Theorie der Gefühle

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    • Theorie der Gefühle

      Gefühle stellen eine wichtige Klasse von phänomenal-bewussten Zuständen dar. Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Gefühlen. Zu unterscheiden sind Körpergefühle von Emotionen. "Emotionen sind phänomenal-bewusste Zustände, die typischerweise mit Wahrnehmungen externer Gegenstände oder Situationen einhergehen und diese Gegenstände und Situationen bewerten."
      "Gefühle können in zwei übergreifende Klassen von Bewertungen (Evaluationen) eingeordnet werden, je nachdem, ob sie mit Wohlbehagen (Lust) oder mit Unbehagen (Unlust) verbunden sind. Gefühle sind also mit einer Normativität verbunden, die phänomenal-bewusst erlebt wird." (Wolfgang Detel)

      In einer Untersuchung des Zusammenhangs zwischen den Reichen Natur, Kultur (Gesellschaft) und Geist nimmt die Theorie der Gefühle eine Schlüsselstellung ein.
      "Darüber hinaus weisen Emotionen im Gegensatz zu den meisten Körpergefühlen noch eine wichtige Besonderheit auf - die Expressivität. Emotionale Zustände verursachen nämlich gewöhnlich muskuläre Körpermuster, Gesichtszüge und Gesten, die wir theoretisch als repräsentative Zeichen der inneren emotionalen Zustände auffassen können. (...) Kurz, Emotionen sind expressiv und haben kommunikative Funktionen." (Wolfgang Detel: "Grundkurs Philosophie, Band 3 - Philosophie des Geistes und der Sprache)

      Es gibt auch Gefühle, die weder Körpergefühle, noch Emotionen sind. Man spricht dann von Stimmungen. Gruß Joachim Stiller Münster
    • Ich bin gerade auf der Suche bei meiner Philiazoe nach einem Ansatz für das Gefühl.

      books.google.de/books?id=6vDQ6…age&q=Gef%C3%BChl&f=false

      Grundlage der abendländischen Philosophie ist das Sein, so wie es seit Parmenides und Platon diskutiert wird.

      Schelling schreibt über das Sein bei Parmenides, daß es "unfruchtbar", "öde und wüst, "todt" sei; mit ihm "ist nichts anzufangen" .


      Nach Nietzsche sei die die Natur bei Parmenides "durch logische Starrheit ganz petrifiziert und fast in eine Denkmachine verwandelt.

      Nach Nietzsche flüchtet Parmenides "in die starre Todesruhe des kältesten, Nichts sagenden Begriffes, des Seins"


      Bei der Philosophie bleibt das Gefühl gefangen in einer kalten Logik, die nicht die Logik der warmen Barmherzigkeit mit sich selbst als denkendem lebendigem Wesen ist. Anders ist die von mir begründete Philiazoe - die Liebe und Freundschaft zum Leben ein Ausweg aus dieser kalten Selbstbezüglichkeit in den erstarrten Denkmustern der Philosophie, denn das Potential des Lebens steht über dem Gegenstand der Weisheit, die nur dem petrifizierten Sein verhaftet ist.

      Die Philosophie kann sich der Stellung der Gefühle eies lebendigen Wesen nicht nähern.
      Eine denkbare Philosophie der Gefühle muß an ihrer Basis, dem kalten Sein scheitern.


      Die
      Philosophie verharrt in ihrer Selbstbezüglichkeit einer erstarrten
      Weisheit, die nicht sich selbst betrachtet als das was sie ist: das Denken des liebenden Lebendigen. Daher wird diese Selbstbezüglichkeit der Philosophie gelöst und der Liebe zum Leben (Philiazoe) durch die Gewinnung der dritten Potentiale genähert.

      Das erfordert das Schaffen einer neuen Logik des Lebens.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Wolf Wender d.J. ()

    • Ich gehe einmal davon aus, daß trotz moderner Ansätze der Prozeßphilosophie- die Philosophie noch unter dem Erbe von Parmenides und Platon leidet. Sie ist kalt ud starr wegen ihres sinnlosen Bezuges zu dem "Sein", das sich einer vernünftigen sinnlichen Anschaulichkeit entzieht. Was soll denn das "Sein" sein?

      Über uns allen steht das Leben, es ist Wachstum, prozeßhaft und immer noch ein Geheimnis, denn können wir Leben erschaffen?

      Die Philosophie steckt in der Falle der Selbstbezüglichkeit. Sie wiederholt Gebetsmühlenartig die Betrachtungen toter Dinge und nennt das auch noch Weisheit. Was ist jedoch weiser als das Leben mit seinen Potentialen?

      Darum schlage ich vor, eine Entwicklung zum Leben zu beginnen:
      Von der Philosophie zur Philozoe und dann zur Philiazoe.

