Philosophiestudium

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Philosophiestudium

      Hallo

      Ich habe von viele studierenden gehört, das man beim Philosophiestudium ein Buch bekommt, in welchem Bücher stehen, die man lesen muss. Zuerst stehen da Bücher über die Philosophie allgemein und dann kauft man sich die Bücher empfehlungen, die da drin stehen, nacheinander. Die Bücher empfehlungen bauen alle aufeinander auf. Es ist quasi ein Weg durch die Philosophie. Angefangen zum Beispiel mit der Ethik, dann muss man zuerst dieses Buch lesen, dann dieses dann dieses etc. Man muss dann nicht quer durch die Philosophie gehen, sondern hat einen zielgerichteten Weg.

      Stimm das so? Wenn ja, kann mir jemand sagen, wo man sich das Buch besorgen kann? Ich habe lange im Internet gesucht, finde das aber nicht.
    • Hallo azeem,

      hier eine Liste von philosophischen Büchern, die natürlich auch ganz anders ausfallen könnte. Ich empfehle dir als Anfänger, zunächst die unter Ziffer 1 aufgeführten Werke zu lesen und dann, da du ja Muslim bist, von den weiter unten genannten zunächst:

      Ibn Tufail: Hayy Ibn Yaqdhan
      Ali, Ayaan Hirsi: Ich klage an – Plädoyer für die Befreiung der muslimischen Frauen (2004)
      Parlament der Weltreligionen: Erklärung zum Weltethos, Chicago 4.9.1993, den Text findest du im Netz (Google)
      Schmidt Salomon, Michael: Manifest des evolutionären Humanismus

      und weiter:

      Lao Tse: Tao Te King
      Hesse, Hermann: Siddhartha
      Dalai Lama / Cutler, Howard C. : Die Regeln des Glücks

      Safranski, Rüdiger: Nietzsche, Eine Biographie seines Denkens
      Camus, Albert: Der Mythos vom Sisyphos
      Schmid, Wilhelm: Philosophie der Lebenskunst, Eine Grundlegung
      Steiner, George: Errata, Bilanz eines Lebens

      Liste

      1. Einführung in die Philosophie
      Morris, Tom: Philosophie für Dummies
      Störig, Hans Joachim: Kleine Weltgeschichte der Philosophie
      Jaspers, Karl: Einführung in die Philosophie

      2. Altchinesische Philosophie
      Lao Tse: Tao Te King

      3. Griechische und römische Philosophie
      Parmenides: Lehrgedicht, auch im Netz: 12koerbe.de/pan/parmen.htm

      Platon: Georgias ; Phaidon ; Phaidros
      Aristoteles: Über die Seele (Peri Psychäs, De anima)
      Aristoteles: Nikomachische Ethik
      Seneca: Philosophische Schriften
      Seneca: Briefe an Lucillius über Ethik

      4. Islamische Scholastik
      Ibn Tufail: Hayy Ibn Yaqdhan
      Averroes (Ibn Roschd bzw. Ibn Ruschd): Über den Intellekt, herausgegeben von David Wirmer, 2008 Arabisch (teils Häbräisch) - Lateinisch - Deutsch

      5. Humanismus, Renaissance, Barock
      Cusanus, Nicolaus: De docta ignorantia (Die belehrte Unwissenheit)
      Rotterdam, Erasmus von: Lob der Torheit
      Bruno, Giordano: Della causa principio ed uno (Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen)
      Spinoza, Baruch de: Theologisch-Politisches Traktat; Ethik, nach geometrischer Methode dargestellt

      6. Aufklärung
      Kant, Immanuel: Grundlegung zu einer Metaphysik der Sitten
      Kant, Immanuel: Kritik der praktischen Vernunft
      Kant, Immanuel: Kritik der Urteilskraft
      Kant, Immanuel: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft
      Feuerbach, Ludwig: Das Wesen der Religion
      Safranski, Rüdiger: Nietzsche, Eine Biographie seines Denkens

