Platons "Parmenides" als Quelle zu Parmenides' Lehrgedicht

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    • Schlussfolgerung aus dem "Parmenides-Dialog" (erster Teil)

      Die bei Platon in Fliesstext vorliegende Parmenides Methode bewährt sich bei der Untersuchung der Parmenides Methode selbst, ebenso beim Nachvollzug der Parmenides Übung und beim Nachweis, dass die Übung in Anwendung der Methode um eine Hausarbeit zu ergänzen ist.

      Die Methode orientiert sich am Allereinfachsten. Eins (ein zu Untersuchendes) ist das Mindeste, ebenso die Beziehung zu sich selbst. Dass sich daraus auch noch das Andere und der Bezug zu einander sowie der Bezug des Andern für sich ergeben, liegt unausweichlich in der Sache selbst. Mit der Parmenides Methode lässt sich jedem Thema nachgehen, indem formal nach Eins als jeweils untersuchtes Thema gefragt wird. Diese Anspruchslosigkeit und Einfachheit macht Parmenides Methode in ihrer Wirkungsfülle einmalig.

      Die Untersuchung bestätigt, dass mit Parmenides Methode durch die Analyse der vier Bezugsweisen unter den Voraussetzungen der drei Seinsweisen nichts anderes untersucht wird als das, was wesensbestimmend ist. Parmenides Methode hat die Struktur, die erforderlich ist um wahrzunehmen, zu erfahren, zu erkennen und um von der Wirklichkeit zu wissen: ohne wäre nur Chaos, unerkennbares Chaos, in sich widersprüchliche Meinung. Parmenides Methode ist als Ganzes auf sich selbst anwendbar und in sich geschlossen.
    • Hier einmal die Gliederung des Parmenides:

      A: Einleitung

      1. Überlieferung und Zustandekommen des Gesprächs

      B: Die Problematik des von Sokrates angenommenen Seins für sich bestehende Begriffe


      I. Ziel der Beweisgänge Zenons und die Ansetzung des Sokrates
      2. Sinn und INhalt der Schrift des Zenon: Aufzeichnung der Unmöglichkeit des Seins der Vielheit
      3. Sokratische Ansetzung eines Seins der Begriffe selbst und das Problem, ob diese Verschiedenheit an sich nehmen

      II. Kritische Betrachtung der sokratischen Position durch Parmenides
      4. Frage des Parmenides: Von welchen Gegenständen gibt es für sich bestehende Begriffe?
      5. Einwände des Parmenides gegen die Ansicht vom Gegenwärtigsein der Begriffe in den Dingen
      6. Widerlegung der Auffassung der Begriffe selbst als Gednaken oder Urbilder. Problem des Seins der Begriffe selbst
      7. Unerkennbarkeit der seienden Begriffe und Erkenntnislosigkeit der Götter als Folge des Ansatzes für sich bestehender Begriffe?

      C: Zwischenstück

      8. Parmenides über die zum Finden der Wahrheit nötige Übung. Bitte um eine Probe
      9. Einleitung zur dialektischen Übung

      D: Vorführung einer dialektischen Übung über das Sein des Eins durch Parmenides

      D.1: Erste Voraussetzung: Wenn Eins ist

      I. Das Eins für sich selbst. Erste Durchführung: Wenn Eins ist
      10. Erste Voraussetzung: Wenn Eins ist, so ist das Eins-Seinede weder ganz noch hat es Teile
      11. Das Eins-Seiende aht weder Anfang noch Ende nach Gestalt und ist niergends
      12. Das Eins-Seinede hat weder Bestehen noch Wechsel
      13. Das Eins-Seiende ist weder einerlei, gleich, ähnlich nicht verschieden, ungleich, unähnlich, weder mit sich selbst noch mit einem Anderen
      14. Das Eins-Seiende ist weder älter nich jünger noch gleich alt wie es selbst oder ein anderes. Das Eins-Seinende ist nicht und kann nicht erkannt werden

