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  • Zitat von Fliege: „Können sie, indem sie eine widersprüchliche Definition, wie von mir vorgeschlagen, fallen lassen. Demnach bestünde eine Entscheidung nicht darin, dass eine notwendige Beziehung zwischen einem Vorher und einem Nachher vorliegt, und auch nicht darin, dass keine solche Beziehung vorliegt. “ Vollkommen richtig. Eine Variante, die mir recht gut gefällt, stammt von Peter Bieri und besagt sinngemäß, dass wir dann frei entscheiden, wenn wir nach unserem Willen handeln können und unser…

  • Zitat von Fliege: „Oder Forscher machen weitere Erkenntnisfortschritte. “ Ob Forscher gegen widersprüchliche Definitionen was ausrichten können?

  • Zitat von Fliege: „Vielmehr denke ich: Nur etwas, das weder Zufallsgenerator noch Roboter ist, kann Entscheidungen treffen. “ Da hilft wohl nur ein Wunder, das sich irgendwo zwischen Reizsituation und resultierender Handlung ereignet. Damit können dann Entscheidungen getroffen werden. Ich begnüge mich, vor die Wahl zwischen Schokolade- und Nusstorte gestellt, mich regelmäßig wie ein Roboter für die Schokoladetorte zu nichtentscheiden.

  • Zitat von infinitum: „Das sind meine subjektiven Einschätzungen, mich würde interessieren, ob ihr gute Beispiele habt, an dem ein sinnvoller Einsatz aus einer zentralen und nicht-relationalen Perspektive ersichtlich wird. Ist es überhaupt möglich und überhaupt der Sinn, Schlussfolgerungen zu ziehen? “ Zitat von iselilja: „Und deshalb kann die Logik im lebendigen Bereich auch nicht das leisten was sie bspw. im physikalischen Bereich leisten kann. Solche Sachen wie bspw. Willensfreiheit lassen sic…

  • Zitat von HumbleThinker: „Deine Argumentation bezüglich der prüfbaren Resultate kann ich sehr gut nachvollziehen, nur meine ich, daß es auch viele Theorien - auch innerhalb der jeweiligen Wissenschaften - gibt, die zumindest teilweise nicht oder schwer nachprüfbare Voraussetzungen haben. In erster Linie sind dies natürlich die Geistes- und Sozialwissenschaften, aber selbst die Theorie von Darwin war ja am Anfang nur teilweise nachprüfbar begründet. Und selbst heute sind nicht alle Fragen zur Evo…

  • Zitat von HumbleThinker: „Dennoch meine ich, daß alle wirklich großen Philosophen auch weise waren. Als Beispiele nenne ich hier nur Platon, Kierkegaard und Heidegger, aber es trifft auf alle anderen auch zu. “ Bei Platon stimmen wir zumindest überein, dass er ein großer Philosoph war. Weisheit - woran erkennst Du sie? Heidegger ist in meinen Augen kein großer Philosoph sondern bestenfalls ein mittelmäßiger Akademiker, der auf seinen eigenen priesterlichen Tonfall hereingefallen ist. Ich folge b…

  • Zitat von HumbleThinker: „Jede Theorie ist auch ein Ausfluß bestimmter Gemütslagen. “ Ich weiß nicht genau, wie das gemeint ist. Natürlich kann der Forscher bei seiner Wahl der Fragestellung und sogar bei dem Ansatz der Problemlösung durch seine Gemütslage beeinflusst werden. Während seiner Arbeit wird er auch vielen unterschiedlichen Stimmungen unterliegen. Aber i.d.R. ist das Ergebnis dann doch Resultat rationaler und methodischer Überlegungen - zumindest dort - wo es intersubjektiv prüfbare R…

  • Zitat von HumbleThinker: „Sicher hat die formale Logik einen Wert in der Philosophie, den ich auch nicht bestreiten will. Ich habe selbst Carnap gelesen. Nur reicht sie eben m. E. nicht hin, um echte Philosophie zu betreiben. “ Ich würde sie selbst ebenfalls eher als Instrument sehen, das in der Philosophie zur Anwendung kommen kann. Zitat von HumbleThinker: „Für mich ist Philosophie Weisheit, für dich scheint sie Vernunft zu sein. Weisheit und Vernunft sind aber nicht identisch. “ Damit liegst …

  • @Groot: offensichtlich finden wir keinen gemeinsamen Grund für ein philosophisches Gespräch. Wahrscheinlich komme ich Dir irgendwie engstirnig und logozentrisch vor; ich andererseits habe bei unseren Unterhaltungen dieses frustrierende Gefühl, mit einem Philosophie-Chatbot zu sprechen. Ich wünsche Dir noch viel Spaß in dem Forum, aber mit anderen Gesprächspartnern.

