Ökophilosophie (Allgemeines und Material)

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    • Ökophilosophie (Allgemeines und Material)

      Guten Tag.
      Ich möchte hier einen Bereich für Ökophilosophie erstellen, weil ich zu dieser Disziplin im Forum bisher nicht fündig geworden bin.
      Sollte ein ähnlicher Ethik-Thread bereits bestehen, gebt mir bitte Bescheid.

      Ökophilosophie ist besonders in unserer jetzigen Zeit von großer Bedeutung. Wir werden uns zunehmend der realen Konsequenzen von Umweltschädigungen aller Art bewusst.
      Seit die Prophezeiung der Maya (Weltuntergang 2012) medial "gepusht" wurde, wird sich der Erdbürger seiner Vergänglichkeit bewusst.
      Die Ökophilosophie nimmt an, dass die westliche Denkweise von Grund auf falsch ist und zur Umweltzerstörung geführt hat und weiter führen wird.
      Laut der Bibel ist der Mensch die "Krone der Schöpfung", er steht über allem (außer Gott) und hat das Recht seine Mitlebewesen (Tiere und Pflanzen) auszurotten.
      Ökophilosophen warnen vor solch einer Lebenseinstellung.
      Sie propagieren ein neues Lebensgefühl: Zurück zur Natur. Der Mensch soll sich als Baustein innerhalb des Netz des Lebens begreifen und akzeptieren.
      Er soll achtsam mit seiner Umwelt (Natur) verfahren und sie für zukünftige Generationen pflegen und bewahren.
      Im Zusammenhang sei zu erwähnen, dass in den letzen Jahren neue Angebote auf dem Weltanschauungsmarkt wie Pilze aus dem Boden schossen, die die Themen "Alternativmedizin, Naturerfahrung und Neo-Schamanismus" behandelten.
      Ökologisches Verhalten trägt nicht mehr das Brandmahl der Birkenstocksandale und LSD-Tablette. In einigen Gesellschaftskreisen ist es chic.
      Fakt ist: Mehr Menschen wollen sich aktiv für die Umwelt engagieren und beachten dabei auch ethische Aspekte.

      Was haltet ihr von Ökophilosophie? Ist am westlichen Denken wirklich etwas falsch oder nicht? Welche Kritik an der Disziplin habt ihr?
      Ich halte sie für nützlich. Viele Menschen können zusammen mehr bewegen als ein Einzelner.
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      P.S.: Ich würde mich über Internetmaterial und passende Buchtips zum Thema freuen.
    • Ich habe mich in der Realität umgesehen.

      Bzgl. der Ethik gibt es in meiner Stadt einen Verein, der sich mit Fair Trade befaßt.
      fuge-hamm.de/

      Man kann nun darüber nachdenken, wie Öko (bzw. Umwelt) damit zusammenhängt.

      Des weiteren spielt da noch die Marke "Bio" hinein.

      Also lautet der Zusammenhang :
      Fair Trade - Umwelt und Biologische Nachhaltigkeit

      Leider fehlt mir die Zeit dies weiter auszuführen- ich bin gerade mal wieder bei der Umwelt um 1500 und der Renaissance des Humanismus.

      Eine Ökophilosophie ist für mich eine am Humanismus orientierte Lebensphilosophie.

      Vom Ansatz her würde ich sie eher Transdisziplinär als Interdisziplinär betreiben.
      (Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile) Aristoteles
      und einen ganzheitlichen Ansatz suchen.

      Transdisziplinär schon deshalb um quantitativ wirkende Methoden mit Qualitativen Ansätzen zu verbinden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wolfgang V. Solfeld ()

    • Nachdenkliche Zentaurin schrieb:

      Ich würde mich über Internetmaterial und passende Buchtips zum Thema freuen.

      Literaturhinweise zu Ökophilosophie findest du beispielsweise bei Reiner Buergin, Handeln unter Unsicherheit und Risiko - Eine Zusammenschau verschiedener Zugänge und disziplinärer Forschungslinien, 1999 (im angehängten Literaturverzeichnis; PDF nach Stichwort durchsuchen lassen).
      "Wir alle, die wir in freien und offenen Gesellschaften leben wollen [...]: Wir alle haben ein Problem mit dem Islam" (Heiko Heinisch; in: The European, 20. Januar 2015). — "Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal hat kürzlich als Zeuge vor Gericht in Paris gesagt, der Antisemitismus sei Teil der islamischen Kultur, er werde im Koran, in den Moscheen und in den Familien verbreitet" (FAZ, 11. Dezember 2017). — "Wer Gastrecht missbraucht, der hat Gastrecht verwirkt."
    • Ich denk ja, das es seit der Kybernetik und dem universalen Funktionalismus (den ich grad erfunden habe ;) ) nicht mehr viele neuen ISMEN geben kann.
      Insofern erinnert mich diese Ökophilosophie schon stark an ein pantheistsiches prinzip, also "aufgepeppter Atheismus"/Agnostizismus.

      Was alles nicht bedeutet das er falsch liegt, ganz im Gegenteil. Absolut richtig :)

      man muss einfach sagen, das verstädterung und die akkumulation von macht und gleichzeitiger dummheit und sozialer ignoranz einfach nicht gut ist. Außer für die wenigen dummen mächtigen.
      Das ist doch nicht so schwer zu verstehen.
      ;)

      Insofern bin ich für alles was sich gegen die alten ineffizeinten asozialen Mächte stemmt und versucht sie in was gutes, universal soziales zu transformieren!!!