vom 10.03.03 - 16.03.03

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  • mir fäält dazu ein:
    ich habe Freunde im wirklichem Leben und auch Freunde im internet... beide möchte ich nicht missen!! Sie ist was wunderbares und hast du dich erstmal auf deine Freunde eingestellt und sie auf dich, so ist es schön Impulse von ihnen zu erhalten und auch selber geben zu können!!
    Niemand kennt dich besser als Freunde.. ja,manchmal kennen sie dich besser als du dich selbst!!
    Schööööön!!
  • hab grad am wochenende mal wieder festgestellt:

    freundschaft ist auch, wenn man sich ewigkeiten nicht gesehen hat und dann ist es soweit, und man macht genau da weiter, wo man das letzte mal inne gehalten hat ....
    fuerte-

    bereit zu sein ist viel, warten zu können ist mehr, jedoch den richtigen zeitpunkt zu nutzen, das ist wahre strategie.
  • ja, ich weiß, es ist lang, und jeder kennt es, aber beim thema freundschaft ist das ne pawlowsche reaktion für mich ;)

    Die Bürgschaft (Schiller)

    Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
    Damon, den Dolch im Gewande:
    Ihn schlugen die Häscher in Bande,
    "Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!"
    Entgegnet ihm finster der Wüterich.
    "Die Stadt vom Tyrannen befreien!"
    "Das sollst du am Kreuze bereuen."

    "Ich bin", spricht jener, "zu sterben bereit
    Und bitte nicht um mein Leben:
    Doch willst du Gnade mir geben,
    Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
    Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
    Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen."

    Da lächelt der König mit arger List
    Und spricht nach kurzem Bedenken:
    "Drei Tage will ich dir schenken;
    Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,
    Eh' du zurück mir gegeben bist,
    So muß er statt deiner erblassen,
    Doch dir ist die Strafe erlassen."

    Und er kommt zum Freunde: "Der König gebeut,
    Daß ich am Kreuz mit dem Leben
    Bezahle das frevelnde Streben.
    Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
    So bleib du dem König zum Pfande,
    Bis ich komme zu lösen die Bande."

    Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
    Und liefert sich aus dem Tyrannen;
    Der andere ziehet von dannen.
    Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
    Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
    Eilt heim mit sorgender Seele,
    Damit er die Frist nicht verfehle.

    Da gießt unendlicher Regen herab,
    Von den Bergen stürzen die Quellen,
    Und die Bäche, die Ströme schwellen.
    Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
    Da reißet die Brücke der Strudel herab,
    Und donnernd sprengen die Wogen
    Dem Gewölbes krachenden Bogen.

    Und trostlos irrt er an Ufers Rand:
    Wie weit er auch spähet und blicket
    Und die Stimme, die rufende, schicket.
    Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
    Der ihn setze an das gewünschte Land,
    Kein Schiffer lenket die Fähre,
    Und der wilde Strom wird zum Meere.

    Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
    Die Hände zum Zeus erhoben:
    "O hemme des Stromes Toben!
    Es eilen die Stunden, im Mittag steht
    Die Sonne, und wenn sie niedergeht
    Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
    So muß der Freund mir erbleichen."

    Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
    Und Welle auf Welle zerrinet,
    Und Stunde an Stunde ertrinnet.
    Da treibt ihn die Angst, da faßt er sich Mut
    Und wirft sich hinein in die brausende Flut
    Und teilt mit gewaltigen Armen
    Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.

    Und gewinnt das Ufer und eilet fort
    Und danket dem rettenden Gotte;
    Da stürzet die raubende Rotte
    Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
    Den Pfad ihm sperrend, und schnaubert Mord
    Und hemmet des Wanderers Eile
    Mit drohend geschwungener Keule.

    "Was wollt ihr?" ruft er vor Schrecken bleich,
    "Ich habe nichts als mein Leben,
    Das muß ich dem Könige geben!"
    Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
    "Um des Freundes willen erbarmet euch!"
    Und drei mit gewaltigen Streichen
    Erlegt er, die andern entweichen.

