Emotionstheorien

    • Emotionstheorien

      Guten Tag
      Ich habe in 1er Woche eine Prüfung über Emotionstheorien. Set mehr als 2 Wochen lese ich Tag für Tag doch ich versteh es einfach nicht :S
      Darum habe ich mich entschieden hier einen Anfang zu starten mit der Hoffnung jemand nimmt sich die Zeit um mir zu helfen.
      Es get um die Emotions-Theorien


      - Die kognitivistische
      Reaktion 1: Anthony Kenny














      - Die kognitivistische
      Reaktion 2: Robert Solomon/Martha Nussbaum
















      - Probleme des Kognitivismus

















      - Affektprogramme















      - Zur Kritik neurowissenschaftlicher Ansätze:
      Der Einsatz der


      Phänomenologie

      Die Ansätze von SPINOZA und Damasio


      Nimmt sich Jemand die Zeit, mir all diese Punkte mit wenigen Worten zu erläutern??? ;(
    • Also, du hast deinen Beitrag nicht unter "Schule und Studium" gepostet, sondern hier im Bereich "Philosophie der Gefühle".
      Ich kann dir ein kleines Angebot machen und möchte dich zur Diskussion einladen - aber ich kann dir hier nicht die gesamten Ansätze erläutern - denn dafür gibt es ausreichend gute Bücher.

      Hier einmal ein paar Notizen:

      Du schreibst hier "Reaktion1" und "Reaktion2". Auf was? Auf die Theorie von James?

      Die theorie von James ging davon aus, dass es emotionenspezifische körperleibliche Muster gibt.

      Die Kritik der Kognitivisten lautet, dass es diese nicht in der behaupteten Eindeutigkeit gibt, dass vielmehr eine bestimmte Kognitionen (I.) oder Bewertungen/Urteile (II.) spezifische Emotionen auslösen.

      Sorayaaa schrieb:

      - Die kognitivistische
      Reaktion 1: Anthony Kenny

      -> formales Objekt, Kognition -> Emotion

      Sorayaaa schrieb:

      - Die kognitivistische
      Reaktion 2: Robert Solomon/Martha Nussbaum

      Urteil und Bewertung

      Sorayaaa schrieb:

      - Probleme des Kognitivismus

      Stärken gegenüber James: Emotionenspezifik kann formal bestimmt und kognitivistisch eingeordnet werden
      Schwächen: Ausblendung des Gehirns (Neuro-Ansatz) und des Leibes (Phänomenologie)

      Sorayaaa schrieb:

      - Affektprogramme

      -> Emotionen werden durch universale Neuroprogramme ausgelöst.

      Sorayaaa schrieb:

      - Zur Kritik neurowissenschaftlicher Ansätze:

      -> Kulturspezifik der Emotionen durch soziale Darbietungsregeln und Sprache
      -> Qualia-Probleme
      -> phänomenologischer Leib-Begriff fehlt.


      Phänomenologie

      umfassender "intentionalitäts"-Begriff, Leibphänomenologie setzt am Leib an, QUalia, körperleiblicher Ausdruck

      Sorayaaa schrieb:

      Die Ansätze von SPINOZA und Damasio

      Verbindung des Ansatzes von James mit Neuroansatz und Kognitivismus.
      Möglichkeit der "Als-Ob"-Schleife

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Spirit ()

    • Spirit schrieb:

      Also, du hast deinen Beitrag nicht unter "Schule und Studium" gepostet, sondern hier im Bereich "Philosophie der Gefühle".
      Ich kann dir ein kleines Angebot machen und möchte dich zur Diskussion einladen - aber ich kann dir hier nicht die gesamten Ansätze erläutern - denn dafür gibt es ausreichend gute Bücher.

      Spirit schrieb:

      Hier einmal ein paar Notizen:

      Spirit schrieb:

      Du schreibst hier "Reaktion1" und "Reaktion2". Auf was? Auf die Theorie von James?
      Tut mir Leid, genau das meinte ich. Die Reaktionen auf die Theorie von James, und auch von Hume!

      Spirit schrieb:

      Die theorie von James ging davon aus, dass es emotionenspezifische körperleibliche Muster gibt.
      Versteh ich das richtig, dass sein Gedankengang Körperliche Veränderungen gehen den Emotionen voraus sind! => Wahrnehmung eines Stimulus-Körperliche Veränderung-Emotion
      (Ich bin Traurig, weil ich weine) genau das Gegenteil der Alltagsauffassung, Wahrnehmung eines Stimulus-Emotion-Körperliche Veränderung (Ich weine weil ich Traurig bin)

      Spirit schrieb:

      Die Kritik der Kognitivisten lautet, dass es diese nicht in der behaupteten Eindeutigkeit gibt, dass vielmehr eine bestimmte Kognitionen (I.) oder Bewertungen/Urteile (II.) spezifische Emotionen auslösen.

