Eine kurze Auseinandersetzung mit dem Wort Zeit

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  • „Was ist Zeit?“ Es gibt wohl niemanden, der sich das noch nicht gefragt hat. Was ist dieses Etwas, aus welchem Stoff besteht es, ist es da oder nicht da, ist es in mir oder ausserhalb von mir oder beides? Überall im All?
    Wie muss ich mir Zeit vorstellen?
    Ich versuche, sie mir vorzustellen – doch es funktioniert nicht!
    Ist Zeit reine Energie? Oder ist es das, was der griechische Philosoph Heraklit die „Einheit Logos“ nennt, „die alle Gegensätze durchdringt?“
    Heraklit lebte in einer anderen Zeitrechnung. Lange nach ihm wurde die Zeit plötzlich christlich und zu v. Chr. und n. Chr. Nach dieser Zeitrechnung hat er um 500 vor Christus gelebt.

    Wieso ist meine Zeit irgendwann zu Ende? Wieso geht mir die Zeit aus? Wenn die Zeit knapp wird, was wird da eigentlich knapp? Wird die Uhr angehalten, hält dann auch die Zeit an? Sie kann laufen, ablaufen, davonlaufen, sogar rasen.
    Und täglich grüsst das Murmeltier die Zeitschleife.
    Stimmt es, dass die Zeit mit dem Urknall entstanden ist? Haben Sonne und Planeten Zeit? Nach Einstein sind sie Verdichtungen der Raumzeit. Warum nahm Einstein gerade den Begriff Raumzeit? Immerhin wusste er, dass dieUnterscheidung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eine “hartnäckige Illusion” ist. Aber sie ist auch eine für die menschliche Anpassung an die bedingte Realität auf der Erde eine unbedingt notwendige Unterscheidung. Das Wort Raum in Raumzeit ist genauso problematisch, denn ein Raum ist in der menschlichen Vorstellung immer begrenzt, und das Universum scheint unbegrenzt. Wenn es den Urknall überhaupt gegeben hat, dann ist er sicher nicht der Beginn von Raum und Zeit wie immer noch von Astrophysikern behauptet wird.
    Materie, Energie, Pflanzen, Tiere, Menschen kann ich sehen, hören, fühlen, schmecken, anfassen, riechen - was nicht immer angenehm ist - die Zeit nicht. Ich kann die Uhr umstellen – aber kann ich die Zeit umstellen?

    Die Zahl der Begriffe, in denen Zeit vorkommt, am Anfang oder am Ende des Wortes, ist Legion. Es scheint, als könnten wir Menschen ohne Zeit nicht auskommen.
    Es wird „Zeit“(was bedeutet das Wort hier genau?), dass Menschen sich bewusst werden, was sie wahrnehmen und meinen, wenn sie dieses Wort benützen, in welchen Zusammensetzungen und Zusammenhängen auch immer.
    Das unsoziale Internet ist voll von pseudophilosophischen und pseudowissenschaftlichen Interpretationen der Zeit, die voller Irrtümer sind und eindeutig einen Mangel an klarer Wahrnehmung aufweisen.
    In Romantiteln wird das Wort Zeit für besonders tief gehalten. Die Suche nach der verlorenen Zeit hält an. Wo ist sie? Ist sie für immer verloren, weil die Vergangenheit eben vergangen ist und nicht wiederkehren kann? Proust kann die verlorene Zeit leider auch in seinem Kopf nicht mehr suchen. Er ist tot.

    Die Frage nach dem Wesen der Zeit - der universalen Zeit - ist eine der ältesten philosophischen Fragen.

    Einsteins - offenbar kannte auch er keine Definition der Zeit - genial-ironischer Satz: „Zeit ist das, was man an der Uhr abliest“ (Die Täuschung ist, die Zeit mit der der Anzeige auf der Uhr zu verwechseln) macht es umso unverständlicher, warum er in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie den Begriff Raumzeit geprägt hat.Der Begriff Kosmosfeld (einbezogen die Quantenphysik) beispielsweise, im Hinblick auf seine gesuchte Einheitliche Feldtheorie, wäre eine viel bessere Bezeichnung gewesen. Allein schon deswegen, weil darin das Wort Zeit nicht vorkommt.

