Das Problem mit der Unsterblichkeit

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    • Das Problem mit der Unsterblichkeit

      Zur Unsterblichkeit aus moralischer-ethischer Sicht

      Mich interessiert was ihr darüber denkt, und zwar in folgender Situation:

      Jeder Mensch könnte sich Unsterblichkeit aneignen, weil bspw. ein Professor die Unsterblichkeit in 3 Dragees erfunden hat. Dabei muss man natürlich die Gesichtspunkte der Überbevölkerung und ob Unsterblichkeit überhaupt eine Macht ist der sich ein Mensch bemächtigen sollte, beachten.
      Würdet ihr euch unsterblich machen lassen? Wenn ja/nein warum/nicht?
    • '[Easy schrieb:

      '
      Würdet ihr euch unsterblich machen lassen? Wenn ja/nein warum/nicht?


      Da wir ja in einer zumindest vernunftbegabten Gesellschaft leben, würde diese Frage ja schon dann ansetzen müssen, wenn der Wunsch nach eigenen Kindern im Raume steht. Wenn der Mensch die Wahl hätte unsterblich zu sein, oder eben nicht, dann würde der Begriff "Nachkomme" eigentlich erst richtig zur Geltung kommen, denn die Entscheidung läge nicht mehr nur noch auf den beiden Richtungen ja oder nein zum Nachkomme, sondern die Entscheidung könnte dann aus raumbedingten Überlegungen dann so aussehen: "Ich gebe mein Leben für den der nach mir kommen wird." Wer würde das schon freiwillig tun? Viele würden für schon Lebende vielleicht ihr Leben geben, aber freiwillig für etwas was es noch gar nicht gibt sterben werden doch in der Regel nur diejenigen die auf irgendeine Weise des Lebens müde geworden sind, oder diejenigen die sich mit den Nachkommen zusammen für eine gewisse Zeit ein intensiveres Leben, wenn auch kürzer vorstellen, als dies ohne diese möglich wäre. Da aber auch unsere Gesellschaft nur vernunftbegabt ist, wird sich die Entscheidung auch nicht anders richten als sie es bisher auch tut, wenn nicht grade ethisch normative Vorgaben gemacht werden. Und dieser Gedanke allein birgt schon eine gewisse Unmoral, sich in den biologischen Prozess eines Liebesgeschehens von Mann und Frau mit Gesetzen einmischen zu wollen. Soviel erst mal dazu.

      Aber eine andere Sache beschäftigt mich vielmehr. Ich bin fast sicher, dass viele Leute spontan eher die Frage bejahen würden, wenn sie anstatt "Würdet ihr Euch unsterblich machen lassen" heissen würde: "Würdet ihr den Alterungsprozess komplett stoppen lassen, wenn dies möglich wäre"? - Und wenn dieser Alterungsprozess gestoppt wäre, wäre man dann nicht automatisch auch unsterblich?
      Lieben Gruß

      Chriss
    • [Easy] schrieb:

      Zur Unsterblichkeit aus moralischer-ethischer Sicht

      Mich interessiert was ihr darüber denkt, und zwar in folgender Situation:

      Jeder Mensch könnte sich Unsterblichkeit aneignen, weil bspw. ein Professor die Unsterblichkeit in 3 Dragees erfunden hat. Dabei muss man natürlich die Gesichtspunkte der Überbevölkerung und ob Unsterblichkeit überhaupt eine Macht ist der sich ein Mensch bemächtigen sollte, beachten.
      Würdet ihr euch unsterblich machen lassen? Wenn ja/nein warum/nicht?
      Kommt darauf an . Wenn ich die Pille nähme- müsste ich dann ewig leben? Davor würde mir grauen :huh:
    • Unsterblichkeit =/= ewiges "Leben"

      [Easy] schrieb:

      Würdet ihr euch unsterblich machen lassen? Wenn ja/nein warum/nicht?