      II. Das Eins für sich selbst. Zweite Durchführung: Wenn Eins ist
      15. Wenn Eins ist. Das seinede Eins ist Ganzes und hat Teile
      16. Wenn Eins ist, dann ist Zahl und vieles
      17. Das Sein und Eins als Teile des seienden Eins sind Viele
      18. Das seiende Eisn hat Anfang, Ende udn Gestalt, es ist sowohl in sich selbst, als auch in einem Anderen
      19. Das seiende Eins hat Bewegung und Ruhe, es ist mit sich selbst sowohl einerlei wie von sich verschieden
      20. Das seiende Eins ist verschieden von den Anderen und mit ihnen einerlei
      21. Das seinede Eisn ist sich selbst und den Anderen ähnlich udn unähnlich
      22. Das seiende Eins berührt und berührt nicht sich selbst und die Anderen
      23. Das seiende Eins ist gleich und ungleich an Größe und Zahl sowohl sich selbst wie den anderen
      24. Das seiende Eins ist und ist nicht jünger und älter als es selsbt und die Anderen
      25. Das seiende Eins wird und wird nicht älter und Jünger als es selbst und die Anderen. Das seinede Eisn kann erkannt werden

      III. Das Eins für sich selbst. Dritte Durchführung: Wenn Eins ist
      26. Die Übergände des seienden Eins

      IV. Das Eins und das Andere. Erste Durchführung: Wenn Eins ist
      27. Wenn eins ist, dann sind die Andern aus Teilen und sind sind Ganzes, also Eins
      28. Die Anderen haben an Unbegrenztheit wie an Begrenztheit Anteil
      29. Die Anderen sind ähnlich sowohl wie unähnlich

      V. Das Eins und das Andere. Zweite Durchführung: Wenn Eins ist
      30. Wenn Eins ist, dann sind die 'Anderen weder Eisn noch Vieles
      31. Die Anderen sind dem Eisn oder sich selbst weder ähnlich, noch unähnlich
      32. Den Anderen als des Eins Beraubten kann keine Bestimmung zukommen

      D.2: Zweite Voraussetzung: Wenn Eins nicht ist

      I. Das Nicht-Eins für sich selbst. Erste Durchführung: Wenn Eins nicht ist
      33. Erläuterung der zweiten Voraussetzung: Wenn Eins nicht ist
      34. Wenn Eins nicht ist, kommt ihm Verschiedenheit, Ähnlichkeit, Gleichheit zu
      35. Das Eins-Nichtseiende ist und ust nicht, wechselt und wechwselt nicht

      II: Das Nicht-Eins für sich selbst. Zweite Durchführung: Wenn Eins nicht ist
      36. Das nichtseinede Eins ist nicht, es wird weder noch vergeht es, es verändert sich nicht noch besteht es
      37. Dem nichtseienden Eisn kommt kein Seiendes zu, und es gibt von ihm keine Erkenntnis

      III. Das Nicht-Eins und die Anderen. Erste Durchführung: Das Eins-Nichtseiende und die Anderen
      38. Wenn Eins nicht ist, dann erscheinen die Anderen Eisn, glecih und ungleich, begrenzt und unbegrenzt, ohne es zu sein

      IV: Das Nicht-eins und die Andren. Zweite Durchführung: Das Nichtseiende und die Anderen
      39. Wenn Eins nicht ist, dann ist Nichts

      E. Schluss

      40. Wenn eins ist oder nicht ist

      Gruß Joachim Stiller Münster
    • Alltag schrieb:

