Platons "Sophistes" als Quelle zu Parmenides' Lehrgedicht

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    • Platons "Sophistes" als Quelle zu Parmenides' Lehrgedicht

      Verwendete Literatur
      Platon: Sämtliche Werke, Rowohlts Enzyklopädie, Band 3,
      Sophistes,
      nach der Übersetzung von Friedrich Schleiermacher und Hieronymus und Friedrich Müller

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      Platons <Sophistes> ist (im Gegensatz zu seinem <Parmenides>) kein Protokoll, denn der Protagonist ist namenlos: Ein Fremder aus Elea. Die Einleitung ist kurz. Sokrates ist nur Staffage. Der Fremde beginnt mit einer ausgedehnten Übung. In dieser wird schulmeisterlich gezeigt, dass mit dem Verfahren des fortwährenden Wegschneidens und Absonderns von nicht zutreffendem [264 e] keine Untersuchung (von was auch immer) eine abschliessende Bestimmung ergibt.

      In der so erzeugten Not schlägt der Fremde vor das Verfahren selbst als hervorbringende Kunst zu untersuchen, denn [165 b]: „hervorbringend […] sei jede Kraft, welche dem vorher nicht Seienden Ursache wird, dass es hernach werde.“ In diesem Sinne ist jede erfolgreiche Untersuchung hervorbringende Kunst.

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    • Diese Untersuchung des hervorbringenden Verfahrens beginnt, indem der Fremde festsetzt [165 e]: „was man der Natur zuschreibt, das werde durch göttliche Kunst hervorgebracht, was aber hieraus von Menschen zusammengebracht werde, [werde durch menschliche Kunst hervorgebracht], und nach dieser Erklärung [seien] also zwei Arten der hervorbringenden Kunst, die eine menschlich, die andere göttlich.“

      Damit nimmt der Fremde stillschweigend das Nachweisverfahren nach der Methode des Parmenides auf. E i n s ist die göttliche, das A n d e r e ist die menschliche Kunst des Hervorbringens. Eins für sich [1] und in Bezug auf seinesgleichen [2] zeigt sich als [165 c]: „Alle sterblichen lebendigen Wesen nun und auch die Gewächse, die auf der Erde aus Samen und Wurzeln erwachsen, und die unbeseelte in der Erde sich findenden schmelzbaren und unschmelzbaren Körper […].“ Der Bezug zueinander [3] zeigt sich in der Formel „was aber hieraus von Menschen zusammengebracht werde“.

      Der Fremde nimmt auch die Voraussetzungen aus der Parmenides Methode auf, indem er durch die eigentliche Hervorbringung und die nachbildende Hervorbringung die beiden Arten einer weiteren Unterteilung unterzieht, und zwar in die Voraussetzungen a, <…, das ist> und in die Voraussetzung b, <…, das erleidet>. Die nachbildende Hervorbringung sind, „was wir bei Tage natürlichen Schein nennen, wie der Schatten [und Spiegelungen].“ Diese natürliche Nachbildungen gehören gemäss der Festlegung des Fremden als Werke der göttlichen Hervorbringung, dazu gehören auch die Träume [266 c]. Zur menschlichen Kunst gehören Werke, die sie beispielsweise [266 e] „durch die Baukunst hervorbringt, durch die Zeichenkunst aber noch ein anderes, gleichsam als einem menschlichen Traum für Wachende [d.h. nach menschlichen Plänen] verfertigtes.“

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    • Darüber hinaus gibt es noch die Nachahmung [267 a], die w e d e r zu einer der beiden Arten der hervorbringenden Kunst, also eine göttliche und eine menschliche nach der einen Teilung, n o c h nach der anderen Teilung, durch welche die Sachen selbst, und eine, durch welche etwas denselben Ähnliches entsteht [266 d]. Die Nachahmung entspricht somit der Voraussetzung c, <…, das nicht (das zuvor genannte) ist>.