      7. Existenzphilosophie (19. - 20. Jh.)
      Kierkegaard, Sören: Entweder / Oder
      Jaspers, Karl: Der Philosophische Glaube [1948]
      Jaspers, Karl: Der philosophische Glaube angesichts der Offenbarung (1962)
      Jaspers, Karl: Chiffren der Transzendenz (auch als Hörbuch -Vorlesungsmitschnitt- erhältlich)
      Heidegger, Martin: Sein und Zeit
      Sartre, Jean-Paul: Das Sein und das Nichts
      Camus, Albert: Der Mythos vom Sisyphos
      Lütkehaus, Ludger: Nichts (Zürich 1999, Ffm. 2003)

      8. Sozialphilosophie / Philosophie der Ethik (20. Jh.)
      Adorno, Theodor W.: Minima Moralia
      Jonas, Hans: Das Prinzip Verantwortung, Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation
      Schmidt Salomon, Michael: Manifest des evolutionären Humanismus

      9. Philosophie der Lebenskunst (20. Jh.)
      Schmid, Wilhelm: Philosophie der Lebenskunst, Eine Grundlegung
      Schopenhauer, Arthur: Die Kunst, glücklich zu sein
      Russel, Bertrand: Eroberung des Glücks,
      Neue Wege zu einer besseren Lebensgestaltung
      Dalai Lama / Cutler, Howard C. : Die Regeln des Glücks

      10. Sonstige Schriften
      Parlament der Weltreligionen: Erklärung zum Weltethos, Chicago 4.9.1993
      Hesse, Hermann: Siddhartha
      Steiner, George: Errata, Bilanz eines Lebens
      Ustinov, Peter: Achtung! Vorurteile (2003)
      Ali, Ayaan Hirsi: Ich klage an – Plädoyer für die Befreiung der muslimischen Frauen (2004)
      Simmel, Georg: Die Philosophie des Geldes, den Text findet man auch im Netz


      Wenn du die zuerst genannten Bücher, also die einführenden Schriften und die vor der Liste stehenden gelesen hast, wirst du schon selbst, je nach deiner Interessenlage, herausfinden, was du dann weiter lesen könntest.
      .
      Zu der Frage, ob außerhalb unseres möglichen Erkenntnishorizonts irgend etwas ist, können wir nichts sagen, gar nichts.
      Wovon man nichts sagen kann, darüber sollte man schweigen.
      Annahmen über Seiendes außerhalb unserer Erkenntnismöglichkeiten sind reine Fantasie.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von king ()

    • :finger: Bei Kant hätte ich wenigstens die Prolegomena noch mit hinzugenommen, wenn es denn schon nicht die KdrV sein soll... Übrigens, wenn sich unser guter azeem nicht lumpen lassen will, sollte er auch Schopenhauer und Nietzsche (ganz allgemein) im Regal haben. Es waren die ersten Sachen, die ich selber gelesen habe. Gesamtausgaben beider Philosophen kriegt man heute praktisch nachgeschmissen (modernes Antiquariat)... Gruß Joachim Stiller Münster

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Joachim Stiller ()

    • Uni Freiburg, Literaturliste Philosophie, Auswahl für Anfänger:

      1
      Alwin Diemer (ed.): Philosophie – das Fischer Lexikon, Frankfurt/Main 1958
      Walter Brugger (ed.): Philosophisches Wörterbuch, Freiburg 1962
      Hanna Dalf u.a.: Jugendlexikon Philosophie, Reinbek bei Hamburg (Rowohlt)1988
      Peter Kunzmann u.a. (edd.): dtv-Atlas zur Philosophie, München (dtv) 1991

      2
      Johannes Hirschberger: Geschichte der Philosophie; 1. Bd. Basel/Freiburg/Wien 1962, 2. Bd. Basel/Freiburg/Wien 1963
      Karl Vorländer: Geschichte der Philosophie
      - 7 Bde., Reinbek bei Hamburg (Rowohlt) 1963 ff. (rde 183, 193, 242, 261, 281, 364, 365)
      Rüdiger Bubner (ed.): Geschichte der Philosophie in Text und Darstellung; 8 Bde., Stuttgart (Reclam) 1978 ff.
      Wolfgang Stegmüller: Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie; 1. Bd. Stuttgart 1969, 2. Bd. Stuttgart 1975
      Herbert Schnädelbach: Philosophie in Deutschland 1831 – 1933, Frankfurt/Main 1983

