Richtigkeit in der Welterzeugung

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  • Hallo Leute,

    ich habe mich nun auch angemeldet und bin so gespannt auf eure Meinung! Ich bin dabei meine Hausarbeit zum übergeordneten Thema kognitive Ästhetik...
    Was haltet ihr von meinem einleitenden Absatz:

    "Jemanden eine Welt anschaulich zu erklären fällt einem Blinden schwer, aber Sehende können es noch schlechter. Ein Blinder kann sich eine Welt in seiner eigenen Vorstellung so erschließen, dass es für ihn eine richtige Welt ist. Ein Sehender kann nur erkennen und sich dann ein eigenes Bild machen, dass aber durch die inherente Veränderung nie richtig ist. Gesammelte Eindrücke geben ein neues Bild ab. So ist unsere Selbstwahrnehmung mit der Wahrnemung der Welt in einen infiniten und kontemplativen Prozess verbunden."

    Ich möchte eure Meinung erfahren und freue mich über eure Kommentare.
    Danke. :)

    ...seid gegrüßt!!!

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Comments 1

  • Echoes -

    Jemanden eine welt anschaulich zu erklären, können Sehende nicht unbedingt schlechter als Blinde. Geht man, als Grundlage dienlich, von einem reichen Wortschatz und dem minimum an Verständniss aus, können Sehende alleine nur durch den visuellene Aspekt besser erklären als Blinde.

    Woher erschliesst sich bei dir die Tatsache dass der Blinde die Welt richtig deutet. Macht das Sehen des Sehenden seine Vorstellung gleich zu nichte? Nur weil der Sehende die Veränderung auch visuell wahrnimmt heisst das noch lange nicht das es nur visuell wahrnimmbar ist. Der Blinde ''macht sich'' ein eigenes Bild, welches noch lange nicht richtig sein muss. Denn er wird genauso beeinflusst von anderen Sinnen, die seiner Wahrnehmung entgegen wirken wie als auch schärfen können, um der Erklärung der Welt den entsprechenden Wert anzumaßen, wie es ein Sehender macht. Die Veränderung als solche ist de facto beiderseits wahrnehmbar und als vermeindlich oder gar richtiger Eindruck vorhanden.