  • Zitat von Groot: „Ich baue keinen Gegensatz auf. Ich sage nur, dass formale Logik nicht sinnvoll ist und es nützlichere Hilfsmittel gibt(Dialektik, Hermeneutik, Phänomenologie und eben Geometrie und Mathematik). “ Das ist doch, so allgemein gesprochen, vollkommen sinnfrei! Es kommt schließlich auf die jeweilige Problemstellung an. Bei Zenons Paradox werde ich eher mit Mathematik, beim Lügnerparadox mit Logik, bei Bibelinterpretationen mit Hermeneutik aber kaum mit Geometrie und formaler Logik vo…

  • Ich nehme gerne Deine Einschätzung bezüglich formaler Logik zur Kenntnis. Diese bleibt für mich allerdings, da ich keine stichhaltigen Argumente für sie erkennen kann, nach wie vor irrelevant. Zitat von Groot: „Die Rolle der formalen Logik ist nicht innerhalb der theoretischen Vernunft kontraproduktiv - nicht im Sinne der Wahrheit - sondern im sinne der ethisch-praktischen Vernunft - also im Sinne einer größt- und schnellstmöglichen Aufklärung der Massen. Hier verhindert ihre scheinbare Wahrheit…

  • Zitat von Groot: „Was ist denn der Nutzen von formaler Logik? “ In der Philosophie generell die Analyse von komplexeren Argumentationen, Analyse von Paradoxien, ist das Instrument der sprachanalytischen Philosophie, die mit vielen klassischen Argumentatiosproblemen aufgeräumt hat. (Probleme der Referenz, der Quantifizierung, der Existenz etc...). Zusammen mit formaler Semantik hat Tarski seine sehr einflussreiche Wahrheitsdefinition gefunden, Quine und Putnam im Bereich von Erkenntnistheorie und…

  • Zitat von Groot: „Nur, dass Statistik halt sinnvoll ist und einen Nutzen hat für den Erkenntnisgewinn, was bei formaler Logik leider fehlt. Formale Logik denkt mit einem stumpf bewaffneten Auge, erlebt mit geschmacksneutraler Zunge und fühlt freiwillig mit gewollt wenig leckeren Gerüchen in der Nase. “ Was ist da noch zu sagen? Ich habs: blablablubblub.

  • Zitat von Groot: „Weil Logik eh immer genutzt wird, wenn jemand denkt - es ist nämlich schlicht nicht möglich unlogisch zu denken. “ Schön wäre es, leider habe ich schon sehr viele Gegenbeispiele erlebt. Nicht zuletzt in diesem Forum.

  • Zitat von HumbleThinker: „@Groot hat es gerade so gesagt, wie ich es kaum besser sagen könnte. Allerdings der Satz “ den Du daraufhin zitierst, scheint mir vor allem ein Unverständnis der Rolle der formalen Logik in der modernen Philosophie zu reflektieren - zusammen mit einem Philosophieverständnis, das für meinen Geschmack oft zu sehr ins Irrationale abgleitet, um über mehr Auskunft zu geben, als über die Gemütslage eines die Philosophie solchermaßen verstehenden Philosophen.

  • Zitat von Groot: „Und schlussendlich, weil Logik einfach inhaltsleer, weltlos, sinnlos und erkenntnishinderlich ist und jedwede Kreativität, die in der Philosophie relevant ist, tötet. “ Klingt nach sehr sauren Trauben.

  • Zitat von HumbleThinker: „Zitat von hel: „Ich persönlich bin eher der Ansicht, dass die oben zitierten Aussagen in keiner Hinsicht relevant für die Philosophie oder deren Studium sind. “ Ja @Groot hat wohl über das Ziel hinausgeschossen, was m. E. manchmal bei ihm vorkommt. Aber für ganz falsch oder irrelevant halte ich seine Aussagen nicht. “ Weil?

  • Zitat von Groot: „ so etwas wie philosophische Relevanz formaler Logik gibt es nicht. Formale Logik ist völlig Weltlos und hat nichts, aber auch garnichts mit Philosophie zu tun. Formale Logik verkrüppelt die Philosophie in großem Maße und verhindert Erkenntnis, die sich aus der Historie ergibt. Die Historie ist deutlich entscheidender für Philosophie, egal ob die personale oder die der Geschichte. Größere Sinnlosigkeit als in der formalen Logik ist nirgendwo sonst in ähnlicher Weise auffindbar.…

  • Herzlichen Dank, die Themen sind allesamt hochinteressant.

  • Zitat von Celeritas: „Für mich sind Religionen alle kranker Auswuchs menschlichen Geistes. Diesem widersetze ich mich. Und wenn das auch krank wirkt, dann bitte. “ Du bist nicht die Einzige, die in Religionen (auch) etwas Pathologisches sieht. Sigmund Freund meint, es wäre durchaus zulässig "die Zwangsneurose als pathologisches Gegenstück zur Religionsbildung aufzufassen, die Neurose als eine individuelle Religiosität, die Religion als eine universelle Zwangsneurose zu bezeichnen". Mir sind bei …