Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 267.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Hallo Punto! Du sprichst mir aus der Seele! Ich verstehe auch nicht, wie man einen Glauben an einen "freien Willen" auf Recht erhalten kann. Der Wille ist ein Ausgangspunkt. Der Wille, seinen Willen ändern zu wollen, wäre ja gerade der Hinweis, dass gerade das, was man gerade noch Wille nannte (und nun ändern will), doch gar nicht mehr mein Wille wäre. Du schreibst es selbst: "In Wahrheit will man, was man will", aber - so würde ich ergänzen- man will nicht immer auch die negativen Nebenwirkunge…

  • Zitat von Knüppelschläger: „Einen freien Willen kann es nicht geben, da jede Willensentscheidung physiologisch gesehen die Folge ist von bestimmten neuronalem Geschehen im Gehirn. Dennoch sollte man die Lehre vom freien Willen aufrecht erhalten, da die Leute sonst alles auf ihre Hirnprozesse schieben würden, für die sie ja nichts können.“ Eigentümliche Folgerung. Ich denke auch, dass es einen freien Willen nicht geben kann, aber gerade dass führt zu Konsequenzen, die ich nicht ignorieren kann. W…

  • Hallo Zusammen! Da die Lösung von Zikrunumea an Eleganz und Kürze nicht zu toppen seien wird, ist der Thread damit im Grunde schon zu einem erfreulichen Ende gekommen. Die geringe Beteiligung läßt mich aber vermuten, dass hier viele eher matheferne(?) Leser Schwierigkeiten haben könnten, seinen tollen aber seht knapp dargelegten Beweis nachzuvollziehen, daher möchte ich ihn so umgangssprachlich wie möglich erläutern: Grundidee: Wenn ich nur "Einsen" aufaddiere, so ist das Summen-Ergebnis identis…

  • Zitat von Apostasis: „Zikrunumea: Bildet f nicht nach N ab? Also damit wäre bei f(1,1)=(1-2)^-1=-1, was also für k=s=1 dann falsch wäre?“ Nein ich schränkte den Wertebereich nicht auf nicht-negative Lösungen ein. Für k=s=1 unterscheidet sich das "Klammer-Produkt" der Form P:=(-a) natürlich nicht von seiner "ausmultiplizierten Summe". Es gibt also 0 positive und 1 negativen Summanden. Daher ergibt sich mit f(k,s) = 0-1 = -1. Dies entspricht der Lösung durch die gefundene Funktionsvorschrift : (s-…

  • Zitat von Zikrunumea: „P:=(a_1-b_1)*...*(a_k-b_k) Gesucht ist eine Funktion, die die positiven sowie negativen Summanden zählt und dann die Differenz beider bildet; also nutzen wir die arithmetische Scheissegalität des einzelnen Nichtnullbertrags aller Summanden und setzen sie gleich 1 => für alle i gilt a_i=s-1 bzw. b_i=1 und dank Distributivität macht es keinen Unterschied, ob vor oder nach dem Ausmultiplizieren 'gezählt' wird, also ganz unparadox: f(k,s)=(s-1-1)^k=(s-2)^k“ Angesichts der Kürz…

  • Zitat von Jörn: „Sicher, man muss den Geist, die Sprache, die Kultur (und was es alles so an Wenden) nicht so konzipieren. Ich glaube, aber das Kant noch ziemlich gegenwärtig ist. Und ich glaube, dass viele dieser Versionen des Dualismus von Schema und Inhalt im Prinzip Variationen über Kant sind. Da muss man dann zunächst den Geist kartographieren, die Sprache vermessen usw. um das dann dem großen X aufzuprägen. Wenn man an dieser Stelle nicht die Welt mit ins Spiel bringt, bleibt sie außen vor…

  • Zitat von Ymaoh: „Ich verstehe diese Bedingung nicht. Du sagtest doch, in jeder Klammer gebe es genau einen negativen Summanden?“ Ich rede in diesem Fall von den Summanden, die sich nach dem Ausmultiplizieren ergeben! Diese sind Produkte aus k Faktoren, wobei jeder Faktor ein Summand innerhalb genau einer Klammer ist. Da dies aber wirklich mißverständlich ist, noch einmal "am Bild" (für das Beispiel k=s=2) P:= (a+(-b))*(c+(-d)) Es gibt hier also k=2 Klammern mit jeweils s=2 (Klammer-)Summanden u…

