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  • Zitat von Charles2: „Kennt jemand zufällig den Standpunkt des deflationären Realismus?“ Hast du Hinweise dazu? --- Zitat von Charles2: „Ich sehe ja keine Liste von Mitgliedern, die online sind (Wenn sie sich nicht gerade im Chat Raum aufhalten) “ Die Namensliste von "cChat" (unten rechts) ist sozusagen die Anwesenheitsliste.

  • Zitat von Charles2: „Ich finde, man sollte den Einwand von Groot ernst nehmen. “ Welchen Einwand von Groot hast du im Blick?

  • Zitat von Charles2: „Wobei - ein Besen ist ja etwas von uns Hergestelltes und nichts Anzestrales. Aber das sind jetzt Feinheiten. “ Mir genügt, dass ein Besen ein Ansich ist.

  • Zitat von Charles2: „Wenn wir von einem vom Menschen unabhängigen "etwas" sprechen, so ist dieses "etwas" klarerweise immer ein gedachtes "etwas". “ Ich würde hingegen meinen, die Mittel, um zu sprechen (Theorien und Begriffe sowie Worte und Aussagesätze), seien abhängig vom Menschen, nicht jedoch das, worüber mit diesen Mitteln versucht wird, zu sprechen.

  • Zitat von Charles2: „Zitat von Fliege: „Es geht um dieses Argument von Meillassoux: "Etwas Absolutes denken, heißt, etwas für uns Absolutes denken, also, nichts Absolutes denken" (S. 76). Dieses Argument möchte ich so gliedern: P1. A behauptet (gibt an, meint), Absolutes zu denken. P2. These des Korrelationismus: Absolutes (Ansich, Denkabsolutes) kann nicht gedacht werden (S. 18, 55). ----------- K. Also: A denkt Absolutes nicht. “ Einverstanden. Das ist jedenfalls die Richtung, die Meillassoux …

  • Es geht um dieses Argument von Meillassoux: "Etwas Absolutes denken, heißt, etwas für uns Absolutes denken, also, nichts Absolutes denken" (S. 76). Dieses Argument möchte ich so gliedern: P1. A behauptet (gibt an, meint), Absolutes zu denken. P2. These des Korrelationismus: Absolutes (Ansich, Denkabsolutes) kann nicht gedacht werden (S. 18, 55). ----------- K. Also: A denkt Absolutes nicht.

  • Zitat von Charles2: „Aber ich kann auch Realist sein, selbst wenn ich den starken Korrelationismus ablehne. “ Ein Realist, der den starken Korrelationismus nicht ablehnt wäre m. E. kein Realist. Putnams interner Realismus ("there isn't a ready-made world", es gibt keine Fertigwelt, denn "there is no mind-independent world to which we have access") beispielsweise ist kein Realismus, obgleich Putnam ihn so nennt (Misnomer). Darauf spielt Meillassoux in seinem Buch an, indem er schreibt: "Das so ve…

  • Zitat von Charles: „Mein Problem ist nur, dass ich den Standpunkt des Korrelationismus- jedenfalls so wie von Meillassoux dargestellt- eben nicht teile, nämlich: weil ich etwas für mich als absolut denke (ab-solut im weitesten Sinne des Wortes, also etwas von mir getrenntes) würde bedeuten, eben nichts Absolutes zu denken. Statt dessen behaupte ich: ich kann etwas absolutes so denken, dass es im Zuge dieses Denkens immer noch ein Absolutes bleibt. Und wenn man das so betrachtet, dann geht auch M…

  • Zitat von Groot: „Zitat von Fliege: „Popper beispielsweise würde gar nicht erst von Heidegger sprechen. “ Mit böser Zunge könnte man behaupten, dass Popper Heidegger ja auch nicht verstanden hat, was sein komisches Verwursten sozialer Tatbestände und ontischer Wahrhaftigkeitsgedanken (Einsichten in Kunst und Literatur) in seiner Welt 3 ja auch - gewissermaßen - beweist. “ Vielleicht war Popper der Auffassung, Carnap habe bereits alles Wesentliche zu Heidegger gesagt.

  • Zitat von Charles2: „Meillassoux widerlegt den Korrelationismus indem er genau von dessen Vorgaben ausgeht. Das ist keine Kritik von außen, sondern eine Kritik, die direkt aus dem Herzen des Korrelationismus selbst erwächst. “ Zitat von Charles2: „Der starke Korrelationismus wird ja gerade vorausgesetzt, um ihn zu widerlegen.“ Genau so führt man etwas ad absurdum. Dazu werden die betreffenden Thesen for sake of argument genommen.

