Angepinnt Konferenzen, Tagungen, Symposien

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    • Konferenzen, Tagungen, Symposien

      Methoden in der Philosophie

      Die Deutsche Gesellschaft für Philosophie und die Gesellschaft für Analytische Philosophie veranstalten einen gemeinsamen Workshop zum Thema "Methoden in der Philosophie". Dieser Workshop wird vom 29.-31. März 2011 in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim an der Ruhr stattfinden.
      Auf diesem Workshop sollen acht Themen diskutiert werden:

      Begriffsanalyse (Chr. Nimtz, Erlangen; Kommentar: P. Stekeler-Weithofer, Leipzig)
      Dialektik (M. Quante, Münster; Kommentar: G. Ernst, Stuttgart)
      Formale Methoden (W. Spohn, Konstanz; Kommentar: E. Brendel, Bonn)
      Phänomenologie (K.-H. Lembeck, Würzburg; Kommentar: G. Keil, Berlin)
      Intuitionen (Th. Grundmann, Köln; Kommentar: D. Koppelberg, Berlin)
      Transzendentalphilosophie (W. Kuhlmann, Aachen; Kommentar: T. Rosefeldt, Berlin)
      Naturalismus (A. Beckermann, Bielefeld; Kommentar: L. Wingert, Zürich)
      Konstruktivismus (P. Janich, Marburg; Kommentar: M. Carrier, Bielefeld)

      Die acht Beiträge werden vorab schriftlich vorgelegt und während des Workshops nicht von ihren Verfassern vorgetragen. Stattdessen haben die Kommentatoren die Aufgabe, in 20 Minuten die Beiträge zunächst kurz inhaltlich zu präsentieren und anschließend kritisch zu kommentieren. Die Verfasser der Beiträge haben danach bis zu 10 Minuten Zeit, um auf die Kommentare zu reagieren, und anschließend gibt es jeweils 75 Minuten Gelegenheit für eine ausführliche Diskussion.

      Für Rückfragen oder falls Sie an dem Workshop teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an Prof Dr. Dr. h.c. Carl Friedrich Gethmann (cf.gethmann@uni-due.de) oder an Prof. Dr. Thomas Spitzley (thomas.spitzley@uni-due.de).

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    • XXII. Deutscher Kongress für Philosophie

      XXII. Deutscher Kongress für Philosophie

      Vom 11. bis zum 15. September 2011 findet der XXII. Deutsche Kongress für Philosophie zum Thema "Welt der Gründe" an der Ludwig-Maximilians-Universität München statt. Sowohl die wissenschaftliche als auch die lebensweltliche Praxis sind ohne den Austausch von Gründen nicht denkbar und dennoch ist notorisch unklar, was man unter Gründen eigentlich verstehen sollte: Was ist ihr ontologischer Status? Sind sie objektiv oder subjektiv? In welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Ziel des Kongresses ist es, unterschiedliche Perspektiven auf diese und weitere Fragen zum Thema Gründe zu eröffnen und dadurch Erkenntnisfortschritte zu ermöglichen. Dabei sollen die verschiedenen Strömungen der zeitgenössischen Philosophie – phänomenologische, analytische, pragmatische, naturalistische, humanistische etc. – berücksichtigt werden. Dieser Pluralismus spiegelt sich auch in den Hauptvorträgen wieder, für die Seyla Benhabib, Lorraine Daston, Peter Gärdenfors, Jürgen Habermas, Franz von Kutschera, Susan Neiman und Robert Pippin gewonnen werden konnten.

      Neben den Hauptvorträgen – die sich in akademische Plenarvorträge und Abendvorträge für ein breiteres philosophisch interessiertes Publikum gliedern – finden Kolloquien an allen vier Kongresstagen statt. Diese beziehen sich, ebenso wie die Hauptvorträge, auf das Kongressthema. Darüber hinaus finden nachmittags Sektionen zu verschiedenen philosophischen Teildisziplinen statt (siehe call for papers). Kongresssprache ist in der Regel Deutsch. Am Sonntagabend wird der Kongress von seinen beiden Schirmherren, dem Bayrischen Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch und dem Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, im Alten Rathaus eröffnet, zudem wird er durch ein umfassendes Rahmenprogramm begleitet.

      Organisiert wird der XXII. Deutsche Kongress für Philosophie vom Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (DGPhil), Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Staatsmisnister a.D.

      dgphil2011.uni-muenchen.de/index.html

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    • Spirit schrieb:

      Sowohl die wissenschaftliche als auch die lebensweltliche Praxis sind ohne den Austausch von Gründen nicht denkbar und dennoch ist notorisch unklar, was man unter Gründen eigentlich verstehen sollte: Was ist ihr ontologischer Status?

      Ja, das ist komisch (Molière hätte seinen Spaß; das Klistier wirkt und die Heilung steht weiter aus).
      Kurt Tucholsky: "Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht". — Werner Weber: "Ihre Sprache dient nicht der Darstellung, sondern der Vorstellung". — Heinrich Heine: "Sie tr(i)nken heimlich Wein und predig()en öffentlich Wasser". — Thomas Bernhard: "Ab und zu hat der Denkende die Pflicht, in das Weltgeschehen einzugreifen".