  • Hallo ihr Philo-Fans! (unter denen es üblicherweise ja auch viele Freunde der Mathematik gibt) Im Rahmen kombinatorischer Überlegungen kam ich zu folgener Fragestellung, zu der ich zwar eine Lösung fand, diese aber "überraschend" finde, so dass man von einem "Schein-Paradoxum" sprechen könnte. Für alle Interessierten: Gegeben sei - ein Produkt P aus k(-vielen) Klammern, - jede Klammer bestehe aus genau s Summanden, - in jeder Klammer sei genau ein Summand negativ, Wir können nun P "ausmultiplizi…

  • Zitat von OSchubert: „Ich habe versucht das am Würfelbeispiel deutlich zu machen: Im Kontext unserer alltäglichen Wahrnehmung ist das Ergebnis eines Wurfes mit einem Würfel immer 1,2,3,4,5 oder 6 - das ergibt eine Wahrscheinlichkeit von 1/6 das eine bestimmte Zahl oben sein wird - aber nur wenn wir das "System Würfel(n)" derart vereinfachen, dass wir die höchst geringe, aber dennoch physikalisch nicht ausgeschlossene Möglichkeit eines "auf Kante" Ereignisses "ignorieren" - damit ist das Liegenbl…

  • Zitat von OSchubert: „Ich habe auch nie behauptet mich der "klassischen" Logik verpflichtet zu sehen.“ Dann weiß ich Bescheid. Zitat von OSchubert: „Ich behaupte lediglich, dass es nunmal "nur" ein Werkzeug ist (ohne zwangsläufige Entsprechung in der "Welt") - allerdings ein meiner Meinung nach bedeutendes Werkzeug.“ Ja, es ist bis zu seiner Widerlegung auch für mich das entscheidene Werkzeug. Und seine Entsprechung in der Welt erlebe ich täglich. Das ist kein Beweis aber eine Wahrscheinlichkeit…

  • Zitat von OSchubert: „Ja, dem Axiom des "ausgeschlossenen Dritten" widerspreche ich tatsächlich, spätestens sobald man den Schluss zieht, dass dies den Ursachen für unsere Wahrnehmungen "zugrunde liegt". Solange man es als Konzept versteht um Wahrnehmungen (Sachverhalte) (für uns) ausreichend "genau genug" zu beschreiben und damit Vorhersagen (für uns) ausreichend "genau genug" treffen zu können habe ich an diesem Axiom nichts "auszusetzen".“ Dann klinke ich mich aus. Jedes Gespräch braucht eine…

  • Du schriebst:Zitat von OSchubert: „Meine Auffassung von Wahrscheinlichkeiten weicht tatsächlich von der "üblichen" Auffassung ab und zwar insofern, als dass es (bis auf gewisse Konstrukte) kein "Wahr" (1) und kein "Unwahr" (0) gibt, quasi eine Fuzzylogik ohne 0 und 1 - wenn das logisch begründbar unmöglich ist, dann würde ich das gerne verstehen [meine Hervorhebung] “ Ich zeigte dir dann, dass du nicht mehr die Wahrscheinlichkeit von P(A oder nicht-A) berechnen kannst. Darauf erwiderst du: Zitat…

  • Hallo OSchubert, zum Thema habe ich ja aufgegeben. Wenn du die abstrakte Definition eines Begriffes und die konkrete Verwendung dieses Begriffes durch den ihn Aussprechenden nicht unterscheiden willst, macht es keinen Sinn, dir gerade diesen Unterschied klar machen zu wollen. Die Definition ist frei. Erst ihr Verwender ist fehleranfällig.Zitat von OSchubert: „In einem Konstrukt kann ein Zahlenwürfel NUR die Werte 1 bis 6 annehmen und da passt P(A)+P(nicht A)=1 einwandfrei. Ich kann nun dieses "K…