      3
      Johann Fischl: Logik, Graz 1967
      Albert Menne: Einführung in die formale Logik, Darmstadt 1985
      Lothar Eley: Philosophie der Logik, Darmstadt 1985
      Bruno v. Freytag-Löringhof: Logik, Stuttgart 1966; Logik II, Stuttgart 1967
      J.M. Bochénski: Formale Logik, Freiburg/München 1970
      J.M. Bochénski und Albert Menne: Grundriß der Logik, Paderborn 1973

      4
      Heinz-Horst Schrei: Einführung in die Ethik , Darmstadt 1977
      Karl Otto Apel u.a. (edd.): Praktische Philosophie / Ethik; 1. Bd. Frankfurt/Main (Fischer) 1980, 2. Bd. Frankfurt/Main (Fischer) 1981
      Annemarie Pieper: Geschichte der neueren Ethik; 2 Bde. Tübingen/Basel 1992
      Moritz Schlick: Fragen der Ethik (ed. R. Hengselmann) , Frankfurt/Main 1984
      Wilhelm Weischedel: Skeptische Ethik , Frankfurt/Main 1976
      William K. Frankena: Analytische Ethik , München 1981
      John L. Mackie: Ethik , Stuttgart 1981
      Friedo Ricken: Allgemeine Ethik , Stuttgart u.a. 1983

      5
      Erich Heintel: Einführung in die Sprachphilosophie , Darmstadt 1972
      Johannes Sinnreich (ed.): Zur Philosophie der idealen Sprache , München (dtv) 1972

      6
      Wolfgang Stegmüller: Probleme und Resultate der Wissenschaftstheorie und Analytischen Philosophie Studienausgabe Teil 1-5, Berlin/Heidelberg/New York 1969
      Elisabeth Ströker: Einführung in die Wissenschaftstheorie , Darmstadt 1973
      Karl R. Popper: Objektive Erkenntnis , Hamburg (Hoffmann und Campe Verlag) 1973
      "You can fool all the people some of the time and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time" (Abraham Lincoln). — "Der Mensch ist gut! Da gibt es nichts zu lachen! [...] Der Mensch ist gut. Da kann man gar nichts machen. Er hat das, wie man hört, vom lieben Gott" (Erich Kästner).
    • 99 + 1:
      "Die ultimative Literaturliste für alle Theologinnen und Theologen, die wissen wollen, was sich zu lesen wirklich lohnt!"

