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  • Zitat von Celeritas: „Was jetzt der Unterschied? Ich verstehs immer noch nicht .... “ Der Unterschied ist die Methode, nicht das Ergebnis. Du kannst den Bau eines Hauses auf verschiedene Art und Weise sabotieren. Du kannst die Baupläne verändern, so dass das Haus schlecht gebaut wird. Das wäre dann der Vergleich mit dem Okihirosyndrom, indem durch Änderung am Gen-Bauplan gewisse Eiweiße nicht richtig gebaut werden. Bei Contergan wurde das - richtig erzeugte - Eiweiß an den Stoff Thalidomid gebun…

  • Zitat von Riha: „Das ist möglich. Aber der Grund wäre nicht eine Veränderung der Gene ,sondern nur eine Veränderung deren Aktivität infolge epigenetischer Einflüsse, z.B durch an die Gene andockende Moleküle aus der Nahrung. “ Das ist eine Möglichkeit, es geht aber auch ohne epigenetische Einflüsse. Gifte können eben Schäden hervorrufen, während die heikle Entwicklungsphase des Fötus abläuft - wie zum Beispiel Thalidomid (Contergan-Wirksoff) ein wichtiges Eiweiß an sich bindet, das sonst für das…

  • "Das Paradox, dass hochintelligente Eltern in der Regel Kinder mit niedrigerem IQ bekommen" ist nicht so paradox, sondern gilt überall dort, wo eine Eigenschaft nicht 100% erblich ist. Wenn zwei sehr große Eltern ein Kind bekommen, ist dieses auch meistens etwas kleiner als die Eltern. Die Daumenregel geht so: haben beide Eltern eine besonders ausgeprägte, vom Durchschnitt abweichende Eigenschaft, so liegen die Kinder - je nach Erblichkeit - in dieser Eigenschaft irgendwo zwischen dem allgemeine…

  • Zitat von future06: „Es gibt auch keine unauflösbaren Wechselbeziehung zwischen Umwelt und Genen, da die Gene die Obergrenze definieren. “ Was mit "unauflösbar" genau gemeint ist, ist auch mir nicht ganz klar. Aber dass die äußerst komplexen Wechselbeziehung von Gen und Umwelt, besonders im Bereich der Epigenetik, bis jetzt noch nicht annähernd vom Menschen vollständig verstanden, also aufgelöst ist, sollte unstrittig sein. Wie (und ob) der Phänotypus sich entwickelt, determiniert eben nicht der…

  • Zitat von Riha: „So allgemein wird aber das Wort "Intelligenz" nicht gebraucht. “ Wieso zu allgemeiner Gebrauch? Kognitive Leistungsfähigkeit allein reicht nicht aus für ein glückliches und erfolgreiches Leben. Das ist als Satz vielleicht eine Plattitüde, aber keine allzu große Dehnung des Intelligenzbegriffs. Ich glaube, wir haben irgendwie aneinander vorbeigeredet.

  • Zitat von Hancock: „Für rein rassenbedingte Intelligenzunterschiede gibt es meines Wissens keine gesicherten Untersuchungen. “ Da gebe ich Dir recht, ich denke auch nicht, dass es hier bereits einen wissenschaftlichen Konsens gibt. Zitat von Hancock: „Ich denke, dass auch berücksichtigt werden muss: "Zu erwähnen bleibt, dass IQ-Tests zur Messung der Intelligenz eine europäische Erfindung sind. Der Begriff Intelligenzquotient wurde 1912 von dem deutschen William Stern geprägt. Intelligenz ist nur…

  • Zitat von Riha: „Ein IQ-Test misst nur die Fähigkeit, diesen Test zu bestehen. Diese Fähigkeit ist nur ein kleiner Teil der vielumfassenderen Intelligenz, für die es verschiedene Definitionen gibt. Aber alle gehen über das Bestehen eines IQ -Tests weit hinaus. “ Zitat von Tante Wiki: „In a survey of 661 randomly sampled psychologists and educational researchers, published in 1988, Mark Snyderman and Stanley Rothman reported a general consensus supporting the validity of IQ testing. "On the whole…