    Aber was ist das Kosmosfeld? Könnte es eine wie auch immer geartete kosmische fundamentale
    Identität sein, beispielsweise die Dunkle Energie, die ja überall im Weltall existent sein soll. Die ja auch unter meinem Stuhl sein soll, auf dem ich grade sitze, und dann logischerweise auch noch in mir.Wir wissen es nicht.

    Werden wir es je wissen?

    Kosmische Körper wie die Erde oder die Sonne sind Verdichtungen des Kosmosfeldes und krümmen es. Doch krümmen sie die Zeit?

    Frag jemand, was Zeit ist und er stochert im kosmischen Nebel herum und weiss keine Antwort.
    Ist es nicht äusserst erstaunlich, dass es beim heutigen Stand der Wissenschaft keineunbezweifelbare Definitionder Zeit gibt?! Goethe hielt die Zeit für ein Element, Stephen Hawking hielt sie für die vierte Dimension. Der deutsche Philosoph Leibniz hielt sie für eine gedankliche Konstruktion: Zeit ist eine Erfindung des Menschen!

    Leibniz hat noch immer recht! Es gibt immer noch keine einzige empirisch-wissenschaftlich fundierte Definition der Zeit.

    Einsteins Zitat „Zeit ist das, was man an der Uhr abliest“ bezieht sich nur auf eine von den Menschen erfundene Zeitrechnung (Regelmäßigkeiten lassen sich mathematisch erfassen) in Jahren, Monaten, Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden, die physikalische Zeit (t), die nach periodischen kosmischen Abläufen gemessen wird.
    Schon vor 2000 Jahren stressten Sonnenuhren die Römer. Heute ist der Mensch den tyrannischen Uhren wehrlos ausgeliefert.

    Albert Einstein bezweifelte mit seinem ironischen Zitat die Existenz der Zeit. Aber auch er konnte nicht erklären, was Zeit ist.
    In seiner speziellen Relativitätstheorie E=mc2 taucht die erfundene Zeit indirekt auf (in der Lichtgeschwindigkeit c als Zeitmessung).

    Einsteins Zitat wird ausserdem ausgedrückt in noch einer zweiten erfundenen Zeit, der sprachwissenschaftlichen Grammatischen Zeit - der Zeitform.

    Die schon im Altertumerfundene Zeit wurde später auf den Kosmos projiziert, sogar von Einstein.

    ***

    Der allgemeine Begriff Zeit, das Wort Zeit, nicht die grammatische Zeit oder die gemessene Zeit, ist ein Wort ohneempirischen Inhalt, ein Scheinbegriff ( Rudolf Carnap, deutscher Philosoph und logischer Empiriker). Es gibt keinen einzigen empirischen Beweiss, dass Zeit als eigene kosmische Dimension existiert! In Amerika suchte der atheistische Mathematiker und Zocker Richard Feynman, der die Wahrscheinlichkeit in die Quantenphysik einführte, damit seine Kollegen wieder ruhig schlafen konnten, jahrelang nach einer befriedigenden Definition der Zeit.
    Heute geistert noch ein anderer astrophysikalischer Scheinbegriff herum, der immerhin über 70% unseres Universums ausmachen soll: Die sog. Dunkle Energie. Jeder sagt, dass sie existiert, doch keiner weiss, was sie ist. DerScheinbegriff Zeit jedoch hat sich so in die Köpfe der Menschen gefressen, das keiner mehr (Richard Feynman ist lange tot) nach einer befriedigenden Definition fragt.

    Derempirische Inhalt des Wortes Zeit ist nichts anderes als das DaSein (Materie, Energie, Pflanzen, Tiere, Menschen und ihre Erscheinungen und ständigen Veränderungen) im Kosmos.

    Zeit ist DaSein, DaSein ist Zeit: DaSein/Zeit. Alles ist DaSein/Zeit. Jedes Atom ist DaSein/Zeit. Jeder Stein ist DaSein/Zeit. Das Leben jedes Menschen ist seine eigene DaSein/Zeit.