      1. Unverzichtbare Titel

      1. Geoffrey S. Kirk/John E. Raven/Malcolm Shoffield: Die vorsokratischen Philosophen. Einführungen, Texte und Kommentare, Stuttgart/Weimar 1994.
      2. Platon: Symposion (in: Sämtliche Werke IV, griechisch-deutsch, nach der Übersetzung von Friedrich Schleiermacher, ergänzt durch Übersetzungen von Franz Susemihl u.a.), Frankfurt/M. 1991 (it 1404).
      3. Aristoteles: Nikomachische Ethik, dt. v. Olof Gigon, München 21995 (dtv 2267).
      4. Aristoteles: Metaphysik, dt. v. Hermann Bonitz, Reinbek 1994 (re 544).
      5. Augustinus: Bekenntnisse, dt. v. Joseph Bernhart, Frankfurt/M. 1987 (it 1002).
      6. Anselm v. Canterbury: Proslogion, lat.-dt., dt. v. Franciscus Salesius Schmitt OSB, Stuttgart 1962.
      7. T. v. Aquin: Über Seiendes und Wesenheit, lat.-dt., dt. v. Horst Seidl, Hamburg 1988. - Von der Wahrheit (Quaestio 1), lat.-dt., dt. v. Albert Zimmermann, Hamburg 1986 (PhB 384). - Summa theologia, dt.: Die deutsche Thomas-Ausgabe, hg. v. katholischen Akademikerverband, Salzburg 1940. - Der Prolog des Johannes-Evangeliums (cap. I, lectio I-XI), dt. v. Wolf-Ulrich Klünker, Stuttgart 1986 - Prologe zu den Aristoteles-Kommentaren, dt. v. Francis Chevenal, Frankfurt/M. 1993.
      8. Nikolaus von Kues: Vom Sehen Gottes (dt. von Dietlind und Wilhelm Dupré), München 1987.
      9. Meister Eckhardt: Deutsche Predigten und Traktate, Zürich 1979 (detebe 20642).
      10. René Descartes: Meditationen über die Grundlagen der Philosophie, dt. v. Arthur Buchenau, Hamburg 1960 (PhB 271).
      11. Blaise Pascal: Gedanken, dt. v. Ewald Wasmuth, Stuttgart 1979 (UB 1621).
      12. Baruch de Spinoza: Die Ethik nach geometrischer Methode dargestellt (dt. von Otto Baensch), Hamburg 1994 (PhB 92).
      13. Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft, Hamburg 1956 (PhB 37a) (darin: Transzendentale Ästhetik, Transzendentale Deduktion, Antinomienkapitel); ders.: Kritik der praktischen Vernunft, Hamburg 1974 (PhB 38 ) (darin: Postulatenlehre), ders.: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Hamburg 1965 (PhB 41).
      14. Johann Gottlieb Fichte: Versuch einer Kritik aller Offenbarung, Hamburg 1983 (PhB 354).
      15. Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Phänomenologie des Geistes, Hamburg 1984 (PhB 414).
      16. Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Über das Wesen der menschlichen Freiheit, Berlin 1995 (Klassiker Auslegen Bd. 3, Hg. von O. Höffe und A. Pieper).
      17. Ludwig Feuerbach: Das Wesen des Christentums (mit einem Nachwort v. Karl Löwith), Stuttgart 1969 (UB 4571).
      18. Karl Marx/Friedrich Engels: Studienausgabe in vier Bänden, Bd. 1: Philosophie, Frankfurt/M. 1966 (Fischer TB 6059).
      19. Friedrich Nietzsche: Jenseits von Gut und Böse (KSA 5), München 31993 (dtv 2225).
      20. Edmund Husserl: Philosophie als strenge Wissenschaft, Frankfurt/M. 1965.
      21. Martin Heidegger: Sein und Zeit. Fünfzehnte, an Hand der Gesamtausgabe durchgesehene Auflage mit Randbemerkungen aus dem Handexemplar des Autors im Anhang, Tübingen 1984.
      22. Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus, in: Werkausgabe Bd. 1, Frankfurt/M. 1984 (stw 501).
      23. Ludwig Wittgenstein: Philosophische Untersuchungen, in: Werkausgabe Bd. 1, Frankfurt/M. 1984 (stw 501).
      24. Karl Rahner: Hörer des Wortes. Zur Grundlegung einer Religionsphilosophie, München 1941.
      25. Jean-Paul Sartre: Das Sein und das Nichts. Versuch einer phänomenologischen Ontologie (GW I,3; dt. von Traugott König und Hans Schöneberg), Reinbek 1994.
      26. Emmanuel Levinas: Die Zeit und der Andere, Hamburg 1984.
      27. Hans-Georg Gadamer: Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik, Tübingen 31972.
      28. Max Horkheimer/Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente, Frankfurt/M. 1988 (Fischer TB 7404).
      29. Walter Benjamin: Über den Begriff der Geschichte, in: Illuminationen. Ausgewählte Schriften, Frankfurt/M. 1977 (stw 345).
      30. John Rawls: Eine Theorie der Gerechtigkeit, dt. v. Hermann Vetter, Frankfurt/M. 1979 (stw 271).
      31. Ingolf Dalferth (Hg.): Sprachlogik des Glaubens. Texte analytischer Religionsphilosophie und Theologie zur religiösen Sprache, dt. v. Ingolf Dalferth, München 1974.
      32. Thomas Nagel: Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? dt. v. Ulrich Enderwitz in: Douglas Hofstadter/Daniel C. Dennett (Hg.): Einsicht ins Ich, München 1992 (engl.: Philosophical Review 83 (1974)).
      33. Alfred North Whitehead: Prozeß und Realität. Entwurf einer Kosmologie, dt. v. Hans Günter Holl, Frankfurt/M. 1979.

