Leben ist eine zeitweilige Begleiterscheinung

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  • Das Leben auf der Erde existiert in Abhängigkeit von der Sonneneinstrahlung. Die Sonne ist etwa 4,6 Milliarden Jahre alt, die Erde einige Dutzend bis Hundert Millionen Jahre jünger. Die Sonne durchläuft als Stern eine Entwicklung, die sie zum Roten Riesenstern werden lässt. Spätestens dann ist Leben auf der Erde nicht mehr möglich, weil es auf ihr zu heiß geworden ist. Leben ist also eine zeitweilige Begleiterscheinung auf der Erde. Wenn es anderswo im Universum Leben geben sollte, dann wird auch dieses nur in Abhängigkeit von einem Stern entstehen und sich erhalten können. Da Sterne jedoch nicht unbegrenzt lange existieren, weil sie ihren Gasvorrat aufzehren, ist auch anderswo das Leben nur eine zeitweilige Begleiterscheinung der stellaren Entwicklung. Da sich mit jeder Sternentwicklung zugleich auch der verfügbare Gasvorrat in einem Sternsystem (Galaxie) aufzehrt, wird es irgendwann keine neuen Sterne mehr geben. Berechnungen haben ergeben, dass das vermutlich in etwa 100 Billionen Jahren der Fall sein wird. Das bedeutet, dass nach dem Erlöschen des letzten Sterns zugleich auch jegliche Möglichkeit erloschen ist, dass Leben entstehen und sich entwickeln kann. Also ist auch in gesamtkosmischem Maßstab Leben nur eine zeitweilige Begleiterscheinung der Entwicklung kosmischer Strukturen, die sich allmählich in einen leeren, dunklen und kalten Raum totläuft, wo nichts mehr lebt ...

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