    Und die Sonne versendet glühenden Brand,
    Und von der unendlichen Mühe
    Ermattet sinken die Kniee.
    "O hast du mich gnädig aus Räubershand,
    Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
    Und soll hier verschmachtend verderben,
    Und der Freund mir, der liebende, sterben!"

    Und horch! da sprudelt es silberhell,
    Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,
    Und stille hält er, zu lauschen;
    Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,
    Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
    Und freudig bückt er sich nieder
    Und erfrischet die brennenden Glieder.

    Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
    Und malt auf den glänzenden Matten
    Der Bäume gigantische Schatten;
    Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
    Will eilenden Laufes vorüber fliehn,
    Da hört er die Worte sie sagen:
    "Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen."

    Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
    Ihn jagen der Sorge Qualen;
    Da schimmern in Abendrots Strahlen
    Von ferne die Zinnen von Syrakus,
    Und entgegen kommt ihm Philostratus,
    Des Hauses redlicher Hüter,
    Der erkennet entsetzt den Gebieter:

    "Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
    So rette das eigene Leben!
    Den Tod erleidet er eben.
    Von Stunde zu Stunde gewartet' er
    Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
    Ihm konnte den mutigen Glauben
    Der Hohn des Tyrannen nicht rauben."

    "Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,
    Ein Retter, willkommen erscheinen,
    So soll mich der Tod ihm vereinen.
    Des rühme der blut'ge Tyrann sich nicht,
    Daß der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
    Er schlachte der Opfer zweie
    Und glaube an Liebe und Treue!"

    Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,
    Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
    Das die Menge gaffend umstehet;
    An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
    Da zertrennt er gewaltig den dichter Chor:
    "Mich, Henker", ruft er, "erwürget!
    Da bin ich, für den er gebürget!"

    Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
    In den Armen liegen sich beide
    Und weinen vor Schmerzen und Freude.
    Da sieht man kein Augen tränenleer,
    Und zum Könige bringt man die Wundermär';
    Der fühlt ein menschliches Rühren,
    Läßt schnell vor den Thron sie führen,

    Und blicket sie lange verwundert an.
    Drauf spricht er: "Es ist euch gelungen,
    Ihr habt das Herz mir bezwungen;
    Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn -
    So nehmet auch mich zum Genossen an:
    Ich sei, gewährt mir die Bitte,
    In eurem Bunde der dritte!"
  • ach und fuerte ... es ist ein sehr schönes gefühl, wenn die dinge da weiterzugehen scheinen, wo sie einst aufgehört haben. es ist ein bißchen wie nach hause kommen. aber wenn es irgendwie geht, sollte man sich diesen luxus, sich selten zu sehen nicht gönnen. denn gerade, wenn die gemeinsamen zeiten so schön sind, sollten die zwischenräume nicht so lang sein.
  • Hallo Kinders,

    ich denke das wirkliche Freunde schwer zu finden sind. Echte Freunde hat man denke ich, maximal 3-5 im Leben. Alles andere sind gute Bekannte, nicht mehr und nicht weniger. Aber das was Fuerte sagt stimmt natürlich, denn bei wahren Freunden ist es völlig egal, wie lange man sich nicht gesehen hat, es geht einfach weiter.

    Schade finde ich das manche Menschen sehr leichtfertig mit dem Wort Freund umgehen. Es ist zumbeispiel meiner Meinung nach albern, jemanden den man im Chat kennen lernt, und sich dot und nur dort Unterhält ernsthaft als Freund zu bezeichnen. Das gilt aber natürlich auch im Reallive, denn wenn ich mich ab und zu mit Leuten zu einem Bier treffe, oder zum Sport sind das noch lange keine Freunde, so wie ich den Begriff verstehe.
  • seh ich ähnlich yoda ... und ich musste grad echt lächeln .. ich hab nämlich meinen PC wieder und hab mal fotos sortiert .. ich hab da u.a. einen ordner für freunde, einen für bekannte und einen für chatter und wenn ich mir da den inhalt so anschauen ... 8)

    ausserdem ist freundschaft ein wort, das bei mir sogar gefühle wachruft, wenn ich an bestimmte menschen denke ... und das ist schön!!