  • Zitat von Charles2: „Und an diesem Punkt setzt Meillassoux' apagogisches Beweisverfahren ein: aus der These des Korrelationisten, kein Absolutes denken zu können, ohne sich selbst zu widersprechen, ist der Korrelationist geradezu dazu gezwungen, dem Korrelationismus abzuschwören. Es ist der Korrelationismus selbst, der sich aus den Angeln hebt. Kurz und gut: ohne die Annahme des starken Korrelationismus gebe es auch kein apagogisches Beweisverfahren (Ich habe das im obigen Text versucht darzuleg…

  • Zitat von Charles2: „Was diese beiden von Dir zitierten Fragen anbelangt, so hatten diese eher rhetorischen Charakter. Aber so wie Du sie beantwortest, stimme ich mit Dir überein. “ Nun finde ich, dass deine Fragestellungen substanziell sind, wenngleich insofern unglücklich gestellt, als sie etwas schräg zu Meillassoux' Argumentation stehen. Zitat von Charles2: „Eines meiner Hauptkritikpunkte an Meillassoux war dieses "also" in dem obigen Satz: Etwas für uns Absolutes zu denken würde bedeuten ni…

  • Zitat von Charles2: „Danke Fliege für die Antwort. Ich dachte schon ich hätte mit meinem langen Exkurs diesen Thread totgeschlagen. “ Vorab: Mir fällt schon etwas ein, doch ich warte gern, damit auch andere eine Gelegenheit haben, sich etwas einfallen zu lassen. Außerdem musste ich die von dir zitierten Passagen nachschlagen und verarbeiten.

  • Zitat von Charles: „Der Teufelskreis des starken Korrelationismus ist: Etwas Absolutes denken, heißt, etwas für uns Absolutes denken, also, nichts Absolutes denken. “ Meillassoux geht (S. 76; meine Kursivierung) von der Kernthese des starken Korrelationismus aus, wonach kein Ansich, nichts Absolutes, nichts Denkunabhängiges denkbar sei. (Die Kernthese des starken Korrelationismus umreißt Meillassoux so: "Das starke Modell des Korrelationismus hingegen hält es nicht nur [wie das schwache Modell d…

  • Zitat von kunnukun: „Zitat von Fliege: „er meint mit Begriffen wie "determiniert", "indeterminiert", "unterdeterminiert", "volldeterminiert", ob und inwieweit der Sinn eines Zeichens oder Satzes festgelegt ist, determiniert ist, oder nicht festgelegt ist, nicht determiniert ist “ Ja. Komisch. Puntel schreibt "'Es ist wahr dass' bezeichnet die Überführung der Sprache von einem indeterminierten […] Status in einen volldeterminierten Status". Also etwa: "Es ist wahr dass" bezeichnet die Überführung…

  • Zitat von kunnukun: „Zitat von Fliege: „Zitat: „Die Beiträge von Lorenz Puntel und Pirmin Stekeler-Weithofer bieten eine Interpretation des Hegelschen Systems im Blick auf zeitgenössische Fragen der Logik und Mathematik. Puntel weist darauf hin, […] “ “ books.google.de/books?id=dI_CO…rminiert%20status&f=false Hat jemand eine Ahnung, was Puntel mit "determiniert" bzw. "indeterminiert" meint? “ Ich denke, er meint mit Begriffen wie "determiniert", "indeterminiert", "unterdeterminiert", "volldeterm…

  • Zitat von Charles: „@Fliege Aaah... Danke. Offensichtlich muss ich erst lernen mich hier richtig zu orientieren. Aber dieser Thread hier über Meillassoux ist nicht in der Rubrik spekulativer Realismus, sondern steht irgendwie eigenständig im Raum. Ich möchte ja nach Leseabschluß von nach der Endlichkeit dieses Buch kommentieren uzw. möglichst vom Anfang an. Da aber hier schon an vielen Ecken dies und das darüber gesagt wurde, wird wohl manches redundant sein. “ Da gibt es nicht viel zu lernen, d…

  • Zitat von Charles: „eine Zwischenfrage: kennt jemand das Buch von Graham Harman "tool being"? Da geht es um object oriented ontology, kurz OOT. “ Über Graham Harman ist hier im Forum das eine und andere Mal gesprochen worden, über sein Buch Tool-being jedoch noch nicht. Hier im Forum gibt es einen eigenen Bereich zu "Neuer/Spekulativer Realismus".

  • Zitat von Charles: „Bin erst heute in dieses Forum eingestiegen und lese zufälligerweise gerade das Buch nach der Endlichkeit. Momentan bin ich ungefähr auf Seite 100. [...] Nach dem Ende meiner Lektüre werde ich versuchen, die zentralen Gedankenschritte von M. hier zusammenzufassen. Freilich mit dem Vorbehalt, dass ich auch komplett daneben liegen kann “ Vielleicht lässt sich der Lesethread weiterführen, so dass auch der Threadstarter wieder einsteigt. Zitat von Charles: „Zunächst mal: wie ich …

  • Zitat von Magnus: „Zitat von Fliege: „Hans Blumenberg “ Okay, und welche Werke von Blumenberg sind aus deiner Sicht besonders lesenswert? “ Da stellst du eine schwer zu beantwortende Frage, weil Blumenberg kein konzise arbeitender Philosoph ist, sondern einer, der langatmig (einige mögen finden: langweilig) erzählt (vor sich hin erzählt), ohne eigentlich auf den Punkt zu kommt. Gelegentlich jedoch rastet Blumenberg vom Erzählen, sortiert seinen Rucksack oder findet etwas in seiner Hosentasche, u…