Warum gut sein?

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    • Trev schrieb:


      Nur weil Du den Hunger hast, heißt das nicht, dass Du ihn bestimmt hast.

      Nein ,aber entsteht ungewollt in mir. Auch Kant zählt die Triebe zu den Fremdbestimmungen, du bist also in bedeutender Gesellschaft

      Ich halte mich aber lieber an die übliche Def. von Fremdbestimmung, nämlich: Unabhängig von den Gesetzen anderer ( z.B. Phil.lex v. Hügli /Lübcke)
    • Halte mich an Riha. Selbstbestimmung ist alles was zu meinem Selbst gehört. Also vor allem meine Triebe welche mein Handeln bestimmen. Jede Hemmung ihrer Erfüllung wird als Hindernis wahrgenommen, das entweder hingenommen (soziale Übereinstimmung) oder durch Umlenkung auf ein anderes Bedürfnis ersatzberechtigt wird.
      Die Ewigkeit definiert sich nicht durch die Dauer, sondern Wiederholung eines Zustandes.
    • Speziell zu 1.) bin ich der Ansicht, dass die meisten (alle?) Menschen 'Gutes', als im Sinne der Werte und Normen unserer Gesellschaft entsprechendes Handeln und/oder Denken, aus überwiegend egoistischen Gründen tun.
      Zum Einen für die Befriedigung, zu wissen etwas 'Gutes getan zu haben' und dadurch mit dem (scheinbar) eigenen Gewissen im Reinen zu sein.
      Zum Anderen um einerseits durch die Resonanz des eigenen Handelns, das Handeln der Mitmenschen, speziell der Person der 'Gutes' angetan wird, hinsichtlich eigener Interessen zu beeinflussen (wenn du mir Gutes tust, tu ich dir Gutes.) und andererseits um ein gesellschaftlich akzeptiertes und positiv bewertetes Erscheinungsbild zu erreichen.
    • sativa schrieb:

      Speziell zu 1.) bin ich der Ansicht, dass die meisten (alle?) Menschen 'Gutes', als im Sinne der Werte und Normen unserer Gesellschaft entsprechendes Handeln und/oder Denken, aus überwiegend egoistischen Gründen tun.
      Zum Einen für die Befriedigung, zu wissen etwas 'Gutes getan zu haben' und dadurch mit dem (scheinbar) eigenen Gewissen im Reinen zu sein.
      Zum Anderen um einerseits durch die Resonanz des eigenen Handelns, das Handeln der Mitmenschen, speziell der Person der 'Gutes' angetan wird, hinsichtlich eigener Interessen zu beeinflussen (wenn du mir Gutes tust, tu ich dir Gutes.) und andererseits um ein gesellschaftlich akzeptiertes und positiv bewertetes Erscheinungsbild zu erreichen.


      Selbstgewinn durch Selbstentäußerung = "Befreiung aus der Enge des Herzens" (Psalm 18,20).

      Geteiltes Leid ist halbes Leid.
      Geteilte Freude ist doppelte Freude.
      Wenn wir Sprache und Denken aufgeben, können wir über alles hinausgehen. (Meister Sosan)
      „Langfristig gesehen sind wir alle tot“ (Meister Keynes)
    • Hancock schrieb:

      sativa schrieb:

      Speziell zu 1.) bin ich der Ansicht, dass die meisten (alle?) Menschen 'Gutes', als im Sinne der Werte und Normen unserer Gesellschaft entsprechendes Handeln und/oder Denken, aus überwiegend egoistischen Gründen tun.
      Zum Einen für die Befriedigung, zu wissen etwas 'Gutes getan zu haben' und dadurch mit dem (scheinbar) eigenen Gewissen im Reinen zu sein.
      Zum Anderen um einerseits durch die Resonanz des eigenen Handelns, das Handeln der Mitmenschen, speziell der Person der 'Gutes' angetan wird, hinsichtlich eigener Interessen zu beeinflussen (wenn du mir Gutes tust, tu ich dir Gutes.) und andererseits um ein gesellschaftlich akzeptiertes und positiv bewertetes Erscheinungsbild zu erreichen.


      Selbstgewinn durch Selbstentäußerung = "Befreiung aus der Enge des Herzens" (Psalm 18,20).

      Geteiltes Leid ist halbes Leid.
      Geteilte Freude ist doppelte Freude.
      Wahrscheinlich wolltest du darauf zwar nicht hinaus, aber tatsächlich scheint das Christentum der Begründer dieser Scheinmoral zu sein.
    • sativa schrieb:

      Wahrscheinlich wolltest du darauf zwar nicht hinaus, aber tatsächlich scheint das Christentum der Begründer dieser Scheinmoral zu sein.


      Warum soll das eine christliche Scheinmoral sein?
      Ok, die Fundstelle ist christlich; aber nur ein Beispiel aus der so genannten Weisheitsliteratur.
      Es geht aber, abseits von der so genannten Weisheitsliteratur, darum, Beziehungen zu anderen Menschen, wie z.B. Partnerschaft, zu gestalten.
      Und dabei sind Mitgefühl/Mitleid/Empathie und Mitfreude wesentlich.
      Und in Beziehungen gewinne ich unter anderem durch Verzicht (z.B. auf ein "freies Leben") usw.
      Wenn wir Sprache und Denken aufgeben, können wir über alles hinausgehen. (Meister Sosan)
      „Langfristig gesehen sind wir alle tot“ (Meister Keynes)