      Merkschema für Eins als Allgemeingut
      |----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------|
      |............................................|| ......................... Das Eins ...............................................|
      |.......... Bezugsweisen ...............|| ..... das ist als ........ | .. das erleidet als ... |...das nicht ist als...|
      |--------------------------------------------||----------- a ---------------|---------- b---------------|---------- c ------------|
      |1|Eins für sich .........................||....... Idee für sich ......| .... Einzelwesen .....| .....Hirngespinste .....|
      |2|Eins in Bezug zu seinesgleichen...||.Begründer von Vielheit.| ... Bipolarwesen .... | ......Träume ...........|
      |3|In Bezug zu einander ...............||.... Vorkommenheit .... | ..... Sozialwesen .....| ........ Gerede ........|
      |4|Die Anderen für sich ...............||.. Inhalt-, Formhalter ... | ........ Materie .......| ..... Stofflosigkeit ....|
      |--------------------------------------------||------------------------------|---------------------------|--------------------------|
      |5|Ergebnisse für sich ...................|| .... Urprinzip ............| .......Begriff ..........| ........ Schein ........|
      |6|Ergebnisse in Bezug zu Eins .........|| .........sind zu unterscheiden, aber nicht zu trennen ......................|
      |7|Ergebnisse in Bezug zu einander ...|| ......... wahrnehmbare und denkbaren Wahrheit jedoch schon ..........|
      8 |Ergebnisse für sich; Gesamtergebnis||......................................................................................|
      |--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------|


      daß die Bezugsweisen irgendetwas mit PARMENIDES zu tun haben, bezweifele ich
      dahinter steckt nämlich steckt eine geometrische Vorstellung

      EINS für sich ist ein Punkt
      EINS in Bezug zu einem anderen EINS sind zwei Punkte, die durch eine Linie verbunden sind
      EINS als Mitglied ist ein Vieleck
      EINS als Außenseiter ist ein Punkt neben einem Kreis

      das, was parmenidisch sein könnte,
      sind die möglichen Perspektiven in einer Gruppe von Menschen

      ich-Perspektive
      du-Perspektive
      wir-Perspektive
      ihr-Perspektive

      SPRECHER ... ANGESPROCHENER ... PERSON
      ich ........... du........................ er/sie/es
      wir ........... ihr ....................... sie

      daraus folgt, daß es GEMEINSAMKEITEN gibt
      Einzahl (ich, du, er/sie/es)
      Vielzahl (wir, ihr, sie)

      und diese Gemeinsamkeit ist der dualistische Teil des SEINS

      SEIN
      nicht-Sein
      da-Sein
      Seiend
      Gemeinsamkeit
      - Vielzahl
      - EInzahl
    • im Anerbenrecht ist es so, daß der Erstgeborene alles erbt und die Nachgeborenen nichts
      (Männer sind mehr wert als Frauen)

      andererseits gibt es eine natürliche Autorität (Rangordnung), der auch PARMENIDES gehorchte,
      als er die Göttin der Weisheit besuchte

      in der Antigone lautet die entsprechende Stelle
      'denn Blinde gehen die Wege ihres Führers'
    • @Scilla, gutes Schaubild. Etwas weniger kategorisch als @Stiller die Nummern immer postet.

      Finde dieses S-P-O Schema + 1 was es ist ganz sinnvoll, auch im Sinne meiner "3+4=7". Dieses "ist in drei/oder vier Punkte untergliedert" kommt einfach so derartig oft vor, das ich es als eines der universalistischen Merkmale aufgenommen habe.



      Vielleicht meinst Du das richtige, aber ganz allgemein gesagt ist ´Eins´ einfach Eines des Bezeichenten. Das mit dem Vieleck als sog. n-Ecke ist freilich auch für die Kreiszahl Pi interessant (gewesen); das Viereck ist ja auch nur eigentlich ein Trapez, Rhombus oder Quadrat. Wesentlicher ist da schon der Begriff ´regelmäßig oder unregelmäßig´.



