen,
      und es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen
      Hi scilla, nett geschrieben, so finde ich ^^
      Darf, kann, soll, muss, mögen, diese Deine Aussage, als recht allgemeingültig festlegen, oder eher nur leicht richtungsweisend,
      und nach wohin auch immer ?

      Dann wäre es ja recht günstig, wenn ich beim nächsten Ausflug eher den Farrari mit nehmen sollte, als meinen VW Käfer 8)
      Und bitte nicht all zu ernst nehmen, denn es soll nur etwas lustig wirken, so hoffe ich
      ____________________________________________________________________________________________________________
      Ich hab gestern durch Zufall einen sehr kleinen Beitrag in den Nachrichten aufmerksam verfolgt
      Die Angelegenheit mit den Brust Implantaten ist meiner Meinung nach eine Zumutung, und nicht lustig
      Im Gegenteil, es ist ein sehr abartiges und gefährliches Sexistisches Verhalten von Konzernen gegenüber Feminin
    • BEES schrieb:

      Darf, kann, soll, muss, mögen, diese Deine Aussage, als recht allgemeingültig festlegen, oder eher nur leicht richtungsweisend,
      und nach wohin auch immer ?
      Frauen sollen ihren Penisneid ablegen
      ganz normal sein
      und sich ihrem Partner um Gottes Willen nicht unterwerfen
      (dann lieber solo bleiben)

      was passiert, ist aber,
      daß sich die jungen Mädels unvorstellbar dummen Machos anbiedern
      und sich dann später wundern,
      wenn sie sitzengelassen werden
      (da neues Frischfleisch für den Macho aufgetaucht ist)

      Senta Berger hat mal in einer talkshow gemeint,
      daß sie strohdumm war (so bis 28)

      und das ist wahrscheinlich das Kernproblem für Frauen
      mit 28 Jahren kommen langsam die Kinder
      und dann ist zwar das Hirn da,
      aber keine Zeit und Muße mehr

      die alten Frauen lästern dann über das System
      (feministische Literatur, Frau TV im WDR)
      aber sie reflektieren nicht in ihrem Schwall
      die eigene Blödheit in jungen Jahren

      warum habe ich mich damals nicht für den alternativen netten Mann entschieden?
      woran erkennt man den überhaupt?

      die Scheidungsrate spricht Bände
    • HumbleThinker schrieb:

      idea schrieb:

      ...ich bin müde und habe es nicht mehr notwendig mich als Frau zu behaupten, diejenigen die mich kennen haben mich beruflich und privat schätzen gelernt oder auch nicht
      Es scheint aber so zu sein, daß wenn man etwas gegen den Feminismus sagt, viele Frauen dies sofort als einen persönlichen Angriff gegen ihre eigene Person werten. Dies erschwert dann die argumentative Auseinandersetzung.
      Ich könnte ja auch anders fragen: Wenn es so sein sollte, daß die Männer den Frauen insgesamt geistig überlegen sind, was wäre für die Frauen so schlimm daran?
      Also ich werte deinen Beitrag zur Klärung nicht als persönlichen Angriff, solange du mich nicht persönlich ansprichst.
      Wenn es so sein sollte, dass Männer insgesamt klüger wären als Frauen insgesamt, dann wäre diese Aussage zu untermauern, bzw. zu beweisen, oder aber es wird nur ein Glaube an diese Ansicht mitgeteilt und dann würde ich sagen - sollen sie doch glauben was sie wollen, es gibt viele die an Gott, oder Allah, oder an Geld und Erfolg glauben, ausschlaggebend ist wie sie ihren Glauben leben - in und mit der der Gemeinschaft die sie umgibt.
    • kunnukun schrieb:

      Fliege schrieb:

      Mit Stein selber habe ich mich nicht näher befasst, zumal ich ihre Wende zum Christlich-Katholischen nicht spannend finde.
      Was ist dann überhaupt spannend an ihr? Vielleicht die Arbeit zur Einfühlung?
      Immerhin gibt es ein Rowohlt-Bändchen über sie. Na ja, einen spannenden Beitrag zur Philosophie geleistet zu haben, ist wohl weder hinreichend noch notwendig dafür. Da hätte - wenn wir schon bei Frauen sind -

      vielleicht eher Mrs. Anscombe ein solches Bändchen verdient!?
      Die Analytische Philosophie (Anscombe) hat (trotz ihrer Stein-artigen Neigung) mehr Expertise und mehr Problemlösungspotenzial anzubieten.
      Alles wird gut —— Katrin Göring-Eckardt: "Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt." — "Flüchtlinge machen Deutschland religiöser, vielfältiger und jünger." — "Willkommenskultur ist der beste Schutz vor Terroristen." —— Margot Käßmann: "Wir sollten versuchen, den Terroristen mit Beten und Liebe zu begegnen." —— Literaturlisten
    • Svenja - ich bin zu alt für Sandkastenspiele -

      es kann Sichtweisen geben, aber es ist ein Unterschied zwischen einer Sichtweise und der Institutionalisierung der Sichtweise als Urteil.