      2. Sehr wichtige Titel:

      1. Platon: Politeia (Sämtliche Werke V), Frankfurt/M. 1991 (Insel TB 1405) (darin: 327a-354c; 502c-540c; 608c-621b).
      2. Plotin: Ausgewählte Schriften, dt. von Richard Harder, Stuttgart 1973 (UB 9479).
      3. Aurelius Augustinus: De civitate Dei, dt. v. Carl Johann Perl, 3 Bde., Salzburg 1951-1953.
      4. Hildegard von Bingen: Scivias - Wisse die Wege. Eine Schau von Gott und Mensch in Schöpfung und Zeit, Freiburg 21992 (Herder Spektrum 4115).
      5. Bonaventura: Wanderweg zu Gott, dt. v. Wilhelm Hohn, in: Wanderbuch für den Besinn zu Gott, Freiburg o.j. (1954).
      6. Duns Scotus: Abhandlung über das erste Prinzip, dt. v. Wolfgang Kluxen, Darmstadt 1974 (Texte zur Forschung 20).
      7. Mose Ben Maimon: Führer der Unschlüssigen, 2 Bde., dt. von Adolf Weiss, Hamburg 1972 (PhB 184a/b).
      8. Wilhelm v. Ockham: Summe der Logik, dt. v. Peter Kunze, Hamburg 1984 (PhB 363).
      9. Pico della Mirandola: Über die Würde des Menschen, lat.-dt., dt. v. August Buck, Hamburg 1990 (PhB427).
      10. Giovanni Battista Vico: Prinzipien einer neuen Wissenschaft über die gemeinsame Natur der Völker, 2 Bde., dt. v. Vittorio Hösle und Christoph Jermann, Hamburg 1990 (PhB 418a/b).
      11. David Hume: Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand, dt. von Jens Kulenkampff, Hamburg 1984 (PhB 35).
      12. Thomas Hobbes: Leviathan, dt. von Jutta Schlösser, Hamburg 1996 (PhB 491).
      13. Gotthold Ephraim Lessing: Erziehung des Menschengeschlechts und andere Schriften, Stuttgart 1965 (UB 8968 ).
      14. Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, Hamburg 1978 (PhB 45).
      15. Werner Röhr (Hg.): Appellation an das Publikum. Dokumente zum Atheismusstreit Jena 1798/99, Leipzig 21991. - Heinrich Scholz (Hg.): Die Hauptschriften zum Pantheismusstreit zwischen Jacobi und Mendelssohn, Berlin 1916. - Streit um die göttlichen Dinge. Die Auseinandersetzung zwischen Jacobi und Schelling. Mit einer Einleitung von Wilhelm Weischedel, Darmstadt 1967.
      16. Friedrich Schleiermacher: Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern, Hamburg 1958 (PhB 255).
      17. Maurice Bondel: Zur Methode der Religionsphilosophie, dt. v. Hans-Jürgen Verweyen, Einsiedeln 1974.
      18. Edmund Husserl: Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie. Eine Einleitung in die phänomenologische Philosohie, Hamburg 1977 (PhB 292).
      19. Martin Heidegger: Brief über den Humanismus, in: Wegmarken, Frankfurt/M. 1976 (GA 9).
      20. John L. Austin: Zur Theorie der Sprechakte (How to do things with Words), dt. v. Eike v. Savigny, Stuttgart 21979 (UB 9396).
      21. George Edward Moore: Principia Ethica, dt. von Burkhard Wisser, Stuttgart 2., erweiterte Aufl. 1996 (UB 8375) (darin: Kapitel 1: Der Gegenstand der Ethik; Kapitel 2: Naturalistische Ethik; Kapitel 5: Ethik in Beziehung zum Verhalten).
      22. Martin Buber: Ich und Du, Heidelberg 121994.
      23. Thomas S. Kuhn: Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen, dt. v. Hermann Vetter, Frankfurt/M. 21976 (stw 25).
      24. Gilbert Ryle: Der Begriff des Geistes, dt. v. Kurt Baier, Stuttgart 1969 (UB 8331).
      25. Hans Albert: Traktat über kritische Vernunft, Tübingen 51991 (UTB 1609).
      26. Karl-Otto Apel: Transformation der Philosophie, 2 Bde., Frankfurt/M. 1976 (stw 164 und 165) (darin: Band 1: Einleitung; Sprache und Wahrheit in der gegenwärtigen Situation der Philosophie: Zur Semiotik von Charles Morris; Band 2: Das Apriori der Kommunikationsgemeinschaft und die Grundlagen der Ethik).
      27. Jacques Derrida: Wie nicht sprechen. Verneinungen, dt. v. Hans-Dieter Gondek, Wien 1989; ders.: Die Schrift und die Differenz, dt. v. Rodolphe Gasché und Ulrich Köppen, Frankfurt/M. 1972 (Edition Passagen 29).
      28. Theodor W. Adorno: Negative Dialektik, Frankfurt/M. 1975 (stw 113).
      29. Ernst Bloch: Geist der Utopie, zweite Fassung, Frankfurt/M. 1985 (stw 552).
      30. Jürgen Habermas: Erkenntnis und Interesse, Frankfurt/M. 51979 (stw 1).
      31. Willard Van Orman Quine: Zwei Dogmen des Empirismus, in: Ders: Von einem logischen Standpunkt. Neun logisch-philosophische Essays, dt. v. Peter Bosch, Frankfurt 1979 (Ullstein TB 35010).
      32. Sören Kierkegaard: Die Krankheit zum Tode, dt. v. Hans Rochol, Hamburg 1995 (PhB 470).
      33. Sigmund Freud: Die Zukunft einer Illusion, in: Gesammelte Werke XIV: Werke aus den Jahren 1925-1931, London und Frankfurt/M. 1991.
      "You can fool all the people some of the time and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time" (Abraham Lincoln). — "Der Mensch ist gut! Da gibt es nichts zu lachen! [...] Der Mensch ist gut. Da kann man gar nichts machen. Er hat das, wie man hört, vom lieben Gott" (Erich Kästner).
    • 3. Wichtige Titel:

      1. Epikur: Philosophie der Freude. Briefe, Hauptlehrsätze, Spruchsammlung, Fragmente, eingeleitet und dt. v. Paul M. Laskowsky, München 1988 (it 1057).
      2. Seneca: Briefe an Lucilius, in: Philosophische Schriften Bde. 3 und 4, dt. v. Otto Apelt, Hamburg 1993.
      3. Boethius: Trost der Philosophie, dt. v. Ernst Neitzke, Frankfurt/M. 1997 (it 1215)
      4. Petrus Abaelardus: Sic et non, hg. v. Blanche B. Boyer und Richard McKeon, Chicago 1976/77.
      5. Erasmus von Rotterdam: Das Lob der Torheit, dt. v. Anton J. Gail, Stuttgart 1992 (UB 1907).
      6. Thomas de Vio Cardinalis Caietanus: De Nominum Analogia, in: Scripta Philosophica (hg. v. P.N. Zammit OP), Rom 1952.
      7. Francisco Suarez: Über die Individualität und das Individuationsprinzip (Fünfte metaphysische Disputation), lat.-dt., dt. v. Rainer Specht, Hamburg 1976 (PhB 294a).
      8. Gottfried Wilhelm Leibniz: Die Theodizee, dt. v. Arthur Buchenau, Hamburg 1968 (PhB 71).
      9. G. W. F. Hegel: Vorlesungen über die Philosophie der Religion, 2 Bde., Hamburg 1974 (PhB 59 und 61).
      10. Johann Gottfried Herder: Abhandlung über den Ursprung der Sprache, in: Joh. Gottfried Herder´s Sprachphilosophie. Ausgewählte Schriften, Hamburg 1960 (PhB 248 ).
      11. Arthur Schopenhauer: Preisschrift über das Fundament der Moral, Hamburg 1979 (PhB 306).
      12. Max Scheler: Die Stellung des Menschen im Kosmos, Bern und München 91978.
      13. Edmund Husserl: Cartesianische Meditationen, Hamburg 1977 (PhB 291).
      14. Ernst Cassirer: Philosophie der symbolischen Formen, 3 Bde., Darmstadt 31956-1958 (Nachdruck der Ausgabe von 1923) (darin: Band 1: Einleitung und Problemstellung; Kapitel II/III; Band 2: Abschnitt I; Band 3: Teil II).
      15. Carl Schmitt: Der Begriff des Politischen. Text von 1932 mit einem Vorwort und drei Corollarien, Berlin 1987 (unveränderter Nachdruck der 1963 erschienenen Ausgabe).
      16. William James: The Will to Believe, in: The Will to Believe and other essays in popular philosophy. Human Immortality - Two supposed objections to the doctrine, New York 1956.
      17. Pierre Teilhard de Chardin: Der Mensch im Kosmos, dt. v. Othon Marbach, München 1959.
      18. Rudolf Carnap: Scheinprobleme in der Philosophie. Das Fremdpsychische und der Realismusstreit, Frankfurt 1966.
      19. Claude Lévi-Strauss: Das wilde Denken, dt. v. Hans Naumann, Frankfurt/M. 1968.