      Hier sind auch nur zwei Größen ´a und b´ welche zueinander das Proportionsverhältnis geben. Ich nenne dazu auch immer gern h^2= p q (Höhensatz des Euklid), der beiden Strecken p und q (auch ´Sinus und Cosinus als Freunde von Pythagoras; die zwei Hierophanten). Geometrisch ist das aber nicht ganz wasserdicht, insofern die bzw. zwei Höhen auch außerhalb des Dreiecks liegen können (stumpfwinklig).
      Kann da nur entweder ´Cinderella´ (€) oder ´Geogebra´ (free) als Geometrieprogramme empfehlen. Der Kreis selber, auch als Funktion, ist nur eine Form der Ellipse und auch Hyperbel, welche in Bewegung eineinander übergehen. In solchem liegt freilich die Sache der Anwendung im unterschied zur rein abstrakte mathem. Theorie. (auch idS.)

      In

      scilla schrieb:

      im Anerbenrecht ist es so, daß der Erstgeborene alles erbt und die Nachgeborenen nichts
      (Männer sind mehr wert als Frauen)

      Ist die Formulierung eigentlich auch nicht ganz korrekt (auch sofern es sich auf die Zeit dessen bezieht). Im agnatischen Erbrecht erbte der Erstgeborene alles (der Familie). "Die Nachgeborenen ..." gab es insofern nicht, denn diese Formulierung ist ´über-flüssig´, was auch nicht gasförmig heißt. Das Ersterbrecht ist aber später auch aufgehoben worden, was dann zur Parzellisierung wesentlich beitrug und auch zur ´Dorfabwanderung´.

      Seit Angela Merkel ist sowieso nur noch jede Fotzenfresse am ablallen (bezieht sich auf Männer gleichermaßen) - wahrscheinlich mit Gehirn. Ich sag immer "Bregen mit Ei ist Overtuned".

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    • Ach wußte ich nicht ~ np. In meinen "Begriffsberechnungen", wo ich die eine andere Tabelle von Dir genommen hatte (oder das von den Sozial-Funktionen) , bin ich mit meinen Interpretationen etwas in einer Phase von Denkpause.

      Diese "Einfachheit" hat teils seine tücken (siehe Anlage). Die Sache ist auch hier für das Thema wie im Text zu Lorenz (Leibniz) erwähnt ist das alles nicht so einfach. Der UNICODE (ISR66) ist ja auch so nen Monster dieser ´Science-Kyb.Krypto´. Das ist aber mithin auch mit Konrad Lorenzens ´hermeneutische Erkenntnistheorie´ auch so. Ich hab auch keine Lust mir die ganze Massenscheiße zur Selbstvergasung reinzuziehen. Bin damals schon bei den Frege-Meter-Entfaltungen fast ausgeflippt, idS. "Was man für Müll zusammen basteln kann" (Leibniz ist da mit seinen ´Briefen´ ne Gnade gegen). Hatte mir dann Whorf-alternativ zu Lorenzen angeguckt, ~ aber das ist gewisser Maßen gehupft wie gesprungen. Keine Sau von all denen rechnet auch nur noch das geringste aus ~nur noch Getröte von irgendeinem überkandidelltem Gesäusel.
      Versuche das über die Ellipsen-Mathematik anzugehen sind auch fast kläglich gescheitert, ich krieg da immer nen Anfall von wenn ich mir für Nichts den Arsch aufreißen muß um das überhaupt wirklich zu verstehen, dabei nützt mir das überhaupt nichts. Hatte das damals schon mal Barendregt/Schönfeld (irgendwo in der Schweiz wo auch Paul Feyerabend dann war geschrieben, die waren wie die meisten "vorsichtiger Weise " ganz nett zu mir) Frage mich immer warum die das Massenmüllgequatsche überhaupt veröffentlichen. Ohne einen an der Spezialwaffel zu haben biste da verratzt und verraten. Z.B. hatte ich damals Poincaré Sozialmathematik gelesen (vor Thom/Popper). Poincaré machte mal damals den Vorschlag "Mathematik muß genealogisch sozial sein". Gut. Und dann legte der los und komplett die ganze Fachwelt stand Kopf " null verstehen". Das ist nicht auszuhalten mit dem Geschriebsel, m.a.W. nen andere Form von Selbstmord. Poincaré hats dann aufgegeben, war auch einsichtig dazu. Aber das sind so Träume von denen die Oberstudienräte träumen "das sich die Gehwege hochklappen", dabei ist das alles verschissener Mist. Aber das war nen gutes Beispiel der Wirklichkeit (und auch eines der Wirklichkeit das sich die Profs erst nen Ast labern müssen um überhaupt was zu sagen). Was interessiert mich der Müll?!- Null, Nichts, njet. Nun beschäftige ich mich schon fast mein ganzes Leben seit früher Kindheit mit sowas und hab auch wirklich Ahnung davon. Aber ehrlich gesagt hab ich nur Ahnung durch mich, durch meine Befassung damit. Habe mich selten darauf eingelassen, z.B. zu Eisenstein-Kronneker, oder auch Levi-Civitta, und wenn aber hatte ich meistens ´recht´. Weiß auch nicht, muß dabei immer an Karl Sauerbruchs Selbst-Biographie ´Das war mein Leben´ denken (Bertelsmann-Schinken von damals).