      Platon, respektive der Fremde überlässt es dem Leser, letzteres „in e i n s zusammenzufassen und ihm einen schicklichen Namen beizulegen.“ Alltag schlägt vor das, was weder die Natur noch der Mensch hervorbringt, im Sinne von Nicht-Hervorgebrachtes, als Bleibenden zu benennen. Der Fremde unterteilt die Nachahmung erneut und macht dadurch deutlich, dass die kundige Nachahmung im Sinne von <Richtung gebend> zu verstehen ist, wie beispielsweise „die Gestalt der Gerechtigkeit und der gesamten Tugend überhaupt.“ [267 c]. - Dieses äusserst bedeutende Ergebnis wird in geradezu Machiavelli‘scher Art durch die nicht uninteressanten Überlegungen zum Sophisten, Staatsmann und Volksspreche auf der letzten Seite des <Sophistes> verschüttet.

      P.S. Alltag hat Zitate korrigiert.

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    • Platon erwähnt Parmenides namentlich 4 mal in <Sophistes>: [217 c], [237 a], [241 d], [244 e] wobei der Fremde aus Elea Auszüge aus zwei Fragmenten zu zitieren scheint. Sowohl die Zitate als auch die zugehörigen Erörterungen sprechen jedoch nicht für ein tiefes Verständnis der Philosophie des Parmenides.

      In Wikipedia ist m. E. <Sophistes> bis auf die hier erörterten Ergänzungen zu [264 e bis 267 c] recht gut wiedergegeben.
    • Zwischenbilanz

      Bekanntlich ist uns der Originaltitel zu Parmenides‘ Lehrgedicht nicht überliefert. Der Vorschlag „Über das Hervorbringen und das Gleichbleiben“ ist mit der oben angegebenen Fundstelle in Platons <Sophistes> eine angemessen begründete Alternative. Das Hervorbringen steht für das uns bekannte „Werden, Verändern und Gestalten“, das Gleichbleiben für das „Sein, Eine und Wahre“. --- L.G. --- Alltag
    • Ich habe nur das Problem, dass es bei Parmenides, also im Lehrgedicht, weder Werden, noch Vergehen, noch Bewegung gibt. Parmenides leugnet das Nicht-Sein mit aller Entschiedenheit. Im Sophistes hingegen wird das Nicht-Sein dem Sein als notwendig und auch narülich an die Seite gestellt. Offensichtlich rückt Platon im Sophistes entschieden von der reinen Lehre des Parmenides ab... Um vielleicht am Ende gar wieder auf die Ideenlehre zurückzukommen? (Siehe dazu der Timaios) Gruß Joachim Stiller Münster
    • Zwischenbilanz (Fortsetzung)

      Joachim Stiller schrieb:

      Ich habe nur das Problem, dass es bei Parmenides, also im Lehrgedicht, weder Werden, noch Vergehen, noch Bewegung gibt. ...
      Ich habe dasselbe Problem! Aber die Schwierigkeit liegt doch darin, dass wir Parmenides nur bruchstückweise kennen. Die Fragmenten sind uns von Diels und Kranz vor etwas mehr als hundert Jahren zusammengetragen worden. Im Projekt Parmenides haben wir uns auf die Fahne geschrieben, Fragen zu suchen, die dem damaligen Denken entsprechen. Bisher sind wir archäologisch vorgegangen! Da wir nun nach dem Weihnachtsurlaub wieder an die alten Ausgrabungsstätten zurückkehren, lohnt es sich auf die bisherigen Funde zurück zu schauen:

      Die erste Fundstelle haben wir ganz und gar Parmenides zugeschrieben, indem Platon als Protokollführer des gleichnamigen Werkes verstanden wird. Die Schlüsselstelle Parmenides 136b6–c4 erlaubte uns folgendes Frageschema aufzubauen.
      Was ist das in Untersuchung stehende in Bezug auf sich? Und was ist dabei der erleidende Bezug?
      Was ist der Bezug des in Untersuchung stehenden auf seinesgleichen? Und was ist dabei der erleidende Bezug?

      Was ist das Andere? Gemeint ist das (zu dem in Untersuchung stehende) Andere. Diese Frage ist wie folgt anzugehen:
      Was ist der Bezug zueinander? Und was ist dabei der erleidende Bezug?
      Was ist das Andere in Bezug auf sich? Und was ist dabei der erleidende Bezug?