      Selbst wenn Männer und Frauen insgesamt anders denken, was nicht immer der Fall ist wie sich bei HT und Svenja zeigt, entwickelte sich z.B.ein Gedankenkonstrukt über Frauen scheinbar gleichermaßen, da beide Männer wie Frauen dazu beigetragen haben. Kleines unschönes Detail aber ist, dass Männer über die Jahrtausende die Gemeinsamkeit in der Welt offenbar dominierten. Während die Männer ihren Berufen und Berufungen nachgingen, hüteten die Frauen ihre Kinder und hielten ihnen den Rücken frei. Da dies Usus war, gab es auch sehr wenig Kritik und so entwickelte sich eine Sichtweise die Männer als typisch männlich und als Wahrheit auf sich und ihre Gepflogenheiten anwenden - das nennt man dann Befangenheit - krasses Beispiel - Männer sind insgesamt klüger als Frauen. Dieser Meinung war Kant schon, doch über die Befreieung aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit ist bei ihm in dieser Beziehung nichts zu sehen und scheinbar bei vielen heutigen Männern auch nicht.
    • Svenja Luedemann schrieb:

      wenn Du Dich öffentlich nicht traust,
      Aber doch, Svenja, ich traue mich. Es gäbe allerdings so viel zu beantworten, daß ich es schon zeitlich nicht hinbekomme, wirklich alles zu sagen, was zu sagen wäre. 24 Stunden täglich auf diesem Forum zu sein, das schaffe ich nicht.

      Ich werde aber ein paar Punkte herausgreifen.


      Svenja Luedemann schrieb:

      Habe Habe lange in Schweden gelebt, wo die Gesellschaft vom Feminismus durchdrungen ist. Wenn dort an einem Lehrstuhl zwei Kollegen - ein Mann und eine Frau - gleich kompetent sind (vielleicht ist die Frau sogar ein bisschen schlechter) , wird die Frau befördert, weil man modern sein will und glaubt, dass man durch eine Phase der Ungerechtigkeit hindurch muss, um langfristig Gerechtigkeit zu erzielen. Auch das ist mir sehr suspekt.

      Diese schlimme Praxis ist in Deutschland auch überall an der Tagesordnung, besonders in Behörden, aber nicht nur da.

      Friederike schrieb:

      Was Goethe als Mann über seine Schwester dachte, das hast Du zur Kenntnis genommen, H.T?


      Generell: Möchtest Du als Fräulein oder Frau oder Dame xy angeredet werden?
      Antworten:
      1. Goethe hat seine Schwester sehr geschätzt und geliebt. Ich habe inzwischen fast drei Viertel von Dichtung und Wahrheit gelesen, u. a. dort kann man es nachlesen.
      2. Auf die generelle Frage ein klares Nein. Aber was soll ich davon halten, daß du mir diese Frage stellst @Friederike ?


      Friederike schrieb:

      HumbleThinker schrieb:

      Wenn es denn wirklich so gewesen sein sollte, daß die Frauen - trotz ihrer Fähigkeiten, die angeblich den Männern ebenbürtig sind - bis vor wenigen Jahrzehnten unterdrückt wurden, dann fragt sich doch folgendes:
      a) Warum haben sich die Frauen denn diese Unterdrückung so lange gefallen lassen?
      b) Wie hat diese angebliche Unterdrückung denn überhaupt angefangen und warum gab es keinen Widerstand dagegen?
      c) Warum hat diese angebliche Unterdrückung denn überall auf der Welt und nicht etwa nur in Europa stattgefunden?
      d) Und haben nicht auch unterdrückte Männer, wie etwa der Sklave Epiktet, trotz ihres schweren Schicksals zur Kultur beigetragen?
      Und? Was ist Deine Schlußfolgerung?

      Daß die Frauen in Wirklichkeit nicht unterdrückt wurden, oder vielleicht besser und genauer: Wenn Unterdrückung, dann wurden sie nicht unterdrückt, weil sie Frauen waren, sondern sie wurden - zusammen übrigens mit vielen Männern - unterdrückt, weil sie bestimmten Bevölkerungsschichten angehörten, denen man üblicherweise selten oder nie Zugang zur Bildung gewährte.


      Svenja Luedemann schrieb:


      Ich bin in Frankreich aufgewachsen und vielleicht habe ich deshalb, vieles für das Deutsche Frauen hart kämpfen mussten, einfach so erhalten.
      Es ist ein weiterer von bestimmten Seiten gepflegter Irrtum (das zu erläutern wäre OT), daß Frankreich liberaler war oder ist als Deutschland.

      Die Gleichstellung von Mann und Frau (der von mir so genannte Gleichstellungswahn) ist in Deutschland eher noch weiter fortgeschritten als in Frankreich, und Frankreich - wie alle romanischen Länder - bewahren sich mehr vom Patriarchat als etwa Deutschland.

      Allerdings sind in Deutschland die Feministinnen noch penetranter nervig als in anderen Ländern, so daß der umgekehrte Eindruck entstehen kann.
      Man weiß nie genug, und vielleicht ist genau dieser Mensch, dem ich gerade begegne, der Engel, der mir die Augen öffnet.