Philiosophie in Kursen

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  • Denken tue ich lange schon viel ohne großes Konzept, ohne konkretere Systematik.
    Nun habe ich mich auf den Weg gemacht und begonnen Online-Vorlesungen zum Thema Philosophie zu hören.
    Ich würde. bevor ich mich hier im Forum größer in Diskussionen stürze, gerne ein Stück mehr Basis und Wissen haben, Vokabular, und so weiter.
    Ordnen können, benennen können. Nicht nur "irgendwie intuitiv" ...

    Ich möchte hier ab und an ein Stück öffentlicher zu meinem Weg reflektieren / etwas festhalten. Über Kommentare oder entstehende Diskussion würde ich mich auch freuen.

    Angefangen habe ich nun mit 6 Vorlesungen zur Philosophischen Anthropologie - Leib und Seele .
    Vieles ist mir von meinen verschiedenen Denkrichtungen vertraut, aber eben nicht "sortiert".

    Gestolpert bin ich über: das Mentale ist bewusst. Wobei der Professor dann einen Exkurs zum Freudianischen Unbewussten direkt auch machte.

    Interessant fand ich, dass ich so lange Gedanken zum Idealistischen Monismus hatte und der in der Philosophie heute gar nicht mehr größer diskussionswürdig erachtet wird.
    Mit dem Epiphänomenalismus habe ich mich, ohne das Wort dafür zu kennen schon öfters beschäftigt. Gerade das keine Freiheit, keine Schuld fand ich phasenweise richtig praktisch, evtl. auch aber, um Gefühlen, die mit Schuld einhergehen, eher im sich schuldig machen anderer gegen mich, zu entfliehen.
    Das Buch von Collin McGinn "Wie kommt der Geist in die Materie" ist auf dem Weg hierher. Ein Strang an dem ich mit weiterhangeln will, berührt durch die Aussage: man kann die Interaktion Geist / Körper letztendlich nicht erklären.
    Ansonsten vielleicht eher physikalistisch orientierte Bücher erstmal von der Tendenz.
    Bezüglich Materie habe ich ein riesiges Defizit. Kommt wohl daher, dass ich meinen Körper lange eher kaum bewusst spüren konnte. Mich fragte, wofür das Körper / Materie Sein überhaupt gut sein sollte.

    Das der Descartessche "Denkbegriff" sehr weit gefasst ist, war mir neu.

    Überhaupt mal zu sehen, was zum Mentalen alles zählt, sehr interessant für mich, im Abgleich, in welchen Bereichen ich mich leicht tue, wo die Schwierigkeiten sind.
    Die Metapher vom Hausbau (ein neues Gebäude für die Philosophie - Descartes), finde ich auch sehr interessant.

    Überrascht dann auch so schnell auf den Begriff des "Wesentlichen" zu stoßen. Tiefe und Wesentliches sind sehr beliebte Vokabeln von mir. Ein immerwährendes Ringen um das, was Bestand hat, das überhaupt irgendwas Bestand hat und nicht irrbar / korrigierbar ist.
    Wer sich ausschließlich körperlich bildet, wird allzu roh.
    Wer sich auf musische Bildung beschränkt, wird weichlicher, als ihm gut ist.
    Platon

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