      Z.B. auch (Anlage Bem-3) hatte letzt versucht solche Ausdrücke mit physikalischen Einheiten zu machen. Funkionierte soweit, das Programm setzte die ´Units´ ein, ... ~ aber was für ein Striemel dann mit unausgerechneten Einheiten-Gleichungen~ Alter! Katastrophe. Unzumutbarer Müll. Also, muß ich erst (wieder) herausfinden wie man die Units von den sonstwas Konstanten äquivalent trennt um da überhaupt was Vernünftiges auszusagen. Und insofern nehme ich die Tensor-Rechnung - bla tröt Einstein usw. - gar nicht so ernst, weil das alles gequirlte Scheiße ist von irgendwas Nützlichem bzw. woraus man überhaupt Erkenntnisse gewinnen kann die halbswegs ´klar und einfach sind´. Dem letzen ´Laplace-Operator´ dingsda Prof. habe ich nur noch gesagt "warum er das nicht mit der Archimedischen Relation mal macht" - (ps.: das Allgemeingetröte steht an jeder Pinkelbude, was ich nicht so sagte und so auch nicht meinte weil das netter alter Prof ist, aber doch auch sehr ernst meinte). Wie gesagt, es ist mir auch egal ob das z.B. irgend nen Doktor aus Russland mit L, G, oder Puselmuckel bezeichnet, das interessiert mich alles nicht mehr. Irgend nen Gesäusel über sonst G's von Dirichtletschem Gebiet oder sonstwas.
      Z.b. hatten mal die Rostocker Math. Profs. nen Colloquium übers Wochenende gemacht. Bei den Diff. Sozial-Logik-Typen kam dann eine Typen-Spalte deren Werte fast genau so waren wie die der Quarcs, was ich dann auch bemerkte. In der Pause sprach ich mit dem, beschwerte mich noch das der blöde Münzer Prof. Geometrie Dynamische Systeme blabla mich zum Besuch von Günther Asser nicht eingeladen hatte ~ einer meiner kleinen Logik-Götter -, aber bzw. und von der Sache dieser ´sci. Ähnlichkeit´ wollte auch der nichts wissen. Die waren immer noch begeistert - zumal nach der D-Einheit - von der vier-Farben Torus Gleichung von Burosch. die war aber auch schon längst ´oldi´. Und was für nen Gewussel für den Müll jeweils! Uni-Mathe. ist grundsätzlich jenseits aller Schuldimensionen. Alter, die Diplomanden haben da im dritten vierten Semester Aufgaben für den nächsten Tag, da fallen dir die Ohren ab. Ich weiß gar nicht wie die sich darauf einlassen können. Ich würde das geistig nicht ertragen. Gleichfalls aber auch scheinen die Realschulen immer noch mathemäßig auf einem Hauptschulniveau zu sein. Hab letzt mal sone 10.Klasse Mathesachen gesehen. Die Handwerksmeister laberten immer noch "die können ja noch nicht mal Dreisatz" bla tröt PISA mäßig. Dabei sind die aber selber die größten Idiotenpsychopathen. Insofern nämlich ist das scientistisch bißchen Komplexer als angenommen, d.h. aber vielmehr auch die Frage der einfachen Unifizierung~ sofern es denn philosophisch ist bzw. sein soll. Das ist aber vielmehr auch mein Problem, ich meine auch insofern Du wohl auch in dieser Hinsicht so denkst wie ich. Nun ja, ...

