[Oxford-Phil. 7] Michael Dummett: Leben und Werk

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Hier soll einmal das 7. Kapitel ("Michael Dummett") aus dem Teils K. "Die Oxford-Philosophie" aus dem folgenden Buch gelesen, besprochen und diskutiert werden:

    - Peter Ehlen, Gerd Haeffner, Friedo Ricken: Grundkurs Philosophie - Band 10: Philosophie des 20. Jahrhunderts, S.327-333

    Hier zunächst der Wiki-Artikel zu Michael Dummett:

    de.wikipedia.org/wiki/Michael_Dummett

    Und hier eine kurze Inhaltsangabe des Kapitels 6 "Michael Dummett":

    Leben und Werk
    1. Gedanke und Sprache
    2. Realismus, Antirealismus, Bedeutung
    Leben und Werke

    Dummett wurde einmal gefragt, ob die Bezeichnung „Oxford-Philosophie“ für „so verschiedene Leute wie Austin und Ryle und viele andere eigentlich berechtigt“ sei. „Es gibt“, so seine Antwort, „genügend Ähnlichkeiten. Nur sehr wenige wollten damals nicht dazugerechnet werden“, und zu diesen zählt er auch sich selbst (1988, 167). Michael Anthony Eardly Dummett, geboren am 27.06.1925 in London, gestorben am 27.10.2011 in Oxford, studierte ab 1947 in Oxford (Christ Church) Philosophie, Politische Wissenschaft und Wirtschaftswissenschaft. Nach seinem BA im Jahr 1950 wurde er Fellow am All Souls College. Von 1962 bis 1974 wat er Dozent für Philosophie und Mathematik, und von 1979 bis 1992 hatte er, als Nachfolger von Alfred J. Ayer, den Wykham Chair of Logic inne. Dummett berichtet von einem Besuch Quines in Oxford in den frühen fünfziger Jahren, bei dem er sich oft und lange mit ihm unterhalten habe. „Ich konnte zwar nicht alles gutheißen, was er sage, aber ich hatte doch weit mehr Sympathien für seine Ansichten als sonst jemand hier.“ Tief beeindruckt war er von Wittgesnsteins „Philosophischen Untersuchungen“. Ich „hielt mich – sicher zu Unrecht – eine Zeitlang für einen Wittgensteinianer“. Austin führte damals einen neuen Studienplan ein mit einem Kurs „Grundlagen der modernen Erkenntnistheorie“, der bei Platons „Theaitet“ anfing und mit Freges „Grundlagen der Arithmetik“ endete. Dafür hatte Austin die „Grundlagen“ übersetzt. „Und so las ich dieses Buch, einfach weil es zum Studienplan gehörte. Doch ich war völlig hingerissen; so etwas hatte ich noch nie gelesen“ (1988. 65 f.). Mit seinen spärlichen Deutschkenntnissen las Dummett Frege und er begann, Mathematik zu studieren. 1973 erschien der erste Band des auf zwei Bände geplanten Werkes über Frege: „Frege. Philosophie of Language“.. „Elements of Intuitionism“ (1977) ist eine Einführung in die intuitionistische Logik und Mathematik. Der Sammelband „Truth and Other Enigmas“ (1978) enthält die philosophischen Arbeiten, die vor August 1976 veröffentlicht wurden; genannt seien „Truth“ 1959) und „Realism“ (1963). „The Interpretation of Frege’s Philosophy“ (1981), ursprünglich konzipiert als Einleitung zur zweiten Auflage von „Frege. Philosophy of Language“ (1981), setzt sich mit anderen Interpretationen auseinander. 1976 hielt Dummett in Harvard die William James Lectures; sie erschienen 1991 unter dem Titel „The Logikal Basis of Metaphysiks“ und sind Dummetts ausführlichste Arbeit zur Kontroverse Realismus – Antirealismus. Ebenfalls 1991 erschienen eine zweite Sammlung von Aufsätzen „Frege and Other Philosophers“, in denen Dummett u.a. Kritikern seiner Frege-Interpretation antwortet, und „Frege: Philosophy of Mathematics“. Die Vorlesungen, die Dummett 1987 in Bologna über die Ursprünge der Analytischen Philosophie gehaltne hat, erschienen 1988 in der deutschen Übersetzung von Joachim Schulte und dann 1993 in Englisch. Aus dem dritten Aufsatzband „The Seas of Language“ (1993) seien genannt „Waht is a Theory of Meaning? (II)” (1976) und Dummetts Abschiedsvorlesung “Realism and Anit-Realism” (1992). 1996 war Dummett zu den Gifford Lectures in St. Andrews eingeladen; sie erschienen 2006 als „Thougt and Reality“. Die John Dewey Lectures an der Columbia University (2001) sind veröffentlicht unter dem Titel „Truth and the Past“ (2004). Zusammen mit seiner Frau Ann hat Dummett sich im Kampf gegen den Rassismus engagiert; er hat publiziert über Immigration und Flüchtlinge, und auch über Kartenspiele.

    Ich bespreche den Text jetzt extern weiter und verlinke das Endergebnis dann als PDF-Datei... Bis dann..

    Hier nun die komplette Besprechung als PDF-Datei:

    joachimstiller.de/download/philosophie_dummett.pdf

    Gruß Joachim Stiller Münster

    911 mal gelesen

Kommentare 1