      Was ist das, was weder das Untersuchte noch sein Anderes ist, in Bezug auf sich? in Bezug auf seinesgleichen? in Bezug zu sein_anderes? Und was ist der Bezug des Letzteren auf sich?

      Mit diesem Frageschema entpuppten sich die Fragmente 1 bis 8 als Antworten zum Thema „Sein“. Zugleich konnte die Reihenfolge der Fragmente geklärt werden.

      An der Grabungsstätte Sophistes erwies sich nach einigem Schaufeln und Pinseln die Fundstelle 264e–267c als ergiebig. Sie ist mit dem Frageschema kompatibel und zeigt uns die bisher verwendeten Themen, wie Natur und Sein, als neuzeitliches Denken auf.
      Parmenides Denken orientiert sich nicht an Sachen und Dingen, sondern an Beziehungen und Bezügen, d.h. es geht statt um Definitionen von Substantiven, vorrangig um Verben, denn diese definieren sich durch die Bezüge implizit. [Alltag]
      Der Fremde aus Elea benennt das zu untersuchenden Hauptthemen mit <Hervorbringen>. Die zugehörigen Bezüge sind „generieren und ändern“ oder in heutigem Denken „werden und vergehen“. Die Fragmente 9 bis 19 fallen zwangslos unter dieses Thema, sodass alle Fragmente zum Lehrgedicht gehören. Damit ist Parmenides rehabilitiert – falls dies überhaupt je nötig war. --- L.G. --- Alltag


      P.S. Vorschlag für einen alternativen Projekttitel:
      Parmenides - Über das Hervorbringen und das Gleichbleiben
      methodisch geordnete Fundstellen und Fragmente des Lehrgedichts
    • Parmenides' Lehrgedicht: Zweiter Versucher zum ersten Teil "Hervorbringen"

      Was ist das Hervorbringen in Bezug auf sich? Und was ist dabei der erleidende Bezug?

      Das Hervorbringen ist in Bezug auf sich Natur: Natur als göttliche Kunst des Hervorbringens, insbesondere die des Gottes Kronos. Sie (die Natur) erleidet periodisch Änderungen, wie den Tages-, Monats-, Jahres-Rhythmus und der Gestirne. Diese Themen werden in den Fragmenten B1 in Vers 1 bis 28, B9, B10, B11, B12, B14 und B15 angesprochen.

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      Was ist der Bezug des Hervorbringen auf seinesgleichen? Und was ist dabei der erleidende Bezug?

      Der Bezug des Hervorbringen auf seinesgleichen ist die lebenszyklisch, irdische Natur als göttliche Kunst des Hervorbringens, insbesondere die des Gottes Kairos. Die lebenszyklisch, irdische Natur erleidet die Existenz als Einzelwesen, Bipolarwesen, Sozialwesen. Diese Themen werden in den Fragmenten B12, B13, B16, B17, B18, B19 angesprochen.

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      Was ist die (zur göttliche Kunst des Hervorbringens) andere Kunst? Was ist der Bezug zueinander? Und was ist dabei der erleidende Bezug?

      Die andere Kunst des Hervorbringens ist die menschliche, aus der Natur heraus (Techné im weitesten Sinn). Durch sie wird einmalig und frei zu sein erlitten. (?)

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      Was ist die menschliche Kunst des Hervorbringens in Bezug auf sich? Und was ist dabei der erleidende Bezug?

      (?) …. Sie erleidet dabei Existenz, d.h. einsam und endlich zu sein.(?)

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      Was ist weder göttliche noch menschliche Kunst des Hervorbringens in Bezug auf sich? in Bezug auf seinesgleichen? in Bezug zu sein anderes? Und was ist der Bezug des Letzteren auf sich?

      (?)

      Im Fragment B1 wird ab Vers 28 vom mythologischen Anfang übergeleitet zur methodische Untersuchung des Gleichbleibens, das sich aber verzweigt. Der eine Wahrheitszweig ist "wirklich überzeugend", der andere Wahrheitszweig ist "als wahr verstehen zu lernen, insofern das Gemeinte gültig sein muss, weil es allgemein ist".