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    • Das nennen die Inder mit einem Sanskritwort "Samati". Dabei sieht man die Dinge wie sin wirklich sind. Aber man erlebt es ganz tief in sich... Du hast nicht zufällig ein Tütchen gerachut? Ich erinnere mich, dass ich mich in meiner ugend oft in samatiähnliche Zustände versetht habe. Es ist fast ein Rauschähnlicher Zustand bei dem man mit der unendlichkeit eins wierd. Später durch meinen Drogenkonsum, ist mir diese Fähigkeit abhandengekommen... Die Drogen sind Samati alo eher abträglich. Ist jedenfalls meie Erfahrung.

      dailymotion.com/video/xwo4oh_e…ter-den-dingen_shortfilms

      Gruß Joachim Stiller Münster

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    • Joachim Stiller schrieb:

      Du hast nicht zufällig ein Tütchen gerachut?

      ... heiße ich Schneehase?

      Glaube ich Dir. Fand das auch grad für mich in der Kindheit immer voll lustig; (waren Deine Eltern mit Dir in den Urlaub gefahren?). Ho Chi Minh hatte mir dann "mein messi Samadi" verboten ... "Sonst gehörst Du nicht mehr zu uns Revolutionäre!". Tschou En Lai hatte mir ne Jacke von sich geschickt die mußte ich zur Meditation anziehen ... "sonst kriegst Du nen Zauberhut!" ~ kannst mal sehen wie gemein die waren. Ich setzte mich hin an meinen ´Ort der Kraft´, und eigentlich wollte ich diesmal in weiß meditieren, aber jetzt hatte ich diese Jacke von "Dem!", und die waren ja bekannlich in Balu oups blau, ... obwohl Tschou oft graue anhatte. Also ich setzte mich hin und fing so langsam an mich in meine innere Welt zu denken und ... fing an zu lachen.. Da ich vormals wegen so einer UNICEF-Aktion schon mal nen Weinkrampf hatte, hatte ich eine relativ große Beherrschung zu diesem sich anbahnenden Lachkrampf. Ich mir also in Gedanken den Mund zugenäht, und dann ging das aber weiter. Stunden vergingen,- immer noch. Ich dachte schon "Jetzt biste endgültig fertig"~...Lachhirn ~ Endzustand. Irgendwann des darauf folgenden Tages dann Morgens etwas um 1/2 5 ~ich weiß es noch genau da es ziemlich kalt die Sommernacht war, was ich durchaus gewohnt war, aber ich dachte die Götter strafen mich, obwohl ich wußte das es an mir selber lag (spätere wattierte Jacken). Ich wollte noch weiter "wach" bleiben, aber schlief dann eigentlich schon bald vor Erschöpfung ein. Zumindest saß ich da dann noch bis in den nächsten Tag bis ~ wenn ich mich recht an die Situation erinnere ~ ein Journalist kam und so aus einiger Entfernung sagte: "Kein vernünftiges Foto irgendwo zu machen? ... ach ja den könnt man mal fotographieren" und stellte seine Belichtung ein. Das war die Show!

