Referat über Liebespillen für Eltern

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    • Referat über Liebespillen für Eltern

      Hi,

      also ich müssen mich gerade zwischen zwei Themen für ein Referat in der Uni entscheiden. Ich favorisiere das über Medikamente für Elternliebe. Es geht allgemein um Pillen die Eltern nehmen können die aus irgendwelchen Gründen ihre Kinder nicht lieben. Ein paar Fragen oder Punkte sind mir selbst schon eingefallen, aber es wäre nett wenn ich noch ein paar Anstöße bekommen könnte. Also nur was euch bei dem Thema allgemein in den Kopf kommt, wenn ihr es hört, vielleicht ein Stichwort oder ein kurzes Statement, dafür wäre ich echt dankbar. Danke schon mal im Voraus.
    • Gib doch ein leeres Blatt ab und schreib drunter: Herr Professor, wenn sie nun eine Liebespille nehmen wollen, geben Sie mir bestimmt eine 1... Gruß Joachim Stiller Münster

      Und wenn Du ein Referat halten musst, dann wirf vor der versammelten Klasse drei Smaties ein, sag ihnen, dass seinen drei Liebespillen; Du bräuchtest sie, weil Du das Thema nicht magst, und dann noch den Spruch von oben. Fertig. Du wirst lachen, wenn ich der Prof wäre, würde ich das allein schon auf Grund besonderer Originalität durchgehen Lassen. Am besten bietest Du dem Prof auch gleich drei Smaties an. Natürlich verrätst Du ihm nicht, was es ist. Sag einfach, Du hättest sie über eine amerikanischen Website besorgt... Gruß Joachim Stiller Münster

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joachim Stiller ()

    • Ich versuche es mal mit einem Beispiel. Ein Elternpaar - beide Philosophen - ist von der seltenen Krankheit, die dazu führt, dass man die eigenen Kinder nicht liebt, befallen. Die Diagnose fällt dementsprechend leicht und der Arzt verschreibt sofort die rettende Pille. Sie wirkt auch ganz prima. Es gibt nur ein Problem: Das Kind der beiden Philosophen! Es ist 16 Jahre, kein leichtes Alter wie man weiß. Ganz unverblümt geht es auf seine Eltern zu und sagt ihnen: "Ihr liebt mich nicht wirklich! Nicht aus dem Herzen! Es sind ja nur die Pillen."

      Da Papa und Mama ja Philosophen sind, fällt ihnen die Antwort aber leicht. Sie lautet: ...
    • Wie soll man sich diese Pille vorstellen, eine Art Elternviagra? Mögliche Fragen sind: Was machen diese Pillen? Lösen sie irgendein Gefühl, ein feeling aus? Und würde das schon ausreichen, um von (Eltern-)Liebe zu sprechen? Die Frage, die sich daran anschließt: Ist (Eltern-)Liebe nichts als ein Gefühl? Welche Art von Gefühl? Bzw. genauer: Welcher Komplex von Gefühlen? Wärme? Verantwortungsgefühl?* Geduld? Strenge? ...? Genügt es, dass diese Gefühle einfach irgendwie auftreten oder müssen sie nicht auch angemessen auftreten? Denn wenn unterschiedslos ein bestimmtes Gefühl obwaltet, dann kann es wohl nicht stets das Richtige sein.

      Liebe zu den eigenen Kindern zeigt sich im Übrigen nicht nur in akuten Gefühls-Episoden. Dazu gehört wohl ebenso eine "Disposition", die eigenen Kinder richtig zu versorgen, sie auf das Leben vorzubereiten, ein offenes Ohr zu haben und vieles andere mehr. In diesem "vieles andere mehr" liegt bereits ein ernstes Problem für den Pillen-Fabrikant. Das Phänomen Elternliebe ist sicher ziemlich komplex, so dass es sich gar nicht klar und deutlich fassen lässt. Das heißt, es gar nicht ganz klar, was die Pille überhaupt zu leisten hat.

      Es gibt in Bezug auf Elternliebe vermutlich keinen Wesenskern. Allein schon, weil 20jährige Eltern ihrem Neugeborenen Kind gegenüber andere Gefühle und Gedanken hegen als 70jährige Eltern, deren Kinder womöglich schon selbst Kinder haben. Beide lieben ihre Kinder ggf. aber doch auf ganz verschiedene Weise. ... schwer zu glauben, dass beiden die selbe Pille helfen könnte, falls die Liebe versiegen sollte. Zudem: zeigt sich in dem Wunsch, die Pille zu nehmen nicht schon das, was da fehlen soll?


      * ist das überhaupt ein Feeling?

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von _its_not_me_ ()

    • Wie beantwortet man diese Frage: Wer wäre denn pillenberechtigt? Sollte man diese Pille auch Eltern zugänglich machen, die einfach ein "natürliches" Tief des Elterndaseins durchmachen und sich bloß mal ein wenig pushen wollen?
    • Das Lachzentrum - ein kurzer Text von Richard Schröder:

      [...] Also nehmen wir uns ein Beispiel aus der Gehirnforschung vor. Kürzlich wurde berichtet, daß Itzhak Fried an der Klinik der University of California durch einen Zufall dasjenige Areal im Gehirn entdeckt hat, das für das Lachen zuständig ist. Bei der Untersuchung einer Epileptikerin hat er eine bestimmte Gehirnregion mit einer Elektrode gereizt, und plötzlich fing sie an zu lachen. Je stärker der Reiz war, um so witziger fand sie die Ärzte um sich herum und die Bilder, die ihr gezeigt wurden. Die Umstehenden dagegen sahen keinen Grund zum Lachen.

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    • Joachim Stiller schrieb:

      Gib doch ein leeres Blatt ab und schreib drunter: Herr Professor, wenn sie nun eine Liebespille nehmen wollen, geben Sie mir bestimmt eine 1... Gruß Joachim Stiller Münster

      Und wenn Du ein Referat halten musst, dann wirf vor der versammelten Klasse drei Smaties ein, sag ihnen, dass seinen drei Liebespillen; Du bräuchtest sie, weil Du das Thema nicht magst, und dann noch den Spruch von oben. Fertig. Du wirst lachen, wenn ich der Prof wäre, würde ich das allein schon auf Grund besonderer Originalität durchgehen Lassen. Am besten bietest Du dem Prof auch gleich drei Smaties an. Natürlich verrätst Du ihm nicht, was es ist. Sag einfach, Du hättest sie über eine amerikanischen Website besorgt... Gruß Joachim Stiller Münster



      Warum? :sleepy: