Person und Individuum

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    • Zu Frage 1

      "Ein Individuum (für lat. „das Ungeteilte“)
      ist ein Mensch, Tier oder Gegenstand, insofern er einzeln ist und sich
      von anderen Menschen, Tieren und Gegenständen unterscheidet.

      Der Begriff „Individuum“ wird auf tierliche Lebewesen und auf Menschen angewendet; Einheit und intakte Ganzheit ist bei ihnen lebensnotwendig. Im Bereich der „künstlichen Intelligenz“ und in der Science-Fiction-Literatur wird er auf Systeme angewendet, die den Turing-Test bestehen. Zyniker fragen, ob hier beispielhaft ELIZA bereits als ein Individuum anzusehen ist; praktisch und interneterprobt werden Chatbots tatsächlich von menschlichen Gesprächspartnern so begriffen.

      Im Allgemeinen ist ein Individuum ein Etwas, das denken kann, und spezieller: Ein Ding mit einem Bewusstsein.

      Bei Menschen wird statt von „Individuen“ auch von „Personen“ geredet, deren individuelle Eigenschaften und Interessen dann den Besonderheiten, die in einer Bevölkerungsgruppe (Gemeinschaft, Gesellschaft, Kollektiv) vorherrschen, gegenübergestellt werden können. Diesen Sachverhalt bezeichnet man als Subjektivität." (Wiki)
    • "Der Begriff Person hat mehrere Bedeutungen:

      • Person im soziologischen und rechtlichen Sinn bezeichnet ein Individuum, einen Menschen, das soziologisch verschiedene Rollen einnimmt, so z. B. als Eltern- und Geschwisterteil, ein Amt (z. B. als Beamter, Richter), einen Beruf
        , eine Herkunft (z. B. Volksgruppenzugehörigkeit, Ethnie, z. B. Kurde,
        Same, Baske..), als (Staats-)Bürger oder Staatsangehöriger, und dem
        juristisch ein bestimmtes verfassungsrechtlich festgelegtes Subjektsein (Natürliche Person) bestätigt wird.

      • Person im philosophischen Sinn wird von manchen als
        das Wesen des Menschseins vor dem Hintergrund des abendländischen
        Denkhorizonts gesehen: Dem Menschen als Person wird eine gewisse
        Freiheit der Entscheidung und Verantwortlichkeit für sein Handeln
        zugeschrieben. Mit dieser Zuschreibung sind gewisse Rechte (Menschenrechte) und Pflichten verbunden. Andere philosophische Strömungen sehen den Personenbegriff nicht beschränkt auf Menschen.

      „Person“ darf in diesem Sinn weder mit „Persönlichkeit“ noch mit „Individualität“ verwechselt werden." (Wiki)
    • Wir sehen, die Bedeutung der beiden Begriffe Individuum und Person sind relativ ähnlich. Teilweise wird der eine Begriff sogar mit dem anderen erklärt. Wenn es überhaupt einen Unterschied gibt, dann kann dieser nur in ganz subtilen psychologischen Nuancen liegen.

      Fragen wir uns noch eben, was denn eine Individuum bzw. eine Person ausmacht. Ich selber glaube,dass das, was das Individuum bzw. die Person ausmacht, seine Einzigartigkeit ist. Jeder einzelne Mensch hat ganz spezifische Besonderheiten. Nicht zuletzt auf der psychologischen Ebene. Dazu zählen auch der Charakter und das Temperament. Gruß Joachim Stiller Münster
    • Zu Frage 2

      "Der Begriff Individualität (lat.:
      Ungeteiltheit) bezeichnet im weitesten Sinne die Tatsache, dass ein
      Mensch oder Gegenstand einzeln ist und sich von anderen Menschen
      beziehungsweise Gegenständen unterscheidet. Verwendet wird der Ausdruck
      unter anderem in der Philosophie, Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie und Humanbiologie. Die Bedeutung des Individuums wird oft unter Gegensätzen wie Individuum und soziale Gemeinschaft, Individuum und Staat, Individuum und Population diskutiert." (Wiki)

      Gruß Joachim Stiller Münster
    • "Der Begriff Persönlichkeit umfasst die einzigartigen psychologischen Eigenschaften eines Individuums, in denen es sich von anderen unterscheidet. Temperament und Charakter sind ältere Bezeichnungen für Teilaspekte. Es werden zahlreiche Persönlichkeitseigenschaften
      unterschieden. Die normale menschliche Variation von
      Persönlichkeitsmerkmalen steht dabei ebenso im Interesse der Forschung
      wie die Identifikation von Persönlichkeitsstörungen.
      Kernfragen sind beispielsweise die Stabilität oder Veränderung von
      Persönlichkeitsmerkmalen, ihre dispositionelle Funktion (Bedeutung für
      zukünftiges Verhalten) oder die Art ihrer Repräsentation und
      Manifestation (Konstrukte oder Rekonstrukte).