      Nun ja, ging dann irgendwann auch wieder nach Hause, was ganz in Nähe war. Für die Jacke von den ´Metarevolutionären´ beschloß ich "Die Kampfwaffe schicke ich zurück!". In dem Wohngebiet dort führt der Weg durch kleine Unterführungen zu den Hauseingängen. Ich dachte, wenn ich mit der Kampfwaffe durch diese Unterführung ("erster öffentlicher Flummi-Testplatz!") gehe stürzt das Haus ein. Ich zog diese also aus oder hatte sie schon in der Hand, und rannte mit letzten Kräften durch diese Unterführung. War aber trotzdem nen Sprung in der Mauer.

      Ich auch Samadi!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Mithrahee ()

    • scilla schrieb:

      ...
      daß die Bezugsweisen irgendetwas mit PARMENIDES zu tun haben, bezweifele ich
      dahinter steckt nämlich steckt eine geometrische Vorstellung

      EINS für sich ist ein Punkt
      EINS in Bezug zu einem anderen EINS sind zwei Punkte, die durch eine Linie verbunden sind
      EINS als Mitglied ist ein Vieleck
      EINS als Außenseiter ist ein Punkt neben einem Kreis

      das, was parmenidisch sein könnte,
      sind die möglichen Perspektiven in einer Gruppe von Menschen

      ich-Perspektive
      du-Perspektive
      wir-Perspektive
      ihr-Perspektive

      SPRECHER ... ANGESPROCHENER ... PERSON
      ich ........... du........................ er/sie/es
      wir ........... ihr ....................... sie

      daraus folgt, daß es GEMEINSAMKEITEN gibt
      Einzahl (ich, du, er/sie/es)
      Vielzahl (wir, ihr, sie)

      und diese Gemeinsamkeit ist der dualistische Teil des SEINS

      SEIN
      nicht-Sein
      da-Sein
      Seiend
      Gemeinsamkeit
      - Vielzahl
      - Einzahl
      Hallo Scilla, Du hast dargelegt, was Eins ist. Und deine Darlegung ist soweit schlüssig. Nach der Parmenides' Methode ist aber zweitens auch darzulegen, was Eins erleidet - d.h. ob und wie es geprägt wird. Drittens, was Eins nicht ist. Ich denke es wird schwierig dem von Dir angenommenen <Punkt> zu ergänzen in Bezug auf, was der Punkt erleidet, und, was der Punkt nicht ist. -- L.G.

      P.S. Das Merkschema ist als Fliesstext in Platons Werk Parmenides wie folgt zu finden.

      parm. 136b6–c4 schrieb:

      Merkschema für die Methode des Parmenides
      |----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------|
      |............................................|| ......................... irgendein zu Untersuchendes ......................|
      |.......... Bezugsweisen ...............|| ..... das ist als ........ | .. das erleidet als ... |... das nicht ist als .... |
      |--------------------------------------------||----------- a -------------|---------- b---------------|---------- c -------------|
      |1|Eins für sich ..........................||.............................| .........................| .........................|
      |2|Eins in Bezug zu seinesgleichen....||.............................| .......................... | ....................... |
      |3|In Bezug zu einander ................||............................. | ......................... | ....................... |
      |4|Die Anderen für sich ................||.............................. | ......................... | ...................... |
      |--------------------------------------------||------------------------------|---------------------------|------------------------|
      |5|Ergebnisse für sich ...................|| ............................| ...........................| ...................... |
      |6|Ergebnisse in Bezug zu Eins .........|| ................................................................................. |
      |7|Ergebnisse in Bezug zu einander ...|| .................................................................................. |
      8 |Ergebnisse für sich; Gesamtergebnis||...................................................................................|
      |-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------|

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alltag ()

