Was ist die Welt?

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    • AbCdE schrieb:

      Wie an anderer Stelle öfters angemerkt, ich habe nie Philosophie studiert. Ich lese nach der Arbeit gerne philosophische Texte und versuche mich auf dem Laufenden zu halten. Ich bin vom Neo-Realismus gegenwärtig überzeugt.
      die studierten Philosophen sind ja meist auch die schlechteren ;)

      Naja, ich halte solche Beschilderungen und Plakatierungen für falsch.

      Ich denke, das Problem an Sinnfeldern ist, dass sie einfach zu krass vereinfachen. Weil Sinn einfach nicht definierbar ist, ist es nicht möglich wirklich einzuordnen, wie sich dieser fassen und greifen lässt. Dazu kommt m.E. dass Sinn m.E. eher ein Analysewerkzeug der Soziologie ist und die Philosophie im Medium des Sinns konkrete Ausformungen der Sinnfelder als Metaphysik entwickelt. Gabriel sagt aber nicht mehr als dass da Sinnfelder sind und wir die erleben. Philosophie ist aber dafür da, zu sagen was wirkliche Realität hat, wenn man das Feld der Philosophie abstecken will neben ihrer originären Aufgabe weitreichende Begriffsarchitektoniken zu entwickeln, mit deren Hilfe sich Probleme und Sachverhalte auf möglichst einfache Weise erfassen lassen.
      „Die Gegenwart ist die Zeit der Analysen, das Resultat aller Systeme, die jemals entstanden sind.“ - Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch
      "Zwar weiß ich viel, doch möcht' ich alles wissen." - Wagner in Faust
      Die Geschichte von den zwei Quadraten.
    • Richtig. Wenn ich ihn richtig verstanden habe (ist nicht immer klar), kommen wir an die Wirklichkeit nicht heran. Ob wir uns in einem absurden Ganzen befinden, schließen Sinnfelder nicht aus. Dass durch Systeme, die wir der Wirklichkeit aufzwängen, Dasjenige herauslesen ist, was diesen Systemen entspricht, ist klar. In seinen Theorien ist ihm m.E. wichtig gewesen, dem Antirealismus das Recht abzusprechen, dass in der Maximalform NICHTS mit Gewissheit erkennbar sei. Dass eben ETWAS nur dann real sein darf, wenn es maximal objektivierbar ist.