Philosophinnen

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    • Friederike schrieb:

      Euch ist bekannt, daß Frauen bis vor nicht allzu langer Zeit nicht haben studieren dürfen, daß zur Zeit der Theresa v. Avila in Spanien Frauen nicht lateinisch lernen durften, daß es ihnen verboten war, die Bibel zu lesen und Gebete frei -ohne vorgegebenen Text- zu sprechen?
      Euch ist bekannt, dass es bis vor nicht allzu langer Zeit das "Privileg" der Männer war, in den Krieg ziehen zu müssen?

      Die Welten von Mann und Frau sind seit Menschengedenken an unterschiedlichen Maßstäben gemessen worden.. und werden es auch unter völliger Gleichberechtigung - weil das eine mit dem anderen auch garnichts zu tun hat.
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    • Svenja Luedemann schrieb:

      Liebe @Friederike ,
      Danke, dass Du "dies" gesehen hast. Liebe @idea Es ist einfach so, dass ich jahrelang nicht über mein Erleben zu diesem Thema gesprochen habe, weil ich immer wusste, dass meine persönliche Wahrnehmung als extrem politisch unkorrekt wahrgenommen werden kann und viele Frauen vielleicht auch verletzt. Auch die Reaktionen in diesem Forum zeigen, wie stark das Thema polarisiert und welche Emotionen es hervorruft.
      Heftig emotionalisieren - oja. Daß das Thema polarisiert, finde ich weniger. Ich nehme es vielmehr so wahr, daß inzwischen, im Zuge der Ausweitung der Geschlechterfrage auf beide Geschlechter, eine hochdifferenzierte wissenschaftliche und differenzierte populäre Auseinandersetzung über dieses Thema entstanden ist. Die Zuschreibung der -plakativ ausgedrückten- Opfer- und Täterolle zu jeweils den Frauen oder den Männern scheint mir bereits in ferner Vergangenheit zu liegen.

      Zu mir persönlich möchte ich sagen, daß ich mich als Opfer und unterdrückt zwar auch nie gesehen habe, und mir gleichwohl natürlich später bewußt geworden ist, wie gesellschaftliche Rollenbilder die Weite meines Denkhorizontes bestimmt haben. Daß also einige Möglichkeiten als Optionen noch nicht einmal in den Blick gekommen sind, weil sie gänzlich außerhalb des Horizontes lagen.

      Und klar, die Sozialisation durch das nähere und weitere Umfeld, die ist sehr prägend - wie auch nicht zuletzt die charakterliche Struktur sicher den eigenen Möglichkeitsraum beeinflußt. Charakter ist wohl ein altmodisches Wort, wie ein Mensch von Haus aus gestrickt ist ... Du hast das "Kämpfen um" und das "Erkämpfen von" erwähnt. Daß mein Selbstverständnis nie das einer Kämpferin gewesen ist, und ich mich eher nicht traue zu kämpfen, das beispielsweise würde ich unter den Eigenarten verbuchen, mit denen ein Mensch in diese Welt hineingeschubst wird.
    • iselilja schrieb:

      Euch ist bekannt, dass es bis vor nicht allzu langer Zeit das "Privileg" der Männer war, in den Krieg ziehen zu müssen? Die Welten von Mann und Frau sind seit Menschengedenken an unterschiedlichen Maßstäben gemessen worden.. und werden es auch unter völliger Gleichberechtigung - weil das eine mit dem anderen auch garnichts zu tun hat.
      Doch, ich weiß es, iselilja. Aus diesem Grunde finde ich es total :D wichtig, daß die Geschlechter-Diskussionen immer beide Geschlechter berücksichtigen. Weiblichkeit/Frauen ohne Männlichkeit/Männer zu erörtern halte ich für ebenso fruchtlos wie umgekehrt nur das Männliche ohne das Weibliche zu betrachten.
    • Friederike schrieb:

      Und klar, die Sozialisation durch das nähere und weitere Umfeld, die ist sehr prägend - wie auch nicht zuletzt die charakterliche Struktur sicher den eigenen Möglichkeitsraum beeinflußt. Charakter ist wohl ein altmodisches Wort, wie ein Mensch von Haus aus gestrickt ist ... Du hast das "Kämpfen um" und das "Erkämpfen von" erwähnt. Daß mein Selbstverständnis nie das einer Kämpferin gewesen ist, und ich mich eher nicht traue zu kämpfen, das beispielsweise würde ich unter den Eigenarten verbuchen, mit denen ein Mensch in diese Welt hineingeschubst wird.
      Ich finde es übrigens schön bis interessant, dass Frauen eben zur eigenständigen Philosophie taugen, wie Du (und andere) ja gerade beweisen.. man muss also evtl. gar nicht soweit in der Historie danach Ausschau halten, was Philosophinnen sein könnten. ^.-
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    • @Friederike absolut ja zu Allem was Du sagst. Auch zu Deiner Auffassung dass der Dialog wissenschaftlich hochdifferenziert ist. Populär gesehen, ist er in Deutschland jedoch, für mich manchmal eine Wundertüte... da denkt man alles ist auf dem Weg und da kommt so eine Herrmann... da schaut man sich Videos von Preisverleihungen von Managerinnen des Jahres an und so viele von ihnen sehen männlich aus, bewegen sich männlich, ziehen sich männlich an und haben eine männliche Rhetorik... Dynamisiert wird der Geschlechterdialog m. E. u. A. durch das Thema Transgender/Intersexualität. Die spannende Idee, dass das Männliche und das Weibliche als Prinzipien und nicht als Geschlecht/Geburtsgeschlecht verstanden werden, ist inzwischen wieder häufiger zu lesen. Auf einer der von mir im letzten Jahr besuchten Konferenzen war die Soziologin Prof. Dr. Christiane Funken eingeladen. Leider war sie selbst erkrankt aber ihre Arbeit wurde vertretungsweise von der Philosophin Dr. Heidemarie Bennent-Vahle vorgestellt, die u. A. mit Arbeiten über Emotionen (Buch u. A.: Denken mit Gefühl) auf sich aufmerksam gemacht hat. Frau Dr. Funken reflektiert m. E. als erste Soziologin relativ zeitnah - Zeitvezug gibt es ja forschungsbedingt fast immer - das, was ich in Unternehmen erlebe. Sie beleuchtet z. B. die Tatsache, dass Frauen Erfolge kollektivieren (ihrem Team zuschreiben) und Mißerfolge auf sich selbst beziehen. Bei Männern ist das ihren Studien und meiner Beobachtung zufolge umgekehrt. Männer fordern oft sehr direkt die nächste Beförderung während Frauen darauf warten gesehen zu werden. Es ist sehr interessant, dass ich selbst von 'kämpfen' schreibe... Allerdings habe ich das nur in meiner Kindheit als Kampf empfunden. Für die Zeit danach, gehe ich davon aus, dass ich aufgrund der Vorbilder die ich persönlich hatte (z. B. Imelda Wander-Labbée, heute im Vorstand von VW und eine großartige Frau und Führungskraft), nie das klassisch abwartende weibliche Rollenverhalten erlernt habe, das Frau Funken beschreibt. Obwohl ich hier über erlerntes Rollenverhalten schreibe, gebe ich Dir mit dem, was Du als Charakter-Eigenschaften mit denen man ins Leben "geschubst" wird, schreibst völlig Recht. Insbesondere dann wenn ich an Menschen wie die im vorherigen Post erwähnte Fotojournalistin Digne denke. Da muss es Kräfte und Energien geben, die im Wesenskern enthalten sind.... ach Herrje, dieses Forum verleitet mich immer dazu gefährliche Dinge zu schreiben... aber sehr spannend und bereichernd... eigentlich ist mein heutiger freier Tag dazu gedacht eine Konferenz vorzubereiten und einem Klienten zu antworten... egal, ich 'erkämpfe' mir jetzt die Freiheit, dieses Forum zu genießen und meine eigenen Gedanken sich im Dialog weiterentwickeln zu lassen... 'Meine' Männer müssen warten...
    • Wollen wir doch Frauenpower ein wenig historisch beleuchten -