      So gehört es sich, dass du alles erfährst: einerseits das unerschütterliche Herz der wirklich überzeugenden Wahrheit [30], andererseits die Meinungen der Sterblichen, denen keine wahre Verlässlichkeit innewohnt. Gleichwohl wirst du auch hinsichtlich dieser Meinungen verstehen lernen, dass das Gemeinte gültig sein muss, insofern es allgemein ist. [DK 28 B1 ab Vers 28]


      Die Sekundärliteratur redet beim zweiten Zweig zu Unrecht von Doxa, Meinung, im Sinn von Schein.


      Gemäss Fragment B5, sei es für die Göttin einerlei, von woher angefangen werde, denn dorthin werde sie wieder zurückkommen.
      Ein Gemeinsames ist es für mich, von woher ich anfange; denn ich werde dorthin wieder zurückkommen. [DK 28 B5]


      (?) Ich suche im <Sophistes> eine Antwort. --- L.G. --- Alltag
    • Meinhardt sagt in Fussnote 1: ‚Platon versteht sich nicht nur als Sokratiker, sondern auch als weiterdenkender Anhänger der eleatischen Philosophie. Aus diesem Grund lässt er einen „Gast aus Elea“ im Sophistes das Hauptgespräch führen […] und den Namen Parmenides mehrfach nennen (216a, 217c, 237a, 241d, 242c, 244e, 258c)‘,
      und in Fussnote 10: ‚Das ist ein deutlicher Hinweis auf den Dialog Parmenides. Platon hat diese Schrift, wenn nicht unmittelbar, so doch nicht sehr lange vor dem Sophistes geschrieben. […] Inhaltlich ist diese „Übung [ im Parmenides ]“ mit dem metaphysischen Mittelteil des Sophistes eng verwandt.

      Meinhardt gibt mir damit die Möglichkeit, den protokollierten Dialog Parmenides durch Platon im Sophistes [/b] erörtert und erläutert zu sehen.
    • Zur Gliederung des Sophistes

      Hier noch eben die Gliederung des Sophistes:

      A: Einleitung

      1. Einführung des eleatischen Fremdlings und Frage des Sokrates nach dem Sophisten, Staatsammn und Philosophen 257
      2. Entscheidung über Art und Weise der Darlegung und Wahl des Mitunterredners 258

      B: Suche nach dem Sein des Sophisten und Antreffen seiner Erscheinungsweisen

      I. Die Methode der Untersucheung
      3. Vorschlag, das Verfahren zur Bestimmung des Sophisten am Beispiel des Angelfischens zu üben 259
      4. Unterscheidung zweier Künster, der hervorbringenden und der erwerbenden 260
      5. Zweiteilung der Künste bis zur Gewinnung der Hakenfischerei 261
      6. Auffindung des Angelfischerei 263
      7. Zusammenfassung des Ergebnisses 264

      II. Erscheinungen des Sophisten
      8. Der Sophist als ein äger
      .. a) Der Sophist als ein Jäger zu Land und auf zahme Tiere 264
      .. b) Einteilung der Jagt auf Zahme bis zum Erscheinen des Sophisten 265
      9. Der Sophist als ein Händler
      .. a) Der Sophist als ein Händler mit Kenntnissen 267
      .. b) Weitere Teilung des Seelenhandels bis zum Sophisten als Zwischenhändler mit Kenntnissen von der Tugend 268
      10. Der Sophist als ein Streitkünstler 269

      III. Verfolgung einer weiteren Spur
      11. Entwicklung einer aussondernden Reinigungskust 271
      12. Zwei Arten der Reinigung, die des Körpers und die der Seele 272
      13. Die zwei Arten von Schlechtigkeit in der Seele; Krankheit und Hässlichkeit 274
      14. Die beiden Künste für die Schlechtigkeiten der Seele und die zwei Arten des Unverstandes 275
      15. Zwei Weisen der Erziehung: Die prüfende Zurechtweisung als vollkommenste Reinigung 277
      16. Ist der Sophist jener Reinigungskünstler 278

