Hilary Putnam: Leben und Werk

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  • Hier soll einmal das 3. Kapitel ("Hilary Putnam") aus dem Teils N. "Realismus und Antirealismus" aus dem folgenden Buch gelesen, besprochen und diskutiert werden:

    - Peter Ehlen, Gerd Haeffner, Friedo Ricken: Grundkurs Philosophie - Band 10: Philosophie des 20. Jahrhunderts, S.399-403

    Hier zunächst der Wiki-Artikel zu Hilary Putnam:

    de.wikipedia.org/wiki/Hilary_Putnam

    Und hier eine kurze Inhaltsangabe des Kapitels 3 "Hilary Putnam":

    Leben und Werk

    1. Die Bedeutung von 'Bedeutung'
    2. Interneer Realismus
    3. Warum Vernunft nicht naturalisiert werden kann

    Leben und Werke

    Putnams Vater, Samuel Putnam, war ein bekannter Schriftsteller und Übersetzer, ein aktiver Kommunist und Kolumnist für den "Daily Worker". Die ersten Lebensjahre verbrachte Putnam, geboren am 31.07.1926 in Chicago in Frankreich. Er studierte Philosophie und Mathematik an der University of Pennsylvania. Nach dem Bachelor of Arts ging er nach Harvard und schließlich an die University of California, Los Angeles, wo er 1951 bei Reichenbach über den Begriff der Wahrscheinlichkeit promovierte. 1953 kam Putnam nach Princeton, wo er Carnap kennenlernte; seit 1965 lehrt er in Harvard. Putnam protestierte gegen den Vietnamkrieg; er war aktiv in marxistischen Organisationen. "Philosophiy of Logic" (1971) befasst sich mit der Frage, ob die abstrakten Entitäten, von denen die Logik und die Mathematik sprechen, tatsächlich exostieren; Putnam kritisiert die nominalistische Position. Von den Arbeiten zur Philosophie der Sprache im zweiten Band der "Philosophical Papers" ist am bekanntesten "The meaning of 'meaning'" (1975). Der erste Teil von "Meaning and the Moral Sciences" sind die John Locke Lectures "Meaning and Knowledge", die Putnam 1976 in Oxford gehalten hat; Thema der verschiedenen Arbeiten ist das Problem des Realismus, des Wesens der Sprache und der Bezugnahme und die Eigenart des Wissens von uns selbst. "Reason, Truth and History" (1981) will die Dichotomien zwischen objektiven und subjektiven Ansichten von Wahrheit und Vernunft und zwischen Tatsachen und Werten überwinden. [Das scheint mir nicht so glücklich zu sein...] Unsere Auffassungen von Vernunft entwickeln sich im Laufe der Geschichte. Der Geist und die Welt erschaffen zusammen den Geist und die Welt. Unser Rationalitätsbegriff ist ein Bestandteil unserer Idee des Guten. 'Diese Gedanken werden in den Paul Carus Lectures "The Many Face of Realism", die Putnam im Dezember 1985 in Washingtin, D.C. gehalten hat, weiter entfaltet. "Repräsentation and Reality" (1988) ist eien Kritik der zeitgenössischen Kognitionswissenschaft. "Renewing Philosophy" (1990) geht zurück auf die Gifford Lectures in der Universität von St. Andrews (Schottland) im Herbst 1990. Putnam wendet sich gegen den verbreiteten Szientismus und verweist auf Wittgensteeins Vorlesungen über dne religiösen Glauben als Beispiel dafür, wie man die verscheidenen Lebensformen sehen kann, ohne dem Szientismus oder einer unverantwortlichen Metaphysik zu verfallen, und auf John Dewey als Vorbild für eine Erneuerung der politischen Philosophie.

    Hier nun die komplette Besprechung als PDF-Datei:

    joachimstiller.de/download/philosophie_putnam.pdf

    Gruß Joachim Stiller Münster

    1.132 mal gelesen

Kommentare 1

  • Joachim Stiller -

    So, die Besprechung ist jetzt fertig... Die PDF-Datei liegt jetzt komplett vor... Viel Spaß biem Lesen...