      die erste Welle des so von Männern benannten Feminismus verlief vom 19.-bis ins 20. Jhdt. und konzentrierte sich darauf Frauen allgemeine Bürgerrechte zu verschaffen, ebenso der Abschaffung von Gesetzen die Frauen als Eigentum betrachteten, sowie dem allgemeinen Wahlrecht der Frauen.
      Die zweite Welle war etwa in den 1940 bis 1980 er Jahren und baute direkt auf den Erfolgen der ersten Welle auf. Die zweite Welle konzentrierte sich vor allem auf die sozialen Ursachen der Unterdrückung von Frauen, insbesondere dem Sexismus und wie dieser viele Institutionen, zwischenmenschliche Gepflogenheiten bzw. allgemeine Verhaltensweisen, die unsere Gesellschaft formen und beeinflusst.
      Dei dritte Welle begann in den 1990ern und rollt weiterhin.Sie konzentriert sich auf die aktuelle Gegenreaktion gegen die ERfolge früherer Feministinnen, inklusive der Frage, wie man den Feminismus davor schützt.Außerdem versuchen Feministinnen der dritten Welle sich der ganz unterschiedlichen Erfahrungen bewusst zu sein, die jeder Mensch macht, und zwar, weil sie annehmen, dass eine verallgemeinernde Definition 'Frau' in der ARt wie die Feministinnen der ersten und zweiten Welle den Begriff gebrauchten in Wirklichkeit nicht möglich ist. (vgl.' Ethik für Dummies' Christopher Panza, Adam Potthast, S 211)
    • Svenja Luedemann schrieb:

      da denkt man alles ist auf dem Weg und da kommt so eine Herrmann... da schaut man sich Videos von Preisverleihungen von Managerinnen des Jahres an und so viele von ihnen sehen männlich aus, bewegen sich männlich, ziehen sich männlich an und haben eine männliche Rhetorik...
      Das ist Situationsethik und geschmacksbehaftet.

      Svenja Luedemann schrieb:

      z. B. die Tatsache, dass Frauen Erfolge kollektivieren (ihrem Team zuschreiben) und Mißerfolge auf sich selbst beziehen. Bei Männern ist das ihren Studien und meiner Beobachtung zufolge umgekehrt. Männer fordern oft sehr direkt die nächste Beförderung während Frauen darauf warten gesehen zu werden. Es ist sehr interessant, dass ich selbst von 'kämpfen' schreibe... Allerdings habe ich das nur in meiner Kindheit als Kampf empfunden. Für die Zeit danach, gehe ich davon aus, dass ich aufgrund der Vorbilder die ich persönlich hatte (z. B. Imelda Wander-Labbée, heute im Vorstand von VW und eine großartige Frau und Führungskraft), nie das klassisch abwartende weibliche Rollenverhalten erlernt habe, das Frau Funken beschreibt.
      Ich gebe zu deiner Studie einfach mal zu bedenken, dass in großen Firmen in denen ein bestimmtes Hierarchieverhalten vorherrscht bestimmte Verhaltensweisen herausgelesen werden können, die in der Privatwirtschaft z.B. nicht gegeben sind, ganz einfach aus dem Grund, weil ein anderes Sozialgefüge die Verhaltensweisen bestimmt. Manager, Psychologen usw. greifen in ihren Studien gern auf große Firmen zurück, weil ein scheinbar konsistentes Gefüge gegeben ist, doch das täuscht, denn die WElt besteht nicht nur aus VW Konzernen, Chemieindustrien usw. ow die Menschen beim Abstempeln ihrer Zeitkarten auch ihre Privatheit abgeben und sich ganz den dortigen Gepflogenheiten mit all ihren Sitten und Unsitten unterordnen - die Mimetik ist gerade in solchen Betrieben besonders stark vertreten, weil sich die Menschen in ihren Meinungen gegenseitig bestätigen und sich um keinerlei Objektivität bemühen.
    • idea schrieb:

      Frauenpower
      liebste @idea :)

      Ich finde das Wort - ich weiß, Du meinst es nicht so - so verzerrend grotesk, stigmatisierend und .. mir fallen irgendwie nur negative Konnotationen dazu ein. Als hätte sich da in der Geschichte irgendwann eine Gruppe von randalierenden Frauen auf die Fahnen geschrieben "Wir zeigen Euch jetzt mal, wo das Nudelholz hängt!". Als ginge es um einen Kampf, bei dem bereits alle zu vor wüssten worum es geht und vor allem wo es eigentlich hingehen soll. Ultra-Feministinnen - allen voran Alice Schwarzer - bleiben mir einfach suspekt, weil sie den Geschlechter-Dualismus nie begriffen haben. Als ob es der Menschheit darum ginge das andere Geschlecht auszurotten.

