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  • Das Thema kommt mir irgendwie bekannt vor.

  • Zitat von HumbleThinker: „Mit der Aussage hatte ich auf Bertrand Russell Bezug genommen.“ Dann kommt es wohl darauf an, was Bertrand Russell unter einem "konsequenten Skeptiker" verstand.

  • Kommt nun darauf an, was Du unter einem "konsequenten Skeptiker" verstehst. Jemandem, der keine Argumente bringt sondern nur grundlos irgend etwas behauptet, dem kann man nichts erwidern, dann ist ein Gespäch per se sinnlos. Falls aber jemand anerkennt, dass beide Seiten Argumente benötigen, um die eigene Ansicht plausibel und überzeugend darstellen zu können, dann kann man sehr wohl was erwidern.

  • Zitat von Hermeneuticus: „Die logische Struktur der Finalität - Handlung H geschieht um des Zwecks [1] Z willen - ist von anderer Art. Wie genau sie aussieht, wäre noch zu klären. So viel ist aber vielleicht schon deutlich: Das Handlungsergebnis verhält sich zum Vollzug der Handlung wie die Wirkung zur Ursache. Hier liegt also durchaus ein kausaler Nexus vor, weil Handlungen notwendiger Weise Folgen/Wirkungen haben. Beim Handeln kommt es jedoch darauf an, eine ganz bestimmte Wirkung zu "erzielen…

  • Mich verwirrt einfach, dass der Begriff "Zweck" so unterschiedlich gebraucht wird, einmal im Sinne von "Intention" und einmal im Sinne von "Ziel". Hierbei ist es egal, ob und was wie "mental" ist, der Punkt ist vielmehr die zeitliche Ordnung: vor der Handlung, während der Handlung, nach der Handlung: Absicht -> Handlung -> Ziel. Nun kann man "Absicht" auch durch "Zweck" ersetzen, dann haben wir Zweck -> Handlung -> Ziel. Oder man kann "Ziel" durch "Zweck" ersetzen, dann haben wir: Absicht -> Han…

  • Zitat von Hermeneuticus: „"Zweck" lässt sich ohne Rückgriff auf mentale Zielvorstellungen ("Absichten) definieren als ein Sachverhalt, der durch Handlungen herbeigeführt, verhindert oder aufrechterhalten werden soll. In dieser Bestimmung wird der definierende Begriff der Handlung schon vorausgesetzt, der aber, wie gesagt, seinerseits ohne den Begriff der Absicht erläutert und eingeführt werden kann. Also, mir leuchtet die Bindung von Handlung und Zweck an den mentalistischen Begriff der Absicht …

  • Zitat von iselilja: „Tja, und da gehts schon los. Evolution als Gegenstand. Man könnte hier nun sagen, Evolution ist Gegenstand der Betrachtung. Man könnte auch sagen, bei der Evolution geht es um natürliche Prozesse. Würde @Her K. nun zustimmen, dass Evoultion ein Naturgegenstand ist? “ Ja, "Gegenstand" würde ich hier ganz allgemein und umfassend verstehen wollen, damit sind nicht nur statische/unveränderliche Dinge gemeint, (falls es sowas überhaupt gibt), darunter fallen auch Prozesse. Evolut…

  • Zitat von iselilja: „Hm. Ich frage mich gerade was ein Naturgegenstand eigentlich genau sein soll. Was sind alles Naturgegenstände, und was sind keine. Diese Unterscheidung muss ja möglich sein, sonst könnte man ja auch Gegenstände sagen.“ Es handelt sich um den Unterschied zwischen Naturgegenständen und Artefakten. Ein Stein oder ein Baum sind Naturgegenstände, eine Statue oder ein Computer sind Artefakte.

  • Zitat von Jörn: „"Welche Rolle spielen die Dinge dieser Welt für unsere Gedanken. Insbesondere für "singuläre Gedanken" die sich in Sätzen wie "Schau dir die seltsame Form dieses Dings da an..." “ Noch 'ne Frage dazu: meinst Du, es machte für einen Begriff de re einen Unterschied, ob es sich um einen Fall wie oben handelte, in dem man den fraglichen Gegenstand nicht kennt/nicht zuordnen kann und einem Fall, in dem man das kann, in dem z.B. sagte: "Schau Dir mal die seltsame Form dieser Erdbeere …

  • Dann streiche den Begriff "Kluft", der ist hier wohl nicht hilfreich. Der Punkt ist: wenn man für bestimmte Begriffe (Begriffe de re) erklären kann, wie ein Zusammenhang zwischen Welt und solchen Begriffen besteht, dann hat man das für andere Begriffe (die, die nicht de re sind) noch nicht erklärt.