      In der Philosophie werden eher die Begriffe Personalität und Person verwendet (vgl. Philosophische Anthropologie)." (Wiki)
    • Persönlichkeit meint die einzigartigen psychologischen Eigenschaften einer Person, in denen sie sich von anderen unterscheidet.

      Individualität meint die einzigartigen individuellen Eigenschaften eines Individuums, in
      denen es sich von anderen unterscheidet.

      Das Verhältnis von Individualität und Persönlichkeit ist philosophisch ähnlich subtil, wie das zwischen Individuum und Person. Gruß Joachim Stiller Münster
    • Der Vollständigkeit halber hier noch eben der Begriff der Personalität, der als Personalitätsprinzip ein wichtiges Prinzip der katholischen Soziallehre ist.

      "Personalität ist sowohl eine passive Eigenschaft von Wesen,
      die an bestimmten sozialen Interaktionen teilnehmen, als auch die aktive
      individuelle Selbstorganisation des Menschen. Es handelt sich dabei
      nicht nur um ein Bewusstseinsphänomen, sondern auch um eine ethische
      Bestimmung.
      Personalität wird dadurch auch als Prinzip gelingenden menschlichen
      Zusammenlebens in Gesellschaft und Staat verstanden (vgl. u. a. Christliche Soziallehre, Personalismus). Als solches ist es auch gleichermaßen Voraussetzung und Sinnbedingung aller Pädagogik, Bildung und Erziehung.

      Es wird als polar-komplementärer Gegensatz zur Sozialität aufgefasst, die sich in einer Spannungseinheit als konkret gelebte Solidarität (Solidarismus) verwirklichen. Dort, wo das Prinzip der Personalität nicht beachtet wird, kommt es zu schweren Störungen (z. B. im Totalitarismus).

      Oft wird der Begriff Personalität mit Individualität oder Persönlichkeit wiedergegeben bzw. auch verwechselt." (Wiki)
      Die Personalität, etwa in der katholischen Soziallehre, vor allem aber auch in meiner eigenen Fassung, stellt fest, dass jeder Mensch eine sittliche Person ist. Der Mensch ist daher immer auch als Individuum anzusprechen. Geht die Personalität unter, führt dies immer zur Erscheinung des Totalitarismus... Gruß Joachim Stiller Münster
    • Noch etwas Grundsätzliches: Ich selber glaube unbedingt an die relative Konstanz der Persönlichkeit. Man kann sich zwar unterschiedliche Rollen zulegen, und diese vielleicht auch wechseln, wie ein Kleidungsstück, aber seinen Charakter, sein Temperament, seine Persönlichkeit kann man "nicht" nach Belieben wechseln... Gruß Joachim Stiller Münster
    • Noch etwas Grundsätzliches: Ich selber glaube unbedingt an die relative Konstanz der Persönlichkeit. Man kann sich zwar unterschiedliche Rollen zulegen, und diese vielleicht auch wechseln, wie ein Kleidungsstück, aber seinen Charakter, sein Temperament, seine Persönlichkeit kann man "nicht" nach Belieben wechseln. Ich sage das nur deshalb, weil solches von einigen behauptet wird... Gruß Joachim Stiller Münster
    • Zusammenfassung

      Die Bedeutung der
      beiden Begriffe Person und Individuum sind relativ ähnlich.
      Teilweise wird der eine Begriff sogar mit dem anderen erklärt. Wenn es
      überhaupt einen Unterschied gibt, dann kann dieser nur in ganz subtilen
      psychologischen Nuancen liegen.




