Ewiges Ich

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  • Ewiges Ich


    Einem neuen Beweis zufolge bleibt man die Teile des Universums, die man ist, ewig weiter.


    Was haben alle Bestandteile des Universums gemein? Besitzen sie alle eine räumliche Ausdehnung? Was ist beispielsweise mit Photonen, denen bis jetzt noch keine Länge und damit auch keine räumliche Ausdehnung zugeordnet werden konnte?

    Offensichtlich ist, dass sich das Universum zusammensetzt aus Bestandteilen, die eine räumliche Ausdehnung haben. Ob dabei auch Bestandteile existieren, die keine räumliche Ausdehnung haben, die im Folgenden raumlos genannt werden, ist an dieser Stelle zunächst zu vernachlässigen, obwohl es durchaus sein kann, dass raumlose Bestandteile Einfluss auf ihre Umgebungen nehmen können.

    Die Bestandteile, die eine räumliche Ausdehnung haben, werden Teile des Universums genannt. Jeder Teil des Universums ist 3-dimensional durch seine Höhe, Breite und Tiefe und besteht aus einer gewissen Anzahl von benachbarten Raumdichten, wobei eine Raumdichte auch räumliche Ausdehnung besitzt und 3-dimensional (Höhe, Breite und Tiefe) ist und eine Größe, Form und Dichte hat.

    Selbst wenn zwischen zwei benachbarten Raumdichten noch ein raumloser Bestandteil existieren sollte, würde eine Benachbarung zwischen den beiden Raumdichten existieren, eben wegen der fehlenden räumlichen Ausdehnung des raumlosen Bestandteiles.

    Aber wie soll man sich verschiedene Raumdichten vorstellen? Zum Beispiel so: Man nehme ein Gummiband und ziehe es auseinander: Dann hat man eine andere Raumdichte als zuvor. Und aus vielen verschiedenen Raumdichten nebeneinander besteht das Universum.


    Was bin ich?


    Aber welche Teile des Universums ist man selber? Woran erkennt man die Grenzen des eigenen Ichs? Gibt es auf diese Fragen eindeutige Antworten?

    Der Blick sei nun auf das Erscheinende gerichtet:

    Es gibt eine Nähe und eine Ferne, das bedeutet, gewisse Dinge sind einem näher und andere sind einem ferner.

    Woher kommt dieser Sachverhalt? Einfach, weil man die Teile des Universums ist, von denen jeweils eine Entfernung zu anderen Teilen des Universums ausgeht.

    Denn wenn man keine Teile des Universums wäre, dann würde das Universum ohne einen als erkennendes Subjekt existieren, was aber nicht der Fall ist.

    Und man bleibt bei allen Bewegungen immer dieselben Teile des Universums, weil alle anderen Teile etwas Anderes sind.

    Existiert nur visuell eine Nähe und Ferne oder auch bei den anderen Sinnen, wie beim Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen?

    Auch beim Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen gibt es eine Nähe und Ferne, weil bei diesen vier Sinnen auch gilt: Je ferner etwas neben einem ist, umso weniger wird es durch den jeweiligen Sinn wahrgenommen.

    Betrachtet sei nun der Sinn des Fühlens: Am ganzen Körper fühlt man. Dies bedeutet, dass man sich auf den gesamten Körper erstreckt, d.h. dass man im gesamten Körper gewisse Teile ist.



    Alles-bleibt-Beweis


    Was geschieht mit dem vom Ich Erlebten, wozu auch das Fühlen –neben den anderen Sinnen- gehört: Bleibt es oder wird es nicht mehr existierend sein?

    Der folgende Alles-bleibt-Beweis zeigt, dass alles, was existiert hat, bleibt.Dies bedeutet, dass auch alle Erlebnisse eines jeden Menschen bleiben.

    Sei ein beliebiges Ereignis x betrachtet. Es wird nun gezeigt, dass dieses Ereignis x bleibt, indem die zwei möglichen Fälle betrachtet werden, die zu unterscheiden sind:


    1.Fall:

    Das Ereignis x ändert sich zum Ereignis x´.

    Dann besteht die Änderung aus den Ereignissen x und x´, sowie aus der Änderung vom Ereignis x zum Ereignis x´.

    Damit bleibt das Ereignis x in diesem Fall, weil das Ereignis x Teil der Änderung ist.


    2.Fall:

    Das Ereignis x ändert sich nicht.

    Dann gibt es kein nachfolgendes Ereignis x´ und damit auchkeine Änderung.

    Damit bleibt das Ereignis x in diesem Fall.