      Also nachdem Unsterblichkeit nicht bedeutet, dass man ewig lebt (also "wirklich lebt"/ ein "erfülltes Leben" hat) sehe ich keinen sinn dahinter...mir persönlich ist ein noch so kurzes, aber dafür erfülltes Leben sehr viel lieber, als Unsterblichkeit von der ich nichts habe und zwar nie etwas habe...also auf die Ewigkeit gesehen eher noch etwas verliere und zwar ein echtes "Leben"
    • Riha schrieb:

      Aber ein erfülltes ewiges Leben wäre doch vielleicht noch besser (?)

      Ich bezweifle, dass ein erfülltes Leben überhaupt ewig sein kann...das Wort "erfüllt" beschreibt ja doch eher etwas abgeschlossenes sonst würde es ja "erfüllend" oder so heißen...und ein "ewiges erfüllendes" Leben...hmm...ich weiß nicht...das würde doch bedeuten, dass man seine ziele (bzw. ein endgültiges Ziel) nie erreichen kann...klingt für mich jetzt auf den ersten blick auch eher pessimistisch...
    • Tobias-manuel schrieb:

      Riha schrieb:

      Aber ein erfülltes ewiges Leben wäre doch vielleicht noch besser (?)

      Ich bezweifle, dass ein erfülltes Leben überhaupt ewig sein kann...das Wort "erfüllt" beschreibt ja doch eher etwas abgeschlossenes sonst würde es ja "erfüllend" oder so heißen...und ein "ewiges erfüllendes" Leben...hmm...ich weiß nicht...das würde doch bedeuten, dass man seine ziele (bzw. ein endgültiges Ziel) nie erreichen kann...klingt für mich jetzt auf den ersten blick auch eher pessimistisch...
      Stell´dir mal vor,du hättest alle deine Ziele erreicht. Das wäre doch auf Dauer langweilig .Das Leben macht doch nur dann Freude ,wenn man sich immer wieder neue Ziele setzt und diese auch erreicht.
    • Riha schrieb:

      Das Leben macht doch nur dann Freude ,wenn man sich immer wieder neue Ziele setzt und diese auch erreicht.

      Da stimm ich dir prinzipiell zu, aber nicht in bezug auf ein ewiges Leben. Welche Ziele sollte man sich setzen, wenn man ewig leben würde und das auch wüsste...und wenn man irgendwann (falls überhaupt) diese Ziele erreicht hätte, was für neue Ziele sollte man sich dann setzen...und würde das Leben immernoch Freude machen, wenn dieser Kreislauf ewig gehen würde? Momentan denke ich das nicht, weil das Erreichen der Ziele in einem ewigen Leben nicht mehr die Bedeutung hätte, die es in einem endlichen hat. Man würde danach sozusagen wieder am gleichen Punkt stehen wie davor...
    • Tobias-manuel schrieb:

      Riha schrieb:

      Das Leben macht doch nur dann Freude ,wenn man sich immer wieder neue Ziele setzt und diese auch erreicht.

      Da stimm ich dir prinzipiell zu, aber nicht in bezug auf ein ewiges Leben. Welche Ziele sollte man sich setzen, wenn man ewig leben würde und das auch wüsste...und wenn man irgendwann (falls überhaupt) diese Ziele erreicht hätte, was für neue Ziele sollte man sich dann setzen...und würde das Leben immernoch Freude machen, wenn dieser Kreislauf ewig gehen würde?


      Ein ewiger Kreislauf wäre grauenvoll. Aber es muss doch nicht notwendig ein ewiger Kreislauf sein. Ist es nicht denkbar,dass wir uns immer wieder neue Ziele stellen bis in alle Ewigkeit?

      Du fragst,was das für Ziele sind. Im Moment könnte ich auch nur endlich viele nennen, aber im Verlaufe des Lebens könnten immer wieder neue, noch ungeahnte hinzukommen.
    • Hi,

      in der unsterblichkeit gibt es keine zukunft oder vergangenheit mehr, ein ziel oder wunsch benötigt zukunft und vergangenheit.
      Der unsterbliche kann nur im hier und jetzt existieren, das hier und jetzt erzeugt die unendlichkeit wie die zukunft die vergangenheit erzeugt oder die vergangenheit die zukunft.

      hat man einmal das hier und jetzt erfahren, wie es ist, ist es nicht mehr möglich sein leben nach zielen oder wünschen hin einzurichten. man kann sie zwar noch erzeugen aber sie fallen nach sekunden wieder ab. Der preis ist einfach zu hoch.