    Der Ablauf von DaSein/Zeit im Kosmos erfolgt in einem relativen, sich stetig verändernden, manchmal sehr stabilen, oft aber sehr chaotischen Prozess.

    Der richtige Begriff für diesen Prozess - Bewegung ist das Hauptmerkmal des Kosmos - ist nicht Zeit, sondern KosmischeEvolution.

    Weder in der kleinsten Einheit (Quantenpysik) noch in der größten Einheit (Astrophysik) existiert Zeit. Geburt und Tod im Mikro-und im Makrokosmos befinden sich in einem ständig fortlaufenden Umwandlungs-undVeränderungsprozess.

    Diesen stetigen Veränderungsprozess können wir messen, die Zeit nicht.
    Allein diese unaufhörlichekosmische Bewegung, der stetige Wandlungsprozess in Materie, Energie, Pflanzen, Tieren und Menschen, ist der empirische Inhalt derKosmischen Evolution.

    Die irdische Evolution wurde immer nur als organisch aufgefasst, dieKosmische Evolution kennt keinen Unterschied zwischen organisch und anorganisch.

    Anders ausgedrückt ist die Kosmische Evolution dieallumfassende Bewegung in der Einheit des Kosmos, die nichts anderes bedeutet als dass alle Dinge und Erscheinungen zusammenhängen (Ernst Mach) und in einem stetigenVeränderungsprozess interagieren.

    Am kürzesten: Zeit istKosmische Evolution.

    ***

    Der Mensch hat lange fälschlich angenommen und tut es noch heute, dass Zeit unabhängig von ihm selbst, den Objekten, den Ereignissen und ihren Veränderungen existiert. Zeit kann nicht vergehen, nicht fliessen, was vergeht, was fliesst, was sich in einem stetig fortlaufenden Prozess ändert, ist allein dieKosmische Evolution.
    Für einen Wissenschaftler, gesehen in einer Fernsehdokumentation, ist die Zeit in den Dingen “eingefaltet”. Aber er sagt nicht, was das bedeutet, wieder ein Mangel an klarer Wahrnehmung.
    Gibt es überhaupt einen Beleg für die Existenz der Zeit? Ich kenne keinen.

    Damit die Zeit fliessen könnte, müsste sie von den Dingen und Menschen getrennt sein!
    Was sie nicht ist!

    Wer dies verstehen kann, ist auf der Spur. Wissenschaftler haben keinen einzigen Beweis dafür gefunden, dass die Zeit von den Dingen und Menschen getrennt ist, wie die Theologen der Religionen keinen Beweis dafür gefunden haben, dass Gott existiert!

    ***

    Alles bewegt sich, alles ändert sich! Nach heutiger Erkenntnis nur die Lichtgeschwindigkeit nicht! Warum, ist wie immer noch fast alles im Universum ein Rätsel. Bestimmt ist die Lichtgeschwindigkeit nicht wegen des Menschen konstant. Im Übrigen heisst das nicht, dass sie immer konstant war oder bleiben wird.

    Religiöse Menschen glauben immer noch, es gäbe Gott und das All, um einen besseren Menschen hervorzubringen.

    Der Mensch ist alles andere als der Mittelpunkt des Kosmos, für den er sich lange hielt.

    Aus der Kosmischen Evolution ergibt sich für den Menschen kein Sollen. Sie ist weder perfekt noch hat sie ein höheres oder gar moralisches Ziel. Und schon gar nicht beinhaltet sie ein menschliches Sollen.

    Wir Menschen sind dreidimensionale Wesen und unsere Vorstellungskraft ist begrenzt. In diesem Essay geht es primär um das Wort Zeit, doch es muss immer wieder klar gemacht werden, dass nicht nur Raum und Zeit menschliche Welt-Anschauungsformen (Kant) sind, sondern auch Religion, Philosophie, Mathematik, Wissenschaft und Naturgesetze.
    Und auch diese haben sich immer wieder geändert. Die Welt-Anschauungsform inNewtons eigenem DaSeinsabschnitt und KosmischenEvolutionsabschnitt war eine andere als die in Einsteins eigenem DaSeinsabschnitt und Kosmischen Evolutionsabschnitt.