      IV. Zusammenfassung
      17. Feststellung, dass das Wesen der sophistischen Kunst noch nicht entdeckt ist 279

      C: Aufhellung des Gebietes des Seins: Das Sein des Nichtseienden

      I. Der Sophist als Besitzer der Kunst des Scheins
      18. Der Sophist als Streitkünstler erzeugt den Schein, über alles zu wissen, ohne es zu wissen 280
      19. Erläuterung der sophistischen Kunst des Scheins durch die nachahmende Darstellung 282
      20. Der Sophist als Zauberer und Nachahmer des Seienden 283
      21. Die zwei Arten der Nachahmungskunst: Ebenbildnerei und Trugbildnerei 284

      II. Der Schein un das Rätsel des Nichtseienden
      22. Die Schwierigkeit der Bestimmung des Scheins und des Falschen. Zusammenhang mit dem Satz des Parmenides vom Nichtsein des Nichtseienden 286
      23. Das in keiner Weise Seinde bezeichnet nicht irgend etwas 2287
      24. Das in keiner Weise Seindne ist ohne Widerspruch nciht denkbar 288
      25. Die Unüberwidlichkeit des Nichtseienden. Was ist ein Bild? 290
      26. Das Bild und das Problem der Verknüpfung des Nichtseienden mit dem Sein
      27. Übergang zur Prüfung des parmenidischen Satzes vom Nichtsein 293

      III. Das Ungenügen der aufgetretenen Lehre vom Sein
      28. Die Geschichten der alten Philosophen vom Seienden und ihrer Unverständlichkeit 295
      29. Was bedeutet "seiend" bei denen, für die das All vieles ist? 297
      30. Was bedeutet "seiend" für die, welche das All als Eins annehmen? 297
      31. Der Riesenkampf zwischen denen die das Sein in die Ideen setzen und denen, die allein das Königliche als seiend annehmen 300
      32. Eingeständnis derer, die nur Körper annehmen, dass auch Unkörperliches ist. Bestimmung des Seins als Vermögen 301
      33. Notwendigkeit für die Ideenfreunde, dem wahrhaft Seienden Bewegung, Vernunft und Leben zuzuschreiben 303
      34. Bewegung und Ruhe als vom Sein verschieden. Festestellung der Verlegenheit über das Seiende 306

      IV. Das Wissen des Philosophen als Wissen von der Verbindung des Seienden
      35. Unausweichlichkeit, eine Verbindung des Seienden anzunehmen 308
      36. Nicht alle Begirffe verbinden sich 310
      37. Die dialektische Wissenschaft als Wissen von der Verbindung und Trennung der Begriffe 311

      V. Erklärung des Seins des Nichtseienden
      38. Die fünf Hauptbegriffe und ihre Beziehungen 313
      39. Wie Nichtseiendes sein kann: Nichtsein als Verschiedenheit 315
      40. Das Nichtseiende ist ebenso wie das Seiende 318
      41. Zusammenfassung über die Natur des Nichtseienden und die Notwendigkeit seines Seins 320

      D: Entdeckung des Seins des Sophisten

      I. Das Wesen falscher Rede und falscher Meinung
      42. Notwendigkeit, zur Auffindung des Sophisten das Problem des Falschen zu lösen 321
      43. Die Rede als Kundmachung. Die Form des einfachsten Satzes 324
      44. Erklärung der flachen Rede 326
      45. Falsche Meinung und falsche Vorstellung 327

      II. Das Sein des Sophisten
      46. Teilung der hervorbringenden Kunst in einer göttlichen und einen menschlichen Teil 328
      47. Erläuterung der göttlichen und menschlichen Hervorbringung. ERneute Zweiteilung 330
      48. Die zwei Arten der hervorbringenden Kunst 331
      49. Der nachahmende Teil der Trugbildnerei und seine zwei Arten 332
      50. Abschließende Festlegung des Sophisten 334

      Gruß Joachim Stiller Münster