      Probleme mit der unsterblichkeit hat man nur aus der sichtweise eines sterblichen, ändert man die sichtweise hin zu einem unsterblichen verschwinden alle probleme. Auch die des sterblichen.

      Grüsse
      Wenn ich denke,
      daß ich nicht mehr an dich denke,
      denke ich immer noch an dich.

      So will ich versuchen,
      nicht zu denken,
      daß ich nicht mehr an dich denke. ( zen )
    • blabla schrieb:

      das hier und jetzt erzeugt die unendlichkeit wie die zukunft die vergangenheit erzeugt oder die vergangenheit die zukunft.

      Eine solche Einstallung ist lebensgefährlich, wenn man sie Ernst nimmt und entsprechend handelt. Denn ,wenn ich mich erinnere , dass gestern eine Person von einem Auto überfahren wurde, müsst ich das so deuten: Es ist nur eine Gedanke im Jetzt. Für mein gegenwärtiges Verhalten hat das keine Bedeutung, Es spricht nichts dagegen ,wenn ich jetzt die Staße überquere ,obwohl von links gerade in geringer Entfernung ein Auto mit hoher Geschwindigkeit ankommt. :huh:
    • Hi,

      man kann handeln ohne dass man das abstrakte dazu, ein auto, eine strasse, geschwindigkeit, im gehirn erzeugt. Die gegebenheit bleibt.
      Du musst nicht unbedingt wissen was du gerade tust um zu tun. Das ganze ist in dir eventuell eine stufe tiefer gespeichert als im wissen.

      Das erzeugen von diesen abstrakten dingen erzeugt eine tunnelung, man nimmt die für das überqueren der strasse scheinbar wichtigen dinge wahr und wägt dann etwa nach einer logik
      das handeln ab. Das ist gefährlich, der tunnelblick könnte dazu führen das man mal etwas " übersieht ", weil man eben fixiert war.

      In dem moment wo man das abstrakte " abschaltet ", im hier und jetzt ist, der tunnelblick verschwindet nimmt man mehr die gesamtsituation wahr, als wäre alles eins und miteinander in irgendeiner weise verbunden. Anstatt dann aufgrund einer entscheidung, eines denkens, eines abwägens, zu handeln geht man einfach wenn es halt passt. Man fühlt es wenn man gehen kann. Es passt einfach dann. Total ungefährlich :)

      :whistling:

      Grüsse
      Wenn ich denke,
      daß ich nicht mehr an dich denke,
      denke ich immer noch an dich.

      So will ich versuchen,
      nicht zu denken,
      daß ich nicht mehr an dich denke. ( zen )
    • Hi

      blabla schrieb:


      man kann handeln ohne dass man das abstrakte dazu, ein auto, eine strasse, geschwindigkeit, im gehirn erzeugt. Die gegebenheit bleibt.
      Du musst nicht unbedingt wissen was du gerade tust um zu tun. Das ganze ist in dir eventuell eine stufe tiefer gespeichert als im wissen.

      In dem moment wo man das abstrakte " abschaltet ", im hier und jetzt ist, der tunnelblick verschwindet nimmt man mehr die gesamtsituation wahr, als wäre alles eins und miteinander in irgendeiner weise verbunden. Anstatt dann aufgrund einer entscheidung, eines denkens, eines abwägens, zu handeln geht man einfach wenn es halt passt. Man fühlt es wenn man gehen kann. Es passt einfach dann. Total ungefährlich :)



      Ja, so leben die Tiere. Aber sie denken nicht dabei: " Das Hier und Jetzt erzeugen Vergangenheit und Zukunft." Und das ist ihr Glück. :)

      Grüße,riha
    • [Easy] schrieb:

      Dabei muss man natürlich die Gesichtspunkte der Überbevölkerung und ob Unsterblichkeit überhaupt eine Macht ist der sich ein Mensch bemächtigen sollte, beachten.