    • Alltag,
      passend zum historischen Roman und der gelungenen Verfilmung mit Sean Connery

      erwähne ich die Erzählsituationen

      de.wikipedia.org/wiki/Typologi…ell_der_Erzählsituationen

      Auktoriale Erzählsituation = Beobachter = passiv
      Personale Erzählsituation = Betroffener = aktiv
      Ich-Erzählsituation = Betroffener = aktiv

      das Wort 'passiv' kommt vom lateinischen Tunwort pati (patior, passum)
      und das heißt übersetzt 'erleiden',
      wobei es bei den Erzählsituationen genau umgekehrt ist

      es fehlt nur noch 'das nicht ist als'
    • der aktiv-passiv-Dualismus könnte aber auch indogermanisch sein
      und PARMENIDES könnte mit 'das erleidet als' die wohl ältere Tragödie gemeint haben

      das Publikum leidet, weil es sieht, wie die Idioten die Figur, für die der Zuschauer Sympathie empfindet, töten
      die Figur, welche sich hartnäckig falsch verhalten hat, erkennt ihren Fehler und verfällt dem Wahnsinn (oder bringt sich um)

      Aber sag, was ist in Deiner Überlegung das 'andere'? Aktiv und passiv?


      das PARMENIDES-Lehrgedicht ist so aufgebaut,
      daß die Göttin der Wahrheit dem Jüngling erzählt,
      was richtig ist,
      um anschließend dasjenige zu erwähnen, was die Leute für richtig halten

      a) ein Hinweis für das Kuriosenkabinett
      b) die falsche Philosophie
    • Springst Du bewusst zwischen dem Parmenides'Lehrgedicht und Platons Werk mit dem Titel Parmenides hin und her? Ich habe nichts dagegen. Das Schema habe ich wie zitiert aus Platons Werk.

      Hier im Projekt habe ich den Versuch dargelegt, das Schema auf das Lehrgedicht anzuwenden. Das Lehrgedicht wird dadurch meines Erachtens kompakter und im Teil "über das Sein" weitgehend vollständig. Die Bedeutung der Wege wird dadurch auch klarer, insbesondere in bezug auf Dein "b) die falsche Philosophie".
    • 1) ich komme mit den Dialogen von PLATON überhaupt nicht klar
      a) die Sprache ist mir zu grob (Übersetzungen)
      b) mir fehlen weitgehend meine Kindheits-Traum-Erlebnisse (siehe Punkt 3)
      c) meine Kenntnisse sind indirekt

      2) ich komme sehr gut mit PARMENIDES klar
      a) Rekonstruktion der Lehre des Parmenides
      b) ich kann mir gut vorstellen aus, daß Deine Tabelle die Struktur des Fehlenden aufzeigt
      (es würde meinen Vorstellungen sehr entgegenkommen)
      c) mir ist allerdings die Formulierung PLATONS zu mathematisch
      ich glaube an Personalpronomen und Erzählsituationen
      (denn ohne die sind fundamentale Aussagen über das, was im SEIN passiert, kaum möglich)

      3) ich hatte als Kind mehrere Träume
      den Farbentraum
      (man fällt die Klippe runter und durchlebt alle Farben)
      den Bauch-Traum
      (man ist wie in einer Schokofigur im Körper der Mutter eingeschloßen)
      den Blickwinkel-Tagtraum
      (man sieht hintereinander die möglichen Blickwinkel auf und innerhalb eine(r) Truppe)
      den Erleuchtungs-Tagtraum
      (wenn man einen Sachverhalt von außen, von innen, langfristig, kurzfristig betrachtet,
      lösen sich Gegensätze auf,
      die kurzfristige Idee einer Überhöhung des Gegensatzes ist langfristig ein Trugschluß)

      4) es gibt ganz viele Begriffe in der Philosophie,
      die man, wenn man sie nachschlägt,
      nicht verstehen kann,
      weil sich dualistische Philosophen seit PLATON darangemacht haben,
      den Begriff ins Dualistische zu ziehen

      glücklicherweise hat aber die deutsche Philosophiebewegung vor 200 Jahren so sehr gesprudelt,
      daß PLATON zurückgedrängt wurde

      grobe Mißverständnisse gibt es aber bis heute