Thomas Nagel: Leben und Werk

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  • Hier soll es einmal um Leben und Werk des amerikanischen Philosophen Thomas Nagel gehen. Ich selbst werde zunächst den Abschnitt zu Thomas Nagel aus dem folgenden Werk wiedergeben:

    - Peter Ehlen, Gerd Haeffner, Friedo Ricken: Grundkurs Philosophie - Band 10: Philosophie des 20. Jahrhunderts, der Abschnitt zu Thomas Nagel umfasst die Seiten 405-410...

    Hier zunächst der Wiki-Artikel zu Thomas Nagel:

    de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Nagel_(Philosoph)


    Thomas Nagel: Leben und Werk

    Thomas Nagel wurde am 04.07.1937 in Belgrad, wohin sein Vater 1933 aus Deutschland emigriert war, geboren; 1944 wurde er Bürger der Vereinigten Staaten. Nach dem Studium an der Cornell University (Ithaca, NY), in Oxford und in Harvard, wo er 1963 promoviert wurde, lehrte er an der University of California, Berkeley und in Princeton; seit 1980 ist er Professor für Rechtswissenschaft und Philosophie an der New York University. "The Possibility of Altruismu" (1970) führt das Thema der Dissertation weiter. Allein objektive moralische Gründe sind akzeptable Gründe, und subjektive Gründe sind nur dann legitim, wenn sie aus objektiven Gründen hergeleitet werden können. "Moral Questions" (1979) ist eine Sammlung von Aufsätzen; am bekanntesten ist "What ist it like to be a bat? (Wie fühlt es sich an, eine Fledermaus zu sein? [1974]). Die Tanner Lectures on Human Value, die Nagel im Mai 1979 in Oxford gehalten hat, erschienen 1980 unter dem Titel "The Limits of Objektivity"; die Themen sind Bewusstsein, Werte, Ethik. In "The View From Nowhere" (1986) geht es um die Frage: Wie lässt die subjektive Perspektive des Einzelnen innerhalb der Welt sich vereinbaren mit einer objektiven Sicht derselben 'Welt, die den Einzelnen und dessen Standpunkt einschließt? "What Does It All Mean?" (1987) ist eine kurze Einführung in neun Grundfragen der Philosophie. Der größte Teil von "Equality und Partiality" geht zurück auf die John Locke Lectures 1990 an der Universität Oxford. Die Ethik und das moralische Fundament der politischen Philosophie erwachsen aus einer Polarität in der Persönlichkeit des Einzelnen: der persönlichen Perspektive und dem überpersönlichen Standpunkt. In "The Last World" 1997) geht es um die Frage, wo Verstehen und Begründung an ihr Ende kommen: bei objektiven Prinzipien, deren Gültigkeit unabhängig ist von unserem eigenen Standpunkt, oder bei der subjektiven, in der ersten Person geäußerten Perspektive. (Grundkurs Philosophie - Band 10)

    Und hier die vollständige Besprechung des Kapitels als PDF_Datei:

    joachimstiller.de/download/philosophie_nagel.pdf

    Gruß Joachim Stiller Münster

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