      Der Gesichtspunkt der Überbevölkerung wird gerade dabei nicht beachtet (siehe demografisches Problem und
      die extremen Kosten, die kein Mensch mehr real bewältigen kann). Mit jedem Jahr, das eine alte Person länger leben will, steigen
      die Kosten überproportional (Kosten wegen steigenden Pflegestufen ,zunehmende Krankheiten usw. ). Statt der Realität ins
      Auge zu blicken (die Lebensdauer der Menschen ist schlicht und einfach von der Natur her begrenzt) , werden hier die jungen
      Generationen immer mehr zur Kasse gebeten und finanziell sehr früh schon ruiniert. Ethik spielt hier nur nuch auf einer Seite eine
      Rolle, auf der anderen wird sie zunehmend ausgeblendet.

      Andand dieses Beispiels kann man sehen, wohin sich das Ganze entwickeln würde, wenn es ein Mittel für Unsterblichkeit geben würde.
      Die Mächtigsten würden überleben und sie würden verhindern, dass alle anderen das Mittel bekommen.
      In der Realität wird es so ein Mittel insofern nie geben, weil immer alles in Bewegung ist und der Mensch sich diesen Änderungen
      anpassen muss.
    • Hallo Riha,

      Riha schrieb:

      Ja, so leben die Tiere. Aber sie denken nicht dabei: " Das Hier und Jetzt erzeugen Vergangenheit und Zukunft."


      Tiere können ihr " weltbild " nicht loslassen, verlassen. Sie sind gefangen in ihrer welt, können nicht darüber nachdenken und daraus ein tun entwickeln, Ihnen fehlt das abstrakte dafür.

      Grüsse
      Wenn ich denke,
      daß ich nicht mehr an dich denke,
      denke ich immer noch an dich.

      So will ich versuchen,
      nicht zu denken,
      daß ich nicht mehr an dich denke. ( zen )

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Spirit () aus folgendem Grund: Umgangston

    • tom9876 schrieb:


      Die Mächtigsten würden überleben und sie würden verhindern, dass alle anderen das Mittel bekommen.
      In der Realität wird es so ein Mittel insofern nie geben, weil immer alles in Bewegung ist und der Mensch sich diesen Änderungen
      anpassen muss.

      Gerade weil alles in Bewegung ist, ist es nicht auszuschließen, dass es einmal so ein Mittel geben wird; und wenn,dann ergibt sich die Frage: Möchte ich zu den Mächtigen gehören, die sich das ewige Leben erkaufen können? Ich schäme mich beinahe dafür,dass jetzt nicht sofort ein spontanes "Nein" in meinen Gedanken auftaucht. :)

      Vielleicht möchte ich es,aber nur ,wenn ich ewig leben kann,aber nicht muss.
    • blabla schrieb:

      Tiere können ihr " weltbild " nicht loslassen, verlassen. Sie sind gefangen in ihrer welt, können nicht darüber nachdenken und daraus ein tun entwickeln, Ihnen fehlt das abstrakte dafür.

      Grüsse
      Ich glaube das ist ein verbreiteter Irrglauben ;)

      Gibt viele Tiere die denken können. Sogar Hunde die "träumen". Wer weiß, vielleicht empfinden sie sogar ihren Körper als nötiges Gefängnis um weiter zu bestehen. Wie sonst kann man sich depressive Tiere erklären, denen vorher mal was weggenommen wurde(durch natürliche oder menschliche Eingriffe).

      Nur weil du die Gedanken nicht siehst, ist nicht bewiesen, dass sie nicht da sind. Und wo wir bei Beweisen sind, ich glaube es gibt genug Kernspinttomographstudien mit Tieren um nachzuweisen, dass auch die "denken", und nicht nur impragmatischen Sinne.

      Guck dir einfach mal Tierdokus an über Rudelverhalten.
      Ein Ausgestoßenes ist sehr bekümmert nicht mehr dazuzugehören und kommt irgendwann wieder, geläutert, angekrochen.

