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  • Quote from PosL: “Quote from agila: “Raum ist das „Worinnen“ (KrV B34) sich die Empfindungen ordnen lassen. Das Worinnen kann kein Gegenstand der Empfindungen sein, denn wäre es ein Gegenstand, hätte es Mannigfaltiges in sich und nicht unter sich – und es würde eine Endloskette von „Worinen“ geben. Das Worinnen ist kein Begriff, aber auch Vorstellung, was für eine? –Anschauung. Formen der Sinnlichkeit nennt Kant auch reine Anschauungen (B 35). Raum ist die Form des äußeren Sinns, ein äußerer an …

  • Quote from Fliege: “Insofern pflichte ich dir bei, wenn du sagst: "Es gibt keine Objektivität, mit Kants Sprechweise bezüglich der Dinge an sich." Die Frage, ob Intersubjektivität, wie Kant gegen Hume vorschlägt, als Ersatz an die Stelle von B-Objektivität treten kann, möchte ich verneinen (mit John Leslie Mackie, Ethik; Reclam-Ausgabe, S. 22: "doch bedeutet Intersubjektivität nicht Objektivität"). Insofern pflichte ich dir nicht bei, wenn du sagst: "Es gibt eine nicht auf die Dinge an sich bezo…

  • Quote from Fliege: “ Begründen und Legitimieren Verena: Quote: “Ja, nur geht dieser denkwürdige Einwand von dir an dem Umstand vorbei, dass ich über menschliche Erkenntnis und nicht über ornithologische, instinktgesteuerte Verhaltensweisen (Erbkoordinationen) sprach - diese sind Gegenstand der Ethologie und in dieser Wissenschaft sind Analogie-Schlüsse zu menschlichem Verhalten verpönt.” Ich sehe nun diverse Möglichkeiten: ... ” Nocheinmal: ich habe über menschliche Erkenntnis gesprochen und nic…

  • Quote from Fliege: “ Zu bedenken möchte ich geben, dass (nach Limlim) entweder Zugvögel über eine "(vollumfängliche) Sprache" verfügen, weil sie die "eine Welt" als ihre Welt denken können (und sich deswegen gemeinschaftlich in ihr orientieren können), oder dass (nach Verena) Zugvögel über eine Welt verfügen, weil sie über ein "gemeinsames Modell/Konstrukt" verfügen, das zudem Voraussetzung von Sprache ist.” Ja, nur geht dieser denkwürdige Einwand von dir an dem Umstand vorbei, dass ich über men…

  • Quote from Bartleby: “Quote from Verena: “...nur etwas lästig, weil der Diskurs ziemlich darunter leidet. ” Ja? Ich bin jedenfalls wenigstens bemüht, das Leiden zu reduzieren . Mir fallen ehrlich gesagt aber auch noch andere Dinge ein, unter denen der Diskurs leidet.” Sicher, anscheinend bräuchte dieses Philosophie-Forum wirklich einen erfahrenen Gruppentherapeuten, der möglichst jeden thread begleitet. Aber dann kämen wir wohl überhaupt nicht mehr zum Philosophieren. Vielleicht sollten wir das …

  • Tja, das Drahtziehen findet nicht nur beim Marionettentheater immer hinter der Bühne statt. Spannendes Schattenspiel auf jeden Fall - nur etwas lästig, weil der Diskurs ziemlich darunter leidet.

  • Quote from Hermeneuticus: “Ich sag's hie auch noch mal: Ich stelle fest, dass mich die Diskussionen mit den "üblichen Verdächtigen" hier im Forum zur Zeit nicht sehr reizen. Das kann sich wieder ändern, aber einstweilen ziehe ich mich lieber in die private Lektüre zurück. ” Das war jetzt zwar ein massives Kantianisches Sperrfeuer von mir, aber deshalb brauchst du dich nicht gleich in den pragmatischen Schmollwinkel zurückziehen. Was mich betrifft, so bin ich durchaus an einer Auseinandersetzung …

  • @ Limlim Du übersiehst mal wieder eine mE ganz elementare Bedingung für die Herstellung des intersubjektiven Konsens - es ist genau das, was ich dir schon seit mehreren Tage einsichtig machen will (vgll. mein vormaliges Stadtplan-Beispiel). Neuer Versuch des Zen-Meisters zur Erleuchtung des Jüngers: Wir haben auf der einen Seite eine Landschaft, die uns immer nur fragmentarisch anschaulich zugänglich ist, von der wir uns als GANZE aber nichtsdestoweniger allmählich (unter laufender Selbstkorrekt…

  • Quote from Hermeneuticus: “Quote: “Verena: Der thread heißt nicht "Begründen und Legitimierung von in Aussagen formulierten Erkenntnisansprüchen" , oder?” Nein. Aber kennst Du andere Erkenntnisansprüche als solche, die mit Aussagen erhoben und für die Gründe verlangt werden könnten? Ich nicht. ” Ich verstehe deine Frage nicht: Auf das Bestehen solcher vorprädikativen Erkenntnisse (mit ihrem impliziten Anspruch auf Wahrheit) habe ich bereits sattsam hingewiesen. Ab und an sollte man die Argumente…