  • Du antwortest thematisch so ausschweifend, dass meine kurzen Antworten und Zitate das Fassungsvermögen der Page überschritten. Nach der Fehlermeldung war alles weg, daher nur noch kurz: Beim Thema habe ich mein Pulver verschossen. Du lehnst einen Begriff (bzw. die dahinterstehende Idee) ab, über den du nach deiner "Sprach-Reform-Vorstellung" gar nicht mehr sprechen könntest, ihn also nicht einmal mehr ablehnen könntest. Und du könntest diese Idee auch nicht mehr rehabilitieren, falls dir Zweifel…

  • Hallo OSchubert! Nicht ganz einfach mit dir. Du scheinst vieles assoziativ aufzuschnappen. Bevor ich also zu dem Gesagten komme, noch schnell einmal das Thema festgehalten: Du willst eine nicht relativierte Idee -"Kausalität"- relativierend definieren. Du willst also von der "vermuteten Kausalität" sprechen, indem du bereits "Kausalität" als Vermutung definierst. Auf diese Weise nimmst du deiner Sprache die Differenzierung von Vermutetem und Tatsächlichem. Das gleiche geschieht dir bei dem Begri…

  • Hallo OSchubert! Jetzt habe ich doch noch Zeit gefunden, kurz zu antworten. Du kannst die Relativierung einer "absoluten Idee" nicht ohne die Definition dieser absoluten Idee leisten. Da du aber schon das Absolute relativierend definierst, schlägst du dir selbst dein Standbein weg. Dein Hinweis, das "Absolute" sei unerkennbar, spricht dann von der Erkenntnis-Ebene, nicht von der des Definierens. An dieser Stelle gehst du also so leichtfertig vor, wie schon bei der naiven Verwendung des Wahrschei…

  • Hallo OSchubert! Du hast eine gewisse Tendenz, thematisch auszubrechen. Da du zuvor Ebenen vermischtest kommen wir so in ein breites Durcheinander. Ich wollte zunächst auf Alles eingehen, konzentriere mich aber nun doch auf das Thema. Dies würde ich -zur Kontrolle- wie folgt darstellen: Du sprichst von der "Kausalität", einem bereits definierten Begriff ("Immer gültige Ursache-Wirkungs-Beziehung") und bemerkst, dass wir im konkreten Einzelfall nie sicher seien können, ob wir Recht haben, wenn wi…

  • Zitat von OSchubert: „Wenn aber Sachverhalte nunmal auf Definitionen beruhen - sonst könnten wir uns nicht über Blitze und deren Ursachen unterhalten - dann sind Sachverhalte doch im Prinzip auch "nur" "bewegte" Definitionen.“ Du scheinst ein Konstruktivist zu sein. Diese Geisteshaltung ist in meinen Augen nur "epistemologisch" akzeptabel. Das ist aber dann die zweite Ebene. Mir würde es also reichen, wenn du zwischen einem Sachverhalt und seiner sprachlichen Beschreibung unterscheidest. Zitat v…

  • Zitat von OSchubert: „Aber wie weis man dann - ohne es zu "definieren" oder "abzuleiten" - wann ein funktionaler Zusammenhang besteht? Kannst Du mir einen "funktionalen Zusammenhang" beschreiben der ohne "statistische Beobachtungen" auskommt und nicht "nur" in einem "abstrakten Konstrukt" besteht?“ Ableiten Ja!. Definieren Nein! Wir definieren Begriffe, keine Sachverhalte. Wir verstehen unter einem Begriff das zu Definierende aber kein Sachverhalt richtet sich nach unserer Definition. Abstrakte …

  • Zitat von OSchubert: „Ich erkenne den Unterschied nicht. Wenn ich aufgrund statistischer Beobachtungen "mehr oder weniger" wahrscheinliche Sachverhalte zueinander in Beziehung setze, entsteht doch erst ein "funktionaler Zusammenhang"[Hervorhebung durch mich] der also auf "mehr oder weniger wahrscheinliche" Sachverhalte zurückzuführen ist und damit wäre es "nur" eine Definitionsfrage "wie wahrscheinlich" ein Sachverhalt sein muss um als ein Teil eines "funktionalen Zusammenhangs" gelten zu dürfen…