      Und wenn Tiere wirklich so nah an der Realität sind, wie können manche dann wunderschöne Bilder malen, wo man erstmal nicht sieht was die bedeuten?
      Dont feed the Troll...
    • Der junge W. schrieb:

      blabla schrieb:

      Tiere können ihr " weltbild " nicht loslassen, verlassen. Sie sind gefangen in ihrer welt, können nicht darüber nachdenken und daraus ein tun entwickeln, Ihnen fehlt das abstrakte dafür.

      Grüsse
      Ich glaube das ist ein verbreiteter Irrglauben ;)

      Gibt viele Tiere die denken können. Sogar Hunde die "träumen".

      Träume sind keine Indizien für das Denken (Planen ,Schlussfolgern...) Es gibt aber Verhaltensweisen höherer Tiere die es nahelegen,dass diese Tiere Handlungen planen,d.h. Handlungen gesitig vorausnehmen ( als Beispiel eine Beoabachtung des Verhaltensforschers Köhler: Schimpanse schaut wiederholt auf die Banane auf dem Baum,auf die danebenstehende Kiste und den danebenliegenden Stock. Steht dann auf, schiebt die Kiste unter den Baum,ergreift den Stock und holt sich die Banane.
    • Riha schrieb:

      Schimpanse schaut wiederholt auf die Banane auf dem Baum,auf die danebenstehende Kiste und den danebenliegenden Stock. Steht dann auf, schiebt die Kiste unter den Baum,ergreift den Stock und holt sich die Banane.

      der Schimpanse kann noch wesentlich mehr: er schlägt den Menschen im Kurzeitgedächtnistest hinsichtlich einer Zahlenreihe:
      [YouTube]2cq93RMVeB0[/YouTube]
    • Der junge W. schrieb:

      blabla schrieb:

      Tiere können ihr " weltbild " nicht loslassen, verlassen. Sie sind gefangen in ihrer welt, können nicht darüber nachdenken und daraus ein tun entwickeln, Ihnen fehlt das abstrakte dafür.

      Grüsse
      Ich glaube das ist ein verbreiteter Irrglauben ;)

      Gibt viele Tiere die denken können. Sogar Hunde die "träumen". Wer weiß, vielleicht empfinden sie sogar ihren Körper als nötiges Gefängnis um weiter zu bestehen. Wie sonst kann man sich depressive Tiere erklären, denen vorher mal was weggenommen wurde(durch natürliche oder menschliche Eingriffe).

      Nur weil du die Gedanken nicht siehst, ist nicht bewiesen, dass sie nicht da sind. Und wo wir bei Beweisen sind, ich glaube es gibt genug Kernspinttomographstudien mit Tieren um nachzuweisen, dass auch die "denken", und nicht nur impragmatischen Sinne.

      Guck dir einfach mal Tierdokus an über Rudelverhalten.
      Ein Ausgestoßenes ist sehr bekümmert nicht mehr dazuzugehören und kommt irgendwann wieder, geläutert, angekrochen.

      Und wenn Tiere wirklich so nah an der Realität sind, wie können manche dann wunderschöne Bilder malen, wo man erstmal nicht sieht was die bedeuten?


      Hi,

      klar denken tiere, nur können sie das abstrakte nicht denken. Denken kann man am tun beobachten.

      Der Versuchsleiter legt ein leckerli vor sich auf den boden. Dem hund macht man klar dass es nicht für ihn ist. Solange der versuchsleiter die augen offen hat hält sich der hund dran, schliesst der versuchsleiter die augen holt sich der hund das leckerli. Da steckt schon ne menge denkleistung, vorstellungsvermögen, in dem hund drin, aber man kann mit ihm trotzdem nicht darüber diskutieren dass da eigentlich gar kein leckerli liegt, für ihn wird das sein leben lang ein leckerli bleiben. Dass da nix liegt kapiert er nie, aber er braucht das auch nicht. So in etwa meinte ich das :)

      Grüsse
      Wenn ich denke,
      daß ich nicht mehr an dich denke,
      denke ich immer noch an dich.

      So will ich versuchen,
      nicht zu denken,
      daß ich nicht mehr an dich denke. ( zen )