      20. Max Horkheimer: Traditionelle und kritische Theorie. Fünf Aufsätze, Frankfurt/M. 1992 (Fischer TB 11328 ).
      21. Michel Foucault: Die Ordnung der Dinge. Eine Archäologie der Humanwissenschaften, dt. von Ulrich Köppen, Frankfurt/M. 1974 (stw 96).
      22. Nelson Goodman: Weisen der Welterzeugung, dt. v. Max Looser, Frankfurt/M. 1984.
      23. Hilary Putnam: Von einem realistischen Standpunkt. Schriften zu Sprache und Wirklichkeit, dt. v. Vincent C. Müller, Reinbek 1993 (re 539).
      24. Peter F. Strawson: Einzelding und logisches Subjekt (Individuals). Ein Beitrag zur deskriptiven Metaphysik, dt. v. Freimut Scholz, Stuttgart 1972 (UB 9410).
      25. Michael Walzer: Exodus und Revolution, dt. v. Bernd Rullkötter, Frankfurt/M. 1995 (Fischer TB 11835).
      26. Romano Guardini: Der Gegensatz. Versuche zu einer Philosophie des Lebendig-Konkreten, Mainz 31985.
      27. Noam Chomsky: Sprache und Geist. Mit einem Anhang: Linguistik und Politik, dt. v. Siegfried Kanngießer, Frankfurt/M. 1970.
      28. Donald Davidson: Geistige Ereignisse, in: Donald Davidson: Handlung und Ereignis, dt. v. Joachim Schulte, Frankfurt/M. 1990 (stw 895).
      29. Carl Friedrich v. Weizsäcker: Die Einheit der Natur, München 1971 (darin: I, 3-5; II, 1; III, 4; IV, 4-6).
      30. Karl Jaspers: Der philosophische Glaube angesichts der Offenbarung, München 1962.
      31. E. M. Cioran: Dasein als Versuchung, dt. v. Kurt Leonhard, Stuttgart 1983.
      32. Albert Camus: Der Mythos von Sisyphos. Ein Versuch über das Absurde, dt. v. Hans Georg Brenner und Wolfdietrich Rasch, Hamburg 1959 (rde 90).
      33. Reader zur feministischen Philosophie: Herta Nagl-Docetal: Was ist feministische Philosophie? in: Dies. (Hg.): Feministische Philosophie, Wien/München 1990. - Elisabeth List: Der Ort des Weiblichen im philosophischen Diskurs, in: Dies.: Die Präsenz des Anderen. Theorie und Geschlechterpolitik, Frankfurt/M. 1994. - Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht. Sitte und Sexus der Frau, Hamburg 1968 (darin: Einleitung; Vierter Teil: Auf dem Weg zur Befreiung; Schlußfolgerungen). - Luce Irigaray: Das Geschlecht, das nicht eins ist, Berlin 1979 (darin: 22-32 und 70-88 ). - Dies.: Genealogie der Geschlechter, Freiburg 1989 (darin: 15-24 und 93-120). - Judith Butler: Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt/M. 1993 (darin: 7-14, 15-62, 190-218 ).