      Spirit schrieb:

      Zitat von »Sorayaaa«



      - Die kognitivistische
      Reaktion 1: Anthony Kenny













      Die grösste Schwierigkeit besteht ja beim Individuierungsproblem??? Antony Kenny reagiert ja genau auf James und Hume dass er die Unterschiedlichen emotionalen Zustände
      einzig auf die Weise charakterisiert, dass es sich jeweils auf eine bestimmte
      Weise anfühlen soll, in diesen Zuständen zu sein, so ist nicht zu sehen, wie
      sich die Vielfalt der sprachlich unterscheidbaren Emotionstypen systematisch
      und in intersubjektiv nachvollziehbarer Weise erfassen lassen soll. Zwischen
      Emotionen wie Wut und Empörung, Neid und Eifersucht, Scham und Schuldgefühlen sollte man genauer differenzieren lassen als durch einen vagen Hinweis darauf,
      wie sich diese Emotionen jeweils „anfühlen“

      Spirit schrieb:

      -> formales Objekt, Kognition -> Emotion



















      Spirit schrieb:

      Zitat von »Sorayaaa«



      - Die kognitivistische
      Reaktion 2: Robert Solomon/Martha Nussbaum















      Nach
      Solomon kann eine kognitivistische Emotionstheorie sehr wohl auch die Aspekte
      der Affektivität und Körperlichkeit erklären, wenn man „Kognition“ als
      „Werturteil“ versteht, das nicht nur propositionales Wissen, sondern auch Handlungswissen
      (wie Körperpraktiken und –reaktionen) mit einbezieht.


















      Für Nussbaum sind Emotionen Urteile, d.h. eine Unterklasse von Werturteilen.
      Sie hält an der „Intentionalität“ von Emotionen fest, definiert diesen Begriff
      aber recht weit im Sinne eines „way of seeing“ oder eines „seeing-as“. Sie ist
      der Auffassung, dass nicht alle Emotionen einen linguistisch strukturierten und
      sprachlich artikulierbaren Inhalt haben.


      Nach
      ihrer Auffassung sind körperliche Veränderungen nicht notwendiger Bestandteil
      von Emotionen. Das Paradigma der körperlichen Veränderungen beschreibt nach
      Nussbaum die Lust-Unlust-Dichotomie, die Emotionen zeigen ist. Allerdings, so
      Nussbaum, hängt diese nicht mit einem physiologisch messbaren Zustand zusammen:
      Wer Freude empfindet, zeigt kein bestimmtes Muster physiologischer Aktivierung,
      sondern tritt in einen bestimmten Modus des Handelns und Denkens ein.


      Spirit schrieb:

      Urteil und Bewertung

      Spirit schrieb:

      Zitat von »Sorayaaa«



      - Probleme des Kognitivismus

      Spirit schrieb:

      Stärken gegenüber James: Emotionenspezifik kann formal bestimmt und kognitivistisch eingeordnet werden
      Schwächen: Ausblendung des Gehirns (Neuro-Ansatz) und des Leibes (Phänomenologie)

      Spirit schrieb:

      Zitat von »Sorayaaa«



      - Affektprogramme

      Spirit schrieb:

      -> Emotionen werden durch universale Neuroprogramme ausgelöst.

      Spirit schrieb:

      Zitat von »Sorayaaa«



      - Zur Kritik neurowissenschaftlicher Ansätze:

      Spirit schrieb:

      -> Kulturspezifik der Emotionen durch soziale Darbietungsregeln und Sprache
      -> Qualia-Probleme
      -> phänomenologischer Leib-Begriff fehlt.

      Spirit schrieb:

      Zitat


      Phänomenologie

      Spirit schrieb:

      umfassender "intentionalitäts"-Begriff, Leibphänomenologie setzt am Leib an, QUalia, körperleiblicher Ausdruck

      Spirit schrieb:

      Zitat von »Sorayaaa«



      Die Ansätze von SPINOZA und Damasio

      Spirit schrieb:

      Verbindung des Ansatzes von James mit Neuroansatz und Kognitivismus.
      Möglichkeit der "Als-Ob"-Schleife
      DANKE SPIRIT ^^ ^^ ^^