    Nicht, weil der Mensch da ist, ist der Kosmos da, sondern weil der Kosmos da ist, ist der Mensch da!

    Menschliche Wahrnehmung ist die Wahrnehmung der eigenen relativen Kosmischen Evolution(Biologische “Innere Uhr”- die eigenen rhythmischen relativen DaSeinsabläufe) und der den Menschen umgebenden und ihn prägenden relativen Kosmischen Evolution.

    Alles hängt bewegt mit Allem zusammen:Das kosmische Beziehungsnetz!

    Die Bíologischen Takte wie Tag-Nacht-Rhythmus, Stoffwechsel, Atmung, Schlaf etc. der einzelnen Lebewesen unterscheiden sichvoneinander.
    Es gibt kein festes, unbewegtes Objekt im ganzen Kosmos, der natürlich die Erde einschliesst, was manche in ihrem dualistischen Subjekt-Objekt-Denken (“Wir und die Welt da draussen!”) immer noch nicht verstehen wollen.
    Materie ist nicht statisch, Energie ist nicht statisch. Nichts im Universum ist statisch. Der Mensch ist nicht statisch. Bewegung, Wechsel, Wandel, Veränderung in der kleinsten wie in der grössten Einheit ist das Merkmal des kosmischen Seins.

    In jedem Stein herrscht quantenphysikalisches Chaos! Es gibt keinen Stillstand! Sein ist Bewegung! Das, was Leben genannt wird, ist Bewegung! Der Tod ist kein Stillstand!

    Alles verändert sich, wandelt sich um, entsteht und vergeht. Chaos und Ordnung, Ordnung und Chaos. Planeten entstehen und sterben, Sterne explodieren, neue formen sich. Neunundneunzig Prozent aller Spezies auf der Erde sind ausgestorben, neue sind entstanden, darunter der Mensch.
    Der Prozess der KosmischenEvolution verläuft mal relativ langsamer, mal relativ schneller.
    Bei hohen Geschwindigkeiten gehen die Zeiger der technischen Uhren langsamer. Nicht, weil die Zeit langsamer geht, denn Zeit gibt es nicht, sondern weil die Materieabläufe der Uhr langsamer werden. Das Tik-Tik-Tik der Uhren wird langsamer.

    Was bei hohen Geschwindigkeiten beim Menschen langsamer geht, ist eben seine eigene “Biologische Uhr”, das heisst, seine eigenen rhythmischen Lebens-Abläufe werden im Prozess der Kosmischen Evolutionlangsamer. Er altert weniger schnell: Das berühmte Zwillingsparadoxon. Der Zwilling, der nach einer „Zeitreise“ aus dem Kosmos zurück auf die Erde kommt, ist jünger als der auf der Erde verbliebene und kann ein wenig in die Zukunft schauen, jedenfalls theoretisch.

    Sein ist immer in Bewegung, kann langsamer und schneller werden (ausser der Lichtgeschwindigkeit), aber nicht stillstehen.

    Da das Sein nicht stillstehen kann, kann auch die Zeit nicht stillstehen!

    Die Zeit ist nicht mit dem Urknall entstanden, denn sie existiert nicht! Die Uhr kann langsamer gehen, die Zeit nicht! Die Uhr kann angehalten werden, die Zeit nicht! Die Uhr kann zurückgedreht werden, die Zeit nicht!

    Und der berühmte „Zeitgeist“? Dieser ist nichts anderes als das Leben und Denken der Menschen in einem bestimmten Evolutionsabschnitt(tatsächlich hat im alten Indien Zeit „DaSeinsabschnittbedeutet), der gemessen und in grammatischen Tempi ausgedrückt werden kann.
    Die Zeit der Renaissance beispielsweise ist die Dauer desEvolutionsabschnitts Renaissance im 15. und 16. Jahrhundert.
    Der äußerst dynamischeEvolutionsabschnitt der Renaissance - auch gerne als Zeitenwende bezeichnet, was nur heisst, der vorherige von Menschen bestimmte Evolutionsabschnitt ist zu Ende, ein bedeutender neuer beginnt - ist unwiderruflich abgelaufen, ist unwiederbringlich in andere Zustände der Kosmischen Evolutionübergegangen.

