Wahrheit

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  • Es gibt nur eine Wahrheit, nämlich die des phänomenales Erlebens. In allem anderen kann ich mich irren, aber nicht darin, dass ich es bin, der das so erlebt. Es bedarf auch keiner inneren gedanklichen Reflexion oder gar sprachlichen Artikulation, um diese Wahrheit nochmals zu überprüfen, sie ist wahr, weil ich sie erlebe.

    Was ich hingegen erlebe und wie ich das Erlebte beurteile, wird oft nach wahr und falsch unterschieden, denn es kann prinzipiell beides sein. Die Wahrheit aber kann nicht prinzipiell wahr oder falsch sein. Sie ist wahr, weil sie die Wahrheit ist.
    Es ist gut, ins philosophische Nichts zu springen. Besser ist es, wieder heil nach Hause zu kommen.

    Willst du einen Menschen wirklich lehren, musst du ihn zuvor erkennen.

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Kommentare 2

  • metaphysicus -

    Ich enttäusche dich ja ungerne. Allerdings ist es zum einen fraglich ob es eine Ich Erfahrung gibt, zum anderen handelt es sich nach Descartes dabei zwar um eine Evidenz, doch ist diese nicht direkt im phänomenalen Erleben beheimatet.
    ,,Sie ist wahr, weil sie die Wahrheit ist."
    - sehr schöne Tautologie!

    • iselilja -

      Ich will hier eigentlich nicht in eine Diskussion übergehen, weil ich denke, dass man das in einem Therad sehr viel besser machen kann. Aber trotzdem kurz eine Antwort darauf.. die Frage nach der Wahrheit ist mE mit dem neuen Realismus auf eine neue Ebene gehoben wurden, so dass man aus dieser Position heraus, zwar sagen kann, dass es Unbezweifelbares (weil alternativlos) gibt, aber daraus nicht auf Unbezweifelbares schließen kann. Eine Fata Morgana ist als phänomenale Erscheinung Tatsache, aber es gibt keinen Grund ihr deshalb zu folgen. :)