      Nun gilt es, diese Begriffe mit Leben zu füllen!
    • das gute gefühl

      Ich glaube, das der Ursprung allen Lebens mit der lustvollen Suche nach dem guten Gefühl verbunden ist.
      Dazu muss man abgesehen von den Ausschütungen Körpereigner Botenstoffe, auch auf die Reaktion blicken, dann erkennt man darin ein evoluitionäres Muster welches das logische Denken erst möglich macht, nämlich die 2 Kategorien: gut für mich und schlecht für mich.
      Lust, Angst, Hunger, Durst, Wut, Trauer, Schmerz und so fort, geben uns den Antrieb, das gute Gefühl wieder herzustellen, es sind Gefühle die dich dazu bringen etwas zu tun um befreit zu sein von diesen Gefühlen, das gute normale gefühl wieder herzustellen.
      Erleichterung, Freude: die beiden übersteigerten normalen Gefühle sind der Bonus auf den wir hinarbeiten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniel aus der grube ()

    • Wolf Wender d.J. schrieb:

      Ich gehe einmal davon aus, daß trotz moderner Ansätze der Prozeßphilosophie- die Philosophie noch unter dem Erbe von Parmenides und Platon leidet. Sie ist kalt ud starr wegen ihres sinnlosen Bezuges zu dem "Sein", das sich einer vernünftigen sinnlichen Anschaulichkeit entzieht. Was soll denn das "Sein" sein?

      Über uns allen steht das Leben, es ist Wachstum, prozeßhaft und immer noch ein Geheimnis, denn können wir Leben erschaffen?

      Die Philosophie steckt in der Falle der Selbstbezüglichkeit. Sie wiederholt Gebetsmühlenartig die Betrachtungen toter Dinge und nennt das auch noch Weisheit. Was ist jedoch weiser als das Leben mit seinen Potentialen?

      Darum schlage ich vor, eine Entwicklung zum Leben zu beginnen:
      Von der Philosophie zur Philozoe und dann zur Philiazoe.

      Nun gilt es, diese Begriffe mit Leben zu füllen!

      Daniel aus der grube schrieb:

      Ich glaube, das der Ursprung allen Lebens mit der lustvollen Suche nach dem guten Gefühl verbunden ist.
      Dazu muss man abgesehen von den Ausschütungen Körpereigner Botenstoffe, auch auf die Reaktion blicken, dann erkennt man darin ein evoluitionäres Muster welches das logische Denken erst möglich macht, nämlich die 2 Kategorien: gut für mich und schlecht für mich.
      Lust, Angst, Hunger, Durst, Wut, Trauer, Schmerz und so fort, geben uns den Antrieb, das gute Gefühl wieder herzustellen, es sind Gefühle die dich dazu bringen etwas zu tun um befreit zu sein von diesen Gefühlen, das gute normale gefühl wieder herzustellen.
      Erleichterung, Freude: die beiden übersteigerten normalen Gefühle sind der Bonus auf den wir hinarbeiten.


      Gefangen im Dualismus.
      Wer das gute Gefühl sucht, wird auch das Gegenteil finden.
      Gefühle sind flüchtig.
      Wenn wir Sprache und Denken aufgeben, können wir über alles hinausgehen. (Meister Sosan)
      „Langfristig gesehen sind wir alle tot“ (Meister Keynes)
    • dual sind doch nur 2 hälften einer Sache.
      Niemand hört auf Auto zu fahren obwohl es tödlich sein kann und das fühlen ist doch noch um einiges wichtiger für uns ohne das Gegenteil wäre das gute Gefühl doch nur halb so gut
      Hattest du beim schreiben denn kein gutes Gefühl?
      Nenn mir mal eine Tat die du von dir aus vollbracht hast, ohne dabei ein gutes gefühl gehabt haben zu wollen.
      Selbst wenn du damit einen Streit oder etwas schlechtes ausgelöst hast war es doch eine andere Absicht.
      Gefühle sind immer nur im Moment real, sie verbinden uns mit dem Moment, auch mit einem momentanen Gedanken oder einer Erinnerung, oder wie ist das Gefühl von Gestern Heute?
      Gefühle sind flüchtig!

      Was ist denn nicht flüchtig?
    • Gefühle. . .

      Joachim Stiller schrieb:

      Gefühle stellen eine wichtige Klasse von phänomenal-bewussten Zuständen dar. Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Gefühlen. Zu unterscheiden sind Körpergefühle von Emotionen. "Emotionen sind phänomenal-bewusste Zustände, die typischerweise mit Wahrnehmungen externer Gegenstände oder Situationen einhergehen und diese Gegenstände und Situationen bewerten."
      "Gefühle können in zwei übergreifende Klassen von Bewertungen (Evaluationen) eingeordnet werden, je nachdem, ob sie mit Wohlbehagen (Lust) oder mit Unbehagen (Unlust) verbunden sind. Gefühle sind also mit einer Normativität verbunden, die phänomenal-bewusst erlebt wird." (Wolfgang Detel)