      Fragen wir uns noch
      eben, was denn eine Person bzw. ein Individuum ausmacht. Ich selber glaube,
      dass das, was die Person bzw. das Individuum ausmacht, seine Einzigartigkeit
      ist. Jeder einzelne Mensch hat ganz spezifische Besonderheiten. Nicht zuletzt
      auf der psychologischen Ebene. Dazu zählen vor allem der Charakter und das
      Temperament.




      Persönlichkeit
      meint die einzigartigen psychologischen Eigenschaften einer Person, in denen
      sie sich von anderen unterscheidet.




      Individualität
      meint die einzigartigen individuellen Eigenschaften eines Individuums, in denen
      es sich von anderen unterscheidet.




      Das Verhältnis von
      Persönlichkeit und Individualität ist philosophisch ähnlich subtil, wie das
      zwischen Person und Individuum.




      Noch etwas
      Grundsätzliches: Ich selber glaube unbedingt an die relative Konstanz der
      Persönlichkeit. Man kann sich zwar unterschiedliche Rollen zulegen, und diese
      vielleicht auch wechseln, wie ein Kleidungsstück, aber seinen Charakter, sein
      Temperament, seine Persönlichkeit kann man "nicht" nach Belieben
      wechseln. Da würde man sich glaube ich etwas vormachen.
      Gruß Joachim Stiller Münster
    • Zusammenfassung

      Die Bedeutung der beiden Begriffe Person und Individuum sind relativ ähnlich.
      Teilweise wird der eine Begriff sogar mit dem anderen erklärt. Wenn es
      überhaupt einen Unterschied gibt, dann kann dieser nur in ganz subtilen
      psychologischen Nuancen liegen.

      Fragen wir uns noch eben, was denn eine Person bzw. ein Individuum ausmacht. Ich selber glaube,
      dass das, was die Person bzw. das Individuum ausmacht, seine Einzigartigkeit
      ist. Jeder einzelne Mensch hat ganz spezifische Besonderheiten. Nicht zuletzt
      auf der psychologischen Ebene. Dazu zählen vor allem der Charakter und das
      Temperament.

      Persönlichkeit meint die einzigartigen psychologischen Eigenschaften einer Person, in denen
      sie sich von anderen unterscheidet.

      Individualität meint die einzigartigen individuellen Eigenschaften eines Individuums, in denen
      es sich von anderen unterscheidet.

      Das Verhältnis von Persönlichkeit und Individualität ist philosophisch ähnlich subtil, wie das
      zwischen Person und Individuum.

      Noch etwas Grundsätzliches: Ich selber glaube unbedingt an die relative Konstanz der
      Persönlichkeit. Man kann sich zwar unterschiedliche Rollen zulegen, und diese
      vielleicht auch wechseln, wie ein Kleidungsstück, aber seinen Charakter, sein
      Temperament, seine Persönlichkeit kann man "nicht" nach Belieben
      wechseln. Da würde man sich glaube ich etwas vormachen.
      Gruß Joachim Stiller Münster
    • Zusammenfassung

      Die Bedeutung der beiden Begriffe Person und Individuum sind relativ ähnlich.
      Teilweise wird der eine Begriff sogar mit dem anderen erklärt. Wenn es
      überhaupt einen Unterschied gibt, dann kann dieser nur in ganz subtilen
      psychologischen Nuancen liegen.

      Fragen wir uns noch eben, was denn eine Person bzw. ein Individuum ausmacht.
      Ich selber glaube, dass das, was die Person bzw. das Individuum ausmacht, seine
      Einzigartigkeit ist. Jeder einzelne Mensch hat ganz spezifische Besonderheiten.
      Nicht zuletzt auf der psychologischen Ebene. Dazu zählen vor allem der Charakter
      und das Temperament.

      Persönlichkeit meint die einzigartigen psychologischen Eigenschaften einer Person, in denen
      sie sich von anderen unterscheidet.

      Individualität meint die einzigartigen individuellen Eigenschaften eines Individuums, in denen
      es sich von anderen unterscheidet.

      Das Verhältnis von Persönlichkeit und Individualität ist philosophisch ähnlich subtil, wie das
      zwischen Person und Individuum.

