Was ist eine Empfindung?

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    • Es ist ja wohl klar. Was ich damit meine? Hm, Du fragst. Aha. Das ist also eine Empfindung. Leider ist sehr viel Leid an allen Orten und Geschäften. Man kann das wie Geräteturnen beschreiben. Die, welche es am besten beherrschen, sind von oben bis unten durchtrainiert, nur, dass das auf Kosten des Körpers geht, der darunter schreit, aber es ist der Körper selbst, der sich knetet, der sich foltert, da ist ein Leidender, und da ist einer, der vom Leid lebt, aber beide sind doch dasselbe, und so reibt man sich das Gesicht im eigenen Wahntraum, bis man wach wird. Ich will damit sagen, dass der Wahnsinn in der ganzen Welt unterwegs ist. Es herrscht eine Konkurenz, die vom Fleisch der anderen lebt, natürlich merkt man das im Einzelnen nicht, wenn man seinen eigenen behüteten Bereich hat, aber doch fehlt immer irgendetwas, und das erzeugt das Streben, die Menschen suchen. Oh ja, sie suchen sehr. Ihre Gier ist grenzenlos, und doch versuchen sie gegenzuhalten, weil sie ahnen, wie die Geschichte zeigt, das so etwas böse enden kann, wie etwa im zweiten Weltkrieg. Kaum hat sie sich aber davon erholt und eine Infrastruktur aufgebaut, die ein großes Pflaster über alles legt, so pocht die Wunde darunter erneut, und man versucht es mittelst Alkohol, Tabbak, Drogen, Porno, Macht, Strenge, Eifersucht, Diskussion, Streit und wieder Diskussionen, solange im Kreis zu drehen, bis einem, wie auch in diesem Satz, schwindelig wird und es so verdrängt. Überhaupt ist die Gesellschaft ein sehr krankes Monster, man siehe die Geschäfte, wie die Regale vollgelegt sind, und wie man unterhalb der Produkte zu kommunizieren versucht, weil man doch eigentlich etwas meinte. Nur, dass man auch realistisch bleibt, und der Kampf ist ein harter, denn es zerren Weltkräfte am selben Kuchen, die Wallstreet ist todkrank, sie fressen sich selbst auf, ernähren sich von ihrem eigenen Fleisch, so auch überall im Kleinen, da wird gezerrt, gepiekst und gestachelt, das ist so, als wollte man verlangen, dass der, welcher in die Brennessel geworfen wird, sich nicht jucken solle, welcher Reiz aber unwiderstehlich ist, aber der Vorgang des Juckens verschafft Befriedigung, der Reiz wird gestillt, und die Menschen jucken sich andauernd, arbeiten, schaffen, streben, und wie sie streiten, denn der Streit ist real. Sie jucken sich überall. Sie versuchen den Reiz wegzumachen, die Werbeindustrie bündelt ihn, sodass man ihn auf einen Schlag wegmachen kann, wenn man dies und das Produkt genießt, jedoch, ich sage, wenn dies das richtige Mittel wäre, so hätte es ja schon längst funktionieren müssen, daher die Werbeindustrie und Wirtschaft ein negatives Verdienst sein muss, aus der man negative Erkenntnisse schöpft, das, was die Menschen also nicht haben. Und das ist also der Reiz. Nun, ganz sicherlich erfordert es keine Künststücke, herauszufinden, dass dem Menschen das Leiden wesentlich ist, und das ist nicht hochnäsig von oben herab durch irgendwelche politischen Beschlüsse, die sich sonst von allem Leben isolieren, wegzuresonieren, denn es ist doch wohl klar, dass der Politiker selbst auch ein Mensch unter Menschen ist, und genauso wie die anderen atmet, was soll er diesen denn voraus haben? Schon gar nicht lassen sich die Menschen das Herz belehren, sie können auf Zeit betäubt werden, durch den Wahn einer in allen Ecken und Winkeln polternden Medienkultur, die sich selbst dieses Problem, sie weiß auch nicht recht wie, zur Diskussion macht. Überhaupt diskutieren alle, doch ist das Ganze kein abstraktes Problem, und lässt sich niemals unter die Gewalt von Begriffen bringen, denn man versucht die Menschen durch politische Beschlüsse mehr oder minder halbherzig zu knebeln, welches dann Gegenmotive, also die Gebung von Gesetzen ist, die überall um sich greifen, und den Menschen unmündig machen, ich meine subtil. Kann die Politik Liebe geben? Nein. Aber dafür Gewalt. Nur, dass das nicht auf Dauer funtionieren kann. Was sucht denn also unser großes Ungeheuer? Das liebe BMW, das liebe AUDI. Ihr habt Euch alle so viel Mühe gegeben. Alle suchen sie etwas, als sei da etwas, das zu finden wäre, und er eine hat Angst, dass der andere es ihm wegnimmt, sie zerren am selben Stück Kuchen, und dadurch werden sie immer mächtiger, immer größer, sie fressen sich gegenseitig auf, und dadurch wird die Macht noch größer, die Sucht nach derselben, wer gebietet dem Einhalt? Nun, so etwas endet dann wie im zweiten Weltkrieg. Der ist gerade ein paar Tage vorbei. Letztenendes wollen die Menschen gepflegt und behütet werden, und das tun sie ja schon untereinander in den Familien, in denen sie ihre Kinder großziehen, und dabei eben auch Nachrichten gucken, worin wiederum berichtet wird, dass da und dort in der Welt das Grausen los ist, ihnen selbst es aber gut geht, eben weil da andere sind, denen es nicht so gut geht, was geht es uns an? Sie verkriechen sich in ihre Häuser, schmücken sich auf der Straße, und ziehen ein Lächeln auf, und machen gute Miene zu bösem Spiel. Aber doch sollte die Verantwortung da sein, dass, so abgehoben die Politiker auch sind, sie alle das gemeinsam haben: Sie atmen. Egal wie mächtig und schwach sie sind. Also haben alle Menschen das Atmen gemeinsam. Nur wundert es mich, dass die mächtigen Politiker vergessen haben, dass auch die schwachen atmen. Aber die schwachen atmen auch ohne die mächtigen Politiker.