      In einer Untersuchung des Zusammenhangs zwischen den Reichen Natur, Kultur (Gesellschaft) und Geist nimmt die Theorie der Gefühle eine Schlüsselstellung ein.
      "Darüber hinaus weisen Emotionen im Gegensatz zu den meisten Körpergefühlen noch eine wichtige Besonderheit auf - die Expressivität. Emotionale Zustände verursachen nämlich gewöhnlich muskuläre Körpermuster, Gesichtszüge und Gesten, die wir theoretisch als repräsentative Zeichen der inneren emotionalen Zustände auffassen können. (...) Kurz, Emotionen sind expressiv und haben kommunikative Funktionen." (Wolfgang Detel: "Grundkurs Philosophie, Band 3 - Philosophie des Geistes und der Sprache)

      Es gibt auch Gefühle, die weder Körpergefühle, noch Emotionen sind. Man spricht dann von Stimmungen. Gruß Joachim Stiller Münster

      Joachim Stiller schrieb:


      Gefühle stellen eine wichtige Klasse von phänomenal-bewussten Zuständen dar. Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Gefühlen. Zu unterscheiden sind Körpergefühle von Emotionen. "Emotionen sind phänomenal-bewusste Zustände, die typischerweise mit Wahrnehmungen externer Gegenstände oder Situationen einhergehen und diese Gegenstände und Situationen bewerten."
      "Gefühle können in zwei übergreifende Klassen von Bewertungen (Evaluationen) eingeordnet werden, je nachdem, ob sie mit Wohlbehagen (Lust) oder mit Unbehagen (Unlust) verbunden sind. Gefühle sind also mit einer Normativität verbunden, die phänomenal-bewusst erlebt wird." (Wolfgang Detel)

      In einer Untersuchung des Zusammenhangs zwischen den Reichen Natur, Kultur (Gesellschaft) und Geist nimmt die Theorie der Gefühle eine Schlüsselstellung ein.
      "Darüber hinaus weisen Emotionen im Gegensatz zu den meisten Körpergefühlen noch eine wichtige Besonderheit auf - die Expressivität. Emotionale Zustände verursachen nämlich gewöhnlich muskuläre Körpermuster, Gesichtszüge und Gesten, die wir theoretisch als repräsentative Zeichen der inneren emotionalen Zustände auffassen können. (...) Kurz, Emotionen sind expressiv und haben kommunikative Funktionen." (Wolfgang Detel: "Grundkurs Philosophie, Band 3 - Philosophie des Geistes und der Sprache)

      Es gibt auch Gefühle, die weder Körpergefühle, noch Emotionen sind. Man spricht dann von Stimmungen. Gruß Joachim Stiller Münster



      ~*~

      zum Gruße,

      zur Anschaung der Gefühlswelt maleinen älteren Text von D


      Gefühle sind das Erbe unserer tierischen (biologischen)
      Selbstwahrnehmung. Gefühle sagen uns instinktiv:
      ja mag ich oder nein mag ich nicht. Und dies aber auch
      in ganz widersprüchlicher Weise: Mag ich einerseits nicht.
      andererseits aber doch. Ja sogar etwas mehr oder auch
      weniger. Gefühle oder besser Emotionen sind Botschaften
      aus unserer körperlichen Erinnerung. Zurück liegende
      Erfahrungen mit der Außenwelt reflektieren sich in
      Gefühlshaltungen.
      ZB das Erleben der Sonne wird allermeist positiv und
      lustvoll besetzt, im Gegensatz zu 'schlechtem' Wetter.
      Erfahrene Schmerzen und frühe Demütigungen werden
      unsere späteren Gefühlshaltungen deutlich mitprägen.
      Ein Mensch, der als kleines Kind für 'Fehler' häufig
      bestraft wurde, wird später jede 'Fehler'-wahrnehmung
      in diesem Lichte erleben, also 'Fehler' ist böse und
      schlimm und darf nicht sein, bei Strafe des Unbehagens
      ob dieser frühen Demütigungen. Positive Erinnerungen,
      lekker Schmackes, Belohnungen, Anerkennung durch
      die Eltern, sind entsprechend erwünscht und lösen
      Freude und Zuversicht aus (wenn ich immer tue, was
      die Obrigkeit will. . .).
      Emotionen, diese körperlichen Reflexe unseres Selbstes,
      wollen nicht 'beherrscht' sein , sondern angenommen und
      gepflegt und behutsam gelenkt, gewissermaßen als
      'Kunst des Fühlens' und der Ökonomie der Emotionalität.
      Wer seine Emotionen 'beherrscht', weiß nicht was er tut,
      denn seine 'Beherrschung' entspringt letztlich unbewussten
      Ängsten und somit Gefühlen (oder fühlmehr Nichtgefühlen),
      die er gar nicht weiß und noch weniger kontrollieren kannn.

      diskursibel


      D