    FAZIT: das wort der woche ist ein durchweg positives wort!!! :))
    fuerte-

    bereit zu sein ist viel, warten zu können ist mehr, jedoch den richtigen zeitpunkt zu nutzen, das ist wahre strategie.
  • Ich packe Freunde nicht in ein Gewand was als erlesen und kostbar erscheint und für jeden so einzigartig!

    Sie sind selten, aber wenn man sie erkannt hat, dann sollten sie in meinem einfachen Leben genauso einfach eingebunden sein!

    Seht diese Menschen, die Ihr als Freunde benennt, nicht als übernatürlich an, sondern einfach als passend zu Deinem einfachen Leben.

    Denn Freund sein heißt auch, daß man mindestens genausoviel gibt, wie man meint, zu nehmen...................und wenn der Andere von dem Du meinst, daß er genauso denkt wie Du auch wirklich so fühlt, dann ist es auch gut so wie Du gedacht hast!
    Achte auf deine Gedanken,denn sie werden Worte.Deine Worte werden zur Handlung,wodurch sie zur Gewohnheit werden.Achte auf sie,denn sie werden dein Charakter.
    Die Free
  • Freunde sind ..

    ...die, die immer für Dich da sind.

    ...die, auf die Du zählen kannst.

    ...die, die zu Dir stehen.

    ...die, die Dir mal kräftig in den Ar*** treten können, ohne dass Du ihnen böse bist.

    ...die, die nicht Gähnen wenn sie sich deinen Kummer anhören.

    ...die, mit denen auch Schweigen nicht langweilig ist.

    ss-)
    Gustav

    ~Nur wer die Kälte kennt, weiß die Wärme zu schätzen~
  • @Gustav - schön geschrieben kann ich nur zustimmen.

    @free
    echte Freundschaft ist etwas Kostbares - und so muß man es auch behandeln - nämlich nicht leichtsinnig damit umgehen.
    Ich sehe lediglich das Wesen der Freundschaft so an und nicht meine Freunde als übernatürliche Menschen - sonst wäre das eine Fan-Gemeinde und keine Freundschaft ! mi-)
    Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen die böse sind,sondern von denen,die das Böse zulassen
    Albert Einstein
  • Man darf es nie zu wörtlich nehmen.

    Freunde sind ..

    ...die, die immer für Dich da sind.

    Man muss aber beachten, dass selbst der beste Freund auch Zeit für sich selbst braucht.

    ...die, auf die Du zählen kannst.

    Aber man darf nicht gleich alles von einem Freund erwarten. Er ist auch nur ein Mensch.

    ...die, die zu Dir stehen.

    Na ich weiß nicht... Wenn sie selbst dann zu dir stehen, wenn du dabei bist Mist zu bauen, dann kann´s ja nur schlimmer werden.

    ...die, die Dir mal kräftig in den Ar*** treten können, ohne dass Du ihnen böse bist.

    Slbstverständlich, wenn sie auch einen Grund dazu haben. Sonst bräuchte man keine Feinde mehr.

    ...die, die nicht Gähnen wenn sie sich deinen Kummer anhören.

    hmm... Kein Kommentar. Stimmt so.

    ...die, mit denen auch Schweigen nicht langweilig ist.

    Hmm... könnte stimmen. Aber warum sollte man schweigen, wenn man auch reden kann. :D

    Wollte nur ein Bisschen präzisieren.

    Der beste Weg einen guten Freund zu finden, ist der, selbst einer zu sein.

    Liebe deinen Nächsten, wie dich selber, weil DU dein Nächster bist.
    Nur eine Illusion lässt dich glauben, dein Nächster sei ein anderer, als du.