  • Zitat von Jörn: „Daraus dass manche Begriffe de re sind, folgt zwingend, dass es keine Kluft zwischen Begriffen und Welt gibt.“ Daraus, dass es a) keine Kluft gibt zwischen Welt und Begriffen, die sich auf konkrete Einzel-Dinge beziehen, folgt nicht, dass es b) keine Kluft gibt zwischen Welt und Begriffen, die sich auf abstrakte Dinge beziehen. Es folgt daraus nur, dass es nicht immer eine Kluft zwischen Welt und Begriffen gibt. Um b) zu zeigen, ist daher mehr erforderlich.

  • Daraus, dass Pferde ein Fell haben, folgt nicht, dass alle Tiere ein Fell haben. Obgleich Pferde Tiere sind. Es folgt nur, dass es Tiere gibt, die ein Fell haben.

  • Zitat von Jörn: „Wenn es Begriffe de re gibt, dann gibt es keine Kluft zwischen der Sphäre der Begriffe und der Welt. “ Nein, was folgt, ist: dann gibt es keine Kluft zwischen der Sphäre der Begriffe de re und der Welt. Zitat von Jörn: „Manche Begriffe sind von mir aus stärker weltgesättigt, manche weniger oder wie auch immer eine Formulierung dafür lauten könnte. “ Die Frage wäre dann, ob alle Begriffe weltgesättigt sind. Das wäre dann wohl die Auffassung der Empiristen: Nichts ist im Verstand,…

  • Zitat von Jörn: „Hmm, dann hab ich deine Einwände oben nicht verstanden. Mir ist das Ziel deiner Einwände irgendwie nicht klar ... Der Begriff de re ist so definiert, dass die Präsenz des Gegenstands logisch für ihn notwendig ist. Was danach kommt, ist offen, nach meinem Verständnis. Der Begriff mag verblassen, verloren gehen oder sich erhalten.“ Wenn ein Begriff sich erhält oder verblasst, dann ist er doch noch da und das scheint mir der entscheidenen Punkt hier zu sein. Nochmal: mein Vorschlag…

  • Zitat von Jörn: „Mir ist nicht klar, wieso es dann eine Kluft geben müsste?! “ Es gibt Begriffe de re, diese haben direkt und unmittelbar mit der Welt zu tun, daher gibt es bei Begriffen de re keine Kluft zwischen Begriff und Welt. Gäbe es nun jedoch auch Begriffe, die nicht de re sind, dann stellte sich wieder die Frage, was der Begriff mit der Welt zu tun hat. Diese Frage stellte sich noch viel dringender, wenn die Punkte 3 und 4 oben wörtlich gemeint sind [x] und nicht in meiner alternativ an…

  • Zitat von Jörn: „Ich würde den Text von Lauer in diesem Punkt anders verstehen und zusammenfassen und zwar ungefähr so 1. ein begrifflicher Gehalt kann durch einen Gegenstand mitkonstituiert werden 2. grundelegende Beispiele dafür sind deiktische Gehalte 3. die Verfügbarkeit von Begriffen de re hängt in solchen Fällen ab von der aktualen Präsenz des Gegenstandes 4. man kann über einen solchen Begriff nur verfügen, wenn man sich innerhalb der sinnlichen Präsenz des Gegenstandes befindet In dieser…

  • Nehmen wir nochmal dieses Zitat: Zitat von John McDowell - Dargestellt von David Lauer: „Ein begrifflicher Gehalt de re ist objektabhängig in dem Sinne, dass er mitkonstituiert wird durch die Existenz genau des Gegenstandes, auf den er sich bezieht. Der paradigmatische Fall des Gehalts de re ist ein deiktischer Gehalt. Dabei handelt es sich um einen Begriff, dessen Verfügbarkeit abhängt von der wahrnehmbaren Präsenz eines bestimmten Objekts im Blickfeld desjenigen, der diesen Begriff erfasst. In…

  • Wenn Reidentifkation (bzw. eine fehlende solche) für einen Begriff de re unwichtig wäre, dann hätte sie gar nicht erst erwähnt werden brauchen.

  • Danke für die Links, sehr interessant. Mit der Ansicht von Merleau-Ponty habe ich nun keine Probleme, aber mit der von McDowell, genauer: mit seinem Begriffsverständnis und noch genauer mit seinem Begriff de re. Erstens kann ich mir das nicht richtig vorstellen. Beispiel eines Begriffes de re aus dem zweiten Text: "So kann man eine gewisse Farbschattierung möglicherweise nur so lange reidentifizieren, wie man sie vor sich sieht." Wieso sollte man sie nicht reidentifizieren können? Aber unabhängi…

  • Zitat von Jörn: „Frege ist gewissermaßen der Hauptgegner der Position die ich hier vertreten möchte. Dann er erweckt den Eindruck als wenn wir zuerst den Sinn hätten,das ist das reibungslose Kreiseln in der Gedanken und danach schauen müssten ob sie auch irgendwie eine Bedeutung haben. der anderer Ansatz besteht darin das Sinn und Bedeutung gewissermaßen immer ineinander verschränkt sind. Geist ist immer welthaltig! “ Gut, dann lass uns am besten auch die Nomenklatur von Frege vergessen, mich ve…