      Noch etwas Grundsätzliches: Ich selber glaube unbedingt an die relative Konstanz der
      Persönlichkeit. Man kann sich zwar unterschiedliche Rollen zulegen, und diese
      vielleicht auch wechseln, wie ein Kleidungsstück, aber seinen Charakter, sein
      Temperament, seine Persönlichkeit kann man "nicht" nach Belieben
      wechseln. Da würde man sich glaube ich etwas vormachen.
      Gruß Joachim Stiller Münster
    • Joachim Stiller schrieb:

      Ich selber glaube, dass das, was die Person bzw. das Individuum ausmacht, seine
      Einzigartigkeit ist.
      Einzigartigkeit=Individualität=Persönlichkeit

      Dann könnte deine Formulierung auch so heißen:
      "Ich selber glaube, dass das, was die Person bzw.
      das Individuum ausmacht, seine Individualität bzw.
      seine Persönlichkeit ist."

      Welche weiterführenden, alltagsrelevanten Überlegungen,
      könnten sich daraus ergeben?

      flores :)
      Jedes Lebewesen möchte seinen eigenen Impulsen folgen. (Rolf Reinhold)
    • Dem Begriff Individualität gegenüber steht der Begriff der Kollektivität.

      Eine Ameise ist im Vergleich zu dem humanistischen Bild des Menschen eher durch Kollektivität gekennzeichent, wobei sich die Unterschiede zwischen Ameisen und den meisten Menschen mit ihrem Normal-Bewußtsein aus der Position Höheren Bewußtseins verwischen mögen.

      Individualität geht für mich untrennbar mit Höherem Bewußtsein einher, letztlich auch mit praktiziertem individuellem Verhalten in der Masse.

      Leider sind die Menschen derart gleichgeschaltet, daß man schon auffällig wird, wenn man wie ich seinen Fernseher verschenkt und so darauf verzichtet.
    • gruppe59 schrieb:

      Dem Begriff Individualität gegenüber steht der Begriff der Kollektivität.
      Kollektivität entsteht m.E. da, wo Menschen sich auf "gemeinsames Handeln" einlassen.
      Das Maß für Einlassen dürfte individuelles (Wert)Entscheiden sein.

      gruppe59 schrieb:

      Individualität geht für mich untrennbar mit Höherem Bewußtsein einher, letztlich auch mit praktiziertem individuellem Verhalten in der Masse.
      Ich würde hier statt "Höherem Bewusstsein" lieber von Authentizität sprechen.

      gruppe59 schrieb:

      Leider sind die Menschen derart gleichgeschaltet, daß man schon auffällig wird, wenn man wie ich seinen Fernseher verschenkt und so darauf verzichtet.
      Die meisten Menschen dürften - statt Authentizität zu praktizieren - mehrheitlich
      praktizierten Normen folgen, was m.E. Probleme aufwirft. Konformität scheint mir zwar
      bis zu einem gewissen Grad natürlichen Bedürfnissen entgegen zu kommen, Gemeinschaft
      mit anderen zu pflegen und zu haben. Da sie in der Regel aus Übernehmen
      von Vorgefundenen entstehen dürfte, anstatt durch eigenes Entscheiden, dürften genauso natürliche
      individuelle Bedürfnisse - sofern sie noch bemerkt werden - damit kollidieren.
      Die Lösungsmöglichkeiten die konformes Verhalten dafür anbietet, könnte
      Ausgrenzen (Verzicht auf Gemeinschaft) bzw. Einbeziehen (Verzicht auf Individualität) sein.
      In jedem Fall dürften Bedürfnisse zu kurz kommen.
      Die sich gegenseitig ausschließenden Alternativen entsteht m.E. durch Kultur. Je dogmatischer
      eine Kultur ist, desto rigider schließt sie aus bzw. ein. Kulturen kann man eventuell mit Clubs
      vergleichen, die Menschen aus- und einschließen.
      Möglicherweise könnte folgendes eine brauchbare Lösung für Individualisten sein:
      Stets nach eigenen Werten entscheiden, was man in einer Kultur mitmachen kann.
      Diese verhilft m.E. zu Möglichkeiten gemeinsamen Handelns mit Integration
      der individuellen Werte.

      flores :)
      Jedes Lebewesen möchte seinen eigenen Impulsen folgen. (Rolf Reinhold)
    • flores schrieb:

      gruppe59 schrieb:

      Dem Begriff Individualität gegenüber steht der Begriff der Kollektivität.
      Kollektivität entsteht m.E. da, wo Menschen sich auf "gemeinsames Handeln" einlassen.
      Das Maß für Einlassen dürfte individuelles (Wert)Entscheiden sein.