  • Zitat von Hancock: „Wenn keine wissenschaftlichen Zweifel über eine genetische Bedingung der Intelligenz bestehen, müssten die entsprechenden, zweifelsfreien Arbeiten verfügbar sein? “ Ja, das ist mittlerweile "Lehrbuchwissen". So steht beim Lehrbuch "Biologische Psychologie" von Birbaumer, Schmidt (7. Auflage), S. 588-590: "Die Erblichkeit der allgemeinen Intelligenz ist zwar im statistischen Mittel der Gesamtbevölkerung relativ hoch (ca. 50%) schwankt aber stark nach Alter und Gruppenzugehörig…

  • Zitat von Celeritas: „"Die Differenz im Erbgut von Menschenfrauen und Menschenmännern kann zwei bis vier Prozent betragen." Steht da rp-online.de/panorama/wissen/f…r-als-frauen_aid-14244865 + "Im Durchschnitt bleibt ein Unterschied zwischen Schimpanse und Mensch von 1,5 Prozent." Was kann mensch nun daraus schlussfolgern? “ Dass das, so meine Vermutung, in erster Linie ein mathematisches "Artefakt" ist. Einmal wird die mögliche "genetische Entfernung" von zwei Individuen thematisiert, ein anderm…

  • Zitat von Riha: „Der genetische Anteil an der menschlichen Differenziertheit ist also unwesentlich “ Polymorphismus bezeichnet den Sachverhalt, dass es innerhalb von Genpools (Populationen) bei manchen Genen verschiedene Varianten gibt. Diese führen auch zu einem unterschiedlichen Aussehen (Phänotypus). Bei einer Population mag in dem bestimmten geographischen Abschnitt, in dem sie lebt, ein Gen A in der Variante A.1 sehr häufig vorkommen, in der Variante A.2 nur sehr selten. Wechselt die Popula…

  • ***MOD_COMMENT @Alltag @Magnus Bitte weder einzeilige kryptische Andeutungen noch Buchempfehlungen ohne klare Angabe, warum dieses Buch zu empfehlen ist, (kurze Inhaltsangabe plus Herausstreichung, welchen Beitrag dieses Buch oder der Artikel für unser Thema leistet.) Wir sind hier im wissenschaftlichen Teil des Forums. Alle Posts sollen einen klar erkennbaren Beitrag zum Themenkreis leisten.

  • Zitat von future06: „Mit der Intelligenz ist es ungefähr so wie mit der Körpergröße. Der maximal erreichbare Wert ist nahezu genetisch zu 100% determiniert. Was tatsächlich erreicht wird, hängt von den Umständen ab (bei der Körpergröße ist das überwiegend eine optimale Ernährung, bei der Intelligenz ist es das soziale/kulturelle Umfeld). “ Es ist wohl so wie mit den fünf Fingern an einer Hand. Denn was bedeutet die Angabe, etwas sei zu x% erblich oder umgekehrt umweltbedingt? Es ist wohl unstrit…

  • Zitat von Hancock: „«Es gibt keine genetische Definition von Rasse», sagt etwa Amade M’charek , Anthropologin an der Universität Amsterdam. Denn man kenne kein Set an Genvarianten, das nur bei einer Gruppe von Menschen vorkomme und somit diese von anderen Gruppen eindeutig abgrenze. “ Dies gesagt, bleibt dennoch die Tatsache bestehen, dass das unterschiedliche Aussehen - z. B. - die Hautfarbe und Gesichtsphysiognomie, die unser Denken in Rassen dominieren, mit einer gewissen genetischen Distanz …

