Philosophie der Liebe

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    • Eine Radio-Sendung zum Thema Liebe: swr.de/swr2/programm/sendungen…064888/1dxbpu1/index.html

      als pdf-Datei: swr.de/swr2/programm/sendungen…/swr2-wissen-20100411.pdf

      Autor: Wilhelm Schmid, geb. 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin. Er studierte Philosophie und Geschichte in Berlin, Paris und Tübingen und lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt.

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    • ich glaube ein grundproblem, der sogenannten liebe in beziehungen ist es, dass beide partner unterschiedliche erwartungen in den anderen haben und wenn diese nicht erfüllt werden es zu einer "unerfüllten liebe" kommt. man streitet sich ärgert sich und das endet meist darin, dass man sich trennt.

      aber ich weiß schon länger, dass wahre liebe nichts erwartet. die liebe ist auch keine begehren.

      wenn ich jemanden liebe kann ich ncht enttäuscht werden und somit endet meine liebe nicht.

      sex kann man schon mal getrost vergessen.

      also wenn ich als mann zu meiner frau sage ich liebe dich und ich verstehe die liebe aber nicht, so müsste man mich so übersetzen:

      frau, ich erwarte von dir, dass du mit mir schläfst.

      und dann noch einen drauf setzen und sagen, wenn man keinen beischlaf bekommt:

      liebst du mich denn nicht?

      übersetzt:

      du musst mit mir schlafen um mir zu zeigen, dass du mich liebst.

      alles quatsch, aber eigentlich gehen die menschen so miteinader um.

      wenn mich jemand liebt, so sehe ich das, weil ich die liebe verstehe und somit erkennen kann, ich brauche keine beweise für liebe.

      also brauche ich auch nichts zu tun, wenn ich jemanden liebe!

      denn wenn ich liebe(die liebe verändert das wesen) zeigt sich in meiner lebensweise, meinem verhalten und meinen worten.
      Du bist der Herr des ungesprochenen Wortes und das gesprochene Wort ist Herr über Dich.
    • Die Liebe hat einen klaren Blick, der aber auch durch das Wetter geschaffen sein muss, sagen wir mal, es muss nicht, aber wenn ja, dann gleicht es einem Blick, der in die weiteste Ferne schauen lässt, über der bleigraue Wolken schweben, darunter eine finstere Helligkeit, in der die Kuppel der Berge silbern emporragen und stille gesäumt von weichen Wäldern sind, und dazwischen und davor, in die Tiefe und die Höh, ein Regenbogen strahlt, welches eigentlich das ist, was ich meine, wenn ich sage, dass die Liebe einen klaren Blick bis hinauf in die Bergspitzen, die sie berührt, mit der Gottes Hand der Engel, die er trägt, mit seinen Augen, die ich in dir lese, diesen Regenbogen endlich schlägt, und du berührst Gottes Hand in dir, der in deinen Augen ist, wo der Regenbogen aufgegangen ist im Horrizont. Denn die Berggipfel sind in deinen Augen drinn, und ein minnimaler Regenbogen,