Philosophie des Schachspiels

    • Mir kommt es auf die Abmilderung der Grenzen an. Ich denke jetzt an ein 1000x1000-Schachberett mit normaler Aufstellung, wobei Figurenzüge aus dem Rücken einmal ausgeschlossen werden. Da frage ich mich, was bewirkt der Entfall der Grenzen für das ganz normale Spiel?

      Ich mein, durch die Einengung auf 8x8 muß es ja zu einer Schlachterei kommen. Aber ohne Grenzen eben nicht, man kann mit den Offizieren sich ausweichen und sie begrenzen auf 8 Felder oder entsprechend viel Diagonalen.

      Noch ne Variante wäre, den König wegzulassen und mit 2 Wesieren zu spielen. Warum braucht Schach einen monarchischen König? das seh ich nicht ein? Ein Zweierteam an der Spitze, das genügend Schlagkraft hat ist doch besser......
    • Jörn schrieb:

      Auf die Beiträge von Kollege Phil - der das Schachspiel zwar langweilig findet, aber nicht mal den Unterschied zwischen Reihe und Linie kennt ...

      Der malt doch so schöne Zeichnungen. Da soll er nicht einmal den Unterschied zwischen Reihe und Linie kennen?!

      Macky
      "Und der Haifisch, der hat Zähne ..." (B. Brecht)
      "EUROPA wird christlich oder es wird überhaupt nicht mehr sein" (Romano Guardini).
      "LEHRER: Warum sollen sie Beamte sein?" (Macky)
    • Bei einem Brett mit Schachnotation sind die waagerechten Reihen von unten nach oben mit den Zahlen 1 bis 8 und die senkrechten Linien von links nach rechts mit den Buchstaben a bis h gekennzeichnet.

      Eine Reihe entspricht der Abzisse, und eine Linie der Ordinate in einem karthesischen Koordinatensystem.
      Bei der Repräsentation zweidimensionaler Matrizen oder Tensoren spricht man von Reihen und Spalten.

      Das ändert nichts daran, daß das Schachspiel als solches antiqiert ist, und als Zwei-Personen-Nullsummenspiel von mir in der bestehenden Form abgelehnt wird.
      Ich bin da eher Fokus-Spieler.

      Nach wie vor bin ich der Überzeugung, daß das größte Spiel in der Akademie Platons zwischen ihm und seinem Gegenspieler Aristoteles vor 2500 Jahren stattfand.
    • Joachim Stiller schrieb:

      Aber wenn Du das schon einmal erkannt hast, warum gehst Du dann noch auf ihn ein und lässt ihn nicht einfach links liegen?

      Eine wie ich finde berechtigte Frage, Tatsache hin oder her. Manches ist ja schließlich nicht nur an Deutlichkeit kaum zu überbieten, sondern auch an Grobheit und Unfreundlichkeit. Doch ändert so etwas irgendetwas oder irgendjemanden? Nö. Ist es wirklich nötig? Nö. Gehört es gar zu irgendeiner "Philosophie des Schachspiels""? Bestimmt nicht.-
      Schade nur, dass ich lesen kann.
      (H. Schreiber)

      Es ist und bleibt das gleiche allerorten – man sagt am Ende nichts, in vielen Worten.
      M. Kaléko

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bartleby ()

    • Collegium Philiazoétarum schrieb:

      Mir kommt es auf die Abmilderung der Grenzen an. Ich denke jetzt an ein 1000x1000-Schachberett mit normaler Aufstellung, wobei Figurenzüge aus dem Rücken einmal ausgeschlossen werden. Da frage ich mich, was bewirkt der Entfall der Grenzen für das ganz normale Spiel?

      Es bewirkt einfach, dass das normale Schachspiel nicht mehr geht.

      Ich mein, durch die Einengung auf 8x8 muß es ja zu einer Schlachterei kommen. Aber ohne Grenzen eben nicht, man kann mit den Offizieren sich ausweichen und sie begrenzen auf 8 Felder oder entsprechend viel Diagonalen.

      Das erinnert mich daran, warum man nicht jedem Fußballspieler einen Ball gibt, dann brauchen sie um den einen nicht zu kämpfen.

      Noch ne Variante wäre, den König wegzulassen und mit 2 Wesieren zu spielen. Warum braucht Schach einen monarchischen König? das seh ich nicht ein? Ein Zweierteam an der Spitze, das genügend Schlagkraft hat ist doch besser......

      Was soll dann bitte ein Matt sein...
      Der Mensch als Philosophierender ist Ausgangspunkt aller Philosophie.
      Folgerung: Philosophie, die den Menschen ignoriert, macht einen Fehler.
    • Jörn schrieb:

      MackyMesser schrieb:

      Da soll er nicht einmal den Unterschied zwischen Reihe und Linie kennen?!

      Offensichtlich nicht - ein ziemlich gutes Indiz, dass er das Spiel kaum kennt und sich auch kein wirkliches Bild davon machen kann.

      Was soll denn an Schach nicht zu kapieren sein?

      Macky
      "Und der Haifisch, der hat Zähne ..." (B. Brecht)
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      "LEHRER: Warum sollen sie Beamte sein?" (Macky)