Reposting: Zur Dialektik des 21. Jh. Wie sollte sie sein? Einladung zur Diskussion

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    • Reposting: Zur Dialektik des 21. Jh. Wie sollte sie sein? Einladung zur Diskussion

      Die letztere Diskussion zu den Fragen der Dialektik, des Diamats und des Histomats fand 1978 statt:

      trend.infopartisan.net/reprints/kimmerle/index.html

      Nun ist die Frage berechtigt:

      Wie stellen sich die Profis im philosophschen Raum eine Weiterentwicklung dieser Domänen im 21.Jh.?

      Sollte deren Weiterentwicklung in Richtung des Heraklitischen Aktualismus gehen und sich in den "substantiellen Aktualismus" umwandeln?

      Oder eher sollte der Eleatische Substantialismus "aktualistisch" werden?

      Modifizierte ältere Lehre sollte m.E. ihren Weg in philosophische Studiumräume unter einem neueren Namen finden ;)

      Als erste und wichtigste Frage würde mich der Anteil der Profis im Forum interessieren, da ich mich weiterentwickeln will und nicht nur in Plaudereien zum Zeitvertrieb stecken. Unter den Selbstgleichen lernt man kaum was und auch lehrt man kaum wen.

      Dem M.-L. haben u.a. seine Verdienste solche Denker wie Bochenski und der Papst Ioann Paul II, J. Derrida und E. Mounier zuerkannt.

      Doch es war auch zu viel Dogmatismus geübt.

      Aus praktischer Sicht ist die Frage in Bezug nach dem Subjekt berechtigt, die Antwort ist: Nein, kein Subjekt einer Revolution in Europa liegt nunmehr vor, denn es gibt auch keine Arbeiterklasse in (Dtschlnd) mehr.

      Aus theoretischer Sicht wäre es wohl von Interesse, den DIAMAT und den HISTOMAT weiter zu entwickeln, etwa aufgrund von Kombinationen der Dialektik, des Materialismus, Existenzialismus, der Spiel-Theorie und der Mythologie.

      Die Vorsokratiker sind nach wie vor fruchtbar an philosophischen Ideen, auch nach 2500 Jahren. So meinen Hegel und Heidegger.
      Und diese waren weder KOmmunisten noch Materialisten. - Also, Demokrit schuf ein 3-D atomistisches Modell der Materie aufgrund eines eidetischen Denkens, egal, welche Bedeutungswandlungen die Termini im Laufe der Zeit erfahren mussten.

      Auch die aktuelle Philosophie sollte man studieren, angefangen mit Heraklits Lehre, bekannt als Aktualismus ("alles fließt").
      Dann die Eleatische Lehre vom Substantialismus, der Substanz, welche doch materiell oder immateriell (ideel) sein kann, und in diesem Licht auch als MOnismus, Dualismus, Pluralismus uns bekannt worden ist. Die fundamentale Dichotomie von Denken und Sein, Bewußtsein und Denken wird im Diamat als Monismus behandelt. Von daher lautet die Hauptfrage der PHilosophie im DIAMAT so: Was ist primär und sekundär -- Materie oder Bewußtsein. - Aber für die menschliche Existenz ist das wohl nicht so oder muss anders sein. Dann muss man reden vom eventuellen Dualismus oder Pluralismus. So wird dann die Frage a propos Materie und Bewußtsein, deren Streit, aufgehoben. Mann muss aber andere Fragen formulieren können. Unter diesen Umständen sind wir berechtigt, andere Termini operieren zu lassen. Aktualismus und Substantialismus werden dann eben aktuell sein.

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    • Materie = (materielle) Substanz

      Aristoteles: ontologisch selbständige Wesenheit,
      sprachlich ein letztes Subjekt der Prädikation;
      Descartes: Eine Wesenheit, die von anderen Wesenheiten unabhängig ist,
      etwa denkende Substanz, ausgedehnte Substanz(en) (Dualismus);
      Spinoza: Gott = Natur = die einzige Substanz (Monismus).
      Von daher ist Materie die gesamte Realität, das Universum, ohne Gegenbegriff.