      + 1: Besonderer Lesetip:

      Ignatius von Loyola: Geistliche Übungen. Übertragen von Adolf Haas. Mit einem Vorwort von Karl Rahner. Freiburg im Br. 101991 (Prof. Dr. Klaus Müller)
      Martin Heidegger: Vorträge und Aufsätze. Pfullingen 61990. (Dr. Saskia Wendel)
      Hilary Putnam: Vernunft, Wahrheit und Geschichte, stw 853, Frankfurt 1989. (Andreas Deeken)
      Leszek Kolakowski: Horror Metaphysicus. Das Sein und das Nichts. (dt. von Friedrich Griese), München/Zürich 1989. (Axel Heinrich)
      "You can fool all the people some of the time and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time" (Abraham Lincoln). — "Der Mensch ist gut! Da gibt es nichts zu lachen! [...] Der Mensch ist gut. Da kann man gar nichts machen. Er hat das, wie man hört, vom lieben Gott" (Erich Kästner).
    • Nun ja, jetzt haben wir mindestens 150 Titel. Unterstellt man im Durchschnitt 200 Seiten, ergibt das 30.000 Seiten. Wieviel kann man pro Tag durcharbeiten und reflektieren? Sagen wir mal durchschnittlich 50 Seiten. Genügend Stoff für die nächsten 2 Jahre (wenn man sonst nichts zu tun hat).

      Echte Profis müssen natürlich mindestens 10 mal so viel gelesen haben, zumal in den Aufstellungen die moderne Philosophie, sagen wir der letzten 30 Jahre, noch kaum brücksichtigt ist, und demzufolge mindestens 40 Jahre alt sein.
      Zu der Frage, ob außerhalb unseres möglichen Erkenntnishorizonts irgend etwas ist, können wir nichts sagen, gar nichts.
      Wovon man nichts sagen kann, darüber sollte man schweigen.
      Annahmen über Seiendes außerhalb unserer Erkenntnismöglichkeiten sind reine Fantasie.
    • Hallo

      Erstmal Danke an allen für diese Informationen...

      Apostasis schrieb:

      Also da gibt es nicht nur ein konkretes Buch.
      Ich selbst habe von Norbert Retlich - Literatur für das Philosophiestudium vom Sammlung Metzler von 1998.
      Wie ist das Buch denn aufgebaut?

      Bauen die Bücher nacheinander aufienander auf, oder werden da einfach nur quer Empfehlungen gemacht?
      Könntest du vielleicht einige Empfehlungen rausschreiben, damit ich sehen kann, wie das aufgebaut ist?
      Das wäre sehr nett...
    • Das Buch ist Aufgebaut in Einführungen, Überblicksdarstellungen, Enzyklopädien, Lexika und andere Nachschlagewerke. Dann kommen 2 Kapitel Einzelthemen wie zP Epochen, Personen, Ländern und Regionen, Disziplinen, Strömungen und Methoden usw. Dann kommen Jahrbücher und Zeitschriften, dann Bibliographien, Wegen und Methoden der Literatur- und Informationssuche und zuguterletzt Institutionen, Forschung und das Internet.

      Zu den Punkten selbst hast du immer relativ viele Literaturangaben. Diese sind meistens "die wichtigsten" wobei das natürlich relativ schwierig ist, aber meistens sind einfach die Standardwerke aufgeführt plus zusätzliche Literatur.
      War on the Saints.
    • Hallo azeem,

      ich kann die nur noch einmal dringend empfehlen, zunächst die in meiner Liste unter Ziffer 1 genannten Bücher von Tom Morris und Hans Störig zu lesen. Morris behandelt die 10 wichtigsten Fragen der Philosophie und stellt dar, was die bedeutendsten Philosophen dazu gesagt haben. Störig dagegen bringt einen Abriss der Philosophiegeschichte in chronologischer Reihenfolge. Beide Bücher enthalten zahlreiche Literaturhinweise zur Vertiefung.
      Zu der Frage, ob außerhalb unseres möglichen Erkenntnishorizonts irgend etwas ist, können wir nichts sagen, gar nichts.
      Wovon man nichts sagen kann, darüber sollte man schweigen.
      Annahmen über Seiendes außerhalb unserer Erkenntnismöglichkeiten sind reine Fantasie.