  • Neues rezipieren

    hel - - Kunst & Kultur

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    Ein Ratschlag von Nietzsche (Menschliches, Allzumenschliches; 1. Band; 621) Zitat von Nietzsche: „Liebe als Kunstgriff. - Wer etwas Neues wirklich kennen lernen will (sei es ein Mensch, ein Ereignis, ein Buch), der tut gut, dieses Neue mit aller möglichen Liebe aufzunehmen, von allem, was ihm daran feindlich, anstößig, falsch vorkommt, schnell das Auge abzuwenden, ja es zu vergessen: so daß man zum Beispiel dem Autor eines Buches den größten Vorsprung gibt und geradezu, wie bei einem Wettrennen,…

  • Hilfe bei Erkenntnistheorie (PU)

    hel - - Schule & Studium

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    Zitat von iselilja: „Dann solltest Du dich primär darauf konzentrieren, wie Du den Prüfer überzeugst. Das klingt zwar komisch.. aber eine Unterrichtsstunde kann man auch mal vergeigen, das kann man in der nächsten wieder ausbügeln. Bei einer Prüfung ist das etwas anderes. “ Das läuft m. W. so ab, dass die Prüfung in Form einer Unterrichtsstunde abläuft: der arme Lehrer in spe hat direkt vor sich die mehr oder weniger kleinen wilden Bestien, während der Prüfer-Drache im Hintergrund sich Notizen m…

  • Argument aus der Anzestralität

    hel - - Diskussion

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    Zitat von iselilja: „*verwirrt* “ Das Problem ist vielleicht nur, dass wir alle Kant unterschiedlich interpretieren. Kant ist so ein "Kantische 1.-Person Konstruktion" die hier mehrmals vorhanden ist: ein hel-Kant, ein iselilja-Kant, ein Fliege-Kant etc...

  • Argument aus der Anzestralität

    hel - - Diskussion

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    Zitat von novon: „"Gegenstand" bezeichnet das, mit dem eine kognitive Auseinandersetzung stattfindet, dass, worüber man sich unterhalten oder auch streiten kann. “ Sprechen wir hier über "Gegenstand" im Sinne Kantischen Gebrauchs dieses Wortes? Es ist zwar unendlich lang her, aber ich habe immer "Gegenstand" als das gelesen, das - anders als das Ding an sich - in menschlichen Kategorien erfasst bzw. erfassbar ist. Also etwas, das räumlich, zeitlich, generell begrifflich beschrieben werden kann. …

  • Argument aus der Anzestralität

    hel - - Diskussion

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    Zitat von iselilja: „Richtig. Aber wenn man (wie Kant) von der 1.Person erzählt, macht es wenig Sinn, das Gesagte aus der 3. Person verstehen oder erläutern zu wollen. “ Hat er nur von der 1.-Person erzählt? Aus dem Zitat habe ich das nicht herausgelesen.

  • Argument aus der Anzestralität

    hel - - Diskussion

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    Zitat von iselilja: „Ja so ist das nunmal, dass wir uns an unsere Zeugung nicht so recht erinnern können und deshalb unsere Vorstellung davon "konstruieren" müssen.. i.d.R. durch die Interpretation sprachlicher Vermittlung. Oder sagen wir mal so: es gibt keinen Videobeweis aus der eigenen subjektiven Perspektive. Also muss ich (notwendigerweise) alles vorbewußte subjektiv konstruieren (oder besser ableiten), weil ich es nicht wahrnehmen kann und auch sonst keinen Zugang habe - außer eben den der…

  • Argument aus der Anzestralität

    hel - - Diskussion

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    Zitat von novon: „Am Ende kann jeglicher Gegenstand nie mehr sein, als das, was einer etwaigen Reflexion unmittelbar zugänglich ist. “ Allerdings weiß man ja nie alles über einen Gegenstand. Denn man kann ja etwas über einen Gegenstand lernen, womit das, was der Reflexion zugänglich ist, wächst - ohne dass man behaupten würde, dass sich dieser Gegenstand deswegen zwangsläufig verändert hätte. Wie weit dieses Wachstum an Wissen geht, kannst Du erst wissen, wenn Du herausgefunden hast, dass Du all…