      Es gibt genügend Erkenntnis, daß wie Gruppen Individuen beeinflussen. Daher kann ich Deiner Theorie vom "individuellen Entscheiden" nicht folgen.

      gruppe59 schrieb:

      Individualität geht für mich untrennbar mit Höherem Bewußtsein einher, letztlich auch mit praktiziertem individuellem Verhalten in der Masse.
      Ich würde hier statt "Höherem Bewusstsein" lieber von Authentizität sprechen.

      Nein. Ich meine schon ein verändertes (gegenüber dem Normal-Bewußtsein). Ob man es denn "höher" einstufen will, sei durchaus dahingestellt. (Ich denke da an das Bewußtsein wie bei Sri Aurobindo dargestellt)

      gruppe59 schrieb:

      Leider sind die Menschen derart gleichgeschaltet, daß man schon auffällig wird, wenn man wie ich seinen Fernseher verschenkt und so darauf verzichtet.
      Die meisten Menschen dürften - statt Authentizität zu praktizieren - mehrheitlich
      praktizierten Normen folgen, was m.E. Probleme aufwirft. Konformität scheint mir zwar
      bis zu einem gewissen Grad natürlichen Bedürfnissen entgegen zu kommen, Gemeinschaft
      mit anderen zu pflegen und zu haben. Da sie in der Regel aus Übernehmen
      von Vorgefundenen entstehen dürfte, anstatt durch eigenes Entscheiden, dürften genauso natürliche
      individuelle Bedürfnisse - sofern sie noch bemerkt werden - damit kollidieren.
      Die Lösungsmöglichkeiten die konformes Verhalten dafür anbietet, könnte
      Ausgrenzen (Verzicht auf Gemeinschaft) bzw. Einbeziehen (Verzicht auf Individualität) sein.
      In jedem Fall dürften Bedürfnisse zu kurz kommen.
      Die sich gegenseitig ausschließenden Alternativen entsteht m.E. durch Kultur. Je dogmatischer
      eine Kultur ist, desto rigider schließt sie aus bzw. ein. Kulturen kann man eventuell mit Clubs
      vergleichen, die Menschen aus- und einschließen.
      Möglicherweise könnte folgendes eine brauchbare Lösung für Individualisten sein:
      Stets nach eigenen Werten entscheiden, was man in einer Kultur mitmachen kann.
      Diese verhilft m.E. zu Möglichkeiten gemeinsamen Handelns mit Integration
      der individuellen Werte.

      Am Besten wäre es sich in einer Gemeinschaft zu befinden, die die gleichen Werte teilt und auch lebt.
      Bestes Beispiel dazu ist Auroville in Indien.
      "Auroville wird der Platz materieller und spiritueller Forschung für eine lebendige Verkörperung einer wirklichen menschlichen Einheit sein."

      de.wikipedia.org/wiki/Auroville

      flores :)

      Wolfgang :angel1:
    • Am Besten wäre es sich in einer Gemeinschaft zu befinden,
      die die gleichen Werte teilt und auch lebt.
      Diese Idee einen jeweils eigenen Club zu gründen, verhindert m.E. weltweite Solidarität.
      Es könnte sogar sein, dass die so fixierte Abgrenzung zu anderen, Abneigung zwischen Menschen
      fördert, weil gemeinsames Handeln jenseits von Kompromissen nicht möglich sein dürfte. Ich bin für
      Kompromisslosigkeit und für EINIGEN.

      Aber ich räume gern ein: Das ist Zukunftsmusik. Die Ohren der meisten Menschen sind durch Enkulturation
      auf das getrimmt, was Enkulturation seit Jahrtausenden als mögliche Lösung bei Problemen mit Integration
      vorsieht: Einen eigenen Club gründen. Damit bleibt man m.E. im Rahmen des Gegebenen.
      Wirkliche Neuansätze dürften nur dann möglich sein, wenn man diesen Rahmen überschreitet.
      Wie z.B. in der Neun-Punkte-Lösung veranschaulicht. Aufgabe war ohne abzusetzen,
      9 Punkte miteinander zu verbinden. Dies gelingt nur, wenn man über die Graphik hinausgeht.



      flores :)
      Jedes Lebewesen möchte seinen eigenen Impulsen folgen. (Rolf Reinhold)