  • Quote from Fliege: “Hermeneuticus: Quote: “Was ist das? Ein Gegenargument oder eine Gegendarstellung? ” Es ist beides. Die Gegendarstellung zeigt eine Praxis, in der Methoden und Normen nicht identifiziert werden. Das Gegenargument lautet also, Normen sind nicht nur überschüssig, also unnötig, um mit dem Kartenlesen klar zu kommen, sondern lenken obendrein die Aufmerksamkeit weg vom Problem des Kartenlesens selber.” Sag das mal einem Kapitän bei der Navigation! Aber bei einfachen Abbildungen (pr…

  • Quote from Hermeneuticus: “ Schon gar nicht zwinged finde ich, dass wir uns bei der Beschäftigung mit dem Begründen damit beschäftigen sollten, ob es eine "vorprädikative Erkenntnis" gibt oder nicht. Denn Begründungen sind nun einmal prädikative Angelegenheiten. ” Bist du dir eigentlich der Kurzschlüssigkeit deiner Argumentation nicht bewusst: Erkenntnisse werden nur in Aussagen formuliert und deshalb sind Begründungen für diese Aussagen auch prädikative Angelegenheiten. Du stellst hier schon wi…

  • Quote from Hermeneuticus: “Quote: “Es gibt eine vorprädikative Erkenntnis (= Konstitution/Konstruktion) von Wirklichkeit), in welcher in einem vorsprachlichen "Urteilen" die empirische Wirklichkeit konstruiert wird, eine Erkenntnis (mit verifizierbarem und falsifizierbarem Wahrheitsanspruch), aus welcher die vorsprachliche Referenz-Basis (die Gegenstände) für die sprachliche Bezugnahme und Deutung/Interpretation von Wirklichkeit resultiert.” Interessant und diskussionswürdig, passt aber immer no…

  • Bei dem obigen Beitrag wurde zigmal daran erinnert, dass nur 10000 Zeichen verwendet werden dürfen. Warum diese Limitierung??? (Ich weiß, ich könnte die Antwort auch splitten, aber das zerreißt dann den Zusammenhang.)

  • Diskussion meiner These: Es gibt eine vorprädikative Erkenntnis (= Konstitution/Konstruktion) von Wirklichkeit), in welcher in einem vorsprachlichen "Urteilen" die empirische Wirklichkeit konstruiert wird, eine Erkenntnis (mit verifizierbarem und falsifizierbarem Wahrheitsanspruch), aus welcher die vorsprachliche Referenz-Basis (die Gegenstände) für die sprachliche Bezugnahme und Deutung/Interpretation von Wirklichkeit resultiert. Quote from Limlim: “ Begründen und Legitimieren Quote from Verena…

  • Welche "zwei strukturelle Veränderungen" im Verstehensbegriff meinst du denn?

  • Quote from Salina: “Es bedarf keiner Hypothesen, um etwas als richtig oder falsch festzustellen. Greif mal in ein Wespennest, dann weißte was gemeint ist.” Wenn du das machst, dann bist du entweder Masochist oder eben von einer falschen Einschätzung (Hypothese) zur Sachlage ausgegegangen. Quote: “Hier wird über die meiste Zeit viel zu kompliziert gedacht.” Das Problem ist eher, dass hier zunächst meist zu einfach gedacht wird - Vereinfachung sollte nicht am Anfang, sondern am Ende einer Untersuc…

  • Quote from Limlim: “Quote from Verena: “ Begründen und Legitimieren Quote: “ Es geht bei meiner Argumentation viel grundsätzlicher darum, dass für die Anwendung eines solchen Begriffs, der etwas ("dieses da") bezeichnet, ein vorprädikative Erkenntnis nötig ist, die darin besteht, dass anlässlich der vielfältigen sinnlichen Eindrücke die Vorstellung einer Entität konstituiert/konstruiert wird (eben "dieses da", worauf der sprachliche Ausdruck dann referiert) - denn der sprachliche Begriff bezieht…

  • Quote from Eberhard: “ Dass ich die Kantsche Argumentation im ersten Abschnitt zur „Kritik der reinen Vernunft“ hinreichend verstanden habe, zeigt m. E. bereits der Nachweis, dass Kant die Frage, ob der Raum eine Vorstellung a priori ist, durch seine Definition von Begriffen wie „Empfindung“ bereits in seinem Sinne vorentschieden hat. ” In der Kantschen Argumentation für die transzendentale Idealität des Raumes (metaphysische und transzendentale Argumentation) spielt sein Empfindungskonzept nur …

  • Quote from Hermeneuticus: “Quote: “ Begründen und Legitimieren Allein in der nachvollziehbaren Methode die Begründungsinstanz zu sehen, ist also unvollständig, viel zu kurz gegriffen, dh unterschlägst den wesentlichen Aspekt wissenschaftlicher Begründung: den theoretischen Rahmen. ” Ich "unterschlage" gar nichts, aber ich kann nicht von allem auf ein Mal sprechen. ” Niemand verlangt, dass du alle Aspekte einer Sache vollständig anführst - aber wenn man einen ganz elementaren Aspekt nicht mal and…

  • Quote from Eberhard: “ Vorweg. Meiner Meinung nach haben wir es mit theoretischen Fragen von weitreichender Bedeutung zu tun. Deshalb halte ich Blödeleien oder eine herabsetzende Kritik in diesem Zusammenhang für besonders unangebracht. Ohne eine geduldige, bis ins Detail gehende Klärung der Positionen und ohne eine in ihren einzelnen Gedankenschritten ausformulierte gegenseitige Kritik werden wir keinen Erkenntnisfortschritt erzielen. ” Du gehst auf einen ausführlichen und durchdachten Beitrag …