Rituale

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    • Ein Ritual (von lateinisch ritualis = „den Ritus betreffend“) ist eine nach vorgegebenen Regeln ablaufende, meist formelle und oft feierlich-festliche Handlung mit hohem Symbolgehalt. Sie wird häufig von bestimmten Wortformeln und festgelegten Gesten begleitet und kann religiöser oder weltlicher Art sein (z. B. Gottesdienst, Begrüßung, Hochzeit, Begräbnis, Aufnahmefeier usw.).(aus Wiki)
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      spiegel.de/img/0,1020,879502,00.jpg Wave-Gotik-Treffen in Leipzig

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      wiener opernball
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Mensch_sein ()

    • Putzig ...
      wer nichts zu bieten hat, gesellt sich zu seinesgleichen zwecks Vermögensintegration.
      Kurt Tucholsky: "Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht". — Werner Weber: "Ihre Sprache dient nicht der Darstellung, sondern der Vorstellung". — Heinrich Heine: "Sie tr(i)nken heimlich Wein und predig()en öffentlich Wasser". — Thomas Bernhard: "Ab und zu hat der Denkende die Pflicht, in das Weltgeschehen einzugreifen".
    • erst kürzlich aus dem Bücherregal geholt... :-)

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      Cees Nooteboom "Rituale"

      Der an wunderlichen Typen und rabiaten Aussteigern reiche Roman von Cees Nooteboom spielt in den 1960er und 1970er Jahren. Er zeichnet sich durch eine aufwändige Struktur und atmosphärische Dichte aus.
      Inhalt: Inni Wintrop führt das Leben eines modernen, großstädtischen Taugenichts. Seine Leidenschaft gilt den Frauen und allem Ästhetischen. Seine Existenzgrundlage verdankt er dem Ex-Liebhaber einer exzentrischen Tante, Arnold Taads, der bei Innis’ betuchter Familie ein kleines Vermögen für den verstoßenen Spross erlangte. Taads selbst wurde durch das egoistische Verhalten des Clans zum Menschenfeind; er bevorzugt klösterliche Abgeschiedenheit und erfriert in den Alpen.
      Zufällig lernt Inni Wintrop bei einem Kunsthändler Taads Sohn Philip kennen. Der Anhänger des Zen-Buddhismus hat sich in eine reinweiße Dachstube eines heruntergekommenen Amsterdamer Hauses zurückgezogen. Philip bildet sich ein, das echte, reine Japan zu verkörpern. Nach jahrelanger Suche findet er eine besonders seltene Teeschale. Er lädt Inni Wintrop und den Kunsthändler zu einer traditionellen Teezeremonie ein. Wenig später ertränkt er sich; in seinem Zimmer findet man die zertrümmerte Teeschale.
      Durch die Konfrontation mit den beiden extremen Existenzen reift Inni Wintrop. Zu Beginn wollte er Hand an sich legen, da seine Frau ihn verlassen hatte und ihm vor dem Älterwerden graute. Am Ende bejaht er das Leben und seine Unvollkommenheiten.
      Aufbau: Die Wandlung von Inni Wintrop wird in mehreren Rückblenden beschrieben, die sich geschickt in der Gegenwart auflösen. Neben den Hauptpersonen bevölkern viele markante Figuren Rituale – durchweg Vertreter eines untergehenden, kultivierten Großbürgertums. Subtil rechnet Nooteboom in seinem Roman mit jeder Spielart von Dogmatismus ab, der stets zur Menschenverachtung führt, und setzt dem eine humanistische Haltung entgegen. Rituale sind hier Versinnbildlichungen des Dogmatismus.
      Wirkung: Rituale stieß bei Kritikern und Lesern auf eine überwiegend positive Resonanz und brachte Nooteboom den Durchbruch als Romancier.

      Kurzbeschreibung
      Cees Nooteboom legt in seinem Erfolgsroman "Rituale" heiter und melancholisch Zeugnis ab von der weltschaffenden Kraft seines souveränen, leichten wie philosophischen Erzählens, seiner Fähigkeit, das Sein zum Schein und den Schein zum Sein zu verwandeln: Inni Wintrop will sich selbst töten, weil er in seinem Horoskop prophezeit hatte, seine Frau werde mit einem anderen durchbrennen, und er, der ja Löwe war, würde dann Selbstmord begehen. Doch wie der Tod so spielt, der Strick reißt, und Inni Wintrop sieht mit neuer Aufmerksamkeit die Menschen in seiner Stadt Amsterdam.
      Quelle: Das Buch der 1000 Bücher
      "Gibt es denn Worte genug, um alle Mäuler damit zu stopfen?" Stanislaw Jerzy Lec

      ...ich bin dann mal im Nicht-Sprache-Wald Blattdeutsch lernen
      ...
    • das muß telepathie sein atman.... ;)
      Am Ende bejaht er das Leben und seine Unvollkommenheiten...
      eine weise entscheidung......was bleibt einem auch anderes übrig... :D

      vielleicht sollte man noch zufügen: .....und wird zum Humoristen...... :sunny:
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    • Wahlen 2011...