    Eine Zeitreise in die Vergangenheit zur Renaissance ist daher bedauerlicherweise nicht möglich. Die Kosmische Evolution istnicht umkehrbar: Wenn ein Glas zerbricht, setzt es sich nicht wieder zusammen, wenn ein Stern explodiert, setzt er sich nicht wieder zusammen, wenn ein Mensch stirbt, setzt er sich nicht wieder zusammen!).

    Wenn die Zeit eine Illusion ist, ist es der sog. „Zeitpfeil“ erst recht:Die Kosmische Evolution als stetiger Veränderungsprozessim Kosmos, sagt uns: „ Ich habe keine Richtung, da Alles mit Allem zusammenhängt!“

    Die Einheit aller kosmischen Phänomene in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit bestätigt neben uralten philosophischen Konzepten auch das wissenschaftliche Mach´sche Prinzip.
    Hierher gehört auch die umstrittene Quantenverschränkung, bei der Teilchen offenbar über Galaxien hinweg wechselwirken.

    Die von Astrophysikern nicht gern gehörte Wahrheit: Vom Kosmos kennen wir Menschen mit unserer Anschauungsform, die in diesem Falle möglicherweise der Natur relativ nahe kommt, nur 5% !!!
    Von den restlichen 95% haben wir keine Ahnung! Dunkle Materie und Dunkle Energie sind Scheinbegriffe!

    Alles bewegt sich. Nichts bleibt so wie es ist. Alles zerfällt. Und wandelt sich. Eine Supernova explodiert - größtmögliches Maß an Entropie (Unordnungsmaß) - aus dem Sternenstaub (mit den schwersten Elementen bis hin zu Gold) entsteht unser Sonnensystem mit den Planeten, der Erde und den Menschen. Aber auch unser Sonnensystem wird sterben – und sich wandeln.
    Und wir Menschen? Wir sterben, weil wir leben!

    Du und ich sind Kosmische Evolution!

    Die Frage, die hier dringend zu stellen ist: Liegt der Kosmischen Evolution eine, wie auch immer beschaffene, fundamentale (wenn es die „strings“ sein sollten, woher kommen die?) Identität zu Grunde? Die Antwort kennen wir nicht! Es könnte auch sein, dass die Welt-Anschauungsform„Es muss immer einen Anfang geben“ falsch ist.


    Sicher ist: Auf dem Planeten Erde ist die Nicht-Existenz der Zeit ebenso zu vernachlässigen wie die Existenz der konstanten Lichtgeschwindigkeit.

    Die Menschen können nicht auf ihre Welt-AnschauungsformenZeitrechnung, Zeitmessung und Grammatische Zeit verzichten. Ohne die Grammatische Zeit wäre dieser Essay nicht entstanden!

    Unsere Sprachen sind mit dem Wort Zeit geradezu durchsetzt. Es verwundert nicht, dass fast alle Menschen immer noch glauben, dass Zeit existiert.

    Doch wahr ist: Nicht nur die Unterscheidung der Zeit in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist Illusion, die Zeit selbst ist Illusion!

    Wie es das Wort Nichts gibt, aber Nichts nicht, gibt es das Wort Zeit, aber Zeit nicht.

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Kommentare 1

  • kikitauchen -

    Zeit? Jeder versteht "Zeit" anders, glaube ich. Sie muss es geben, will ich einen "Zeitpunkt" benennen. Ich könnte auch sagen: Punkt X, oder Punkt Y. Will ich aber den Ablauf benennen bedenke ich, Zeit hat kein Anfang und kein Ende, wie der Weg einer Ameise auf eine Orange, oder der Weg eines Menschen auf der Erde. Er wird keinen Anfang und kein Ende erreichen. der Weg ist ein Ganzes und keine Teilstücke. Teilstücke werden es nur durch Zeitzuteilungen. Hegel hat ein interessantes Argument genannt, Jugend-mittleres Alter-Alter , z.B. machen den Menschen aus. Dieses lässt sich auf alles vor genannte übertragen.