      Ich hoffe, dass heutige Philosophinnen sich wieder mehr auf ihre eigentlichen Stärken (ich denke @Svenja Luedemann hat da einiges genannt, was Power eigentlich auch bedeuten kann, wenn man es zu nutzen weiß) beziehen, die Frauen sowieso schon immer gehabt haben. Dann klappt das mit dem Gleichgewicht auch viel besser und authentischer und alle sind zufrieden und niemand muss sich verstellen um irgend einem Rollenbild gerecht zu werden.

      lg
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    • Liebe @idea die Population von Frau Funkens Studie habe ich nicht geprüft, aber selbst habe ich viel Erfahrung mit KMU's (Kleine und Mittelständische Unternehmen), Vereinenen, Politik und Forschungseinrichtungen... das "fleissige / brave Mädchen-Phänomen" auf das Funken Bezug nimmt, gibt es meinem Erleben nach überall... in Schweden kommt darüber gerade ein Buchtitel heraus, ein Buch, das soweit ich verstanden habe, einen Wendepunkt im diesem 'Rollenverhalten von Frauen fordert... forum.se/bocker/samhalle-och-p…uktiga-flickors-revansch/

      Autorin ist Birgitta Ohlsson, ehemalige Europaministerin der Liberalen. So wie ich es nach einem Gespräch mit einem Freund verstehe, plädiert sie dafür, dass strebsame mädchen ruhig weiter strebsam sein dürfen, aber die credits dafür selber einheimsen sollen und nicht dem erstbesten lauten Kerl überlassen. Muss das Buch unbedingt lesen, insbesondere deshalb, weil es mir sicher in einigen punkten widerspricht und mich so herausfordert :)
    • idea schrieb:

      die erste Welle des so von Männern benannten Feminismus verlief vom 19.-bis ins 20. Jhdt. und konzentrierte sich darauf Frauen allgemeine Bürgerrechte zu verschaffen, ebenso der Abschaffung von Gesetzen die Frauen als Eigentum betrachteten, sowie dem allgemeinen Wahlrecht der Frauen.
      Auch aus dem bürgerlichen konservativen Lager der Frauenbewegung im ausgehenden 19. Jahrhundert heraus, wurde der freie Zugang der Frauen zum Studium, etwa der Medizin, initiiert. Hier ging die Gleichberechtigung jedoch nicht soweit die Rolle der Frau als Ehefrau und Mutter in Frage zu stellen. Auch Philosophinnen beteiligten sich an diesem Prozess.
    • von der jungen Frau
      Lena Meyer-Landrut
      wurde der laptop gestohlen

      nach einem Erpressungsversuch
      tauchen mitlerweile die privaten Bilder auf

      was ich heute im Netz gesehen habe,
      war breitbeinig

      man müsste jetzt dem Opfer sagen,
      daß Männer von Natur aus so gebaut sind,
      daß sie auf nackte Frauenkörper abfahren
      (noch mehr als auf Technik)
      und von männlicher Seite aus versichern,
      daß deren Onanie nicht im Zusammenhang mit menschlichern Werten steht
      und die Wichsvorlage nicht zu einem Untermenschen macht
    • Hi Fans - finde ich echt cool wie ihr meine Darstellung lest und interpretiert - jeder für sich und aus seiner ERfahrung heraus - wie sonst, aber wer genau liest kann möglicherweise feststellen, dass ich Feministinnen nicht verteidige oder mich selber als solche darstelle, sondern einfach Gegebenes fest zu halten.

      iselilja schrieb:

      Ich finde das Wort - ich weiß, Du meinst es nicht so - so verzerrend grotesk, stigmatisierend und .. mir fallen irgendwie nur negative Konnotationen dazu ein.
      Woher willst du wissen, wie ich 'Frauenpower' konnotiere? Wieso ist dieser Begriff negativ besetzt? Genausogut könnte es positiv gemeint sein - z.B. im Bezug auf schon genannte Trümmerfrauen. Kennst du keine Frauen die einen positiven Power ausstrahlen? Niemand hier wird ernsthaft Alice Schwarzer vertreten, diese Welle ist überholt, aber sie hat doch Einiges in Bewegung gebracht und ich finde man sollte ihr das schon positiv zugestehen.
      Jeder Mensch ist auf seine Weise befangen...muss schnell mal telefonieren.
    • idea schrieb:

      Woher willst du wissen, wie ich 'Frauenpower' konnotiere? Wieso ist dieser Begriff negativ besetzt? Genausogut könnte es positiv gemeint sein - z.B. im Bezug auf schon genannte Trümmerfrauen. Kennst du keine Frauen die einen positiven Power ausstrahlen? Niemand hier wird ernsthaft Alice Schwarzer vertreten, diese Welle ist überholt, aber sie hat doch Einiges in Bewegung gebracht und ich finde man sollte ihr das schon positiv zugestehen.
      Jeder Mensch ist auf seine Weise befangen...muss schnell mal telefonieren.
      Nun, weil wir ja auch schon einige Diskussionen in diesem Thema durch haben. :) Daher glaube ich eben zu wissen, dass Du es nicht so negativ konnotierst wie ich. Wir beide wissen zur Genüge, dass es ein weites Feld ist, und der Beitrag von @HumbleThinker hat hier etwas in Gang gesetzt, was schon gefühlte tausend mal in Gang gesetzt wurde. Aber man will/muss sich dennoch irgendwie dazu äußern - teils zustimmend teils widersprechend.
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    • Ich glaube, was @Svenja Luedemann vermutlich auch ausdrücken will, ist die Beobachtung, dass Frauen mehr oder weniger (dank des unreflektierten Feminismus) verlernt haben, eigene Akzente zu setzen, eigene Themenrelevanzen zu etablieren.. überhaupt ihr eigenes Dasein nicht mehr ernst nehmen wollen.. als ob sie nur mitreden wollen und nicht reden. Männer wollen aber genau das Gegenteil davon, dass nämlich Frauen dadurch als stark von ihnen wahrgenommen werden, weil sie selbst Frau sind - und nicht ein Abklatsch des Männerbildes.

      Folglich werden Ultra-Feministinnen sowieso aussterben, weil sich im Gemächt da überhaupt nichts regt. :)
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    • rue schrieb:

      Konnten sie bereits Reden?
      Ich nehme mal an, das ist eine rhetorische Frage? Die Geschichte ist voll von Frauen, die reden konnten. Man muss nur vielleicht einmal (vielleicht gerade als Frau) darauf achten, was sie sagten. :) Dass Frauen dabei fast nie (abgesehen von Prominenz wie Königinnen etc.) im Vordergrund standen, macht sie deswegen nicht stumm.

      Aber da ich keine Frau in, kann ich dazu auch nichts sagen.. das müssen Frauen unter sich ausmachen.. sonst geht die Authentizität verloren. Vordergrund oder Hintergrund sind dabei sowieso nur eine Frage der Perspektive. :)
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.
    • @iselilja,nur ein kurzer Zwischenruf an Dich: Ich finde, daß die Genderthematik, darüberhinaus auf philosophischem Qualitätsniveau betrachtet, vergleichsweise sehr selten auf unserer Agenda gestanden hat.

      Und zur "Frauenpower" ... den Ausdruck habe ich bei mir vermerkt als Dein rotes-Tuch-Wort (oder eines davon). Ist mit manchen Wörtern eben so, daß man sich vorkommt wie ein Pawlowsches Tier. Mir fällt jetzt auf Anhieb keines meiner Reizwörter ein, aber es gibt einige davon. :-)))
    • Friederike schrieb:

      @iselilja,nur ein kurzer Zwischenruf an Dich: Ich finde, daß die Genderthematik, darüberhinaus auf philosophischem Qualitätsniveau betrachtet, vergleichsweise sehr selten auf unserer Agenda gestanden hat.
      Ja.. und ist das nicht interessant, dass sich die Thematik sofort verlagert, sobald Männer sich einklinken? Ich finde es jedenfalls aufschlußreich - in beiderlei Hinsicht. Du hast insofern recht.

      ps: Vielleicht war auch das einer der undurchscheinenden Gründe, warum sooft in der Geschichte Männer und Frauen getrennt sprachen - ob in Klöstern oder auf der Straße. Vielleicht einfach, um die Dinge sich so entfalten zu lassen, wie sie sein wollen. :)

      Und damit lasse ich euch wieder alleine..
      Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.