      ...die bayrische "Lichtgestalt" (mit-ohne-Dr.) greift dem angeschlagenen Bürgermeisterkandidaten Ahlhaus unter die Arme, gegen den "roten Filz".
      Haargel, Dschungelcamp, Afghanistan...

      Wahl-K(r)ampf-RITUALE 2011...

      [media]http://www.youtube.com/watch?v=Q7Q3FjlhXEk
      "Gibt es denn Worte genug, um alle Mäuler damit zu stopfen?" Stanislaw Jerzy Lec

      ...ich bin dann mal im Nicht-Sprache-Wald Blattdeutsch lernen
      ...
    • Hallo,

      ich bin erst seit gestern Mitglied dieses Forums - und als Ethnologe muss ich natürlich gleich nachsehen was hier unter dem Titel 'Rituale' zu finden ist.

      Ein Ritual hat in den letzten Monaten besonders meine Aufmerksamkeit erregt - einfach weil ich so etwas in dieser Form nicht für möglich gehalten hätte. Es ist das sogenannte 'Cremation of Care'-Ritual das alljährlich von Mitgliedern der politischen und ökonomischen Eliten in den Wäldern Kaliforniens praktiziert wird. In diesem Ritual wird eine menschliche Puppe - die die Sorge repräsentiert - von Kapuzenmännern zu Füßen einer steinernen Gottheit dem Feuer geopfert. Mehr möchte ich an dieser Stelle dazu nicht sagen...

      Googeln Sie 'Cremation of Care' - ich halte das für hochinteressant.
    • Mynameisfritz schrieb:

      Mehr möchte ich an dieser Stelle dazu nicht sagen...

      einem ethnologen müßte aber etwas mehr dazu einfallen....

      Zu den regelmäßigen Besuchern des Bohemian-Grove-Events, welches Mitte Juli beginnt und drei Wochenenden beinhaltet, gehörten oder gehören unter anderem Helmut Schmidt, Henry Kissinger, Alan Greenspan, Richard Nixon, George Bush Senior, George Bush Junior und Arnold Schwarzenegger.
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    • Hallo, guten Morgen.

      dass ich an zu diesem Zeitpunkt nicht mehr dazu sagen möchte, bedeutet nicht dass mir nicht mehr dazu einfällt... :) Ich denke vielmehr dass sich hier jeder mit seinem gesunden Menschenverstand ein eigenes Bild machen sollte.

      Mir ist bekannt dass es hier Vergleiche zum 'Burning Man' gibt. Dieses Ritual findet jedoch unter völlig anderen Vorzeichen statt. 'Burning Man' ist z.B. ein offenes Ritual, jeder kann dabei sein. Im CoC-Ritual geht es dagegen um Verarbeitung und Bewältigung der eigenen Machtpotentiale - und das nicht gerade in aufgeklärter oder ethisch vertretbarer Art und Weise.
    • Ja, der Einwand, dass auf der einen Seite öffentliche Rituale und auf der anderen "private" vollzogen werden hat absolute Relevanz.
      Die Abschottung von "Eliten" in Clubs (CFR) bzw. Logen (Freimaurerei) mit "geschlossener Gesellschaft", "geheimen Ritualen" und "Schweigeverpflichtung" (z.B. Bilderbergerkonferenz) unterscheidet sich diametral von Parteitagen oder Gottesdiensten mit öffentlich debattierbarer "Message" (auch wenn z.B. über die letzte Bilderbergerkonferenz erstmals in ein, zwei deutschen Zeitungen berichtet wurde, wenn auch eher als Randnotiz).
      "Netzwerken" ohne Transparenz (und nichts anderes ist für mich der pseudoreligöse Kitt "Freimaurerei") ist extrem gefährlich für eine demokratische Gesellschaft. Die Ballung von Wirschaftsmacht und deren politischen Lakaien führt dazu, dass immer mehr Entscheidungen hinter den Kulissen getroffen werden und dann dem Volke vorgekaut werden, bevor es das halbverdaute Erbrochene dann demokratisch legitimieren "darf", natürlich sind da aber schon die Nährstoffe (Profit) in den Mägen der Vermögenden verschwunden.
      Sicher gibt es auch bei Parteitagen Hinterzimmerklüngel - aber hier sind wenigstens die Verantwortlichen im öffentlichen Rampenlicht - wer kennt aber schon wichtige (hochgradige - ha-ha) Entscheidungsträger o.g. Verbindungen?

      Eine kleine Volte am Rande: der neue Schröder der SPD, Olaf Scholz kommentierte auf Abgeordnetenwatch seine Einladung zur letztjährigen Bilderbergerkonferenz damit, dass er ja gegen Hinterzimmerklüngel sei. ?( Naja, sein wirtschaftfreundlicher Kurs hat sich seit seiner Funktion als Scholz-O-Mat (vorlesen, was ihm vorgelegt wird) insofern ja nie geändert, da braucht es eigentlich nicht einmal Hinterzimmer (oder wie im Falle o.g. Konferenzen großflächig abgesperrte Luxushotels).
      Taufrisch waren deine berauschenden Waldesaugen,
      von Wildheit versüßt (...)

      Sie, die er kennt;
      sie, die sich erkannten -


      dantesdatscha.npage.de/