    Anwendungsbeispiel des Alles-bleibt-Beweis


    Sei ein Bewusstseinszustand „a“ des Menschen „A“ betrachtet:

    Der Bewusstseinszustand „a“ ändere sich zum Bewusstseinszustand „b“. Damit ist der Bewusstseinszustand „a“ Teil der Änderung zum Bewusstseinszustand „b“, womit der Bewusstseinszustand „a“ weiterexistiert und somit bleibt.

    Damit ist der Bewusstseinszustand “b” genauer bestimmt als der vorausgehende Bewusstseinszustand “a”, nämlich durch den Vergleich vom Bewusstseinszustand „a“ und umgekehrt ist der Bewusstseinszustand „a“ nicht genauer bestimmt durch den Vergleich vom Bewusstseinszustand „b“, weil der Bewusstseinszustand „b“ zeitlich nach dem Bewusstseinszustand „a“ eingetreten ist.




    Wie entsteht das Bewusstsein?


    Da das Bewusstsein offensichtlich auch durch Vergleiche entsteht, wird zuerst erklärt, was ein zeitlicher und was ein räumlicher Vergleich ist.

    Ein zeitlicher Vergleich ist ein Vergleich zwischen einem Teil des Universums und einem zeitlich nachfolgenden Teil des Universums, zum Beispiel der zeitliche Vergleich zwischen einem gelben und einem zeitlich nachfolgendem grünen Kreis.

    Ein räumlicher Vergleich ist ein Vergleich zwischen zwei verschiedenen Teilen des Universums zur gleichen Zeit, zum Beispiel der räumliche Vergleich zwischen einem roten und einem blauen Kreis.

    Das Bewusstsein entsteht einerseits durch die fortlaufende, bleibende Bewegung der Teile des Universums, die man selbst ist, und andererseits durch die fortlaufende, bleibende Bewegung der von einem wahrgenommenen Teile des Universums neben einem selbst, jeweils mitsamt aller in den Bewegungen enthaltenen bleibenden räumlichen und zeitlichen Vergleiche.




    Das Leben nach dem Tod

    Kann nach dem Tod ein bewusstseinsähnliches Leben existieren? „Bewusstseinsähnliches Leben“ bedeutet hierbei, dass es vergleichbar mit dem irdischen Leben ist, welches ein Bewusstsein entwickeln kann, aber –wie im Folgenden gezeigt wird- eine andere Art von Bewusstsein hat.

    Dazu muss man sich zuerst einmal klar machen, dass man die Teile des Universums, die man ist, ewig bleibt, also auch nach dem Tod, da sie nicht vergehen können nach dem Alles-bleibt-Beweis.

    Aber wie genau sieht dann das Leben nach dem Tod aus, wie verläuft es?

    Treten die Teile des Universums, die man ist, nach dem Tod aus dem Körper heraus und existieren dann körperunabhängig, wodurch die gesamte Umgebung wahrgenommen würde, also mehr als zuvor im irdischen Leben, in dem visuell nur ein Ausschnitt der Umgebung wahrgenommen wurde?

    Durch die fortlaufende, bleibende Bewegung der Teile des Universums, die man ist, und durch die fortlaufende, bleibende Bewegung der von einem wahrgenommenen Teile des Universums neben einem selbst könnte nach dem Tod ein bewusstseinsähnliches Leben existieren.

    Aber wie kann man in diesem Leben nach dem Tod Menschen, die man aus dem irdischen Leben kannte, wieder erkennen, wenn sie nicht mehr durch ihren Körper erkannt werden können?

    Man könnte die Menschen, die man aus dem irdischen Leben kannte, auch identifizieren, indem man alle ihre Bewegungen seit dem Tode verfolgt. Dabei gibt es aber ein Problem: Man müsste all diese Bewegungen bewusst erkennen können, was aber nicht der Fall ist, wenn die Bewegungen sich einmal außerhalb des eigenen Wahrnehmungsspektrum von einem selbst entfernt haben.

    Eine weitere Möglichkeit, Menschen aus dem irdischen Leben wiederzuerkennen, wäre über die bleibende Vergangenheit (- vgl. den „Alles-bleibt Beweis“ -): So wie man früher jemanden erkannt hat im irdischen Leben, so erkennt man ihn auch weiterhin wegen der bleibenden Vergangenheit. Das Problem hierbei ist jedoch, dass die Zeit weiter fortschreitet und dadurch Anderes bewusst existiert, welches Früheres überlagert und daher dieses vergleichsweise weniger bewusst erscheinen lässt. Aufgrund dieses Problems ist ein bewusstes Wiedererkennen eines bestimmten Menschen über die bleibende Vergangenheit nicht möglich.

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